<B>Verfahren zur Verminderung störender</B> Wirkungen <B>in</B> thermischen <B>Anlagen, welche</B> durch Verbrennungsprodukte der Brennstoffe verursacht werden. 1)ie Erfindung .betrifft, ein Verfahren zur Verminderung störender Wirkungen in ther- inisehen Anlagen, welche durch Verbren nungsprodukte d'er Brennstoffe an den mit denn Verbrennungsgasen in Berührung kom menden Oberflächen verursacht werden.
In thermischen Anlagen, zum Beispiel in Dampfkesselanlagen, in 'Brennkraftmaschinen, in Gasturbinenanlagen., sowie in Heizungsanla gen werden oft. Brennstoffe verwendet, welche einen verhältnismässig hohen Gehalt an Vana- dium sowie andern aschebildenden Bestand teilen, wie beispielsweise Natrium, aufweisen. Bei Überschreitung einer gewissen Höhe der Verbrennungstemperatur können besonders die im Brennstoff enthaltenen Beimengungen anorganischer Art in Form von schmelzenden Verbindungen auftreten, welche Ablagerungen verursachen.
So kann Vanadium-Pentoxyd entstehen, welches einen Schmelzpunkt von 697 C aufweist Lind, fähig ist., auf den mit den Verbrennungsgasen in Berührung kom menden Oberflächen Ablagerungen zu bilden. Diese Ablagerungen wirken sich in mancher lei Hinsicht. störend auf den Betrieb der ther mischen Anlagen aus. Einerseits verändern sie die Strömungswege der Verbrennungs gase, was sich insbesondere in Gasturbinen schädlich auswirkt. So können die Turbinen schaufelungen innert kurzer Betriebszeit.
Ver schmutzungen solchen Ausmasses aufweisen, dass die Schluckfähigkeit der 'Turbine sowie die Strömunäsverhältnisse in den einzelnen Sehaufelkanälen sich unzulässig vermindern und daher die Leistung der Turbine und ihr 'WirkungsgTad empfindlich absinken. Ferner können beispielsweise Ablagerungen an den Rohrleitungen der Überhitzer von Dampf erzeugern eine Verminderung der Wärmeab- gabe der Verbrennungsgase an den zu erhit- <RTI
ID="0001.0039"> zenden, Dampf bewirken.
Derartige Ablagerungen von Vanadium- Pentoxy d sind aber auch in hohem Mass korro sionsgefährlich. 'So ist es bis heute trotz Ver wendung hochwertiger Stähle für die Schau felungen von Gasturbinen nicht gelungen, bei Verbrennung gewisser Schweröle Korro sionen am Schaufelmaterial zu verhindern.
Korrosionsgefährliche Vanadiiunverbindiin- gen treten insbesondere bei Verbrennung va nadiumhaltiger Brennstoffe in verstärktem Masse auf, wenn höhere Verbrennungsdrücke angewendet werden. Diese Erscheinung ist darauf zurückzuführen, dass bei erhöhten Temperaturen und Verbrennungsdrücken der Partialdruck der Vanadiumverbindungen in den Verbrennungsgasen derart. ansteigt, dass diese Verbindungen kondensieren und in eine klebrige Asche -übergeführt werden,
welche auf den mit dem Verbrennungsgas in Berüh rung kommenden Oberflächen feste Ablage rungen bildet und zugleich als Klebemittel für weitere feste Aschenbestandteile wirken kann.
Neben. den Vanadiumverbin.dungen können auch andere Verbrennungsprodukte, insbeson dere aschebildende Produkte wie Natriumver-
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bin < lungen, <SEP> infol--e <SEP> ihres <SEP> niedrigen <SEP> Schmelz punktes <SEP> Ablagerungen <SEP> verursachen, <SEP> welche
<tb> den <SEP> Betrieb <SEP> der <SEP> Anlage <SEP> störend <SEP> beeinflussen.
<tb> Ferner <SEP> können <SEP> versehiedenü <SEP> Eutekti#ka <SEP> anor ganischer <SEP> Bestandteile <SEP> als <SEP> Asche <SEP> auftreten,
<tb> -elche <SEP> einen <SEP> besonders <SEP> niedrigen <SEP> 'Schmelz punkt <SEP> besitzen.
<tb> Die <SEP> genannten <SEP> Ablagerungen <SEP> von <SEP> Vana diumv <SEP> erbind-ungen <SEP> sind <SEP> sehr <SEP> hart <SEP> und <SEP> v <SEP> erur saehen <SEP> mühsame <SEP> Arbeit, <SEP> um <SEP> sie <SEP> zu <SEP> entfernen.
