CH302141A - Verfahren zur extremen Entsalzung von Flüssigkeiten, insbesondere von Wasser. - Google Patents

Verfahren zur extremen Entsalzung von Flüssigkeiten, insbesondere von Wasser.

Info

Publication number
CH302141A
CH302141A CH302141DA CH302141A CH 302141 A CH302141 A CH 302141A CH 302141D A CH302141D A CH 302141DA CH 302141 A CH302141 A CH 302141A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
exchanger
water
cleaning
desalination
liquids
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Seibold Firma Ludwig
Original Assignee
Ludwig Seibold Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ludwig Seibold Fa filed Critical Ludwig Seibold Fa
Publication of CH302141A publication Critical patent/CH302141A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D61/00Processes of separation using semi-permeable membranes, e.g. dialysis, osmosis or ultrafiltration; Apparatus, accessories or auxiliary operations specially adapted therefor
    • B01D61/42Electrodialysis; Electro-osmosis ; Electro-ultrafiltration; Membrane capacitive deionization
    • B01D61/422Electrodialysis
    • B01D61/423Electrodialysis comprising multiple electrodialysis steps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D61/00Processes of separation using semi-permeable membranes, e.g. dialysis, osmosis or ultrafiltration; Apparatus, accessories or auxiliary operations specially adapted therefor
    • B01D61/42Electrodialysis; Electro-osmosis ; Electro-ultrafiltration; Membrane capacitive deionization
    • B01D61/44Ion-selective electrodialysis
    • B01D61/46Apparatus therefor
    • B01D61/48Apparatus therefor having one or more compartments filled with ion-exchange material, e.g. electrodeionisation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J41/00Anion exchange; Use of material as anion exchangers; Treatment of material for improving the anion exchange properties
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J41/00Anion exchange; Use of material as anion exchangers; Treatment of material for improving the anion exchange properties
    • B01J41/04Processes using organic exchangers
    • B01J41/07Processes using organic exchangers in the weakly basic form
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/46Treatment of water, waste water, or sewage by electrochemical methods
    • C02F1/4604Treatment of water, waste water, or sewage by electrochemical methods for desalination of seawater or brackish water
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2317/00Membrane module arrangements within a plant or an apparatus
    • B01D2317/02Elements in series
    • B01D2317/022Reject series

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Urology & Nephrology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)
  • Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)

Description


  



  Verfahren zur extremen Entsalzung von Flüssigkeiten, insbesondere von Wasser.



   Es ist bekannt, dass durch Behandlung von salzhaltigen Flüssigkeiten in elektro  diaiytischen    Apparaten eine weitgehende Entfernung der in der Fl ssigkeit dissoziierten Salze erzielt werden kann. Die fortschreitende Entwicklung der Technik dieses Gebietes hat dazu gef hrt, da¯ diese Entsalzung, sehr weit getrieben und mit einem Minimum an Arbeits- und Energieaufwand   durchgeführt werden kann.

   Allerdings    ist es aus prinzipiellen Gründen nicht möglich, ge  visse    Stoffe dureh   elektrodialvtisehe Reini-      gung zu entfernen,    so dass, je nach der Natur der zu reinigenden Flüssigkeit, gewisse Ver  unreinigungen    in dieser zurückbleiben müssen, wodurch   der sseinigungseffekt    unter   Umstän-    den vermindert wird.

   Es handelt sieh dabei in erster Linie um schwach   dissoziierte    SÏuren oder Salze solcher Saurem, die nur in   gerin-    gem Grad der Elektrodialyse zugÏnglich sind und daher nieht abgesehieden werden,
Die häufigsten dieser Stoffe sind, sofern es ich um die Entsalzung von Wasser handelt,   Kieselsäure, kieselsaure Salze (Silikate)    und freie KohlensÏure. Die ersteren   verblei-    hen in der gereinigten Flüssigkeit und erhohen cladureh deren   Abdampfrückstand,    wÏhrend zur ckbleibende freie Kohlensäure in der übrigen   weltgebend salzfreien,    das hei¯t praktisch ungepufferten L¯sung zu einer starken Herabsetzung des PH-Wertes, das heisst Erhöhung der Wasserstoffionenkon  zentration,    führt..

