CH301833A - Doppel-Karteikarte. - Google Patents

Doppel-Karteikarte.

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CH301833A
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Ag Neher
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Ag Neher
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • B42F17/32Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets with means for staggering cards already in the file

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Description


      Doppel-Karteikarte.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Doppel-Karteikarte mit     mindestens    einem  Mittel zur Erzielung eines fächerartigen Aus  einandergehens hintereinander angeordneter  Doppelkarten.  



  Solche Mittel, die dazu dienen, den obern  Kartenrand bei unbelastetem Kartenstapel       siebtbar    zu machen, sind schon vorgeschlagen  worden. So hat man z. B. zwischen die beiden  Hälften der Doppelkarte schon ein elastisches,  gewölbtes Blatt als Spreizmittel eingelegt. An  dere bekannte Karten haben über die Karten   läehe gewölbt vorstehende, streifenförmige  Teile, die durch Faser     quellung    oder Pressung  erzeugt werden und als Distanzmittel     zwi-          sehen    den Karten des fächerförmig geöff  neten Stapels dienen.  



  Die erfindungsgemässe Doppelkarte ist im  Gegensatz zu diesen bekannten Lösungen       dureh    mindestens eine, auf mindestens einer  Teilfläche der Doppelkarte aufgeklebte Folie       gekennzeichnet,    welche die die Folie tragende  Teilfläche in Höhenrichtung der Karte zu  sammenzieht.  



  Die Karte kann z. B. als sogenannte     Leit-          karte    oder als gewöhnliche zu beschreibende  Karte in einer Kartei     verwendet    werden.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt einige beispiels  weise     AusHihrungsformen    der     erfindungsge-          nrässen    Doppel-Karteikarte. Darin ist       Fig.1,    3, 5, 7 bis 9 je ein Beispiel einer  Karte in der Form, die sie ausserhalb des  Kartenstapels hat, und         Fig.    2, 4 bzw. 6 zeigt je zwei Kartengemäss       Fig.l,    3 bzw. 5 in ihrer Form, die sie im  fächerartig geöffneten, sonst nicht gezeichne  ten Stapel einnehmen.  



  Die Wölbungen der Karten sind zum bes  seren Verständnis übertrieben dargestellt.  



  In den folgenden Beispielen wird als Mit  tel zur Erzielung eines fächerartigen     Ausein-          andergehens    des entlasteten Stapels hinterein  ander angeordneter Karten, z. B. eine     Azetat-          folie    4 oder eine     andere    Kunststoffolie, ver  wendet. Man könnte aber auch andere Folien,  z. B. aus Papier oder Metall oder anderem  Material, gebrauchen, sofern sie auf die Kar  tenfläche, auf welche sie aufgeklebt ist, eine  zusammenziehende Wirkung haben.  



  Die Doppel-Karteikarte der     Fig.1    hat zwei  Hälften 1 und 2, die über einen Falz 3 mit  einander in Verbindung stehen. Die Hälften  1 und 2 haben gleiche Höhe. Sie könnten  aber auch umgleich hoch sein. Eine Folie 4 aus  einem der     obgenannten    Materialien ist aussen  um den Falz 3 gelegt und an einem Teil der  Aussenflächen beider Hälften 1 und 2 fest  geklebt. Die Folie 4 hat auf diese Aussen  flächen in Höhenrichtung der Karte eine zu  sammenziehende Wirkung, so dass die Hälften  1 und 2 gemäss     Fig.1    voneinander wegge  spreizt sind, wenn die Karte sich ausserhalb  des Stapels mehrerer Karten befindet.

   In       Fig.2    ist schematisch die Form der Karte  gemäss     Fig.1    dargestellt, wenn sie sich inner  halb eines fächerartig geöffneten, in einer  Mappe 5 befindlichen Kartenstapels befindet.      In diesem sind die freien Enden 6 und 7  der Hälften 1 und 2 durch die nicht darge  stellten, weiteren     Karten    und die Mappe 5  einander genähert, so dass diese Hälften in  folge der Wirkung der Folie 3 die gewölbte  Form nach     Fig.    2 annehmen, wenn der Kar  tenstapel entlastet wird.

   Dadurch wird der  Abstand der     Falze    3 benachbarter Karten in  beträchtlichem Masse vergrössert und die obern  Teile der Aussenflächen der Hälften 1 und 2  werden gut sichtbar, so dass eine dort ange  brachte Anschrift leicht lesbar ist. Schliesst  man die Mappe 5, d. h. nähert. man die  Deckel derselben einander, so werden die  einzelnen Doppelkarten zusammengedrückt,  und beim     Wiederöffnen    der Deckel nehmen  die Karten infolge der zusammenziehenden  Wirkung der Folie 4 auf die Aussenflächen der  Hälften 1 und 2 wieder die Form der     Fig.    2 an.  



