Wähleinrichtung für Selbstanschluss-Fernsprechapparate. Die heute im Gebrauch befindlichen Selbst- anschluss <B>-</B> Fernsprechapparate weisen den Nachteil auf, dass keine Kontrolle der beim Wählen mit der üblichen Ziffernscheibe ein gestellten Zahl möglich ist. Durch Falschein stellungen wird daher viel Zeit, Geld -und Mühe verschwendet.
Während des Wählvor- ,anges 01 wird ausserdem der Teilnehmer unnötig lange Zeit. vom Netz getrennt.
Gemäss der vorliegenden Erfindung kön nen diese Nachteile dadurch umgangen wer den., dass eine Wähleinriehtung für Selbst- anschluss-Fernsprechapparate vorgesehen ist, die sich dadurch auszeichnet, dass zur Ein stellung der Telephonnummer mindestens eine die eingestellte Nummer beliebig lange ge speichert haltende und mit einer einen Strom stoss<B>-</B> Impulsgeber steuernden Abtasteinrich- tung versehene Wähleinheit vorgesehen ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist sehe- matisch eine beispielsweise Ausführungs form des Erfindungsgegenstandes dargestellt, Es zeigen: Fig. <B>1</B> eine Wähleinriehtung in Ansicht, Fic. 2 eine Seitenansicht zur Fig. <B>1</B> und <B>M</B> Fig. <B>3</B> eine Tasteinriehtung zur Einstel lung von Zahlenrollen.
In der Fig. <B>1</B> bedeutet<B>1</B> eine Achse, auf welcher mehrere Zahlenrollen 2 drehbar ge lagert sind. Bei einem Telephonnetz mit sechs stelligen Telephonnummern sind beispiels weise sechs Zahlenrollen 2 vorgesehen. Kom men noch dreistellige Fernkennzahlen von Netzgruppen dazu, so sind neun Zahlenrollen 2 vorgesehen. Jede Zahlenrolle 2 ist auf der einen Seite mit einer einen gewellten Rand aufweisenden Scheibe<B>3</B> versehen, die einen etwas grösseren Durchmesser als die Zahlen rolle aufweist, so dass sie über<B>-</B> eine Appa- ratenplatte 4 hinausragt und zur Einstel lung der Zahlenrolle dienen kann.
Auf der Scheibe<B>3</B> ist ein Zahnrad<B>5</B> befestigt, das über ein auf einer Achse<B>6</B> drehbar gelagertes Zahnrad<B>7</B> ein weiteres Zahnrad<B>8</B> antreibt. Letzteres ist mit einer auf einer fest ange ordneten Achse<B>9</B> drehbar gelagerten Kontakt- geberwalze <B>10</B> fest verbunden. Daraus ist leicht ersichtlich, dass, wenn eine der Zahlenrollen 2 auf eine bestimmte Zahl eingestellt wird, auch die zugeordnete Kontaktgeberwalze <B>10</B> in eine entsprechende Stellung gedreht wird.
Die ge wählte Stellung der Zahlenrolle 2 wird durch eine in den gewellten Rand der Scheibe<B>3</B> ein greifende Arretierfeder <B>11</B> gesichert, wie dies aus der Fig. 2 hervorgeht. Bei einer geringen Anzahl von Zahlenrollen<B>je</B> Wähleinheit er folgt deren Rückdrehung in die Nullstellung am einfachsten von Hand.
Sind jedoch ver hältnismässig viele Zahlenrollen vorhanden, so ist im Innern einer jeden Zahlenrolle eine Spiralfeder vorgesehen, die beim Drehen der Zahlenrolle gespannt wird, und die Rückstel lung erfolgt dann dadurch, dass die Arretier- federn <B>11</B> aller Zahlenrollen vermittels einer durch einen Rückstellhebel 12 betätigbaren Nockenwelle<B>13</B> gleichzeitig gelüftet werden. Unter der Wirkung der gespannten Spiral- feder drehen sich dann alle Zahlenrollen der Wähleinheit mit den ihnen zugeordneten Kon- taktgeberwalzen in ihre Nullstellungen zurück.
Die Nullstellung einer jeden Zahlenrolle ist gegeben durch einen an der Scheibe<B>3</B> seit lich angeordneten Stift 14, der auf einen An schlag<B>15</B> z-Lun Aufliegen kommt.