   Hand in Hand damit geht auch eine Erhöhung der Leitfähigkeit des ge  reinigten    Wassers. Besonders die beiden letz  teren    Umstände, nämlich Herabsetzung des pH-Wertes und Erhöhung der Leitfähigkeit, wirken sich f r viele Verwendungszwecke des gereinigten Wassers, etwa für Analysen- oder   Ampullllenfülltzweeke, als Lösungsmittel für    die   Herstellung von Elektrolytlosungen    in der Herstellung von Elektrolytkondensatoren und anderes mehr, sehr störend aus und sind daher unerw nscht oder unzulÏssig.



   Ein anderer Weg zur Herstellung von weitgehend   entsalzten    Flüssigkeiten, insbesondere Wasser, besteht in der Verwendung von Ionenaustauschern aus   Kunstharzmassen.   



  Solehe synthetische Massen, namentlich auf der Basis von kondensierten Phenolen, erm¯glichen diese   Entsalzimg      dadurch, d'ass    in zwei hintereinandergeschalteten Austauschern versehiedener Art. durch einen einfachen Filtrationsvorgang einerseits die Kationen   (Metall-    reste) gegen Wasserstoff, anderseits die Anionen (Säurereste) gegen Hydroxylionen ausgetauscht werden. Eine derartige   Entsal-    zung geht beispielsweise nach folgender Art vor sich : 1. NaCl +   H+-Austauscher    = Na -Austauscher + HCl   2.      HC1 + OIT-Au. stauscher    = Cl'-Austauscher +   HOB'.    



   Es werden also die Ionen des Salzes   voll-    kommen von den beiden Austauschern gebunden und durch Wasser ersetzt. Wenn d'ie   Austauseher    nach einer gewissen Zeit er  schöpft    sind, werden sie regeneriert, indem man den   Na+-Austauscher    mit SÏure, den Cl' Austauseher mit Lauge behandelt und damit den urspr nglichen Zustand des H+ bzw.



  OH'-Austauschers wieder herstellt. Nat rlich lϯt sich das gewählte Beispiel sinngemäss auch auf jedes andere Salz ausdehnen.



   Die Praxis hat gezeigt, dass auch mit den Kunstharzionenaustauschern der angestrebte Reinigungseffekt nicht in allen Fällen, erreicht werden kann, namentlich dann, wenn es sich wieder um die Entfernung schwach dissoziierter Säuren oder Salze derselben handelt. Man kommt dabei bestenfalls auf einen Reinigungs  grad, der jenem gleieh    oder   ähnlieh    ist, der durch die elektrodialytische   Reinigung    erzielt werden kann.

   Man hat zwar r durch Anwen   dmng stark basiseher Anionenaustauseher aueh    die Entfernung von Kieselsäure, Kohlensäure und andern schwach dissoziierten Stoffen erreicht, doch ist ein derart gereinigtes Wasser immer stark basisch (PH   =    8 und darüber) ; dies rührt daher, dass solche stark basische Austauscher dazu neigen, Anionen an das bereits gereinigte Wasser abzugeben. Demgemäss ist das gereinigte Wasser nicht frei von   Al-      kaliionen,    so dass es wohl f r manche Zwecke   ausgezeiehnet    brauchbar ist (zum Beispiel f r die Speisung von   Hochstdruckkesseln), wäh-    rend es für viele Anwendungsgebiete, beispielsweise für die vorher aufgezählten Verwendungszweeke, nieht geeignet ist.



