CH301885A - Messerscheibe für Holzbearbeitung, insbesondere zum Anfräsen von Zapfen. - Google Patents

Messerscheibe für Holzbearbeitung, insbesondere zum Anfräsen von Zapfen.

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CH301885A
CH301885A CH301885DA CH301885A CH 301885 A CH301885 A CH 301885A CH 301885D A CH301885D A CH 301885DA CH 301885 A CH301885 A CH 301885A
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CH
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knives
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Stoll Gottlieb
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Stoll Gottlieb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G13/00Cutter blocks; Other rotary cutting tools
    • B27G13/12Cutter blocks; Other rotary cutting tools for profile cutting
    • B27G13/14Cutter blocks; Other rotary cutting tools for profile cutting for cutting grooves or tenons

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description


  Messerscheibe für Holzbearbeitung, insbesondere zum     Anfräsen    von Zapfen.    Bekannt sind sog. Messerköpfe mit Durch  messern bis zu etwa 150 mm, bei denen die  Messer aus der Umlauffläche des zylindrischen  Haltekörpers oder einer über diesen gescho  benen Schutzhülse aus Sicherheitsgründen nur  um Sparstärke herausragen.  



  Für das     Anfräsen    von Zapfen und für das  Sehlitzen sind     \Verkzeuge    erforderlich, bei  denen der Durchmesser des Messerschneiden  kreises erheblich grösser, beispielsweise von  400 mm und mehr ist. Bei der Gestaltung die  ser     Werkzeuge    mussten die genannten be  kannten Messerköpfe als Vorbilder ausschei  den, weil sich hierbei ausserordentlich schwere  Scheiben mit bedenklich grosser Schwungmasse  ergeben hätten. Um die Masse des     \V        erkzeuges     in erträglichen Grenzen zu halten, hat man  sogenannte     Zapfenschneidarme    und Schlitz  haken entwickelt. Diese Werkzeuge verlangen  jedoch bei der Arbeit grosse Vorsicht.

   Bei     ün-          vorsiehtigem    Arbeiten kann es leicht vorkom  men, dass das Holz zerreisst oder gar bis zum  Durchmesser der Nabe eingezogen und das  Werkzeug zerstört wird, wenn das Holz nicht  nachgibt. Hierbei ist auch der Arbeiter ge  fährdet. Zahlreiche Unfälle, die insbesondere  darauf zurückzuführen waren, dass der Ar  beiter in den Bereich der Messerarme greifen  konnte, hat die Berufsgenossenschaft veran  lasst, Unfallvorschriften zu erlassen, die dahin  zielen, die Arme durch eine geschlossene kreis  förmige Scheibe zu ersetzen.  



  Es ist vorgeschlagen worden, diesen Vor  schriften dadurch zu genügen, dass man am    Schreidarm eine kreisrunde Metallscheibe be  festigt. Diese Schutzscheibe musste     dünn    sein,  damit die Masse des Werkzeuges nicht uner  träglich erhöht wurde. Daher hat man mög  lichst dünne Blechscheiben vorgesehen und  diesen durch     Umbördeln    ihres Aussenrandes  die notwendige     Steifigkeit    verliehen. Hier  durch sollte jedoch nicht eine Sparbegren  zung geschaffen werden, sondern lediglich eine  Abdeckung der Messerarme.

   Abgesehen davon  hätte so eine     Spanbegrenzungsfläche    auch  nicht erreicht werden können,     weil    es unmög  lich ist, den für diesen Zweck notwendigen  präzisen Rundlauf der auf den Messerarmen  befestigten Blechscheiben zu erzielen. Deshalb  ist man bei der praktischen     Ausführung    mit  dem Blechrand erheblich innerhalb des Messer  schneidenkreises geblieben. Das Werkzeug  war deshalb durch die Blechabdeckung keines  wegs gegen Einzug gesichert.  



  Bekannt sind ferner sogenannte Messer  scheiben, bei deren Gestaltung ebenfalls nur  das Ziel verfolgt worden     ist,    die von der  Drehachse weit. entfernten Messerhaltestellen  im     Grundrissbereich    einer kreisrunden Scheibe  unterzubringen und dabei möglichst     massearm     zu bauen. Hierzu ist die kreisrunde Scheibe  möglichst dünn ausgeführt, und auf ihrer  einen Seite springen die Messerträger als An  sätze vor, die mit der Scheibe ein Stück bil  den oder aufgesetzt sind. Es handelt sich     also     auch hier nur     iun    eine Abdeckung der Messer  arme durch eine kreisrunde Scheibe,     zum     Herabsetzen der Unfallgefahr.

