CH237541A - Bremseinrichtung für Fahrräder. - Google Patents

Bremseinrichtung für Fahrräder.

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CH237541A
CH237541A CH237541DA CH237541A CH 237541 A CH237541 A CH 237541A CH 237541D A CH237541D A CH 237541DA CH 237541 A CH237541 A CH 237541A
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CH
Switzerland
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brake
brakes
tube
cross tube
braking device
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Egger Siegfried
Original Assignee
Egger Siegfried
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L3/00Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof
    • B62L3/02Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof for control by a hand lever
    • B62L3/026Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof for control by a hand lever actuation by a turning handle or handlebar

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description


  Bremseinrichtung für Fahrräder.    Gegenstand vorliegender Erfindung bil  det eine Bremseinrichtung für Fahrräder, bei  welcher das Querrohr der Lenkstange dreh  bar im Lenkstangenkopf angeordnet und der  art mit den Bremsen verbunden ist, dass die  Bremsen durch Drehen des Querrohres betä  tigt werden können. Dadurch ist     ermöglicht,     die bisher an der     Lenkstange    angeordneten  Bremshebel und Bowdenkabel wegzulassen  und eine Bremseinrichtung herzustellen, die  sich durch Einfachheit und zuverlässige  Wirkungsweise auszeichnet. Da zum Brem  sen nicht mehr zuerst der Bremshebel erfasst,  sondern nur das Querrohr der Lenkstange  gedreht werden muss, ist ein rascheres Betäti  gen der Bremsen und dadurch eine Herab  setzung der Unfallgefahr ermöglicht.  



  Zweckmässigerweise sind eine     Vorderrad-          und    eine Hinterradbremse mit dem Querrohr  verbunden und derart einstellbar, dass beim  Drehen des Querrohres die Hinterradbremse  vor der Vorderradbremse zur Wirkung  kommt, so dass stets zuerst das Hinterrad    gebremst     wird,    was bekanntlich zur Vermei  dung von Unfällen ebenfalls von Wichtig  keit ist.  



  Vorteilhaft ist im Lenkstangenkopf ein  mittels eines Schlüssels betätigbares Verrie  gelungsorgan für die Verriegelung des Quer  rohres bei in die Bremsstellung gebrachten.  Bremsen vorgesehen. Dadurch kann das  Fahrrad in einfacher Weise gegen Diebstahl  gesichert werden.  



  Auf der Zeichnung ist     ein.    Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



  Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt  durch den Lenkstangenschaft und die Vor  derradgabel eines Fahrrades;       Fig.    2 zeigt eine in der Vorderradgabel  angeordnete Felgenbremse in der Vorder  ansicht, und       Fig.    3 einen     Querschnitt    zu     Fig.    2.  



       Fig.    4 ist eine- Ansicht eines Bremsklotz-  trägers,       Fig.    5 zeigt einen Bremsbügel im Schnitt,      Fig. 6 ist ein Teil eines waagrechten  Schnittes durch das Querrohr und den Lenk  stangenkopf,  Fig. 7 ist ein Seitenriss des Lenkstangen  kopfes mit in Bremsstellung verriegeltem  Querrohr.  



  Fig. 8 zeigt das Tretlagergehäuse in An  sicht und  Fig. 9 ist ein Teil der Draufsicht auf die  hintere, untere Radgabel mit einer Felgen  bremse.  



  Der am Schaftrohr 1 befestigte Lenk  stangenkopf 2 weist eine halbzylindrische  Ausnehmung 3 auf, welche zusammen mit  einer Lagerschale 4 zur Lagerung des Quer  rohres 5 der Lenkstange dient. Die. Lager  schale 4 ist beiderends mittels Ringen 6 am  Lenkstangenkopf 2 gehalten,  -elche mittels  Stellschrauben 7 festgestellt sind. Durch ent  sprechendes Anziehen dieser Stellschrauben 7  werden die Lagerteile 3 und 4 fester oder  weniger fest gegen das Querrohr 5 gepresst,  so dass dieses mehr oder weniger leicht ge  dreht werden kann. Am Querrohr 5 ist im  Lenkstangenkopf ein Hebelarm 8 befestigt,  dessen freies Ende zwischen den Kopf 9 und  die Gegenmutter 10 einer     Schraube    11 ragt,  die in ein Bremskupplungsglied 12 einge  schraubt ist. Die Teile 11 und 12 sind im  Innern des Lenkstangenschaftrohres 1 bezw.