   Den bekannten, auf einem Austausch von Ionen beruhenden   Reinigungsapparaten    ist mithin   der Übelstand eigentümlich, dass    sie entweder ein Endprodukt mit einem   pu-vert      = 7,    aber bei   Gegenfwart    von schwach disso  ziierten    Stoffen (beispielsweise SiO2), oder aber ein Endprodukt liefern, das zwar frei von diesen Stoffen ist, in welchem Falle sich aber'ein   pH-Wert    von 8 und dar ber einstellt, was auf die Gegenwart von Alkaliresten (beispielsweise NaOH) zur ckzuf hren ist. Dieser grundsÏtzliche Nachteil der ansonsten wegen ihrer Einfachheit gesehätzten Austauscher ist auch durch Hintereinanderschaltung mehrerer   soleher    Geräte nicht zu beseitigen.



   Der vorliegenden   Erfindung Liegt nun    die Erkenntnis zugrunde, da¯ eine allen Anfor  derungen    entsprechende Reinigung erzielt werden kann, wenn ein   elektrodialytisches Rei-      nigungsverfahren    mit einem   auf Ionenaus-    tausch beruhenden Verfahren clerart kombiniert wird, da¯ die zu reinigende Fl ssigkeit zunächst eine   elektrodialytisehe Reinigungs-    anlage und unmittelbar darauf einen (vorzugsweise nicht stark alkalischen)   Anionenaustau-    scher   durchläuft.

   Es wäre zu erwarten ge-    wesen, dass durch die Anwendung eines solchen schwach alkalischen Anionenaustausehers als   Zusatzelement    zu einer   clektrodialytiseh    arbeitenden Reinigungsanlage kein höherer   Beinigungseffekt    zu erzielen sei als in dem Fall, wo diesem Anionenaustauscher ein Kationenaustauscher vorgeschaltet ist, also eine Anlage verwendet, wird, die ausschlie¯lich im Wege des   lonenaustausches arbeitet, und dass    also, wie dort, alle   schwaelien    Säuren und deren Salze in der Fl ssigkeit verbleiben w rden.

   Durch Anwendung der   elektrodialy-    tisehen   Vorreinigung, die freilich auch schon    eine sehr weitgehende ist, erzielt man jedoch ein Endprodukt, das   hinsichtlich der Abwe-    senheit von Ionen irgendwelcher Art bisher weder durch Anwendung elektrodialytischer Reinigungsverfahren noch auf dem Wege des   lonenaustauscbes    erhÏltlich gewesen ist.

   Das erfindungsgemässe Verfahren ersetzt daher den Kationenaustauscher nicht nur   vollkom-    men, sondern geht  ber dessen Wirkung noeh bedeutend hinaus, indem es auch bei Verwendung eines schwach alkalischen Anionenanstauschers in bezug auf die Entfernung der schwachen Säuren und deren Salze dieselbe Wirkung wie die stark   alkalisehen      Austau-    scher gewährleistet, ohne da¯ deren oben angef hrte Nachteile hinsichtlich der übrigen   Reinheitsanforderungen    in Kauf genommen zu werden brauchen.



   'So ergab zum Beispiel die Reinigung eines   Leitungswassers    mit 280 mg Abdampfr ck stand, darunter 38 mg   Kieselsaure (SiO2),    in einer erfindungsgemässen Anlage ein   End-    produkt, in dem kein wägbarer   Ruckstand    feststellbar war, das einen   p-Wert    von 6,   95    , und einen elektrischen Widerstand von
820 Megohm pro   Kubikzentimeterwürfel auf-    weist und damit die Reinheit eines tridestil lierten Wassers zeigte.

   Zum Vergleich damit  . sei bemerkt, dass dasselbe Wasser nach Reinigung mit einem Kationenaustauscher und    naehgeschaltetem    stark alkalischen Anionen austauscher, im Durchschnitt einer längeren
Versuchsreihe einen Abdampfrückstand von
7 mg/Litre, einen PH-Wert von   8,    3 und einen elektrischen Widerstand von 3   Megohm    pro    Kubikzentimeterwürfel    aufwies. Wasser dieser
Beschaffenheit entspricht in bezug auf seine
Reinheit bestenfalls dem einfach destillierten
Wasser.