   Die umlaufen-      den Massen möglichst klein zu halten, wurden  diese     Scheiben    aus Leichtmetall hergestellt.       Einzugsicher    sind alle diese Messerscheiben       ebensowenig    wie die     Messerarme,    denn eine       Spanbegrenzungsfläche    ist bei keiner vorhan  den.  



  Die Erfindung bezweckt, die Messerscheibe,  bei der die Messer auf einer Seite einer Grund  scheibe angeordnet sind, vollkommen unfall  sicher zu gestalten. Sie besteht darin, dass die       Grundscheibe    einen über den Messerschneiden  kreis hinausragenden Schutzrand bildet und  auf der Messerseite eine über die ganze Messer  breite vorstehende Rippe hat, die mit ihr aus  einem Stück besteht und eine     jeweils    an die  Rückenflächen der Messer anschliessenden       Spanbegrenzungsfläche    bildet, welche in der  Umlaufrichtung durch vor den Messerschnei  den vorgesehene Spannuten unterbrochen ist.  



  Die so gestaltete Messerscheibe kann min  destens ebenso     massearm    hergestellt werden  wie die     vorbeschriebenen    bekannten, denn die  Rippe bildet eine Versteifung der Grund  scheibe, die bei der Bemessung ihrer Stärke  berücksichtigt werden kann. Die Rippe kann  auf der Drehbank auf genaues Mass abgedreht  werden und läuft daher einwandfrei rund, was  für eine Anlauffläche zur     Spanbegrenzungs-          fläehe    unentbehrlich ist.  



  Die Erfindung wird im folgenden an Hand  der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel  beschrieben. Es zeigen:       Fig.    1 einen Grundriss einer Messerscheibe,       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     II-II    in       Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt nach Linie     III-III     in     Fig.    1,       Fig.    4 eine schematische Darstellung zweier  Messerscheiben bei der Herstellung eines Zap  fens.  



  Der vorzugsweise aus Leichtmetall gegos  sene Körper 1 der Messerscheibe nach     Fig.    1  bis 3 kann mit einer zentrischen Bohrung auf  dem     Antriebzapfen    2 eines Elektromotors  einer nicht dargestellten     Zapfenschneidma-          schine    befestigt werden. In zwei um 180  ge  geneinander versetzten     Bohrungen    des Kör  pers sind Zapfen 4     -von    Messerhaltern 5 hin-    eingesteckt und mittels Schraubenmuttern 6       gesichert.    In einem aus dem Körper 1 vor  stehenden Teil haben die Messerhalter 5 eine  Nut, in der das aus rechteckigem Profil  material hergestellte Messer 7 mittels Schrau  ben 8 fest eingeklemmt ist.

   Zum Zwecke der       Naehstellbarkeit    in ihrer Längsrichtung haben  die Messer 7 Längsschlitze. Die am Körper 1  aussen liegenden Teile der Messerhalter 5  haben eine     zvlindrisehe    Aussenfläche, die kon  zentrisch zur Scheibenachse ist und denselben  Durchmesser wie die Aussenfläche der Rippe 3  am Körper 1 hat.

   Die beiden bilden zusammen  eine     Spanbegrenzungsfläche.    Deren Durch  messer ist um die Strecke     2cc    kleiner als der  durch die     Messerschneiden    10     festgelegte        lIes-          serschneidenkreis        2d    der Messerscheibe, der  durch eine nur teilweise dargestellte Umfangs  rille 11 am Rand des Körpers 1 markiert ist.  Der Abstand     a    kann beispielsweise 0,5 bis  0,9 mm betragen. Als besonders vorteilhaft  haben sieh praktisch unabhängig vom Messer  scheibendurchm.esser die Werte um etwa  0,6 mm erwiesen.

   Die Rippe 3 bildet. vor den  Messern 7 Spannuten 12, die auf der hintern  Seite von einem     Spa.nbreeherteil    13 der Mes  serhalter 5, der den     Spanwinkel        ,B    bildet, und  auf der vordern Seite von einem entsprechend  gestalteten Teil 14 der Rippe 3 begrenzt wer  den. Der Messerrucken 14 ist derart abge  schrägt, dass er einen     L'bergang    zu der um bei  spielsweise 0,7 mm zurückgesetzten Span  begrenzungsfläche bildet. Der so gebildete  Freiwinkel der Messerschneide 10 beträgt etwa  20 . Beim Montieren des Messers wird die  Messerschneide 10 zunächst grob auf die     Mar-          kierrille    11 eingestellt. Zur Feineinstellung ist.

    an dem der Schneide 10 entgegengesetzten  Ende der Messerhalter 5 eine genaue Fläche 15  vorgesehen, und nun wird das Messer nach  einer Einstellehre so weit in seiner Längsrich  tung verschoben, bis es an der Lehre anstösst.  Eine derartige Einstellung ist sehr rasch und  einfach durchführbar.  



