Elektrischer Grossküchenherd. Die grossen und schweren Kochplatten von Grossküchenherden können meist nicht einfach durch blosses Lösen einer Steckvor- riehtung herausgenommen und wieder einge steckt werden weil Steckvorrichtungen bei den hier auftretenden Stromstärken und Temperaturen verhältnismässig rasch defekt werden und zu Reparaturen Anla.ss geben.
Aus diesem Grunde sind bei bisher bekannten Konstruktionen die grossen Kochplatten dieser IIerdgattung, welche meistens einen Durch messer von 300 oder 400 mm aufweisen, durch Kontakte fest. mit den Zuleitungen; welche von den Regulierschaltern herkommen, ver- sehraubt und die Platten selbst ebenfalls durch Versehraubung in ihrer horizontalen Lage im Herd festgehalten. Sie können nur vom Fachmann herausgenommen. werden, welcher zuerst die elektrischen Verbindungen lösen muss.
Es werden zum Auffangen von überlau fendem Koehgut in .der Regel Sc-hmutzauf- fan -sehubladen unter den Platten eingebaut, aber praktisch ist es nie möglich, alles über laufende Kochgut aufzufangen. Es bleibt immer ein Teil im Herd unter den Platten liegen und kann sich zu erheblichen Anhäu- fungen ansammeln, was sehr unhygienisch ist.
Es gibt bereits Bauarten., bei welchen die Sehtnutzsehublade in der Weise ersetzt ist, dass unter den Platten eine Mulde mit einem Ablauf angebracht wird, durch welche über laufendes Kochgut in eine Sammelleitung ge langt, die mit Wasser ausgespült werden kann. Aber auch bei diesen Herden sind die Platten fest und der Benützer des Herdes hat keine Gewissheit, ob nicht Kochreste unter den Platten hängen bleiben und Schmutzan sammlungen bilden.
Um .das Reinigen des Herdes zu erleichtern, zeichnet sich der erfin- dungsgemässe elektrische Grossküchenherd da durch aus, dass im Herdoberteil mindestens eine Hohlachse drehbar gelagert ist, an wel cher mindestens ein wenigstens. eine Koch platte haltender Träger befestigt ist, wobei in der Hohlachse und im Träger die elektrischen Zuleitungen zur Kochplatte angeordnet sind.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus fährungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes nebst einer Variante zum Teil schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen elektrischen Grossküchenherd, zum Teil in Vorderansicht, zum Teil im Längsschnitt, mit in Gebrauchslage befind lichen Kochplatten, Fig. 2 einen Teil der Fig. 1, mit aufge stellten Kochplatten, Fig. 3 einen Teil eines Längsschnittes, in.
grösserem Massstab, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3, das Rohr 13 in Ansicht, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V -V der Fig. 4, Fig. 6 die Feststelleinrichtung für die auf gestellten Kochplatten und Fig. 7 eine Variante der Auffangmulde schematisch im Längsschnitt wie Fig. 1.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Grossküchenherd ist mit 1 der Oberteil be zeichnet, der in der Regel aus einem Profil rahmen la und Abdeckflächen 1b besteht. Im Herdunterteil 2 sind an sich bekannte Brat öfen 3 und Wärmeschränke 4 untergebracht. In den Kochplatten 5 sind die an sieh be kannten Heizwicklungen in Rillen eingelegt. Unter den Wicklungen ist eine Isolations platte 6 (Fug. 3) angeordnet, welche mit. einer Deckplatte 7 an den Körper der Heizplatte 5 angedrückt wird.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist in jedem Plattenkörper eine Schraube 8 fest eingeschraubt, auf welcher ein Iso.lations- stüek 9 sitzt.. Letzteres presst mit der Platte 7 die Isolation 6 fest an die Unterseite der Kochplatte 5. Gleichzeitig trägt das Isolier stück 9 die Anschlussklemmen 10 für die Zu leitungen 11., welche Klemmen ins Innere eines Gehäuses 11 ragen. Das Gehäuse 11 weist einen mittels der Mutter 8a fest ver schliessbaren Deckel lla auf.. Die Platte 7 ist über mindestens ein Verbindungsstück 12 mit einer Hohlachse 13 fest verbunden.
Letztere ist im Herdoberteil 1 drehbar gelagert und trägt ein Rohr 14, das in einen Ansehluss- stutzen 15 des Gehäuses 11 ragt. Das Verbin dungsstück 12 ist mit einer Auflagefläche 16 versehen, auf die sich .der Plattenrand 17 ab- stützt. -Wie aus Fig. 3 deutlich hervorgeht, ist der gegenüberliegende Plattenrand 18 auf die Auflagefläche 16 des zur benachbarten Platte gehörenden Verbindungsstückes 12 ab gestützt.
