CH301571A - Verfahren zum Herstellen von elektrischen Spulen. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von elektrischen Spulen.Info
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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- H01F41/02—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
- H01F41/04—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
- H01F41/12—Insulating of windings
- H01F41/125—Other insulating structures; Insulating between coil and core, between different winding sections, around the coil
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Description
<B>Verfahren</B> zum <B>Herstellen von</B> elektrischen <B>Spulen.</B> Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zum Herstellen von vorzugsweise als Zwischenfabrikat ienenden elektrischen Spu len, z.
B. solchen aus dünnen Drähten, wie Zählerspannungsspulen. Man hat solche Spu len, wenigstens in den letzten Jahrzehnten, in der Weise hergestellt, dass man in einen meist mit Flanschen versehenen Spulenkörper den Draht lagenweise, -unter Zwischenlage von dünnen Papierblättern, einwickelte. Die Spule erhielt aussen meist noch einige Win dungen dickeren Drahtes, ferner eine Isolier- hülle, die z.
B. auf den Spulenkörper aufge klebt oder aufgeschrumpft wurde. Die Her stellung solcher Spulen erfordert besondere Automaten, die jeweils den Wickelvorgang selbsttätig zwecks Zwischenlage eines Papier blattes unterbrechen. Da die Pa.pierzwischen- lagen ein.
Abrutschen der Randwindungen der einzelnen Lagen verhüten, wenn man die Papierränder über die Windungslagen ge nügend vorstehen lässt, kann man auch solche Spulen auf flanschlose Hülsen wickeln und sie dann nachträglich rings in Isoliermasse einbetten oder zum mindesten die Zwischen räume zwischen den überstehenden Papier rändern an den Spül.enstirnen mit Lack oder dergleichen ausfüllen.
Wollte man ohne Zwi schenlage von Papierblättern eine solche Wicklung herstellen, dann würde die Gefahr bestehen, dass sich schon beim Wickeln an den Spulenstirnen die Drähte der äussern Lagen in die der innern ziehen, auch wenn der Körper, auf den der Draht gewickelt wird, mit Flanschen versehen ist. Würden ausser dem . noch diese Flansche nach dem Wickeln abgenommen, dann würden die Drahtwindun gen an den Spulen überhaupt keinen Halt haben und sogleich in Unordnung kommen.
Nur bei überkreuzgewickelten Spulen, es han delt sich um sog. kapazitätsarme Spulen wie sie für Radiozwecke bekannt sind haben auch die Wicklungsstirnen einen ge wissen Halt, jedoch wird hier der Wickel raum sehr schlecht ausgenützt.
Die Erfindung geht im allgemeinen darauf aus, die Herstellung von elektrischen Spulen, z. B. solchen aus sehr dünnen Drähten mit sehr vielen Windungen, wie Zählerspannungs- spulen, zu vereinfachen. Im besonderen zielt sie darauf ab, den verfügbaren Wickelraum möglichst vollständig auszunützen oder bei gegebener Windungszahl mit einem Minimum an Wiekelratun und mittlerer Windungslänge auszukommen.
Erfindungsgemäss wird der Draht ze- schen abnehmbaren Flanschen, :die einen nach der Spulenachse sich verjüngenden Wickel raum freilassen, aufgewickelt und nach Ver festigung der äussern Drahtschicht, beispiels weise durch Benetzung mit einem erhärten den Lack, werden die Flansche abgenommen. Überraschenderweise bleiben nach dem Ab nehmen der Flansche die Drahtlagen an den Spulenstirnen in ihrer geordneten Lage, zum mindesten kann die Spule als Zwischen- fabrikat anschliessend weiter verarbeitet wer den.
Unter Umständen empfiehlt es sich, nach dem Abnehmen der Flansche auch noch die jetzt freigewordenen Stirnseiten der Spule mit erhärtendem Lack zu benetzen.
Zwecks Verbesserung der Isolation, insbe sondere zwecks Verlängerung der Kriech strompfade, kann man anschliessend um die Spulen einen Mantel aus schrumpffähigem Isolierstoff legen, dessen Ränder über die Spulenstirnen vorstehen. Dieser Mantel kann aus einem dünnen Schlauchabschnitt, aus einer oder mehreren Lagen einer Kunststoff- folie oder dergleichen bestehen. Wird diese Spule anschliessend in einem Ofen erwärmt, dann schrumpft. in bekannter Weise der Man tel auf der Spule fest, und seine überstehen den Ränder ziehen sich über die Stirnkanten der Spule ein.
Man kann dann anschliessend die Raumzwiekel zwischen den eingezogenen Mantelrändern, den Spulenstirnen und dem Schaftkörper der Spule mit erhärtendem Isolierstoff ausfüllen. Vorzugsweise verwen det man dazu ohne Ausscheidung von Stoffen mit Härterzusatz erhärtende Kunststoffe.