  Versuche mit der erfindungsgemässen Mes  serscheibe ergaben sehr günstige Ergebnisse,  und zwar sowohl hinsichtlich der Span  leistung und Arbeitsgüte als auch besonders      hinsichtlich der     Rüekschlagsicherheit,    was auf  die um 0,7 mm hinter die Schneide 10 zurück  gesetzte     Spanbegrenzungsfläehe    zurückzufüh  ren ist.  



  Sofern man Zapfen mit schräger Stirn  kante oder einem bestimmten Zapfenprofil  fräsen will, ist natürlich die     Schneidenform     entsprechend zu gestalten, wie dies durch die  strichpunktierte Linie     10a    in     Fig.    3 angedeutet  ist. In diesem Fall hat die Rippe 3 eine ent  sprechend profilierte Form     3a,    die in den  einzelnen     Querschnittsebenen    immer etwa um  das gleiche Mass, z. B.     u    = 0,6 mm, in radialer  Richtung hinter dem     Messerschneidenkreis    2A  zurücksteht.

   Vorteilhaft ist, dass die     Span-          begrenzungsfläehe    unmittelbar hinter dem  Messer bereits am Messerhalter 5 vorhanden  ist. Sie verhindert vollständig das gefährliche  und bisher so gefürchtete Einziehen der Werk  stücke. Bei abgedeckten Spezialmaschinen ge  nügt     unter    Umständen schon die Rippe. Die  Messerscheibe kann so ausgebildet sein, dass  auch an der Zapfenstirnseite eine glatte Span  abnahme erfolgt. Die Befestigung der Messer  halter 5 mittels der Zapfen 4 und Muttern 6  gestattet ferner auch eine kleine Drehung der  Messerhalter 5, wenn aus irgendeinem Grund  der Abstand     a    um ein geringes Mass verändert  werden soll.  



       Scheiben    der Erfindung können bei Aus  führung aus Leichtmetall mit einer Umfangs  geschwindigkeit der Messerschneiden von 30  bis 70     m'/sec    vorzugsweise mit 40     nilsec    betrie  ben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Messerscheibe für Holzbearbeitung, insbe sondere zum Anfräsen von Zapfen, bei der Messer auf einer Seite einer Grundscheibe an geordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundscheibe einen über den Messer- schneidenkreis hinausragenden Schutzrand bil det und auf der Messerseite eine über die ganze Messerbreite vorstehende Rippe hat, die mit ihr aus einem Stück besteht, und eine jeweils an die Riickenflächen der Messer anschlie ssende Spanbegrenzungsfläche bildet,
    welche in der Umlaufrichtung durch vor den Messer- schneiden @ vorgesehene Spannuten unterbro chen ist. UN TERANSPRÜCHE 1. Messerscheibe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rücken der ein gesetzten Messer einen derartigen Zuschliff hat, dass er einen allmählichen Übergang von der Messerschneide zur Spanbegrenzungsfläche bildet. 2.
    Messerscheibe nach Patentanspruch und Unteranspi-L,ich 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanbegrenzungsfläche in radialer Richtung um 0,5 bis 0,9 mm hinter den Schnei den der 3Tesser zurücksteht. 3. Messerscheibe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass sie nur zwei um 180 gegenein ander versetzte Messer hat. 4. Messerscheibe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass auf der Grundscheibe auf der Messer seite der Messerschneidenkreis markiert ist. 5.
    Messerscheibe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die aus Stangen rechteckigen Querschnittes hergestellten Messer in ihrer Längsrichtung einstellbar in einem Halter befestigt sind, dessen der Messerschneide ent gegengesetztes Stirnende als Anschlag für eine Einstellehre ausgebildet ist. 6. Messerscheibe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Messerhalter eine nach der freien Stirnseite der Scheibe offene Nut haben und in diese Nut eingelegte Messer durch Zu sammenklemmen des Messerhalters einstellbar befestigt sind. 7. Messerscheibe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie mit der Rippe ein Gussstück aus Leichtmetall bildet. B.
    Messerscheibe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der in der Umlaufrichtung hin ten liegende Teil der Spannut durch den Mes serhalter gebildet ist, der als Spanbrecher wirkt.
CH301885D 1951-01-27 1952-01-14 Messerscheibe für Holzbearbeitung, insbesondere zum Anfräsen von Zapfen. CH301885A (de)

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DE301885X 1951-01-27
DEST3010A DE897154C (de) 1951-01-27 1951-01-28 Messerscheibe fuer die Holzbearbeitung

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CH301885A true CH301885A (de) 1954-09-30

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ID=25785508

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