Die Platte 7, das Gehäuse 11 und das Rohr 14 bilden zusammen einen Träger für eine Platte oder ein Plattenfeld. Beim Vorhandensein eines Plattenfeldes wird je doch vorzugsweise jede einzelne Platte, dessel ben mittels des genannten Trägers auf einer Hohlachse 13 abgestützt. Die Lagerung der Hohlachse erfolgt in Lagerschildern 19, von denen das eine in Fig. 4 im Schnitt gezeigt. ist.
Nahe dem einen Ende .der Hohlachse 13 ist eine Büchse 20 (Fug. 5, 6) befestigt, mit der ein Stutzen 21 verbunden ist. In diesen Stutzen kann eine Griffstange 22 gesteckt werden (Fug. 1). Beim Verschwenken des Griffes 22 in Pfeilrichtung I kann die zuge hörige Platte bzw. das entsprechende Platten feld hochgeschwenkt. werden, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Vorher sind jedoch die Zwischen a.bdeekbleehe 24 und 25 entfernt worden, damit der Raum zwischen der äussern Ab- deekung 26 und den Kochplatten frei wird.
Vorzugsweise werden je zwei einzelne Abdeck- bleehe 24 und 25 verwendet, die sieh zu einem rechteckigen Rahmen, ergänzen. Wie die Fig. 4 und 5 zeigen, ist. an der Biiehse 20 ein Bol zen 30 befestigt. Auf den Bolzen 30 der ver sehiedenen Hohlachsen 13 sind die Abdeek- bleclie 25 atifgele-t, während die Bleche 24 in nicht dargestellter Weise lösbar mit den Blechen 25 verbunden sind.
An der Büchse<B>2</B>0 ist ferner ein Arm 32 befestigt (Fug. 5 und 6), an welchem eine Schnappvorrichtung 33 angeordnet ist. Bei hochgestellter Platte schnappt ein -unter Federwirkung- stehender Bolzen 34 in eine Bohrung 35 des Lagerschildes 19 und sichert damit die Platte 5 bzw. das ganze Platten feld gegen ungewolltes Versehwenken.
Unterhalb der Platten 5 bnv. der Platten felder ist eine vorzugsweise geneigte Auf fangmulde 40 vorgesehen, deren Ablauf 41 verschliessbar ist. und auf einer Längs- oder Sehmalseit des Herdes angeordnet sein kann. Aus Fig. 2 ist. leicht. ersichtlich, dass bei hochgestellten Platten die Mulde 40 gut. zu gänglich ist und daher gründlich gereinigt, nötigenfalls sogar unter Verwendung eines Schlauches mit. Wasser abgespritzt werden kann.
Bei einer solchen Reinigung ist. es beson ders wichtig, dass die elektrischen Zuleitungen zu den Kochplatten nicht. in Mitleidenschaft geraten. In den Hohlachsen 13 und den zu den Isolierstücken 9 führenden Trägern sind die elektrischen Zuleitungen angeordnet.. Aus Fig. 3 ist ohne weiteres zu ersehen, dass dem zufolge eine Beschädigung der Leitungen nicht möglich ist, .da dieselben in den Teilen 13, 14 und 11 gut geschützt sind.
Die aus der Hohlachse austretenden Leitungen werden in den Kanal 41 (Fug. 4) gezogen, in dem sowohl die Schalter wie auch die Sammel- schienen in nicht gezeigter Weise angeordnet sind, welch letztere den Strom von den Haupt- angehlussklemmen zu den einzelnen Sehaltern führen.
Zur Reinigung der Mulde 40 werden vor erst die Bleche 24 Lind 25 herausgehoben, dann die Griffstangen 22 in die Büchse 20 der äussersten Platte rechts (Fig. 1) gesteckt und letztere durch Verschwenken des Griffes 22 hoehgestellt. Dann können der Reihe nach alle anschliessenden Platten bzw. Platten felder hoehgeschwenkt werden, wobei jedes mal die (Triffstange, die in die zugehörige Büehse 20 eingesteckt wird, verschwenkt wer den muss.
Dabei tritt immer wieder die zu gehörige Sieherungseinrichtung 33 in. Wir- l:ung. l1.ernacli kann die Reinigung der Mulde von der Unterseite der Platten erfolgen, wo bei einerseits eine Gefährdung des Reinigungs personals durch den Strom, sowie anderseits eine Verletzung der elektrischen Zuleitungen praktiseh a.usgesehlossen ist.