<tb> Gewöhnlich <SEP> lassen <SEP> sie <SEP> sieh <SEP> nur <SEP> auf <SEP> meelia nisehe <SEP> Weise <SEP> abtragen, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> Oberfläche
<tb> der <SEP> betroffenen <SEP> Bauteile <SEP> meistens <SEP> beschädigt
<tb> wird.
<SEP> Die <SEP> durch <SEP> die <SEP> Ablagern <SEP> n-en <SEP> verur sachten <SEP> Korrosionen <SEP> greifen <SEP> in <SEP> die <SEP> Tiefe <SEP> des
<tb> Baustoffes, <SEP> so <SEP> dass <SEP> zieht <SEP> nur <SEP> die <SEP> Form <SEP> der
<tb> Oberfläche, <SEP> sondern <SEP> auch <SEP> das <SEP> Gefüge <SEP> des
<tb> Balistoffes <SEP> in <SEP> der <SEP> Tiefe <SEP> nachteilig <SEP> verändert
<tb> wird. <SEP> Diese <SEP> Veränderungen <SEP> können <SEP> bis <SEP> auf
<tb> mehrere <SEP> Millimeter <SEP> Tiefe <SEP> naeligewiesen <SEP> wer den;
<SEP> sie <SEP> verursachen <SEP> beispielsweise <SEP> Rohrbrüche
<tb> in <SEP> Dampfkesselanlagen.
<tb> Da <SEP> es <SEP> bis <SEP> heute <SEP> zieht <SEP> gelungen <SEP> ist, <SEP> Vana dium <SEP> und <SEP> andere, <SEP> störende <SEP> Wirkungen <SEP> verur saehend'e <SEP> Aschenbestandteile <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Brenn stoff <SEP> vor <SEP> dessen <SEP> Verbrennung <SEP> auf <SEP> teehniseh
<tb> nutzbringende <SEP> Weise <SEP> zu <SEP> entfernen, <SEP> wurde
<tb> bereits <SEP> versucht, <SEP> mit- <SEP> Hilfe <SEP> von <SEP> Kalziumver bindungen <SEP> diese <SEP> sehädliehen <SEP> Verbrennungs produkte <SEP> zu <SEP> beeinflussen.
<SEP> Diese <SEP> Anstrengun gen <SEP> haben <SEP> indessen <SEP> zieht <SEP> zu <SEP> den <SEP> gewünschten
<tb> Erfolgen <SEP> geführt.
<tb> Vorliegende <SEP> Erfindung <SEP> ermöglicht, <SEP> die <SEP> -e sehilderten <SEP> störenden <SEP> Wirkungen <SEP> zu <SEP> vermin dern. <SEP> Die <SEP> Erfindung <SEP> ist <SEP> d'adureh <SEP> gekennzeich net, <SEP> dass <SEP> dafür <SEP> Sorge <SEP> getragen <SEP> wird, <SEP> dass
<tb> ein <SEP> auf <SEP> die <SEP> störenden <SEP> Verbrennunasproclukte
<tb> einwirkender <SEP> Stoff <SEP> aus <SEP> ltia-nesium\oder <SEP> einer
<tb> Magnesiumverbindung <SEP> zugegen <SEP> ist. <SEP> 'So <SEP> ist <SEP> es
<tb> möglich, <SEP> durch <SEP> Zugabe <SEP> von <SEP> 1lao@nesiumoxyd
<tb> oder <SEP> hlagnesiumkarbonat <SEP> zu <SEP> an <SEP> der <SEP> Verbren nung <SEP> teilnehmenden <SEP> Medien <SEP> bzw.
<SEP> zu <SEP> den <SEP> Ver brennungsprodukten <SEP> die <SEP> gefährlielien <SEP> Vana diumv <SEP> erbindungen <SEP> in <SEP> einen <SEP> Vanadium <SEP> und
<tb> Magnesium <SEP> enthaltenden <SEP> Stoff <SEP> überzuführen,
<tb> welcher <SEP> selbst <SEP> bei <SEP> den <SEP> höchsten <SEP> heute <SEP> üblichen
<tb> Verbrennungstemperaturen <SEP> und <SEP> -di-üeken <SEP> als
<tb> lockere <SEP> und <SEP> pulverartige <SEP> Asche <SEP> anfällt, <SEP> die
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weder <SEP> Korrosionen <SEP> noch <SEP> Ablagerun <SEP> gei:
<SEP> verur sacht.