    des die Radgabel tragenden Rohres 15 an  geordnet. Das Glied 12 ragt oben in das  Klemmrohr 13, dessen unteres Ende konisch  verdickt ist, und mit dem untern, geschlitz  ten Ende des Lenkstangenschaftrohres 1 zu  sammenwirkt,     derart,    dass beim Anziehen der  Schraube 14 im oben geschlossenen Rohr 13  das untere Ende des Schaftrohres 1 gegen die  Innenwandung des die Vorderradgabel tra  genden Rohres 15 gedrückt wird, so dass das  Schaftrohr 1 mit der Vorderradgabel starr  gekuppelt ist. Nach Lösen der Schraube 14  kann unter Verstellen der Schraube 11 das  Schaftrohr 1 im Rohr 15 axial verschoben  und damit die Lenkstange in der Höhe ver  stellt werden. Das Rohr 15 ist mittels Kugel  lagern 16 im Steuerrohr 17 des Fahrradrah  mens gelagert.

      In den untern Teil des Bremskupplungs  gliedes 12 ist eine Zugstange 18 einge  schraubt, die mit dem Bremsbügel 19 der  Vorderradbremse verbunden ist. Der Brems  bügel 19 ist mit seinen Schenkeln in Füh  rungsschienen 20 an der Radgabelinnenseite       geführt    und die Schenkel tragen je einen  Zapfen 21, auf welchem Zapfen ein aus  wechselbarer Bremsklotzträger 22 mit einer  Schlitzöffnung 23     angeordnet    ist. Am Träger  22 ist der z. B. aus Gummi     bestehende     Bremsklotz 24 befestigt, der beim Bremsen  an die Felge 25 des Rades gedrückt wird. Da  der Bremsklotzträger 22 sich um den Zapfen  21 drehen kann, kann sich der Bremsklotz 24  der Felge anpassen.  



  Am untern Ende des Bremskupplungs  gliedes 12 ist ferner eine Kette 26 befestigt,  die das Glied 12 mit     einer    Zugstange 2 7 ver  bindet, die zur Betätigung einer     Hinterrad-          felgenbreinse    dient. Die Kette 26 und     die     Zugstange     \?    7 sind in das Rahmenunter  rohr 29 durch eine unter einer z. B. angelöte  ten Verstärkung 28 angeordnete Öffnung  eingeführt. Die Zugstange 2 7     geht    durch (las  Rohr 29 und das Tretlagergehäuse 30 und ist  verstellbar in einer Hülse 31 befestigt.

   Auf  der Hülse 31 sitzt ein Ring 32, auf den eine  Druckfeder 33 wirkt, welche die aus dem  Tretlagergehäuse herausragende Zugstange  27 umgibt und sich gegen das     Tretlager-            ""    abstützt. Mit der Hülse 31 ist ein  Bremsbügel 35 mittels einer Schraube 34 ver  stellbar verbunden, dessen Schenkel in Schie  nen 36 auf der Hinterrad-Gabelinnenseite ge  führt und mit je einem auf einem Zapfen  drehbar     angeordneten    und auswechselbaren  Bremsklotz 37 versehen sind, welcher mit der  Felge 38 des hintern Rades zusammenwirkt.

    Die Bremsbügel 19 und 35 werden zweck  mässig derart eingestellt, dass bei einer Dre  hung des     Querrohres    5 der Lenkstange ent  gegen dem     L?hrzeigersinn,    über den Hebel  arm 8, das Kupplungsglied 12, die Kette 26,  die Zugstange 27 und die Hülse 31 zuerst die  auf das Hinterrad wirkenden Bremsklötze 3 7  und erst beim     '\\'eiterdrelien    des Querrohres 5  von dem Kupplungsglied 12 aus über die      Zugstange 18 die auf das Vorderrad wirken  den Bremsklötze 24 zur Wirkung kommen.  Zufolge der drehbaren Anordnung der  Bremsklötze können sich diese an die Felge  anpassen.  



  Am Lenkstangenkopf 2 ist ein Drehkör  per 39 gelagert, an dem einerseits     exzentrisch     ein Zapfen 40     sitzt        und    anderseits ein     Betä-          tigungshebel    41 mittels einer Schraube 42  befestigt ist. Am Hebel 41 ist eine Flach  feder 43 befestigt, an deren freiem Ende ein  Verriegelungsstift 44 angebracht ist, der ein  Loch des Hebels 41 durchsetzt und in der in  Fig. 6 und 7 dargestellten Lage in ein  Loch 45 des Lenkstangenkopfes 2 ragt. Da  durch verhindert dieser Stift 44 ein Verdre  lien des Armes 41, so dass das Querrohr 5 in  der Bremsstellung verriegelt ist.