Jede Kontaktgeberwalze <B>10</B> weist auf ihrem zylindrischen Mantel, den Zahlen<B>1</B> bis<B>9</B> ent sprechend, neun erhöhte Felder von in Rich tung der Achse<B>9</B> unterschiedlicher Breite auf, die in der Fig. <B>1</B> durch Schraffur angedeutet sind, während für die Zahl<B>0</B> keine Erhöhung vorgesehen ist. Auf einer auf einer Schrauben spindel<B>16</B> gelagerten und durch eine Füh rungsstange<B>17</B> am Drehen gehinderten Wan dermutter<B>18</B> ist ein Hebel<B>19</B> drehbar gelagert, der an seinem freien Ende eine auf ihm dreh bar gelagerte Rolle 20 trägt.
Eine Feder 21 drüekt den Hebel<B>19</B> und damit die Rolle 20 gegen die Mantelfläche der Kontaktgeberwalze <B>10.</B> Drückt die Rolle 20 gegen eine Erhöhung der Kontaktwalze, so hält ein Fortsatz 22 des Hebels<B>19</B> einen Abtastkontakt <B>23</B> geschlos sen.
Gelangt die Rolle 20 von einer Erhöhung auf die ei-entliehe Mantelfläehe der Walze, das heisst auf die in der Fig. <B>1</B> nicht schraf fierte Mantelfläche derselben, so dreht sich der Hebel<B>19</B> unter der Wirkung der Feder 21 etwas- gegen die Walze<B>10,</B> und der Ab- tastkontakt <B>23</B> wird geöffnet. Links neben der ersten und rechts neben der letzten Walze<B>10</B> ist<B>je</B> eine Leitschiene 24 vorgesehen, die der art angeordnet sind, dass bei auf diesen auf gelaufener Rolle 20 der Abtastkontakt <B>23</B> ge schlossen gehalten -wird.
Zwischen den ein zelnen Kontaktgeberwalzen <B>10.</B> sind Leit stücke<B>25</B> vorgesehen, die ähnlich angeordnet sind wie die Leitschienen 24 und die beim Darüberrollen der Rolle 20 ebenfalls dafür sorgen, dass der Abtastkontakt <B>23</B> ge schlossen wird.
Bewegt sieh nun die Wander mutter<B>18</B> mit gleichmässiger Geschwindigkeit von links nach rechts, so vollführt der Hebel <B>19</B> beim Abtasten einer jeden Kontaktgeber- walze <B>10</B> eine Schwenkung, die während einer Zeit anhält, welche der an der betreffenden Kontaktgeberwalze eingestellten Zahl propor-' tional ist. Während der gleichen Zeit wird der Abtastkontakt <B>23</B> geöffnet.
Letzterer liegt nun parallel zu einem in der Telephonleitung angeordneten nsi-Iinpulskontakt, der durch eine Nockenscheibe <B>26</B> periodisch während rund<B>60</B> ms geöffnet und während rund 40 ms geschlossen wird. Der Antrieb der Schrauben spindel<B>16</B> erfolgt über Zahnräder<B>27, 28</B> und der Antrieb der Nockenscheibe <B>26</B> über Zahn räder<B>273 28, 29</B> und<B>30</B> durch einen Motor <B>31</B> mit konstanter Drehzahl. Letzterer ist um eine Achse<B>32</B> drehbar gelagert und wird durch eine Feder<B>33</B> in der dargestellten Lage gehalten.
Erreicht die Wandermiitt#r <B>18</B> ihre reehte Endstellung, so betätigt ein an ihr angebrachter Fortsatz 34 eine Kippeinrieh- tung, bestehend aus einem doppelarmigen Hebel<B>35,</B> einem Stossglied<B>36</B> und einer Blatt feder<B>37,</B> wodurch ein Kontakt<B>38,</B> der im Stromkreis eines Elektromagneten<B>39</B> liegt, geschlossen wird.
Der nunmehr erregte Elek tromagnet schwenkt den Motor entgegen der Wirkung der Feder<B>33</B> um die Achse<B>32</B> nach unten, so dass jetzt die Schraubenspindel<B>16</B> über die Zahnräder<B>27,</B> 40,<B>29</B> und<B>28</B> in ent- gegengesetyter Drehrichtung angetrieben wird. Die Wandermutter<B>18</B> bewegt sieh demnach ,jetzt von rechts nach links und kehrt in ihre Ausgangsstell-ang zurück.
Durch den Elek tromagneten<B>39</B> wird ferner ein parallel zum nsi-Iinpulskontakt liegender Arbeitskontakt 41 geschlossen, so dass der Impulskontakt wäh rend der Rückstellung der Wandermutter un wirksam ist und daher keine Impulse auf die Telephonleitung gegeben werden. Erreicht die Wandermutter ihre linke Endstellung, so #stösst der Fortsatz 34 auf einen Stellhebel 42, der über eine Stange 43 die Kippeinrichtung wieder in ihre Ausgangslage zurückstellt. Dies hat die Öffnung des Kontaktes<B>38</B> und die Entregung des Elektromagneten<B>39</B> zur Folge.