   Die   t'rsaehe    der   überraschenden    Erhöhung des Reinigungseffektes durch Kombination    l) eider    an sieh bekannter Verfahren könnte  (larin ru suchen sein, dass im Gegensatz z zur
Reinigung allein durch Ionenaustausch vorlie genden Falles ein Wasser Wasser den   Anionen-    austauscher gelant, das ausser den erwähnten schwach dissoziierten SÏuren keine Anionen mehr enthält, wodurch die Wirkung des   Aus-       tausehers    relativ erhöht wird.

   Die   erfindungs-    gemäss erzielbare Reinigungswirkung wird nämlich nieht. beobachtet, wenn ein im aus    schliesslichen lonenaustausehverfahren    bereits vollkommen gereinigtes Wasser nochmals  ber einen Anionenaustauscher geleitet wird, also eine Kombination von einem Kationenaustau seher und zwei Anionenaustauschern Anwen    dung findet.

   Es ist    daher, ohne sieh auf diese
Theorie festlegen zu wollen, anzunehmen, dass durch den   vorausgegangenen elektrodialyti-       schen    Prozess eine   anf geschlossene, besonders    aktive Form der Kieselsäure vorliegt, die leichter der Adsorption durch schwach alka lisehe Anionenaustauscher zugänglich ist als    bei ausschliesslich nach    dem   lonenaustausch-    verfahren behandeltem Wasser.

   Für diese
Annahme spricht auch die Tatsache, dass die elektrodialytische Anlage. dem Austauscher un mittelhar vorgeschaltet sein mu¯, dass es also   keineswegs zit    der beschriebenen günstigen Wirkung kommt, wenn ein zu einem entfern  teren, früheren Zeitpunkt    elektrodialytisch gereinigtes Wasser nachträglich über einen Anionenaustauseher geleitet wird ; die Reini  gungsvorgänge    müssen vielmehr einander zeitlich unmittelbar folgen, wenn der ge  wünschte    Effekt erzielt werden soll.



   Die schematische Zeichnung zeigt eine ge  mäss vorliegender Erfindung beschaffene    Vorrichtung, bei der drei elektrodialytisehe Zellen bekannter Bauart einer   Austauscherzelle      vorgeschaltet sind. Die elektrodialytiscben    Zel  len A, B, C,    von denen nur eine, C, im Schnitt gezeichnet   ist.,    bestehen aus den Gefässen 1 mit konzentrisch angeordneten zylindrischen Metallkathoden 2, die an der Innenseite mit einem wasserdurchlÏssigen, Gewebe 3 bespannt und am   untern    Ende mit einem Deckel 4 flüssigkeitsdicht verschlossen sind. Konzen  trisch    dazu ist im Innern der Kathoden ein Diaphragma 5 aus keramischem Material angeordnet, das eine Platinanode 6 aufnimmt.



  Die drei Zellen können in elektrischer Hinsicht wie in der Figur in Serie oder auch parallel oder in Gruppen   serienparallel    geschaltet sein, und es kann auch eine grössere oder kleinere Zahl von Zellen zur Anwendung kommen. Wichtig ist, dass die zu reinigende Flüssigkeit die elektrodialytischen Zellen und die Austauseherzelle hintereinander durchfliesst, und zwar tritt sie in der Figur, Teil C, links durch das Rohr 7 ein, durchströmt den zwischen Gewebe 3 und Diaphragma 5   gebil-    deten   Ra-Lim    der Zelle von unten nach oben und lÏuft durch einen Überlauf in die gegebenenfalls folgende Zelle.

   Dabei wird die zu reinigende Flüssigkeit im elektrischen Feld   einer Deionisation unterworfen, während    die in die Elektrodenräume abwandernden Ionen durch geeignete, bekannte und daher hier nicht nÏher   besehriebene    Spülmassnahmen   ent-    fernt werden. Dieser Vorgang wiederholt sich in den aufeinanderfolgenden Zellen in steigendem Masse, so dass schliesslich aus der letzten Zelle, C, eine Flüssigkeit austritt, die von ionisierbaren Bestandteilen weitgehend befreit ist. 



