CH300430A - Vorrichtung an einem Fahrrad zum Betätigen eines Organs. - Google Patents

Vorrichtung an einem Fahrrad zum Betätigen eines Organs.

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CH300430A
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CH
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handle
bell
handlebar
organ
bicycle
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Inventor
Wethli Jean
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Wethli Jean
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles
    • B62M25/02Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles with mechanical transmitting systems, e.g. cables, levers
    • B62M25/04Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles with mechanical transmitting systems, e.g. cables, levers hand actuated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description


      Vorrichtung    an einem Fahrrad     zum    Betätigen eines Organs.    Gegenstand der Erfindung ist eine Vor  richtung an einem Fahrrad zum Betätigen  eines     Organs,    z. B. einer Glocke oder einer  Bremse.     Erfindungsgemäss    ist am Griffende  des     Lenkers    ein gegen Längsverschiebung  arretierter     Handgriff    vorgesehen, bei dessen  Drehung ein an seinem Vorderende     befind-          liebes    Übertragungsglied das Organ betätigt.  



  In der Zeichnung sind     beispielsweise    drei  Ausführungsformen des     Erfindungsgegen-          standes    dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 eine erste     Ausführungsform    einer  Vorrichtung an einem Fahrrad zum Betätigen  einer Glocke,     teilweise    im Längsschnitt;

         Fig.    2 eine     zweite    Ausführungsform der  Vorrichtung zum Betätigen einer Glocke; teil  weise im Längsschnitt,       Fig.    3 eine     dritte    Ausführungsform der  Vorrichtung zum Betätigen einer Bremse,  teilweise im Längsschnitt, und       Fig.    4 einen Querschnitt der Vorrichtung  nach     Fig.    3.  



  Gemäss der ersten     Ausführungsform    sitzt  auf dem Lenker 1 eine Glocke 2, welche mit  tels der     Bride    3 auf dem     Lenker    befestigt ist.  Auf der zentralen Lagerachse 4 ist der       Schlagkörperrotor    5 drehbar gelagert, wel  cher gegen den Nocken 6 der     Glockenhaube          schlägt.    In den Zahnkolben 7 des Rotors  greift das     Zahnritzel    8 ein, welches mit seiner  ebenfalls     als    Zahnkolben ausgebildeten Nabe  9 auf dem Achsbolzen 10 gelagert ist.

   Mit  dem     Zahnkolben    9     steht    das Zahnsegment 11'    des an     sich        bekannten        Betätigungshebels    11  im Eingriff, welcher unter dem Einfluss einer  Feder 12 stehend auf dem Achsbolzen 13  drehbar gelagert ist.

   Der durch einen     Schlitz     14 der Glockenwand nach aussen ragende Arm  des     Betätigungshebels    11 weist statt einer  Griffplatte einen Schlitz 15 auf, in welchen  ein Bolzen 16     eingreift.    Der Bolzen 16     ist    an  einem ringförmigen Bund 17 einer Futter  hülse 18 befestigt, mit welcher     zusammen    der       Handgriff    19 auf dem Griffende des     Lenkers     1 drehbar ist. Der     Handgriff    19 ist gegen  Längsverschiebung durch eine     gl.emmvorrich-          tung    arretiert.

   Letztere weist eine Spann  schraube 20 auf, welche     in    einer Druckplatte  21 und in einer Bohrung an der Stirnseite  des Handgriffes gelagert ist und in den       Hohlraum    des     Griffes    ragt. Auf der Spann  schraube     ist    im Griffinnern ein Spannbügel  oder eine längsgeschlitzte Spannhülse 22 ge  lagert, welche sich von innen gegen die Stirn  seite des     Handgriffes    abstützt.

   Auf das  innere Ende der     Spannschraube    ist eine als       Spreizkonus    wirkende Mutter 23 aufge  schraubt, durch welche beim Anziehen der  Spannschraube die     Spannhülse    22 gegen die  Innenwand des     Lenkerrohres        angepresst    und       dadurchder.drehbare    Handgriff     gegen    Längs  verschiebung arretiert ist.  



  Durch Hin- und Herdrehen des Hand  griffes 19 wird ein Hin- und     Herschwenken     des Bolzens 16     bewirkt,    wobei der mit diesem  in Eingriff stehende     Betätigungshebel    11 über  einen durch den Schlitz 14 begrenzten Weg      hin- und     hergeschwenkt    wird und dadurch  die Glocke betätigt.  



  Bei der zweiten     Ausführungsform    ist das  in den Zahnkolben 7 des     Schlagkörperrotors    5  eingreifende     Zahnritzel    8 mit seiner Dreh  achse 10 in einem Lager 24 des     Glockenbodens     drehbar gelagert. Auf der unten am Glocken  boden vorstehenden Achse 10 ist ein Kegel  zahnrad 25     befestigt,    welches mit einem auf  der     Futterhülse    18 des drehbaren Handgriffes  19 befestigten Kegelzahnrad 26 kämmt.