   Das freie,  den Stift 44 tragende Ende der Feder 43 liegt  gegen einen Nockenkörper 46 an, der in  einem in nicht gezeichneter Weise am Lenk  stangenkopf 2 befestigten Gehäuse 47 gela  gert ist. Der Nockenkörper 46 kann zwecks  Entriegeln der Bremsen mittels eines Schlüs  sels 48 so gedreht werden, dass der Stift 44  durch die Feder 43 aus dem Loch 45 heraus  gezogen wird. Nun kann der Hebel 41 in der  in Fig. 7 angegebenen Pfeilrichtung gedreht  werden, wodurch der Zapfen 40 den Hebel  arm 8 freigibt, worauf das     Querrohr    5 aus  der in Fig. 1 strichpunktiert angedeuteten  Bremsstellung in die in Fig. 1 ausgezogen       gezeichnete    Stellung verdreht werden kann,  in welcher die Bremsen gelöst sind.

   In dieser  Stellung kann der Hebel 41 dadurch verrie  gelt werden, dass der Nockenkörper 46 mit  tels des Schlüssels 48 in die Anfangslage  zurückgedreht und dabei durch Einwirkung  des Körpers 46 auf die Feder 43 der Stift 44  in ein weiteres Loch des Lenkstangenkopfes 2  gestossen wird. Bei verriegeltem Querrohr 5  sind auch die dann in Bremsstellung gebrach  ten Bremsen verriegelt und das Fahrrad ist  gegen Diebstahl gesichert, da ein Lösen der  Bremsen erst nach Aufhebung der Verriege  lung und das Abmontieren der Bremsklötze  und der Räder nur bei gelösten Bremsen  möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:' Bremseinrichtung für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, dass das Querrohr der Lenk stange drehbar im Lenkstangenkopf ange ordnet und derart mit den Bremsen verbun den ist, dass die Bremsen durch Drehen des Querrohres betätigt werden können. UNTERANSPRÜCHE 1. Bremseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorderrad- und eine Hinterradbremse mit dem Querrohr verbunden und derart einstellbar sind, dass die Hinterradbremse jeweils vor der Vorder radbremse zur Wirkung kommt. z.
    Bremseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Lenkstan genkopf ein mittels eines Schlüssels verstell bares Verriegelungsorgan für die Verriege lung des Querrohres bei in die Bremsstellung gebrachten Bremsen vorgesehen ist. 3. Bremseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem Querrohr und den Bremsen zum grösseren Teil in den Fahrradrahmen verlegt ist. 4.
    Bremseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass am obern Ende des Rahmenunter- rohres eine zur Einführung der Verbindung des Querrohres mit der Hinterradbremse die nende Öffnung in einer Rohrverstärkung vorgesehen ist. 5. Bremseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsen Felgenbremsen sind, - deren Bremsklötze be weglich an einem in Führungsschienen ver schiebbaren Bremsbügel angeordnet sind, so dass sie sich der Felge anpassen können.
    6. Bremseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die Bremsklötze auswechselbar am Bremsbügel angeordnet sind.
CH237541D 1943-02-05 1943-02-05 Bremseinrichtung für Fahrräder. CH237541A (de)

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CH237541D CH237541A (de) 1943-02-05 1943-02-05 Bremseinrichtung für Fahrräder.

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CH (1) CH237541A (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911467C (de) * 1952-07-10 1954-05-13 Lucien Charles Hippolyte Juy Durch eine schwenkbare Lenkstange betaetigter Bremsantrieb fuer Fahrraeder, Motorraeder, Motorroller od. dgl.
US4136759A (en) * 1976-12-09 1979-01-30 Weinmann Gmbh & Co. Kg Bicycle rim brake
US4966047A (en) * 1987-12-07 1990-10-30 Alwin Krauer Handlebar-mounted cable control
US5370017A (en) * 1993-07-07 1994-12-06 Krauer; Alwin Handlebar cable control with biased return feature
EP2551178A1 (de) * 2011-07-29 2013-01-30 Canyon Bicycles GmbH Fahrradgabel mit Bremseinheit

Cited By (5)

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DE911467C (de) * 1952-07-10 1954-05-13 Lucien Charles Hippolyte Juy Durch eine schwenkbare Lenkstange betaetigter Bremsantrieb fuer Fahrraeder, Motorraeder, Motorroller od. dgl.
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