<tb> Durch <SEP> die <SEP> Zugabe <SEP> von <SEP> JIa@@nesium <SEP> oder
<tb> Ma\niesiuniverbind,ungen <SEP> könnenbeispielsweise
<tb> die <SEP> Vanadiumverbin.dun,,;-eii <SEP> in <SEP> feste <SEP> ehe niiselie <SEP> V <SEP> erbinduno-en <SEP> mit <SEP> deina@nesiun <SEP> i
<tb> übergeführt <SEP> werden, <SEP> welche <SEP> die <SEP> störenden
<tb> I#',rseliein.uzi@-,en <SEP> nicht <SEP> mehr <SEP> v <SEP> erursaehen. <SEP> Es
<tb> ist. <SEP> aber <SEP> auell <SEP> mögliell, <SEP> dal.1) <SEP> die <SEP> Manesium verbindungen <SEP> als <SEP> Lösungsmittel <SEP> in <SEP> Erseliei nung <SEP> treten, <SEP> in <SEP> denen <SEP> die <SEP> sehädliehen <SEP> Ver brennungsprodukte <SEP> zur <SEP> Auflösung <SEP> gelangen.
<tb> Es <SEP> entsteht <SEP> dann <SEP> eine <SEP> Art <SEP> feste <SEP> Lösun;
-, <SEP> welche
<tb> weder <SEP> Korrosionen <SEP> noch <SEP> Ablagerungen <SEP> bewirkt.
<tb> Magnesium <SEP> oder <SEP> die <SEP> Verbindungen <SEP> des
<tb> Magnesiums <SEP> können <SEP> vorteilhaft <SEP> dem <SEP> Brenn stoff <SEP> vor <SEP> dessen <SEP> Verbrennung <SEP> zugegeben. <SEP> wer den. <SEP> Diese <SEP> Arbeitsweise <SEP> eignet <SEP> sieh <SEP> insbeson dere <SEP> bei <SEP> der <SEP> Verbrennunw <SEP> fliissi--er <SEP> Brenn stoffe, <SEP> von <SEP> denen <SEP> sieh <SEP> speziell <SEP> die <SEP> für <SEP> Gas turbinenprozesse <SEP> besonders <SEP> wirtsehaftliehen
<tb> Schweröle <SEP> gewisser <SEP> Provenienz <SEP> dureli <SEP> einen
<tb> hohen <SEP> Gehalt. <SEP> an <SEP> Vanadiuni <SEP> auszeichnen.
<SEP> Da bei <SEP> kann <SEP> fein <SEP> gemahlenes <SEP> Magnesiumozyd
<tb> dem <SEP> zu <SEP> verbrennenden <SEP> Schweröl <SEP> zugegeben
<tb> werden, <SEP> wobei <SEP> ein <SEP> Teil <SEP> in <SEP> Suspension <SEP> und <SEP> ein
<tb> anderer <SEP> Teil <SEP> in <SEP> gelöster <SEP> Form <SEP> im <SEP> Öl <SEP> vorhan den <SEP> sein <SEP> kann. <SEP> Fein <SEP> gemahlenes <SEP> Magnesiuni oxy <SEP> d <SEP> kann <SEP> aber <SEP> auch <SEP> einem <SEP> andein <SEP> der <SEP> an
<tb> der <SEP> Verbrennun;, <SEP> teilnehmenden <SEP> --Medien <SEP> zu gegeben <SEP> werden, <SEP> beispielsweise <SEP> der <SEP> Verbren nungsluft <SEP> oder <SEP> im <SEP> I'bersehuss <SEP> zugeführter
<tb> Kühlluft. <SEP> Ferner <SEP> kann <SEP> Ma;
@nesiuni <SEP> oder <SEP> Ver bindungen <SEP> desselben <SEP> den <SEP> bei <SEP> der <SEP> Verbrennung
<tb> entstehenden <SEP> Verbrennungsgasen <SEP> zugegeben
<tb> werden. <SEP> In <SEP> allen <SEP> Fällen, <SEP> wo <SEP> die <SEP> Zugabe <SEP> an
<tb> ein <SEP> gasförmiges <SEP> Medium <SEP> eHolgt, <SEP> empfiehlt
<tb> es <SEP> sieh, <SEP> Magnesium <SEP> oder <SEP> eine <SEP> Verbindung
<tb> desselben <SEP> im <SEP> betreffenden <SEP> llediuni <SEP> zu <SEP> zerstäu ben. <SEP> Es <SEP> wäre <SEP> auch <SEP> möglieli, <SEP> einem <SEP> flüssigen
<tb> oder <SEP> gasförmigen <SEP> Träger <SEP> Magnesium <SEP> oder
<tb> Verbindun;
-en <SEP> desselben <SEP> beizumischen <SEP> und
<tb> das <SEP> entstehende <SEP> Produkt <SEP> an <SEP> einer <SEP> geeigneten
<tb> Stelle <SEP> des <SEP> thermischen <SEP> Prozesses <SEP> zuzugeben.
