CH301435A - Verfahren zur Herstellung von threo-B-p-Nitrophenyl-serinäthylester. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von threo-B-p-Nitrophenyl-serinäthylester.

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CH301435A
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threo
nitrophenyl
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oxazolidine
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  Verfahren     zur    Herstellung von     threo-ss-p-Nitrophenyl-serinäthylester.       Die vorliegende Erfindung betrifft die       Herstellung    von     threo-ss-p-Nitrophenyl-serin-          estern    der allgemeinen Formel  
EMI0001.0006     
    in welcher R einen     Alkyl-    oder     Aralkylrest     bedeutet. Diese Verbindungen sind wertvolle       Zwisehenprodukte    für die Gewinnung von       Chloramphenicol.     



  Vorliegendes Patent hat ein Verfahren zur  Herstellung eines :dieser     Serinester    zum Ge  genstand, nämlich des     threo-ss-p-Nitrophenyl-          szerinäthylesters.    Dieses Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass man     Glykokolläthylester     mit der     doppeltmolaren    Menge p-Nitrobenzal-         dehyd        kondensiert,    wobei man ein Gemisch  der     stereoisomeren        threo-    und     erythro-Formen     des     2-p-Nitrophenyl-4-carbäthoxy-5-p-nitro-          phenyl-oxazolidins    erhält,

   dass man aus     diesem          Isomerengemisch    die     erythro-Form    abtrennt,  das verbleibende     threo-Isomere    in saurem  Milieu     hydrolysiert    und das so gebildete Salz  des     threo-ss-p-Nitrophenyl-serinäthylesters    mit  einem alkalischen Mittel umsetzt, um die freie       Esterbase    zu erhalten.  



  Der so gebildete     threo-ss-p-Nitrophenyl-          serinäthylester    ist eine schon bekannte Sub  stanz, welche als     Racemat    vorliegt und deren  sämtliche optische     Isomeren    (D, L und DL)  als     Zwischenprodukte    für die Gewinnung von       Chloramphenicol    dienen.  



  Der erfindungsgemässe Verfahren ist durch  folgendes Formelschema     veranschaulicht       
EMI0002.0001     
    Die Kondensation des     p-Nitrobenzaldehyds     mit     Glykokolläthylester    wird vorzugsweise in  einem     hydroxylgruppenhaltigen    Lösungsmit  tel, wie     Äthanol    oder Methanol, ausgeführt,       zweckmässig    bei einer Temperatur von     liöeli-          stens        40     C.

   Nach Beendigung der Reaktion  lässt man, nach Abtrennung des in fester  Form     ausgeschiedenen        DL-erytliro-2-p-Nitro-          phenyl--l-carbäthoxy        -5-p-nitropheny1-oxazoli-          dins,    auf das in der Mutterlauge verbliebene       threo-Isoniere    ein     vorzugsweise    wasserfreies,  saures Lösungsmittel, wie Eisessig oder halo  genwasserstoffhaltigen Alkohol, einwirken,  z. B. indem man für kurze Zeit erwärmt. Das       Reaktionsgemisch,    welches nun ein Salz des       threo-''-p-Nitrophenyl-serinäthylesters    enthält,  wird z.

   B. durch vollständiges Eindampfen  im Vakuum und Extraktion des     Rückstandes     mit Nasser aufgearbeitet, worauf die wässe  rige Phase     (Salz),        gewöhnlich    nach     Entfär-          bung    und Filtration, mit einem alkalischen  Mittel, z. B. Ammoniak, umgesetzt wird, wo  bei der     threo-ss-p-Nitrophenyl-serinäthylester     in fester Form ausfällt und durch     L?mkristal-          lisieren    in einem geeigneten Lösungsmittel wie    Alkohol     gereinigt        werden    kann.

   Wenn man        -ünscht,    kann man  < las so erhaltene     Raeeniat,     z. B. über das     Bromeanipliersttlfosäui-e-@alz     und fraktionierte Kristallisation desselben, in  die optisch     aktiven    D- und     L-Forinen        aufspal-          t    en.  



