Transportkarren. Vorliegende Erfindung betrifft einen Transportkarren mit einer Zugstange.
Erfindungsgemäss ist der Transportkar ren gekennzeichiiet durcheine die Zugstange mit den Aehsuestellen der Räder verbin dende Querstange und einen an dieser fest angeordneten Bügel, wobei der -untere Teil ,der Zugstange eine, Führung und die Enden des Bügels<B>je</B> eine weitere Führung auf weisen, welche Führungen zum Einsetzen von auswechselbaren, zur Aufnahme von Pdrdergut dienenden Rahmen eingerichtet sind.
In der beiliegenden Zeichnung sind bei spielsweise einige bevorzugte Ausführungs formen des Erlindungsgegenstandes darge stellt. Es zeigen: Fig. <B>1</B> eine Seitenansicht des Transport karrens, der mit einem zur Aufnahme einer -normalen, kleinen Milchkanne bestimmten Rahmen ausgerüstet ist, Fig. 2 eine Püekansielit des Transport karrens nach Fig. <B>1</B> -mit angedeuteter Radspur- verstellung.
Fig. <B>3</B> ist eine Seitenansicht eines für die Beförderung von Sackgut eingerichteten Transportkarrens, Fig. 4 eine Seitenansicht des Transport karrens mit einem eingesetzten Ladegestell zur Beförderung kleiner Stückgüter und Fig. <B>5</B> eine Ansieht des Kannenträgers in grösserem Massstab.
Alle Seitenansichten sind teilweise im Schnitt dargestellt. Gemäss der dargestellten Ausführung weist der Transportkarren ein zweckmässiger- weise aus gezogenen Stahlrohren zusammen geschweisstes oder hartverlötetes Fahrgestell auf, das sich im wesentlichen aus einer hoh len Querstange<B>1</B> mit an deren Enden in ver schiedenen Schwenklagen einstellbaren. Achs gestellen für die Pneuräder 2 sowie auseiner senkrecht zur Querstange<B>1,</B> in deren Mitte befestigten Zugstange<B>3</B> zusammensetzt.
Je des der Aehsgestelle ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, aus ungleich langen Schenkeln eines U-förmig gebogenen Bügels<B>18</B> gebildet. Die Zirgstange <B>3</B> weist in ihreni Vorderteil eine Biegung auf, die dazu dient, bei der normalen Transportstellung des Karrens eine geeignete Lage des Fördergutes zu ermög lichen.
Auf halber Höhe an der Zugstange<B>3</B> ist ein Führungsstück 4 unverdrehbar befestigt, welches auf der dem aufzunehmenden För-, dergut zugekehrten Seite angeordnet ist und vorzugsweise aus einem Rohrstück be steht, dessen Achse parallel zur Zugstange<B>3</B> verläuft.
Falls nun eine gefüllte, beispiels weise 40 Liter enthaltende, normale Kanne zu transportieren ist, so wird vorerst ein eben falls vorzugsweise aus Stahlrohr bestehender Rahmen<B>5</B> derart mit dem Fahrgestell ver bunden, dass einerseits der Haken, #d des Rah mens<B>5</B> in das Loch des Führungsstückes 4 und anderseits seine beiden untern, als Zap fen<B>7</B> ausgebildeten Streben<B>je</B> in eine in einem Bügel<B>8,</B> welcher mit der Querstange<B>1</B> fest verbunden ist, angeordnete Führung<B>9</B> eingesetzt werden, welche beiden Führungen <B>9</B> zweekmässigerweise aus Rohrstüeken beste hen und<B>je</B> am Ende des Bügels<B>8</B> fest an geordnet sind.
Auf diese Weise wird eine sta bile Befestigung des Rahmens<B>5</B> am Fahr gestell erreicht, so dass sich ersterer beim Transport nicht selbsttätig lösen kann. Wie aus den Fig. <B>1</B> und<B>5</B> hervorgeht, weist der Rahmen <B>5</B> beidseitig <B>,</B> je ein Auge 10 auf, in welchem<B>je</B> ein mittels eines Splints<B>11</B> ge sicherter Zapfen 12 schwenkbar gelagert ist.
