CH302122A - Färbe- und Imprägniermaschine zur Nassbehandlung von Textilprodukten in Bahnform. - Google Patents
Färbe- und Imprägniermaschine zur Nassbehandlung von Textilprodukten in Bahnform.Info
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B1/00—Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating
- D06B1/10—Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material
- D06B1/14—Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material with a roller
- D06B1/145—Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material with a roller the treating material being kept in the trough formed between two or more rollers
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Description
<B>Färbe-</B> und Imprägniermaschine zur Nassbehandlung <B>von</B> Textilprodukten in Bahnform. Zum Färben und Imprägnieren von Tex tilprodukten in Bahnform (Gewebe, Strick und Wirkwaren, Webketten, Bänder usw.) werden sogenannte Foulards (Quetsehmaschi- nen) verwendet, welche 2, 3 und mehr Quetsch- fugen aufweisen. Diesen Maschinen bekann ter Konstruktion haften technische und wirt schaftliche Mängel an, besonders beim Fär ben. An solchen seien erwähnt: Die Unmög- i lichkeit, das Behandlungsgut in einem Durch gang mit Entwicklerfarbstoffen zu grundieren und zu entwickeln. Weil in allen Quetschfugen der gleiche Druck herrscht, also auch der gleiche Abquetscheffekt besteht, kann das Behandlungsgut nach der Tränkung mit Grun- dierungsflotte keine Entwicklerflüssigkeit auf nehmen. Die Tröge der erwähnten Foulards sind relativ voluminös und benötigen zu ihrer Füllung entsprechend grosse Flottenmengen, i welche nach beendeter Arbeit als Rest übrig bleiben und nur in Ausnahmefällen wieder verwendet werden können. Bei der Verarbei tung grosser Partien sind diese Reste wirt schaftlich tragbar. Anders verhält es sich, wenn kleinere Posten zu behandeln sind, wie sieh solche aus der Vielfalt der heutigen Mode und (lewebearten ergeben. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Färbe- und Imprägniermaschine i mit drei Quetschwalzen, die dadurch gekenn zeichnet ist, dass eine Quetschwalze in horizon taler Richtung und eine zweite von unten je mit einstellbarem Druck gegen die dritte Quetschwalze gepresst werden, so dass mit Hilfe eines der untern Quetschwalze zugeord neten Troges zwei vollständig getrennte Flot tenräume gebildet sind. Im durch die beiden obern Walzen gebildeten Flottenraum sind zweckmässigerweise zur Verkleinerung des Raumes Verdrängungskörper eingebaut, welche nach Bedarf geheizt oder gekühlt wer den können. Die Zuführung der Behandlungs flotte erfolgt vorteilhafterweise unter dem Flottenspiegel durch unten an die Verdrän-' gungskörper angebaute gelochte Rohre. In beiliegender Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Von den horizontal nebeneinander ange ordneten Quetschwalzen 1 und 3 sowie seit lichen Abdichtungsplatten 4 bekannter Aus führung wird ein Flottenraum gebildet, dessen Fassungsvermögen durch den Einbau von hoh len Verdrängungskörpern 5 auf ein Minimum reduziert ist. Unterhalb und neben der Quetsch- walze 2, welche mit. der Walze 3 eine weitere Quetschfuge bildet, befindet sieh der Flotten trog 6, welcher zur Aufnahme weiterer Be handlungsflüssigkeit dient. Die Leitwalzen 7 führen das Behandlungsgut von der obern zur untern Quetschfuge. Zufolge der besonderen Anordnung der drei Quetschwalzen werden zwei vollständig getrennte Flottenräume geschaf fen, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, das Behandlungsgut entweder zweimal mit der gleichen Flüssigkeit oder mit zwei verschie- denen Flotten zu tränken. Der Anpressdriick der Walzen 1 und 2 kann durch nicht gezeich nete Mittel willkürlich verschieden eingestellt werden, z. B. zwischen den Walzen 1 und 3 stark und zwischen den Walzen 2 und 3 schwach, so dass das Behandlungsgut für eine zweite Trä.nkung aufnahmefähig ist. Die Zu führung der Behandlungsflüssigkeit in den obern Flottenraum erfolgt durch unten an die Verdrängungskörper 5 angebrachte, auf der ganzen Länge mit Löchern versehene Rohre 8, im untern Flottentrog durch ein einfaches Rohr. Der Antrieb der Maschine geschieht nur über die Walze 3 mittels Umlaufregler bekann ter Bauart. In Spezialfällen könnten jedoch alle drei Quetschwalzen angetrieben werden. Das Behandlungsgut 10 wird der Maschine durch übliche nicht gezeichnete Einlassvor- riehtungen über die Leitwalze 9 zugeführt und beim Austritt durch ebenfalls bekannte Vorrichtungen aufgerollt, abgelegt oder einer weiteren Behandlungsmaschine zugeführt.
Claims (1)
- PATENTAN SPRUCH Färbe- und Imprägniermaschine mit drei Quetschwalzen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Quetschwalze in horizontaler Richtung und eine zweite von unten je mit einstellbarem Druck gegen die dritte Quetschwalze gepresst werden, so dass mit Hilfe eines der untern Quetschwalze zugeordneten Troges zwei voll ständig getrennte Flottenräume gebildet sind. UNTTERANSPRüCHE 1.Färbe- und Imprägnierniasehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im durch die beiden obern Quetschwalzen ge bildeten Flottenraum zur Verkleinerung, des Raumes Verdrängungskörper eingebaut sind. 2. Färbe- und Imprägniermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der ganzen Länge mit Löchern versehene Flottenzuführungs- rohre an der Unterkante der Verdrängungs- körper befestigt. sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH302122T | 1953-01-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH302122A true CH302122A (de) | 1954-10-15 |
Family
ID=4491263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH302122D CH302122A (de) | 1953-01-05 | 1953-01-05 | Färbe- und Imprägniermaschine zur Nassbehandlung von Textilprodukten in Bahnform. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH302122A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054048B (de) * | 1956-11-02 | 1959-04-02 | Benteler Werke Ag | Dreiwalzenfoulard |
| DE1148963B (de) * | 1957-07-01 | 1963-05-22 | Benteler Werke Ag | Vorrichtung zum Fixieren von Kuepenfarbstoffen auf Zellulosegeweben |
| DE1263671B (de) * | 1957-12-23 | 1968-03-21 | Gen Aniline & Film Corp | Maschine zum Nassbehandeln von losem Fasergut |
| DE1410845B1 (de) * | 1960-09-13 | 1972-05-31 | Samcoe Holding Corp | Vorrichtung zum Faerben von bahnfoermigem Textilgut im fortlaufenden Arbeitsgang |
-
1953
- 1953-01-05 CH CH302122D patent/CH302122A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054048B (de) * | 1956-11-02 | 1959-04-02 | Benteler Werke Ag | Dreiwalzenfoulard |
| DE1148963B (de) * | 1957-07-01 | 1963-05-22 | Benteler Werke Ag | Vorrichtung zum Fixieren von Kuepenfarbstoffen auf Zellulosegeweben |
| DE1263671B (de) * | 1957-12-23 | 1968-03-21 | Gen Aniline & Film Corp | Maschine zum Nassbehandeln von losem Fasergut |
| DE1410845B1 (de) * | 1960-09-13 | 1972-05-31 | Samcoe Holding Corp | Vorrichtung zum Faerben von bahnfoermigem Textilgut im fortlaufenden Arbeitsgang |
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