Nach Heraus- ziehen der Sicherungsbolzen 34 können dann üi umgekehrter Reihenfolge die Platten wie der in ihre Normallage gebracht und die Bleche 24 und 25 eingelegt werden.
In der Regel sind an einer Hohlachse zwei iu einem Feld vereinigte viereckige Kochplat ten gelagert. Gelangen jedoch runde Platten zur Verwendung, so werden dieselben mit viereekigen Rahmen verschraubt, die ihrer seits genau wie oben beschrieben mit der Hohlachse verbunden sind.
Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, ist der eine Rand der Kochplatte bzw. der Koch platten über die Zwischenstücke 12 auf die benachbarte H ohlachse 13 abgestützt. Die Anordnung könnte natürlich auch so getrof fen werden, dass die Hohlachse unter dem Schwerpunkt der Kochplatten bzw. des Fel des liegt. Auch in diesem Fall erfolgt die Ver- hindung der Hohlachse mit den Platten über einen Träger.
Aus der Zeichnung ist zu ent nehmen, da.ss .die Hohlachsen 13 quer zur Längsriehtung im Herdoberteil 1 angeordnet sind. Selbstverständlich könnten die Hohl- aehsen auch in Längsrichtung des Herdes an geordnet sein, In Fig. 7 isst eine andere Ausführung der Auffangmulde .dargestellt. Gemäss dieser Aus führung besteht letztere aus einer Mehrzahl von Teilstücken, welche sieh.
gegenseitig über lappen und nach mindestens einer Schmal seite des Herdes zu einen grösser werdenden Abstand von den Kochplatten aufweisen. Auch diese Mulde lässt sich ohne weiteres gut reinigen bzw. gut abspritzen.
Electric kitchen stove. The large and heavy hotplates of large kitchen stoves can usually not be removed and reinserted simply by loosening a plug-in device because plug-in devices become defective relatively quickly with the currents and temperatures that occur here and give rise to repairs.
For this reason, in previously known constructions, the large hot plates of this IIerdgenus, which usually have a diameter of 300 or 400 mm, are fixed by contacts. with the supply lines; which come from the regulating switches are covered with dust and the plates themselves are also held in their horizontal position in the oven by screwing. They can only be taken out by a professional. who must first disconnect the electrical connections.
As a rule, dirty fan drawers are installed under the plates to catch overflowing items, but in practice it is never possible to collect everything that is overflowing. There is always a part of it in the stove under the plates and can accumulate in considerable amounts, which is very unhygienic.
There are already designs in which the Sehtnutzsehublade is replaced in such a way that a trough with a drain is attached under the plates, through which ge reached over running food in a collecting line that can be rinsed out with water. But even with these stoves, the plates are solid and the user of the stove has no certainty whether cooking residues will get stuck under the plates and accumulate dirt.
In order to facilitate cleaning of the cooker, the electric canteen kitchen stove according to the invention is characterized in that at least one hollow axle is rotatably mounted in the upper part of the stove, on which at least one at least one. a cooking plate holding carrier is attached, wherein the electrical leads to the hot plate are arranged in the hollow axis and in the carrier.
In the accompanying drawing, an example of the subject invention is shown partly schematically along with a variant. 1 shows an electric large kitchen stove, partly in a front view, partly in longitudinal section, with hotplates in the position of use, FIG. 2 part of FIG. 1 with hotplates set up, FIG. 3 part of a longitudinal section, in.
larger scale, Fig. 4 is a section along the line IV-IV of Fig. 3, the tube 13 in view, Fig. 5 is a section along the line V -V of Fig. 4, Fig. 6 is the locking device for the set up Hotplates and FIG. 7 a variant of the collecting trough schematically in longitudinal section like FIG. 1.
In the large kitchen stove shown in the drawing, the upper part is marked with 1, which usually consists of a profile frame la and cover surfaces 1b. In the lower part of the stove 2 known roasting ovens 3 and heating cabinets 4 are housed. In the hotplates 5, the heating coils known to see are inserted into grooves. Under the windings an insulation plate 6 (Fug. 3) is arranged, which with. a cover plate 7 is pressed against the body of the heating plate 5.