Eine solche Spule nützt den vorhandenen Wickelramm optimal aus, ist anderseits gut isoliert und hat im Vergleich zu bekannten Spulen bei gegebener Windungszahl eine mi nimale Drahtlänge. Dies fällt besonders bei Spulen aus dünnstem Drahte ins Gewicht, weil solche Drähte verhältnismässig teuer sind. Bei Verwendung solcher Spulen kann bei gleicher Wicklungszahl der Wickelraum wesentlich kleiner gehalten werden als bisher.
Infolgedessen lassen sich auch die mit der Spule zusammengebauten Teile, wie Eisen kerne oder dergleichen, wesentlich kleiner bauen als bisher.
Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens nach der Erfindung wird an Hand der Zeich nung näher erläutert: Auf einen Wickeldorn 1 (Fig. 1) wird eine Schafthülse 2 aus Isolierstoff aufgesteckt. Flanschteile 3, 4 der Wickelvorrichtung lassen zwischen sich einen Wickelraum frei, der sich nach der Spulenachse zu etwa trapez- artig verjüngt. Der Flanschteil 4 ist abnehm- bar, so dass nach Abziehen der fertig ge wickelten Spule von dem Dorn 1 beide Spu- lenstirnen frei liegen.
In .den Wickelraum werden nun dicht, ohne Zwischenlage von Papierstreifen, die erforderlichen Drahtwin dungen eingewickelt. Hierauf wird ,die äussere Wicklungslage mit erhärtendem Lack benetzt. Nach dem Erhärten wird der Flanschteil 4 entfernt und die Spule ö (Fig. 2) samt Schaftteil 2 vom Dorn 1 abgezogen. Über- raschenderweise hat .die Spule trotz freier Stirnseiten genügend Halt, um beispielsweise als Zwischenfabrikat weiter verarbeitet wer den zu können.
Sie kann schon in diesem Zu stande in Eisenkerne eingesetzt, anschliessend mit erhärtendem Lack überzogen oder mit sol chem Lack umgossen werden; auch kann man sie mit Isolierstoff umpressen oder Um spritzen.
Legt man auf Auswechselbarkeit der Spule Wert, dann kann man ihre Stirnseiten mit, er härtendem Lack benetzen und sie mit einem Mantel 6 (Fig. 3) aus sehrumpffä.higem Stoff umgeben, dessen Ränder 7 über die Stirnkanten der Spule vorstehen. Der Mantel wird anschliessend im Ofen geschrumpft.; er zieht sich dabei auf dem Spulenkörper fest und die überstehenden Ränder 7 ziehen sieh über die Stirnkante 8 der Spule zusammen (Fig. 4).
Schon in diesem Zustand hat die Spule eine ausreichende mechanische Festig keit und ebenso nach allen Stellen ausrei- ehend lange Kriechwege. Trotzdem kann es sich empfehlen, die Raumzwiekel 9 noch durch Isolierstoff auszufüllen, insbesondere auszugiessen. Man erhält dadurch einen ge schlossenen, mechanisch widerstandsfähigen, feuchtigkeitsdicht gekapselten Spulenkörper.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von elektri schen Spulen, dadurch gekennzeichnet., dass der Draht zwischen abnehmbaren Flanschen, die einen nach der Spulenaehse sich verjün genden -#Vickelraiun freilassen, aufgewickelt wird, und dass nach Verfestigung der äussern Drahtschicht die Flansche abgenommen werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verfestigung der äussern Drahtschicht durch Benetzung mit erhärtendem Lack erfolgt. 2.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass nach dem Abneh men der Flansche die Stirnseiten der Spule durch Benetzen mit erhärtendem Lack ver festigt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass um die Spule ein Mantel aus schrumpffähigem Isolierstoff mit über die Spulenstirnen vorstehenden Rändern gelegt und anschliessend auf die Spule auf geschrumpft wird, wobei sich die Ränder des Mantels an den Stirnkanten der Spule ein ziehen. 4.Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Raumzwickel zwischen den eingezogenen Mantelrändern, den Spulen- stirnen und dem Schaftkörper der Spule mit einem ohne Ausscheidung von Stoffen här tenden Isolierstoff ausgefüllt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE301571X | 1951-08-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH301571A true CH301571A (de) | 1954-09-15 |
Family
ID=6100784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH301571D CH301571A (de) | 1951-08-23 | 1952-06-11 | Verfahren zum Herstellen von elektrischen Spulen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH301571A (de) |
-
1952
- 1952-06-11 CH CH301571D patent/CH301571A/de unknown
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