<tb> beispielsweise <SEP> in <SEP> den <SEP> Verbrennungsaasen <SEP> zu
<tb> zerstäuben.
<tb> Gewisse <SEP> Verbindunf-en <SEP> des <SEP> lIagnesiums,
<tb> beispielsweise <SEP> das <SEP> OZ@-cl <SEP> oder <SEP> Karbonat, <SEP> kön-
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neu <SEP> vor <SEP> der <SEP> Zu;-abe <SEP> in <SEP> ö11öslieheVerbindun-en
<tb> wie <SEP> Oleat, <SEP> Naphtenat <SEP> oder <SEP> Acetat <SEP> über @-eführt <SEP> und <SEP> beispielsweise <SEP> einem <SEP> flüssigen
<tb> Brennstoff <SEP> vor <SEP> dessen <SEP> Verbrennung <SEP> zuge aeben <SEP> werden.
<tb> Die <SEP> geschilderten <SEP> störenden, <SEP> Wirkungen <SEP> ge ,#,:
<SEP> isser <SEP> Verbrennungsprodukte, <SEP> insbesondere
<tb> der <SEP> Verbindungen <SEP> des <SEP> Vanadiums, <SEP> können
<tb> aber <SEP> auch <SEP> dadurch <SEP> zumindest <SEP> vermindert
<tb> werden, <SEP> dass <SEP> man <SEP> Magnesium <SEP> oder <SEP> Verbin dingen <SEP> desselben <SEP> als <SEP> Bestandteil <SEP> der <SEP> gefähr deten <SEP> Oberflächen <SEP> verwendet, <SEP> welche <SEP> mit <SEP> den
<tb> Verbrennungsgasen <SEP> in <SEP> Berührung <SEP> kommen.
<tb> Polehe <SEP> Oberflächen <SEP> können <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Schicht
<tb> versehen <SEP> werden, <SEP> welche <SEP> Magnesium <SEP> oder
<tb> Verbindungen <SEP> desselben <SEP> enthält. <SEP> Eine <SEP> andere
<tb> Ausfühuaingsform <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> sieht <SEP> vor,
<tb> "olehe <SEP> gefährdeten <SEP> Oberflächen <SEP> mit.
<SEP> magne siumhaltigen <SEP> Verbindungen <SEP> oder <SEP> Lösungen <SEP> zu
<tb> tränken, <SEP> insbesondere <SEP> die <SEP> Oberfläche <SEP> von <SEP> ge sinterten <SEP> Metallen <SEP> oder <SEP> porösen <SEP> keramischen
<tb> Werkstoffen. <SEP> Vorteilhaft <SEP> kann <SEP> diesen, <SEP> Lösun gen <SEP> ein <SEP> geeignetes <SEP> Bindemittel <SEP> beigemischt
<tb> werden, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> feuerfester <SEP> Zement.
<tb> Zweckmässig <SEP> kann <SEP> man <SEP> auch <SEP> Bauteile, <SEP> deren
<tb> Oberflächen <SEP> mit <SEP> den <SEP> Verbrennungsgasen <SEP> in
<tb> Berührung <SEP> kommen, <SEP> aus <SEP> Metall <SEP> herstellen,
<tb> welches <SEP> Magnesium <SEP> als <SEP> Legierungsbestandteil
<tb> enthält.
<SEP> Derartige <SEP> Massnahmen <SEP> zum <SEP> Schutz
<tb> der <SEP> Oberfläche <SEP> können <SEP> selbstverständlich <SEP> ge meinsam <SEP> mit. <SEP> der <SEP> Zugabe <SEP> von <SEP> Magnesium
<tb> oder <SEP> Verbindungen <SEP> desselben <SEP> zum <SEP> Brennstoff
<tb> oder <SEP> zii <SEP> den <SEP> Verbrennungsgasen <SEP> erfolgen..
