CH301257A - Vorrichtung zum Reinigen der Fingernägel. - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen der Fingernägel.Info
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Description
Vorrichtung zum Reinigen der Fingernägel. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen der Fingernägel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass in einem nach oben offenen Gehäuse eine den Gehäuse boden durchsetzende senkrechte Welle drehbar gelagert ist, deren unteres Ende unter dem Einfluss einer automatischen Antriebseinrich tung zum Drehen dieser Welle steht, wogegen auf dem obern Ende eine waagrechte Scheibe sitzt, deren Oberseite mit einem zum Behan deln der Fingernägel einer mit den Finger spitzen in das Gehäuse eintauchenden Hand bestimmten Mittel versehen ist. Zweckmässig ist die Scheibe abnehmbar mit ihrer Welle ver bunden. In diesem Falle lässt sich die Scheibe auch ohne weiteres gegen eine andere aus wechseln.
Es ist dies unter Umständen zweck mässig, um zum Behandeln der Fingernägel nacheinander zwei mit unterschiedlichen Be handlungsmitteln versehene Scheiben verwen den zu können. Zum Beispiel kann vorerst eine als Bürste ausgebildete Scheibe verwendet wer den, wobei in das Gehäuse eine Reinigungsflüs sigkeit, z. B. Seifenwasser, eingefüllt wird. Als dann kann die Reinigungsflüssigkeit entfernt und zum Polieren die auf der Oberseite der Scheibe befindlichen Borsten mit einer Polier paste versehen und dann erneut eine Weiter behandlung der vorher mit der Bürste behan delten Fingernägel vorgenommen werden.
Statt dessen oder zusätzlich hierzu kann jedoch für den zweiten Arbeitsgang eine besondere Polierscheibe Verwendung finden, die an Stelle der Bürstenscheibe auf die Scheiben- welle aufgebracht wird. Die Polierscheibe kann mit einem zum Polieren geeigneten Be lag besetzt sein, z. B. mit einem Filzbelag.
Die Vorrichtung kann als selbständiges Ge rät auf einem Arbeitstisch, einem Waschtisch oder einem Waschbecken bzw. an einem Wand- . Support angeordnet werden bzw. kann sie als zusätzliche Einrichtung in einem Wasch becken oder dergleichen eingebaut sein, so dass lediglich der obere Rand des Gehäuses her vorragt und zugänglich ist, bzw. kann dieser Oberrand sogar in einer entsprechenden Öff nung des Waschbeckens oder dergleichen ver senkt angeordnet sein, je nach den gerade vorliegenden Verhältnissen.
Die beigefügte Zeichnung zeigt ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt einen senkrechten Mittel längsschnitt, wobei einzelne Teile ungeschnit- ten dargestellt sind.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie A=3 der Fig. 1, wobei der Antriebs motor nur schematisch angedeutet ist.
Ein nach oben offenes Gehäuse weist einen Boden 1 und eine in zwei Teile unterteilte Wand auf, deren Unterteil mit 2 und deren Oberteil mit 3 bezeichnet ist. Der Unterteil 2 besteht mit dem Boden 1 aus einem Stück, ebenso ein als Hohlkörper ausgebildeter Ge häusefuss 4. Der Wandoberteil 3 ist dagegen durch ein besonderes Stück aus anderem Ma terial wie der Unterteil, insbesondere aus Kunststoff, z. B. Kunstharz, angefertigt und hat eine ringförmige Gestalt, wobei der freie Oberrand 5 nach innen umgebördelt ist. Der Wandoberteil 3 kann eventuell nach oben ab ziehbar mit dem Unterteil 2 verbunden sein und durch Klemmwirkung an letzterem fest sitzen. Jedoch soll die Verbindung des Ring teils 3 mit dem Unterteil 2 wasserdicht sein.
Der Gehäuseboden 1 ist mit einer zentralen Bohrung versehen, in welcher eine senkrechte Welle 6 drehbar, jedoch wasserdicht gelagert ist. Die Welle 6 trägt an ihrem obern Teil einen Bund 7, auf dem eine waagrechte Scheibe 8 aufliegt, welche mittels einer Klemmschraube 9, die in eine axiale Gewinde bohrung des obern Endes 6 der Welle einge schraubt ist, fest gegen den Bund 7 gepresst wird, so dass die Scheibe 8 an der Drehung der Welle 6 teilnimmt. Die Scheibe 8 ist auf ihrer Oberseite mit Borsten 10 versehen, so dass sie eine Bürste bildet. Die Bürste ist zweckmässig kreisrund ausgebildet.