Der Elektromotor<B>31</B> kehrt wieder in seine Au3-angslage zurück. Durch einen zweiten Fortsatz -14 an der Wandermutter<B>18</B> ist ein im Motorstromkreis angeordneter Endkon- takt 45 geöffnet worden, so dass der Motor an hält.
Soll eine neue Abtastung stattfinden, so ist eine Taste 46 kurzzeitig zu drüeken. Die Einstellung der Zahlenrollen 2 kann auch vermittels einer Taste 47 erfolgen (siehe Fig. <B>3),</B> vermittels welcher ein -um eine Achse 43 drehbar gelagerter Hebel 49 gesenkt und eine in einem Stift<B>50</B> geführte Klinke<B>51</B> in ein mit der Zahlenrolle fest verbundenes Klinkenrad <B>52</B> zum Eingreifen gebracht wird. Eine Sperrklinke<B>53</B> verhindert ein Zurück drehen der Zahlenrolle 2. Sollen die Zahlen rollen auf Null gestellt werden, so werden alle Sperrklinken<B>53</B> vermittels eines Druck knopfes 54 ausgeklinkt.
Mehrere der beschriebenen Wähleinheiten sind nun zu einem Wählapparat zusammen gebaut und an einen Telephonapparat ange schlossen. Mit den Wähleinheiten werden dann viel gebrauchte Telephonnummern fest eingestellt, während andere Telephonnummern mit der normalen Ziffernscheibe eingestellt werden. Der Telephonapparat kann aber mit den beschriebenen Wähleinheiten jedoch auch züi einem Apparat zusammengebaut sein.<B>-</B> Bei der Verwendung von mehreren Wähleinheiten ist es selbstverständlich möglich, nur einen einzigen Antriebsmotor zu verwenden und für jede Wähleinheit eine Kupplungseinrich tung vorzusehen.
Dialing device for self-connecting telephones. The self-connecting telephones in use today have the disadvantage that it is not possible to check the number set when dialing with the usual dial. Much time, money and effort is wasted through incorrect settings.
During the pre-dialing call 01 the subscriber is also unnecessarily long. disconnected from the grid.
According to the present invention, these disadvantages can be avoided by providing a dialing device for self-connecting telephones, which is characterized in that at least one of the set numbers is stored for any length of time and with a a current push <B> - </B> pulse generator controlling scanning device provided a selection unit is provided.
In the accompanying drawing, an exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown schematically. The figures show: FIG. 1 a view of a selection device, FIG. 2 shows a side view of FIG. 1 and FIG. 3 a key device for setting number rollers.
In FIG. 1, <B> 1 </B> means an axis on which several number rollers 2 are rotatably mounted. In a telephone network with six-digit telephone numbers, six number rollers 2 are provided, for example. If three-digit remote codes from network groups are added, nine number rolls 2 are provided. Each number roll 2 is provided on one side with a washer <B> 3 </B> which has a corrugated edge and which has a slightly larger diameter than the number roll, so that it has an appa - Rate plate 4 protrudes and can be used to set the number roller.
A toothed wheel <B> 5 </B> is attached to the disk <B> 3 </B>, which is inserted via a toothed wheel <B> 7 </B> rotatably mounted on an axis <B> 6 </B> drives another gear <B> 8 </B>. The latter is firmly connected to a contactor roller <B> 10 </B> which is rotatably mounted on a fixed axis <B> 9 </B>. It is easy to see from this that when one of the number rollers 2 is set to a certain number, the associated contactor roller 10 is also rotated into a corresponding position.
The selected position of the number roller 2 is secured by a locking spring 11 that engages in the corrugated edge of the disk 3, as can be seen from FIG. With a small number of number rollers <B> per </B> dial unit, it is easiest to turn them back to the zero position by hand.
However, if there are a relatively large number of number rollers, a spiral spring is provided inside each number roller, which is tensioned when the number roller is turned, and the reset is then carried out by the locking springs 11 of all number rollers by means of a camshaft <B> 13 </B> which can be actuated by a reset lever 12. Under the action of the tensioned spiral spring, all the number rollers of the dial unit with the contactor rollers assigned to them then turn back into their zero positions.
The zero setting of each number roller is given by a pin 14 which is arranged on the side of the disk <B> 3 </B> and which comes to rest on a stop <B> 15 </B> z-Lun.