  Das bei der Kondensation als     Nebenprodukt.     erhaltene     DL-erythro-2-p-Nitrophen        y1--l-carb-          ätlioxy-5-p-nitrophenyl-oxazolidin    kann     eben-          fatls    sauer verseift und     das;

          -ebildete        DL-          ery        thro-#)-p-Nitroplienyl        -serinätliyl        ester-.salz     isoliert und durch     Isomerisation    in die     tlireo-          Verbindung        umgelagert    werden, so dass es für  die     Synthese    des     Endproduktes    nicht verlo  ren geht.  



  Das     erfindun,sgeinässe    Verfahren sei an  Hand folgenden Beispiels näher erläutert  <I>Beispiel:</I>  62 Gewichtsteile     p-Nitrobenzaldehyd    wer  den in 800     Raumteilen    Alkohol heiss gelöst,  dann auf Raumtemperatur abgekühlt und mit  21,5     Gewichtsteilen        Glykol@oll.-äthylester    ver  setzt.

   Nach etwa 1 Stunde beginnt eine     Kri-          stallabseheidung.    Nach weiteren     1:1    Stunden      saugt man das     DL-erythro-2-p-Nitrophenyl-          4-carbäthoxy-5-p-nitrophenyl-oxazolidin    ab  und wäscht es mit. kaltem Äther (Ausbeute =  20,5     (ewiehtsteile).    Durch Einengen der Mut  können noch weitere 16,5     Gewichts-          leilc        eryt.lrr-o-Oxazoliclin    erhalten werden. Aus       :1lkohol    umgelöst, schmilzt es bei     152-154     C.  



  Die das     threo-Isomere    enthaltende     Mutter-          lauge    wird im Vakuum der     Wasserstrahl-          punrpe    bei     30--10     C vollständig     eingedampft.          Naeli    Zugabe von 50 Raumteilen     30oloiger          alkolioliseher    Salzsäure erwärmt man 5     1Vlinu-          teri        auf        dem    Wasserbad,     versetzt    das     Reak-          lioris@,-eiriiselr    dann,

       eventuell        naelr        Eindamp-          fen        irn    Vakuum, mit<B>100</B> Raumteilen Wasser       und        zieht.    das     Gemisch    mit 10 Raumteilen       Essigester    aus. Die     wässrige    Phase wird nach       Zugabe    von Tierkohle filtriert, gekühlt und  mit konzentriertem Ammoniak bis zur stark       alkalischen    Reaktion versetzt, worauf sich der  unreine     DL-threo-ss-p-Nitrophenyl-serinäthyl-          ester    allmählich abscheidet.

   Durch     Umlösen     aus Alkohol erhält man den reinen Ester vom  Schmelzpunkt 137-139  C.  



  Ausbeute:     7,$    Gewichtsteile.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCII Verfahren zur Herstellung von threo-ss-p- Nitroplrenyl-serinäthylester, dadurch gekenn zeichnet, dass man Glykolkolläthylester mit der doppeltmolaren Menge p-Nitrobenzaldehyd kondensiert, wobei man ein Gemisch der 5tereoisomeren threo- und erythro-Formen des 2-p-Nitrophenyl-4-carbäthoxy-5-p-nitrophenyl- oxazolidins erhält,
    dass man aus diesem Iso- merengemisch die erythro-Form abtrennt, das verbleibende threo-Isomere in saurem Milieu hydrolysiert und das so gebildete Salz des threo - ss - p - Nitrophenyl -serinäthylesters mit. einem alkalischen Mittel umsetzt, um die freie rsterbase zu erhalten.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Konden sation in einem Hydroxylgruppen enthalten den Lösungsmittel bei einer Temperatur von höchstens 40 C vornimmt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hydrolyse des threo-Oxazolidins mittels einer wasserfreien Säure durchgeführt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Hydrolyse des threo-Oxazolidins mittels einer Halogen- @vasserstoffsäure ausführt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass man zur Hydrolyse a.lkoholisehe Salzsäure verwendet. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Hydrolyse Eisessig verwendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das Serinester- salz mit Ammoniak umsetzt.
CH301435D 1951-11-09 1951-07-31 Verfahren zur Herstellung von threo-B-p-Nitrophenyl-serinäthylester. CH301435A (de)

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