<tb> Das <SEP> Vorhandensein <SEP> von <SEP> lIag <SEP> nesium <SEP> in <SEP> den
<tb> gefährdeten <SEP> Oberflächen <SEP> bewirkt <SEP> die <SEP> Bildung
<tb> einer <SEP> Sehutzsehieht, <SEP> welche <SEP> sich <SEP> allenfalls
<tb> mit. <SEP> einem <SEP> der <SEP> schädlichen <SEP> Verbrennungspro dukte, <SEP> insbesondere <SEP> mit. <SEP> Verbindungen <SEP> des
<tb> Vanadiums, <SEP> chemisch <SEP> verbinden <SEP> kann.
<SEP> Da durch <SEP> wird <SEP> das <SEP> Gefüge <SEP> der <SEP> Oberfläche <SEP> der art <SEP> verändert, <SEP> dass <SEP> Ablagerungen <SEP> und <SEP> Korro sionserscheinungen <SEP> verhindert <SEP> werden <SEP> können.
<tb> Versuche <SEP> im <SEP> Laboratorium <SEP> haben <SEP> gezeigt,
<tb> class <SEP> bei <SEP> entsprechenden <SEP> Betriebsbedinb <SEP> ingen
<tb> die <SEP> schädlichen <SEP> Verbindungen <SEP> des <SEP> Vanadiums
<tb> derart <SEP> mit <SEP> dem <SEP> zugegebenen <SEP> Magnesium <SEP> oder
<tb> Verbindungen <SEP> desselben <SEP> zur <SEP> Reaktion <SEP> ge bracht <SEP> werden <SEP> können, <SEP> dass <SEP> eine <SEP> chemische
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Verbindung <SEP> entsteht. <SEP> So <SEP> wurden <SEP> v <SEP> ersuehs iveise <SEP> gleiche
<tb> von.
<SEP> Vanadium Pentoxyd <SEP> und <SEP> Magnesiumoxyd <SEP> auf <SEP> eine
<tb> Platte <SEP> aus <SEP> hochwertigem <SEP> Stahl, <SEP> welcher <SEP> sich
<tb> zur <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> Gasturbinenschaufeln
<tb> eignet, <SEP> gebracht <SEP> und <SEP> das <SEP> Ganze <SEP> in <SEP> einem
<tb> Ofen <SEP> auf <SEP> 850 <SEP> C <SEP> während <SEP> einiger <SEP> Zeit. <SEP> erhitzt.
<tb> -Nach <SEP> Erkalten <SEP> zeigte <SEP> sich <SEP> auf <SEP> der <SEP> Stahl platte <SEP> ein <SEP> lockerer, <SEP> pulverartiger <SEP> Rückstand,
<tb> dessen <SEP> Feinstruktur <SEP> einer <SEP> röntgenographischen
<tb> Untersuchung <SEP> unterzogen <SEP> wurde.
<SEP> In <SEP> einem
<tb> andern <SEP> Versuch <SEP> wurde <SEP> ,Schweröl <SEP> mit <SEP> einem
<tb> hohen <SEP> Gehalt <SEP> an <SEP> Vanadium <SEP> unter <SEP> erhöhtem
<tb> Druck <SEP> verbrannt <SEP> und <SEP> die <SEP> Verbrennungsgase
<tb> auf <SEP> eine <SEP> Stahlplatte <SEP> gleicher <SEP> Zusammen setzung <SEP> wie <SEP> im <SEP> vorhin <SEP> geschilderten. <SEP> Versuch
<tb> aufprallen <SEP> gelassen. <SEP> Dem <SEP> Schweröl <SEP> wurde <SEP> vor
<tb> seiner <SEP> Verbrennung <SEP> 3lagn.esiumoleat <SEP> zuge geben. <SEP> Nach <SEP> einem <SEP> Dauerversuch <SEP> von <SEP> längerer
<tb> Zeit <SEP> wurde <SEP> die <SEP> Platte <SEP> auf <SEP> Ablagerungen <SEP> und
<tb> Korrosionserscheinungen, <SEP> untersucht.