Das untere Ende der Scheibenwelle 6 ist mit einer zentralen Bohrung versehen, welche als Lager für das Oberende einer Turbinen welle 11 ausgebildet ist. Die Turbinenwelle 11 ist koaxial mit der Scheibenwelle 6 und trägt ein Peltonturbinenrad, für welches in Fig. 2 nur zwei Peltonschaufeln 12 angedeutet sind. Das in nicht dargestellter Weise fest stehend angeordnete Turbinengehäuse ist in Fig. 1 mit 13 bezeichnet und in dasselbe mün den, wie in Fig. 2 dargestellt, zwei Wasser strahldüsen 14 ein. Die beiden Wasserstrahl düsen sitzen mittels Schraubengewinde in je einer durchgehenden Gewindebohrung des Fusses 4.
Auf der Aussenseite sind die Strahl düsen mit dem vorstehenden Gewindezapfen 15 zum Anschluss an eine Wasserzuleitung versehen. Das untere Ende der Turbinenwelle 11 ist auf einer Traverse 16 gelagert, die im Fuss 4 angeordnet ist und den Fuss diametral durch setzt. Die Traversenenden liegen auf je einem nach innen vorspringenden, am Fuss 4 sitzenden Auflagerauge 17 auf und sind durch je eine Schraube fest, jedoch abnehmbar befestigt.
Auf dem untern Ende der Seheibenwelle 6 ist ein Zahnrad 19 aufgekeilt, das mit einem Zahnrad 20 in Eingriff steht. Dieses Zahnrad 20 sitzt auf einer zur Welle 6 parallelen Vor gelegewelle 21, deren oberes Ende in einer Lagerbohrung des Gehäusebodens 1 wasser dicht gelagert ist, wogegen das Unterende in einer Spurlagerbohrung der Traverse 6 läuft. Die Vorgelegewelle 21 ist mit einem weiteren Zahnrad 22 versehen, welches mit einem auf der Turbinenwelle 11 sitzenden Zahnrad 23 kämmt, dergestalt, dass also die Turbinenwelle unter Zwischenschaltung eines Untersetzungs- getriebes mit der Scheibenwelle 6 verbunden ist.
Die Untersetzung wird zweckmässig so ge wählt, dass die Scheibenwelle 6 mit einer etwa ein Drittel der Turbinentourenzahl betragen den Tourenzahl läuft. Dadurch ist eine für den vorgesehenen Zweck bei geeigneter Aus bildung ausreichende Tourenzahl und ein ge nügendes Drehmoment der Scheibe 8 erreich bar.
Der Unterteil 2 der Gehäusewand ist ferner unmittelbar über dem Gehäuseboden 1 durch eine Gewindebohrung durchsetzt, in welcher eine Flügelschraube 24 dicht eingesetzt ist. Hierdurch ist. eine Entleerungseinrichtung ge bildet, indem durch Herausschrauben der Flügelschraube 24 eine restlose Entleerung von im Gehäuse befindliehen Flüssigkeiten möglich ist.
Zum Gebrauch wird in das Gehäuse eine Reinigungsflüssigkeit eingegossen in einer Menge, die ausreicht, um die Borsten 10 zu überdecken. Alsdann wird die Turbine ange lassen, nachdem die Strahldüsenenden 15 an eine Wasserleitung angeschlossen worden sind. Dadurch wird über das Untersetzungsgetriebe die Scheibe 8 zur Rotation gebracht. Die Hand mit den zu reinigenden Fingernägeln wird nun mit den Fingerspitzen am Rand 5 anliegend in das Gehäuse eingetaueht, so dass die Finger nägel mit den Borsten 10 in Berührung kom men.
Durch die Rotationsgeschwindigkeit der Borsten findet nun mechanisch eine intensive reibende Behandlung der Fingernägel statt, wobei durch sinngemässes Bewegen der Fin ger und der Hand alle zu bearbeitenden Stel len der Fingernägel sukzessive in Kontakt mit den Borsten gebracht werden. Hierauf wird durch Herausschrauben der Flügelmutter 24 die Reinigungsflüssigkeit ent fernt und eventuell mit reinem Wasser nach gefüllt. Alsdann kann zum Polieren auf die Borsten 10 eine Polierpaste aufgestrichen wer den. Hierbei kann die Rotation der Bürste zum bequemen Auftragen und Verteilen der Paste ausgenützt werden. Alsdann werden erneut die zu polierenden Fingernägel in der angegebenen Weise in Kontakt mit den paste- besetzten Borsten in Berührung gebracht.
Alsdann kann durch Einfliessenlassen einer Reinigungsflüssigkeit die Bürste wieder von der Paste befreit werden.
Alsdann wird die Schraube 24 wieder ein gesetzt. Es kann dann ein neuer Behandlungs gang erfolgen.
Zum Polieren kann man jedoch zweck mässig auch die Bürste 8, 10 ersetzen durch eine spezielle Polierscheibe. Die Auswechs lung kann ohne weiteres erfolgen durch Her ausschrauben der Befestigungsschraube 9 aus der Scheibenwelle 6, Abnehmen der Bürsten scheibe, Aufsetzen der Polierscheibe und Wie deranschrauben der Befestigungsschraube 9.