Each contactor roller <B> 10 </B> has on its cylindrical casing, corresponding to the numbers <B> 1 </B> to <B> 9 </B>, nine raised fields from in the direction of the axis <B> 9 of different widths, which are indicated in FIG. 1 by hatching, while no increase is provided for the number <B> 0 </B>. On a wrench nut <B> 18 </B> mounted on a screw spindle <B> 16 </B> and prevented from rotating by a guide rod <B> 17 </B> is a lever <B> 19 </ B> rotatably mounted, which carries a roller 20 rotatably mounted on it at its free end.
A spring 21 presses the lever 19 and thus the roller 20 against the outer surface of the contactor roller 10. If the roller 20 presses against an elevation of the contact roller, an extension 22 of the lever holds <B> 19 </B> a sensing contact <B> 23 </B> closed.
If the roller 20 comes from an elevation to the egg-borrowed lateral surface of the roller, that is to say on the lateral surface of the same, which is not hatched in FIG. 1, the lever 19 rotates > under the action of the spring 21 slightly against the roller <B> 10, </B> and the sensing contact <B> 23 </B> is opened. To the left of the first and to the right of the last roller <B> 10 </B> a guide rail 24 is provided, which is arranged in such a way that when the roller 20 has run on it, the sensing contact <B > 23 </B> is kept closed.
Between the individual contactor rollers <B> 10. </B> there are guide pieces <B> 25 </B> which are arranged in a manner similar to the guide rails 24 and which also ensure that the scanning contact < B> 23 </B> is closed.
If you now see the wandering nut <B> 18 </B> moving at a constant speed from left to right, the lever <B> 19 </B> performs one when scanning each contactor roller <B> 10 </B> Pivoting that lasts for a time which is proportional to the number set on the relevant contactor roller. During the same time, the sensing contact <B> 23 </B> is opened.
The latter is now parallel to an NSI pulse contact arranged in the telephone line, which is periodically opened by a cam disk for about 60 ms and closed for about 40 ms. The screw spindle <B> 16 </B> is driven by gears <B> 27, 28 </B> and the cam disk <B> 26 </B> is driven by gears <B> 273 28, 29 < / B> and <B> 30 </B> by a motor <B> 31 </B> with constant speed. The latter is rotatably mounted about an axis <B> 32 </B> and is held in the position shown by a spring <B> 33 </B>.
When the wandering means # r <B> 18 </B> reaches its right end position, an extension 34 attached to it actuates a tilting device consisting of a double-armed lever <B> 35, </B> a push member <B> 36 </B> and a leaf spring <B> 37 </B> whereby a contact <B> 38 </B> which is in the circuit of an electromagnet <B> 39 </B> is closed.
The now excited elec tromagnet swivels the motor downwards around the axis <B> 32 </B> against the action of the spring <B> 33 </B>, so that the screw spindle <B> 16 </B> now over the Gears <B> 27, </B> 40, <B> 29 </B> and <B> 28 </B> are driven in opposite directions of rotation. The wandering nut <B> 18 </B> is now moving from right to left and is returning to its starting position.
A working contact 41 lying parallel to the nsi pulse contact is also closed by the electromagnet 39, so that the pulse contact is ineffective during the resetting of the traveling mother and therefore no pulses are given to the telephone line. When the traveling nut reaches its left end position, the extension 34 hits an adjusting lever 42 which, via a rod 43, returns the tilting device to its starting position. This results in the opening of the contact <B> 38 </B> and the de-energization of the electromagnet <B> 39 </B>.
The electric motor <B> 31 </B> returns to its starting position. A second extension -14 on the traveling nut <B> 18 </B> has opened an end contact 45 arranged in the motor circuit, so that the motor stops.
If a new scan is to take place, a key 46 is to be pressed briefly. The setting of the number rollers 2 can also take place by means of a button 47 (see FIG. 3), by means of which a lever 49 rotatably mounted about an axis 43 is lowered and a lever 49 in a pin <B> 50 </ B> guided pawl <B> 51 </B> is brought into engagement with a ratchet wheel <B> 52 </B> which is firmly connected to the number roller. A locking pawl <B> 53 </B> prevents the number roller 2 from turning back. If the numbers scrolling are to be set to zero, all locking pawls <B> 53 </B> are disengaged by means of a push button 54.
Several of the dialing units described are now built together to form a dialing set and are connected to a telephone set. With the dialing units, much used telephone numbers are then permanently set, while other telephone numbers are set with the normal dial. The telephone set can, however, also be assembled with the dialing units described to form a device. When using several dialing units, it is of course possible to use only a single drive motor and to provide a coupling device for each dialing unit.