Auf diesem'Zapfen 12 sitzt, mit ihm fest ver bunden,<B>je</B> ein im Querschnitt U-förmiger Träger<B>13,</B> der vom betreffenden Auge<B>10</B> durch eine Unterlagscheibe 14 getrennt ist. Um das Fördergut, in diesem Falle eine klei nere Milchkanne, aufzuladen, wird der Nar ren so an die auf dem Boden stehende Kanne herangefahren, dass die beiden Träger<B>13</B> unter die beiden gegenüberstehenden Griffe <B>15</B> der Kanne zu liegen kommen, worauf die Zugstange<B>3</B> mit ihrem Handgriff<B>27, 28</B> ge senkt wird.
Die Kanne hängt nun, vorerst; frei schwebend, im Rahmen<B>5</B> und kann sieh zufolge der schwenkbaren Anordnung der Träger<B>13</B> sogleich in eine annähernd verti kale Lage einstellen, wobei der untere Rand der Kanne an der Zugstange<B>3</B> anlehnt.
Falls nun grössere, normale Milchkannen, beispielsweise mit<B>50</B> Liter Inhalt, zu trans portieren sind, so wird ein Rahmen<B>5</B> in die Führungen<B>-</B> 4,<B>9</B> eingesetzt, bei welchem die beiden schief nach oben verlaufenden Stre ben<B>5</B> entsprechend, z. B. um<B>8</B> cm, nach oben verlängert sind. Am obern Ende dieser Verlängerungen sind auch in diesem Fall die Augen<B>10</B> mit den darin schwenkbar gela gerten Zapfen 12 vorgesehen, aLif welchen<B>je</B> ein U-förmiger Träger<B>13</B> fest angeordnet ist, wie dies aus den Fig. <B>1</B> und <B>5</B> hervorgeht.
Wenn Sackgüter zu fördern sind, wird, wie in Fig. <B>3</B> dargestellt ist, ein für diesen Zweck vorgesehener Rahmen<B>16,</B> welcher vor zugsweise aus zwei zueinander parallelen Seitenstreben und beispielsweise drei diesel ben verbindenden, gewölbten, gegenüber dem Sackgut konkaven Querstreben 16a besteht, mit seinem im obern Teil angeordneten Ha ken<B>6</B> bzw. mit seinen untern Zapfen<B>7</B> in die Führungen<B>-1</B> bzw. <B>9</B> eingesetzt. Der Rah men<B>16</B> weist ferner eine zweckmässiger- weise aus Blech bestehende Tragplatte<B>17</B> auf, die mittels zweier nicht dargestellter Haken in den Bügel<B>8</B> eingehängt wird.
Der Trans portkarren wird nun so an das betreffende Sackgut herangefahren, dass die Tragplatte <B>17</B> unter dasselbe zu liegen kommt, worauf es nach erfolgtem Senken de# Zugstange<B>3</B> mit ihrem Handgriff<B>27, 28</B> transportbereit in das Gestell.<B>16</B> zu liegen kommt.
Falls die zu fördernden Saekgüter dicht nebeneinander in Reihe aufgestellt sind, so besteht bei bekannten Transportkarren der ,Nachteil, dass ein solcher Transportkarren infolge der neben der Tragplatte angeord neten Räder und wenn er senkrecht zur Sackreihe an die Sackgüter herangefahren wird, nicht nahe genug an diese gebracht ,werden kann.
Um dies aber zu ermöglichen, sind die beiden Räder 2<B>je</B> auf einer die un gleich langen Schenkel des U-förmig geboge nen Bügels<B>18</B> verbindenden Radaehse <B>19</B> ge lagert, wobei der innere, nach unten verlän gerte Bügelsehenkel <B>je</B> einen mit ihm fest verbundenen Zapfen 20 aufweist, welcher ex zentrisch zu den Rädern 2, jedoch parallel zu den. Radachsen<B>19</B> verläuft.
Diese Zapfen 20 sind', beidseitig in den Hohlraum der Quer stange<B>1</B> eingesetzt und<B>je</B> mittels einer am Ende der Querstange<B>1</B> angeordneten Flügel schraube 21 auf am Zapfen 20 vorgesehenen Ebenen festklenunbar. Auf diese Weise lassen sich die Räder 2 mit den Bügeln<B>18</B> in eine Lage schwenken (Fig. <B>3),</B> in welcher der Transportkarren ungehindert an das Förder- gut herangefahren werden kann.
