CH300524A - Verfahren zur Herstellung von Matten aus Pneumaterial. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Matten aus Pneumaterial.

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CH300524A
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CH
Switzerland
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mats
vulcanization
strips
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pneumatic material
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Jauslin Alfred
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Jauslin Alfred
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G27/00Floor fabrics; Fastenings therefor

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  • Carpets (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Matten aus     Pneumaterial.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Verfahren zur Herstellung von Matten aus       Pneustr        eifen,    z. B. aus Streifen von alten       Autopneus.    An Hand der beiliegenden Zeich  nung wird eine beispielsweise Ausführungs  form des Verfahrens nach der Erfindung er  läutert.  



       Fig.1    ist eine Draufsicht auf eine Matte  mit und ohne Rand.  



       Fig.2    ist ein Ausschnitt perspektivisch  dargestellt im Zustande der Herstellung, und       Fig.    3 ist ein Querschnitt     durch    die Matte.  Alte Lastwagenpneus werden auf bekannte  Weise durch     Schneidmascbinen    in Streifen  zerlegt,     aufgerauht    und je nach Wunsch ein  gefärbt. Solche Streifen sind bis heute zu  geflochtenen Matten weiterverarbeitet worden.  Diese Matten haben den Nachteil, dass sie  durch die     Flechterei    sehr teuer zu stehen  kommen, sich auf den     Kreuzungsstellen    der  Streifen relativ schnell abnützen und für  Schmutz und Staub durchlässig sind. Die  vorliegende Erfindung behebt diese Nachteile.

    Die Herstellung der erfindungsgemässen Matte  wird zum Beispiel nach folgendem Verfahren  durchgeführt  Die fertig     aufgerauhten    und eingefärbten       Pneustreifen    1     (Fig.2)    werden in Stücke       gewünschter    Länge geschnitten, nachdem sie  bereits durch eine flüssige     Vulkanisations-          lösung    auf der Rückseite sowie auf den beiden  Schmalseiten bestrichen worden sind.

   Dann  werden sie - wie nachstehend eingehender  beschrieben - auf eine ab einer Rolle 5 aus-    gebreitete     Bindegummischicht    2     (vulkanisier-          barer    Rohgummi) in     Schrägrichtuug    zum  Rand, d. h. diagonal, Streifen an Streifen auf  gelegt.

   Durch die     Vorbebandlung    der Streifen  mit     Vulkanisationslösung    bleiben sie auf der       Andrückstelle    kleben und verharren in diesem  Zustande bis zur völligen     Vulkanisation.    Mit  dem Auflegen der Streifen 1 wird, wie in       Fig.1    dargestellt,     vorteilhaft    in der linken  obern Ecke begonnen, und zwar in einem  Winkel von 45  zum Rand.     Wenn    der Streifen  auf die     Bindegummischicht    2 gedrückt ist,       dann    wird mittels einer Fettpresse der Schmal  seite 3 entlang eine     Vulkanisationsmasse    4  in Wurmform gelegt.

   Durch das Andrücken  des nachfolgenden Streifens wird dieser     Pa-          stenwurm    auf die ganze Schmalseite verteilt       und    füllt den freien Zwischenraum 7, 8       (Fig.    3) zwischen den     einzelnen    Streifen aus.  Bei der späteren     Vulkanisation        werden    da  durch die Streifen     -untereinander    auf der  Schmalseite unlösbar miteinander verbunden.  Diese     Vulkanisationspaste    hat ausserdem noch  den Zweck, eventuelle Unregelmässigkeiten  (Hohlräume) auszugleichen.

   Es ist zweck  mässig, dass die Schmalseiten 3 nicht im rech  ten Winkel zur Auflage geschnitten werden,  sondern zur Vergrösserung der     Kontaktfläche     in Schrägschnitt, wie in     Fig.3    dargestellt.  Die Streifen könnten natürlich auch in einer  andern Richtung auf die     Bindegummischicht     gelegt werden, die     Schrägstellung        ist    aber  insofern vorteilhafter, weil beim Rollen der  Matte (zum Beispiel Versand) die Vulkan!-           sationsstösse    (7 und 8) nie auf zu starke Bie  gung beansprucht werden.

   Im weiteren     liegt          darin    ein     fabrikationstechnischer    Vorteil, in  dem nur einmal, am Anfang, die kurzen     Eck-          stücke    geschnitten werden müssen.

   Die so  vorbereiteten Matten werden nun 1 bis 2 Tage  ruhen gelassen, damit die Lösungsmittel der       Vulkanisationslösung    (Paste) teilweise     ver-          dunsten    können, und durch     Oxydation    bereits  eine sogenannte     Vorvulkanisation        stattfindet.     Diese     Vorvulkanisation    ist notwendig, damit:

    bei der     nachfolgenden    eigentlichen     Vulkani-          sation    mit einem     Pressdruck    von etwa 5     kgjcm      und einer Temperatur von 130 bis     140     C die  Streifen an den Rändern nicht auseinander  getrieben werden. Die     Vorvulkanisation    könnte  durch Zufuhr von Wärme     und    entsprechender  Einrichtung (Ventilation) auf     Stunden    abge  kürzt werden. Die     Vulkanisationszeit    beträgt  je nach Dicke der     Streifen,    Temperatur und       Pressdruclz    etwa 10 bis 15 Minuten.

   Aus der  Presse genommen, werden die Matten vorerst  erkalten gelassen, dann werden die Ränder  nachgeschnitten und alsdann der durch die       Textilfa.sereinlage    gebildete Flor mittels fei  nem     Aufrauhwerkzeug    aufgefrischt. Sollen  die Matten einfarbig sein, dann können sie  erst nachträglich am Stück     eingefärbt    werden.  Zur     Effelderhöhting    können sie nachträglich  noch mit     luminösen    Farben auf Kunststoff  basis     naehgesprizt    werden.

   Ausserdem kann  als Abschluss (Dekoration) ein Rand     um'die       ganze Matte     eingepresst,    eingebrannt oder  aufgespritzt werden (siehe     Fig.1    rechts     vom     Trennstrich     A1    B) .

   Solche Matten, die sich  vor allem für den Haushalt     (Türvorlage.          Badzimmereinlage    usw.) und als Autoeinlagen  sehr gut eignen, können durch Stanzen auch  zu kleineren Stücken (Schreibmaschinen- und       Telephonunterlagen)        weiterverarbeitet    wer  den ohne Rücksicht auf die     Vulkanisations-          naht.    Bei guter respektiv exakter     Fabrikation     soll die     Vulkanisationsnaht    auf der Ober  fläelie     (durch    den Flor hindurch) kaum sicht  bar     sein.    Solche Matten haben den Vorteil der       Undurchlässigkeit,

      der schönen und warmen  Oberfläche,     verbunden    mit guter     Isolations-          wirkting    gegen Feuchtigkeit und Kälte mit  vollständiger Gleitsicherheit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Verfahren zur Herstellung von Matten aus Pneumaterial, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens auf einer Seite einer Gummiträger schielit (2) Pneustreifen (1) nebeneinander angeordnet. und untereinander sowie mit der Trägerschicht durch Vulkanisation unlösbar verbunden werden. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Altpneustreifen verwen det werden.
CH300524D 1952-10-22 1952-10-22 Verfahren zur Herstellung von Matten aus Pneumaterial. CH300524A (de)

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CH300524D CH300524A (de) 1952-10-22 1952-10-22 Verfahren zur Herstellung von Matten aus Pneumaterial.

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