   Der  Eingriff der     Kegelzahnräder    25, 26     ist    durch       eine        Schraube    27 gesichert, welche in einem  Schlitz 28 im Glockenboden mittels der  Mutter 29     festgelegt    ist, wobei der nach unten  gerichtete Endzapfen der Schraube 27 am  Rücken des     Kegelzahnrades    26 anliegt. Durch  diese Arretierung     wird    zugleich auch der  Handgriff 19 gegen Längsverschiebung auf.  dem     Griffende    des     Lenkers    festgelegt.  



  Bei dieser     Ausführungsform    kann die  Glocke durch     fortlaufende    Drehung des Hand  griffes im     einen    oder andern Drehsinn oder  auch durch kurze Hin- und     Herdrehung    be  tätigt werden.  



  Wie     Fig.    3 zeigt,     ist    auf     den    Griffenden  1 wiederum der     mit        Futterhülse    18 versehene  Handgriff 19 drehbar gelagert, welcher ge  gen Abfallen durch die Spannvorrichtung  20-23 gesichert ist.

       Unmittelbar    vor dem  Handgriff ist     auf    dem Lenker 1 ein Gehäuse  körper 30 mit festem     Bridenteil    31 durch den       beweglichen        Bridenteil    32 mittels der Spann  schraube 33     festgelegt.    Der     Gehäusekörper    30  ist mit einem gekrümmten Führungskanal 34  versehen, an dessen vorderer     Ausmündung    der  Mantel 35 des zur Felgenbremse führenden       Bowdenkabels        angeschlossen    ist.

   Der Gehäuse  körper 30 ist     mit    einem um die     Lenkstange     bogenförmig nach oben laufenden     Führungs-          gehäuse    36 versehen, durch welches der Raum  für den     Auszug    der Stahlseele 37 eingeschlos  sen ist. Die     Futterhülse    18 des Handgriffes  19     ragt    in den Raum des Gehäuses 36 hinein  und trägt einen     Einspannkolben    38, in wel  chem das Ende der Stahlseele des Bowden  zuges befestigt ist.

   Die     Stahlseele    ist durch  eine     Bohrung    39 des     Einspannkolbens    hin-    durchgeführt und am Ende mit einem Löt  kopf 40 versehen. Mittels der Schraube 41 ist  die     Stahlseele    im     Einspannkolben    38 fest  gespannt. Der     Einspannkolben    38 bewegt sich  beim Drehen des Handgriffes in dem durch  das Gehäuse 36 gebildeten Führungsraum.       Ziun    Anziehen der Bremse wird der Hand  griff. 19 im Sinne des in     Fig.    4 eingezeich  neten     Pfeils    gedreht.

   Die Vorrichtung kann  auch einen zweiten Handgriff umfassen, der  am andern Ende des     Lenkers    angeordnet ist  und zur Betätigung der andern Bremse des  Fahrrades dient.  



  Durch     einen    der beiden Handgriffe könnte  auf nicht dargestellte     Weise    auch eine Glocke  gleichzeitig mit der Bremse betätigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an einem Fahrrad zum Be tätigen eines Organs, gekennzeichnet durch einen am Griffende des Lenkers vorgesehenen, gegen Längsverschiebung arretierten Hand griff, bei dessen Drehung ein an seinem Vor derende befindliches Übertragungsglied das Organ betätigt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Übertragungs- glied. ein Bolzen ist, welcher mit dem Betäti gungshebel einer Glocke in Eingriff steht. 2.
    Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Achse eines Glockenantriebszahnrades durch den Glocken boden nach unten ragt und ein Kegelzahnrad trägt, das mit einem zweiten Kegelzahnrad kämmt, welches das Übertragungsglied bildet.. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass unmittelbar vor dem Handgriff ein Gehäusekörper mit ge krümmtem Führungskanal mittels Bride am Lenker befestigt ist, wobei an den Führungs kanal das Mantelende eines zu einer Bremse führenden Bowdenkabels angeschlossen ist, dessen Stahlseele durch den Kanal geführt und an einem als Übertragungsglied die nenden Einspannkolben befestigt ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an beiden Griff enden des Lenkers je ein drehbarer Hand griff angeordnet ist, welcher über Bewe- gungsübertragungsmittel mit einer der beiden Bremsen des Fahrrades verbunden ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Arretieren des Handgriffes gegen Längsverschiebung am einen Ende des Handgriffes eine Spann schraube mit Spreizkonus und einer längs geschlitzten Spannhülse vorgesehen sind.
CH300430D 1952-03-19 1952-03-19 Vorrichtung an einem Fahrrad zum Betätigen eines Organs. CH300430A (de)

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