Falls der Transportkarren beispielsweise als Falirradanhänger verwendet wird, kann, um eine möglichst stabile Fahrt herbeizufüh ren, die Spurweite vergrössert werden. Zu diesem Zweck sind die beiden Zapfen 20 mit den damit verbundenen Rädern 2 teleskop- artig aus der Querstange<B>1</B> ausziehbar, nach dem die Flügelsehrauben 21 gelöst werden. Die Zapfen 20 besitzen für die Einstellung der Räder 2 auf eine grössere Spurweite je eine entsprechend angeordnete zusätzliche ebene Fläche, auf welcher die zugehörige. Flii- gelsehraube 21 wieder festgeklemmt wird.
Der Transportkarren kann auch mit einem Ladegestell zur Beförderung kleiner Stückgüter ausgerüstet werden (Fig. 4). Dieses weist einen Rahmen 22 auf, welcher vorteilhaft aus einzelnen, miteinander ver schweissten oder hartverlöteten Sahlrohren zusammengesetzt ist. In diesem Rahmen 22 ist zweckmässigerweise ein Holzboden<B>23</B> vor gesehen, welcher aus einer Sperrholzplatte bestehen kann. Ein am Vorderteil des Rah mens 22 fest angeordneter Haken 24 wird zwecks Befestigung des Ladegestelles, in die Führung 4 eingesetzt. Gleichzeitig sind zwei seitliche, nach unten verlaufende, mit dem Rahmen 22 verbundene Zapfen<B>25</B> in die Führungen<B>9</B> einzusetzen.
Auf diese Weise wird, eine solide B efestdgung des Ladegestelles mit dem Fahrgestell bewerkstelligt.
Die Zugstange <B>3</B> weist an ihrem Vorder ende eine Kupplung auf, welche zweckmässi- gerweise aus einer Kugel<B>26</B> besteht. Falls der Transportkarren als Anhänger verwendet wird, so wird diese Kugel<B>26</B> mit einer ent sprechenden, am Fahrzeug angeordneten Vorrichtung verbunden. Der Transportkarren ist auch von Hand bewegbar, zu welchem Zwecke nahe dem vordem Ende der Zug stange<B>3</B> ein beidseitig derselben vorstehender Griff<B>27</B> angeordnet ist, dessen mit der Hand in Berührung kommende Oberfläche vorteil haft m.it einem elastischen wärmeisolierenden, Längsrillen aufweisenden Überzug<B>28</B> ver sehen ist.
Für den Zustand des Nielltgebrauchs des Transportkarrens ist am untern Teil der Zugstange<B>3</B> eine vorzugsweise aus Profil eisen bestehende Stütze<B>29</B> an einem fest auf der Zugstange<B>3</B> angeordneten Auge<B>30</B> schwenkbar befestigt, wobei die Enden der Stütze<B>29</B> zweelmässigerweise abgeschrägt sind. Wird die Stütze<B>29</B> ausgeschwenkt, so kann der Transportkarren im Ruhezustand abgestellt werden, und zwar in einer Lage, die etwa der normalen Transportstellung ent- spricht.
Bei Gebrauch des Transportkarrens kann die Stütze<B>29</B> an die Zugstange<B>3</B> ge schwenkt werden, in welcher Lage sie von einer federnden, an der Zugstange<B>3</B> ange brachten Bride <B>31,</B> die ein an der Stütze 29 befestigtes, vorzugsweise aus einem Röhrchen bestehendes Teil<B>32</B> umgreift, festgehalten wird.
Der beschriebene Transportkarren ist ein fach und bietet hinsichtlich praktischer Ver wendbarkeit mannigfache Vorteile.
PATENTANSPRUCH: Transportkarren mit einer Zugstange, ge kennzeichnet durch eine die Zugstange -mit den Achsgestellen der Räder (2) verbindende Querstange<B>(1.)</B> und einen an dieser fest an geordneten Bügel<B>(8),</B> wobei der untere Teil der Zugstange<B>(3)</B> eine Führung (4) und die Enden des Bügels<B>(8) je</B> eine weitere Füh rung<B>(9)</B> aufweisen, welche Führungen (4, <B>9)</B> zum Einsetzen von auswechselbaren, zur Aufnahme von Fördergut dienenden Ralinien <B>(5, 16"</B> 22) eingerichtet sind.