  Im Beispiel der     Fig.    3 ist die Folie 4 nur  auf einen Teil der Aussenfläche der Hälfte 1  aufgeklebt, während die Hälfte 2 frei von  einer Folie ist. Infolgedessen spreizt die Folie  4 infolge ihrer zusammenziehenden Wirkung  auf die Aussenfläche der Hälfte 1 nur letztere  von der Hälfte 2 weg. Im Stapel nimmt die  Karte der     Fig.    3 eine Form gemäss     Fig.    4 an,  d. h. es wird nur die Hälfte 1 infolge der Wir  kung der Folie und der Annäherung des Endes  6 zum Ende 7 gewölbt. Durch diese Wölbung  erhalten die Falze 3 benachbarter Karten des  fächerartig geöffneten Stapels einen Abstand,  der ein bequemes Ablesen der in der Nähe  der Falze 3 angebrachten     Anschriften    gestattet.

    Beim Schliessen und Öffnen der Mappe 5 ver  halten sieh die Karten wie im ersten Beispiel  beschrieben.  



  In     Fig.5    sind längs den dem Falz 3 ab  gekehrten, freien Kanten oder Enden 6 und 7  am     intern    Teil der Aussenflächen beider Hälf  ten 1 und 2 Folien 4 aufgeklebt. Diese Folien 4  ziehen die Aussenflächen der Hälften in Hö  henrichtung der Karte zusammen und sprei  zen infolgedessen die freien Enden 6 und 7  auseinander. Im Stapel     (Fig.    6) werden diese  Enden einander genähert und die Hälften  wölben sich bei fächerartig geöffnetem Stapel    nach     aussen    und entfernen damit die Falze 3  benachbarter Karten voneinander. Das Ver  halten der Karten beim Öffnen und Schliessen  der Mappe 5 ist gleich wie im ersten Beispiel..  



  Anstatt wie in     Fig.    5 an beiden Hälften,  könnte man auch nur an einer Hälfte eine  Folie aufkleben.  



       Fig.    7 zeigt eine     Doppel-Karteikarte,    bei der  die beiden Hälften 1. und     \'    an der dem Falz 3       gegenüberliegenden    Seite durch eine am un  tern Ende der Aussenflächen beider Hälften  aufgeklebte Folie 4 miteinander verbunden  sind. Die Folie 4 hat die gleiche Tendenz wie  die Folie der     Fig.1;    da aber auf der gegen  überliegenden Seite die Hälften 1 und 2 über  den Falz 3 miteinander verbunden sind, tritt  die Wölbung gemäss     Fig.7    ein.  



  Bei der Doppelharte der     Fig.8    ist die  Folie 4 im Bereiche des Falzes 3 an einem  Teil der Innenfläche der beiden Hälften 1  und 2 festgeklebt. Sie zieht diese     Innenflächen     zusammen, und es wölben sieh die Hälften 1  und 2 wie in     Fig.    8 gezeigt. Die Enden 6 und  7 sind frei, könnten aber auch miteinander ver  bunden sein. Die Folie könnte auch nur an  der einen Hälfte festgeklebt sein.  



  Bei der Doppelkarte gemäss     Fig.    9 ist. am  untern Rande der Innenfläche     jeder    Hälfte 1,  2 längs der freien Kanten 6 und 7 eine Folie 4  angeklebt. Sie zieht. die     Innenfläche    der ent  sprechenden Hälfte zusammen und wölbt letz  tere wie in     Fig.    9 gezeigt.. Es könnte auch nur  an der einen Hälfte längs deren freier Kante  eine Folie vorgesehen sein.  



  Im Beispiel der     Fig.l    bewirkt die Folie  den zusätzlichen Vorteil, dass sie den Falz 3  gegen Beschmutzung schützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppel-Karteikarte mit mindestens einem Mittel zur Erzielung eines fächerartigen Aus einandergehens hintereinander angeordneter Doppelkarten, gekennzeichnet durch minde stens eine, auf mindestens einer Teilfläche der Doppelkarte aufgeklebte Folie, welche die die Folie tragende Teilfläche in Höhenrichtung der Karte zusammenzieht. UNTERANSPRÜCHE; 1. Doppel-Karteikarte nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie an der Aussenfläche mindestens der einen der durch einen Falz miteinander verbundenen Kartenhälften festgeklebt ist.
    ?. Doppel-Karteikarte nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie um den Falz gelegt und an der Aussenfläche beider Kartenhälften festgeklebt ist und eine Spreizung beider Hälften voneinander weg be wirkt. 3. Doppel-Karteikarte nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie längs der dem Falz abgekehrten Kante der einen Kartenhälfte festgeklebt ist. 4. Doppel-Karteikarte nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie nun die dem Falz abgekehrte Kante beider Kar tenhälften gelegt und an der Aussenfläche der letzteren festgeklebt ist.
    5. Doppel-Karteikarte nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Folie längs der dem Falz abgekehrten freien Kante jeder Kartenhälfte festgeklebt ist. 6. Doppel-Karteikarte nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie an der Innenfläche mindestens der einen der durch einen Falz miteinander verbundenen Kartenhälften festgeklebt ist und eine Wöl bung dieser einen Hälfte gegenüber der an dern Hälfte bewirkt.
CH301833D 1951-09-22 1951-09-22 Doppel-Karteikarte. CH301833A (de)

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CH301833T 1951-09-22

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CH301833A true CH301833A (de) 1954-09-30

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CH301833D CH301833A (de) 1951-09-22 1951-09-22 Doppel-Karteikarte.

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