Der, wie erwähnt, nach innen umgebördelte Oberrand 5 des obern Wandteils 3 ist so ge staltet, dass jeder etwaige Schwall eines im Gehäuse befindlichen flüssigen Reinigungs mediums, welches infolge der Scheibenrotation an der Gehäusewand entlang hinaufgeschleu dert wird, vom Gehäuserand aufgefangen und nach unten umgelenkt wird. Dadurch wird ein Herausspritzen von Flüssigkeit beim Ge brauch der Vorrichtung vermieden.
An Stelle der Peltonturbine kann natürlich auch ein anderer Wassermotor bzw. ein an derer Motor, z. B. Elektromotor, Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Reinigen der Finger nägel, dadurch gekennzeichnet, dass in einem nach oben offenen Gehäuse eine den Gehäuse boden durchsetzende senkrechte Welle drehbar gelagert ist, deren unteres Ende unter dem Einfluss einer selbsttätigen Antriebseinrich tung zum Drehen dieser Welle steht, wogegen auf dem obern Ende eine waagrechte Scheibe sitzt, deren Oberseite mit einem zum Behan deln der Fingernägel einer mit den Finger spitzen in das Gehäuse eintauchenden Hand bestimmtem Mittel versehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, bei welcher das Gehäuse zur Aufnahme einer Rei nigungsflüssigkeit bestimmt ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der freie Oberrand des Ge häuses nach innen umgebördelt ist, um die Reinigungsflüssigkeit, welche infolge der Scheibenrotation an der Gehäusewand entlang hinaufgeschleudert wird, aufzufangen und nach unten umzulenken. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der den obern Ge häuserand aufweisende Wandteil aus einem besonderen, auf den Gehäuseunterteil aufge setzten, ringförmigen Gehäuseteil besteht. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der genannte ringförmige Gehäuseteil aus Kunststoff be steht. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, bei welcher das Gehäuse zur Aufnahme einer Reinigungsflüssigkeit bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mit einer Entleerungseinrichtung zum Ablassen der im Gehäuse eingebrachten Flüssigkeit versehen ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Entleerungs einrichtung in der Gehäusewand unmittelbar über dem Gehäuseboden sitzt. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Scheibe ab nehmbar mit der Welle verbunden ist. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe durch eine von oben zugängliche Schraube lösbar mit der Welle verbunden ist. B.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Scheibe als Bürste mit auf der Oberseite befindlichen Bor sten ausgebildet ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Scheibe als Po- lierscheibe mit auf der Oberseite befindlichem Polierbelag ausgebildet ist. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe einen Filzbelag aufweist. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrich tung unter Zwischenschaltung eines Unter setzungsgetriebes mit der Scheibenwelle ver bunden ist. 12.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeicbnet, dass die Antriebsein richtung als unterhalb des Gehäusebodens an geordneter Motor ausgebildet ist. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor ein Elektromotor ist. 14. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor ein Wassermotor ist. 15. Vorrichtung nach Unteranspruch 1.1, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor eine Peltonturbine ist. 16. Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse einen hohlen Fuss aufweist. 17.Vorrichtung nach Unteransprüehen 11 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Untersetzungsgetriebe im CTehäusefuss ange ordnet ist. 7.8. Vorrichtung nach Unteransprüehen 12 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor im Gehäusefuss angeordnet ist. 19. Vorrichtung nach. Unteransprüchen 17 und 18, dadurch gekennzeichnet., dass im Ge häusefuss eine Traverse angeordnet ist, auf welcher Motor- und Untersetzungsgetriebe- wellen gelagert sind. 20.Vorrichtung nach L nteransprucli 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Traverse ab nehmbar im Gehäusefuss befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2263722A1 (en) * | 1974-03-11 | 1975-10-10 | Couteau Jacques | Finger nail washing appliance - has rotary brush in detergent container with finger openings |
| USD805787S1 (en) | 2017-02-21 | 2017-12-26 | Andrea Forrest | Nail brush base |
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1952
- 1952-02-08 CH CH301257D patent/CH301257A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2263722A1 (en) * | 1974-03-11 | 1975-10-10 | Couteau Jacques | Finger nail washing appliance - has rotary brush in detergent container with finger openings |
| USD805787S1 (en) | 2017-02-21 | 2017-12-26 | Andrea Forrest | Nail brush base |
| US9968183B1 (en) | 2017-02-22 | 2018-05-15 | Andrea Forrest | Fingernail brush having angularly adjustable bristles |
| US10278486B2 (en) | 2017-02-22 | 2019-05-07 | Andrea Forrest | Fingernail brush having angularly adjustable bristles |
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