<SEP> Es <SEP> zeig ten <SEP> sich <SEP> Spuren <SEP> einer <SEP> lockeren, <SEP> pulverartigen
<tb> Ablagerung, <SEP> welche <SEP> sich <SEP> leicht. <SEP> von <SEP> der <SEP> Stahl platte <SEP> lösen <SEP> liess. <SEP> Auch <SEP> diese <SEP> Rückstände <SEP> wur den <SEP> einer <SEP> röntgenographischen <SEP> LTntersuehung
<tb> unterzogen. <SEP> Dabei <SEP> zeigte <SEP> sich, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Fein struktur <SEP> beider <SEP> untersuchter <SEP> Ablagerungen
<tb> denselben <SEP> Aufbau <SEP> von <SEP> deutlichem <SEP> Spinell charakter <SEP> zeigten. <SEP> Diese <SEP> Art <SEP> von <SEP> Kristallstruk tur <SEP> ist <SEP> charakteristisch <SEP> für <SEP> feuerfeste <SEP> und
<tb> chemisch <SEP> inaktive <SEP> Substanzen <SEP> mit.
<SEP> ausgeprägt
<tb> hohem <SEP> Schmelzpunkt.
<tb> Praktische <SEP> Versuche <SEP> haben <SEP> gezeigt, <SEP> dass
<tb> besonders <SEP> gute <SEP> Resultate <SEP> durch <SEP> die <SEP> Zugabe
<tb> einer <SEP> Menge <SEP> Magnesiumoxyd, <SEP> von <SEP> 50 <SEP> bis
<tb> 300 <SEP> Gewichtsprozent <SEP> des <SEP> im <SEP> verwendeten
<tb> Brennstoff <SEP> enthaltenen <SEP> Vanadiums <SEP> erzielt
<tb> werden <SEP> können.
<SEP> Beim <SEP> Betrieb <SEP> thermischer <SEP> An lagen, <SEP> insbesondere <SEP> von <SEP> Gasturbinenanlagen,
<tb> in <SEP> welchen <SEP> einem <SEP> der <SEP> an <SEP> der <SEP> Verbrennung
<tb> teilnehmenden <SEP> Medium <SEP> eine <SEP> solche <SEP> Menge
<tb> Magnesiumoxyd <SEP> zugegeben <SEP> wurde, <SEP> zeigten <SEP> sieh
<tb> auch <SEP> im <SEP> Dauerbetrieb <SEP> weder <SEP> störende <SEP> Ablage rungen <SEP> noch <SEP> die <SEP> Betriebssicherheit <SEP> gefähr=
<tb> dende <SEP> Korrosionserscheinungen;
. <SEP> Eine <SEP> Unter suchung <SEP> der <SEP> von <SEP> den <SEP> Verbrennungsgasen <SEP> mit geführten <SEP> Bestandteile <SEP> ergab, <SEP> dass <SEP> die <SEP> beson ders <SEP> schädlichen <SEP> Verbindungen <SEP> des <SEP> Vana- dien 1s vollständig verschwunden waren und in eine Magnesium enthaltende Verbindung übergeführt wurden, welche sieh nur in lok- kerer, pulverisierter Form nachweisen liess und deren Schmelzpunkt. über den höchsten Oberflächentemperaturen der gefährdeten Bauteile lag.
In gewissen Fällen empfiehlt sich die di rekte Verwendung von Magnesium, welches vorteilhaft in der Verbrennungszone zerstäubt wird. Die dann erfolgende Verbrennung des Magnesiums zu Magnesiumoxyd bewirkt eine Beschleunigung des Verbrennungsvorganges und gewährleistet zugleich, die geschilderten störenden Wirkungen gewisser Verbrennungs produkte zii vermindern.
Die Zugabe von Magnesium oder Verbin dungen desselben hat sich auch in allen jenen Fällen als vorteilhaft erwiesen, in denen der zu verbrennende Brennstoff einen erhöhten Gehalt, an Natrium aufweist. Auch dieses Ele ment fördert. Ablagerungs- und Korrosions- erscheinun.gen an den mit dien Verbrennungs gasen in Berührung kommenden Oberflächen; diese nachteilige Wirkung kann durch das erfindungsgemässe Verfahren weitgehend aus geschaltet werden.
Ferner ergab die Verwendung einer an dern magnesiumhaltigen Verbindung, nämlich die Zugabe von Dolomit 3-g, Ca (C03)2 zu einem der an der Verbrennung teilnehmenden Medien bzw. zu den Verbrennungsprodukten vorzügliche Resultate; auch durch die Zugabe dieser Verbindung können Ablagerungen und Korrosionserscheinungen verhindert werden.