CH301011A - Löschkopf für Magnettongerät. - Google Patents

Löschkopf für Magnettongerät.

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CH301011A
CH301011A CH301011DA CH301011A CH 301011 A CH301011 A CH 301011A CH 301011D A CH301011D A CH 301011DA CH 301011 A CH301011 A CH 301011A
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CH
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erase head
magnetic recorder
core
magnetic
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Inventor
Aktiengesel Anilin-Soda-Fabrik
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Basf Ag
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127Structure or manufacture of heads, e.g. inductive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Magnetic Heads (AREA)

Description


  Löschkopf für     Magnettongerät.       Bei Magnettongeräten benutzt man  zur Löschung früherer Tonaufzeichnungen  einen sogenannten Löschkopf, der aus einem       ferromagnetischen        Kern    mit einer darauf  aufgebrachten     Wicklung    besteht. Durch diese  Wicklung schickt man einen starken Wech  selstrom von einer mehrfach höheren Fre  quenz als die höchste aufzunehmende.

   Tonfre  quenz und erzeugt ,dadurch an oder in einem  Spalt 'im     ferromagnetischen    Kern ein starkes  hochfrequentes     magnetisches    Wechselfeld, das  den durch das Wechselfeld hindurchgleiten  den     permanent-magnetisierbaren    Tonträger  entmagnetisiert und damit die früheren Ton  aufzeichnungen löscht.  



  Zur Erzielung einer möglichst hohen       Löschleistung        des    Löschkopfes stellte man bis  her den magnetischen Kern aus     hoehper-          nie:ablem        metallischem    Material, z. B. einer       Eisen-Silicium-Legierung,    her, wobei man zur  Verringerung der im     magnetischen    Kern auf  tretenden     Wirbelstromverluste    den     Kern    aus  Blechen     zusammensetzte,    die gegeneinander       elektrisch    isoliert sind.  



  Infolge der hohen     elektrischen    Leitfähig  keit dieser bisher für den     Kern    des Lösch  kopfes benutzten     ferromagnetischen    Mate  rialien geht infolge der     Wirbelstromverluste     in den einzelnen Blechen ein erheblicher Teil  der in den Löschkopf     hinein@gesc'hickten    Hoch  frequenzenergie für den Löschvorgang ver  loren, so dass man zur Erzielung einer be-    stimmten Löschleistung ein Vielfaches dieser  Energie     als        Hochfrequenzenergie    erzeugen  muss, was bei kleineren Geräten häufig einen  nicht tragbaren Aufwand erfordert.  



  Es wurde nun gefunden, dass man diese  Nachteile weitgehend beheben kann, wenn  man an Stelle der     bisher    benutzten Mate  rialien für den Kern des     Löschkopfes    einen       ferromagnetischen        Ferrit        benutzt.    Beispiels  weise     ist        Nickel-Zink-Ferrit,        Manganferrit     oder     Mangan-Zink-Ferrit    'hierfür gut geeig  net. Diese Stoffe zeichnen sich ausser durch  eine hohe     Anfangspermeabilität    auch durch  eine sehr geringe elektrische Leitfähigkeit  aus.

   Man kann sie daher in kompakter Form  als Material für den Magnetkern verwenden,  ohne dass     Wirbelstromverluste    auftreten und  dadurch, wie bei den     bisherigen    Löschköpfen,  ein erheblicher Teil der hineingeschickten       Hochfrequenzenergie    in Wärme umgesetzt  wird; die ganze aufgewendete Hochfrequenz  energie steht also jetzt für den Löschvorgang  zur Verfügung.  



  Auch     ist    es möglich, bei Verwendung der  angegebenen Stoffe die Löschfrequenzen stark  zu erhöhen, wodurch eine     Differenztonbil-          dung    mit der     Tonaufzeichnung    sicher ver  mieden und eine wesentlich bessere Rausch  freiheit der Tonwiedergabe erzielt werden  kann.  



  Die Herstellung der Magnetkerne kann in  der Weise     erfolgen,    dass man z. B. ein Ge-           misch        von        9,4        %        Nickeloxyd,        23,8        %@        Zink-          oxyd    und 66,8 %     Ferrioxyd,    das durch inni  ges     Vermischen    der einzelnen Oxyde mitein  ander oder durch gemeinsames     Ausfällen    der  Oxyde aus den entsprechenden Metallsalz  lösungen gewonnen sein kann,

   in die     ge-          wünschte    Form presst und das Formstück in  einer     zweckmässig    Sauerstoff enthaltenden    Atmosphäre bei Temperaturen von etwa 1200  bis 1300  C glüht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Löschkopf für Magnettongerät, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern des Löschkopfes aus ferromagnetischem Ferrit besteht.
CH301011D 1951-03-14 1952-02-22 Löschkopf für Magnettongerät. CH301011A (de)

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DE301011X 1951-03-14

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CH301011A true CH301011A (de) 1954-08-31

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CH301011D CH301011A (de) 1951-03-14 1952-02-22 Löschkopf für Magnettongerät.

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