As can be seen from FIG. 3, a screw 8 is firmly screwed into each plate body, on which an insulation piece 9 sits. The latter presses the insulation 6 with the plate 7 firmly onto the underside of the hotplate 5. At the same time, the insulation carries piece 9 the connection terminals 10 for the lines 11, which terminals protrude into the interior of a housing 11. The housing 11 has a cover 11a that can be firmly closed by means of the nut 8a. The plate 7 is firmly connected to a hollow axle 13 via at least one connecting piece 12.
The latter is rotatably mounted in the upper part 1 and carries a tube 14 which protrudes into a connection piece 15 of the housing 11. The connecting piece 12 is provided with a support surface 16 on which the plate edge 17 is supported. As can be clearly seen from Fig. 3, the opposite plate edge 18 is supported on the bearing surface 16 of the connecting piece 12 belonging to the adjacent plate.
The plate 7, the housing 11 and the tube 14 together form a carrier for a plate or a plate field. In the presence of a plate field, each individual plate is preferably supported on a hollow axle 13 by means of said carrier. The hollow axle is supported in bearing plates 19, one of which is shown in section in FIG. 4. is.
Close to one end of the hollow axle 13 is a bushing 20 (joint 5, 6) with which a connecting piece 21 is connected. A handle bar 22 can be inserted into this socket (Fig. 1). When pivoting the handle 22 in the direction of arrow I, the associated plate or the corresponding plate field can be pivoted up. as can be seen from FIG. Before that, however, the between a.bdeekbleehe 24 and 25 have been removed so that the space between the outer cover 26 and the hotplates is free.
Preferably, two individual cover sheets 24 and 25 are used each, which add up to a rectangular frame. As FIGS. 4 and 5 show, is. a bolt 30 is attached to the sheet 20. The cover plates 25 are attached to the bolts 30 of the various hollow axles 13, while the plates 24 are detachably connected to the plates 25 in a manner not shown.
An arm 32, on which a snap device 33 is arranged, is also attached to the bushing 2 (FIGS. 5 and 6). When the plate is raised, a spring-loaded bolt 34 snaps into a bore 35 of the bearing plate 19 and thus secures the plate 5 or the entire plate field against unintentional tilting.
Below the plates 5 bnv. the plate fields a preferably inclined catching trough 40 is provided, the drain 41 is closable. and can be arranged on a longitudinal or semi-lateral side of the stove. From Fig. 2 is. light. it can be seen that when the plates are raised, the trough 40 is good. accessible and therefore thoroughly cleaned, if necessary even using a hose. Water can be hosed off.
With such cleaning is. it is particularly important that the electrical leads to the hotplates are not. get affected. The electrical supply lines are arranged in the hollow shafts 13 and the carriers leading to the insulating pieces 9. From FIG. 3 it can be seen without further ado that damage to the lines is therefore not possible, since they are in parts 13, 14 and 11 are well protected.
The lines emerging from the hollow axle are drawn into channel 41 (Fig. 4), in which both the switches and the busbars are arranged in a manner not shown, the latter leading the current from the main connection terminals to the individual holders .
To clean the trough 40, the sheets 24 and 25 are first lifted out, then the handle bars 22 are inserted into the sleeve 20 of the outermost plate on the right (FIG. 1) and the latter is raised by pivoting the handle 22. Then, one after the other, all adjoining plates or plate fields can be swiveled up, with each time the handle bar, which is inserted into the associated bushing 20, has to be swiveled.
The associated security device 33 repeatedly steps in. Wirl: ung. l1.ernacli, the trough can be cleaned from the underside of the plates, which on the one hand poses a risk to the cleaning staff from the electricity, and on the other hand does not in practice prevent damage to the electrical supply lines.
After pulling out the securing bolts 34, the plates can then be brought into their normal position in reverse order and the sheets 24 and 25 can be inserted.
As a rule, two square cooking plates united in one field are mounted on a hollow axle. However, if round plates are used, the same are screwed to square frames, which in turn are connected to the hollow axle exactly as described above.
As can be seen from the drawings, one edge of the hotplate or the hotplate is supported on the adjacent hollow axis 13 via the intermediate pieces 12. The arrangement could of course also be made so that the hollow axis is below the focus of the hotplates or the field. In this case too, the hollow axle is connected to the plates via a carrier.
The drawing shows that the hollow axles 13 are arranged transversely to the longitudinal direction in the upper part 1 of the stove. Of course, the hollow axes could also be arranged in the longitudinal direction of the hearth. According to this embodiment, the latter consists of a plurality of parts, which see.
Overlap each other and after at least one narrow side of the stove to have an increasing distance from the hotplates. This trough can also be easily cleaned or hosed down easily.