   Diese Flüssigkeit tritt nun unmittelbar in die   Ionenaustauscherzelle    D ein, die Ïu¯erlich von den gleichen Dimensionen wie jede elek  trolytische    Zelle sein kann. Sie besteht aus dem Aussengefäss 8, dem Innengefäss aus chemisch widerstandsfähigem Material 9, den beiden Siebboden 10 und 11 und   dem Uberlauf-    rohr   12.    Auf dem   untern    Siebboden 10 ruht zunächst eine dünne Schicht aus Quarzsand oder Glaskugeln 13 und darauf die   eigent-    liche Austauschersehieht   14,    die an sich be  kannter    Art ist.

   Die aus den elektrodialytisehen Zellen kommende, weitgehend entsalzte Flüssigkeit tritt in die Austauscherzelle oben ein,   durchströmt-diese    von oben nach unten und verlϯt sie in vollkommen entsalztem Zustande   dureh    das Überlaufrohr r 12.



   Ein bedeutender Vorteil des neuen Verfahrens gegen ber dem reinen   IonenausTauseh-    verfahren ist auch darin zu sehen, dass infolge der weitgehenden Vorreinigung in den elek  trodlialytiseh, en Zell, en    mit verhältnismässig geringen. Mengen an teurem   Austauschermate-    rial das Auslaugen gefunden werden kann und die Regeneration des Materials in bedeutend lÏngeren Zeitabschnitten erforderlich ist.



  Hierbei ist auch in Betracht zu ziehen, da¯ vorliegendenfalls lediglich ein Anionenaustau  seher    regeneriert werden muss, was durch Be  handlungmit    Laugen erfolgt ; die   Notwendig-    keit, Säuren und säurebeständige Gefϯe anwenden und Sicherheitsvorkehrmgen treffen zu m ssen, die bei der Regeneration von Ka  tionenaustauschern    besteht, entfällt somit.



  Hinzu kommt, dass   vorliegendenfalls    der Anionenaustauscher nur mehr von einer Flüssigkeit   beaufsehlagt    wird, die von Anionen der stärkeren Säuren praktisch vollkommen befreit ist, und dies bedeutet, dass die   Regene-    ration und die damit verbundenen   Betriebs-    stillstände nur in weit   grosseren    Zeitabständen hingenommen werden müssen, als dies bei Verwendung von mit Ionenaustausehern allein arbeitenden Anlagen der Fall ist. Der Vorteil der elektrodialytischen Verfahren, der darin besteht, dass diese Aggregate ohne   Betriebs-    unterbrechungen verwendbar sind, ist   dadureh    nahezu erhalten.



   PATENTANSPR¯CHE:    I.    Verfahren zur extremen Entsalzung von Flüssigkeiten, insbesondere von Wasser, da  durch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit    zuerst elektrodialytisch gereinigt und diese Reinigung sodann dadurch vervollkommnet wird, dass man die vorgereinigte Flüssigkeit unmittelbar einer weiteren, jedoch auf Anio  nenaustausch    beruhenden Behandlung unterwirft.

Claims (1)

  1. II. Vorrichtung zur Durchf hrung des Verfahrens naeh Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kunstharzanionenaustauscher einer Einrichtung zur elektrodialytischen Reinigung von Fl ssigkeiten so nachgeschaltet ist, dass ersterer von der Flüs sigkeit unmittelbar naeh Verlassen der elek trodialytiseh wirkenden Reinigungseinrichtung durchflossen wird.
    UNTERANSPRFCH : Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da¯ ein Anionenaustauscher schwach basischer Natur zur Anwendung @ gelant.
CH302141D 1950-12-11 1951-12-06 Verfahren zur extremen Entsalzung von Flüssigkeiten, insbesondere von Wasser. CH302141A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT302141X 1950-12-11
AT692683X 1950-12-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH302141A true CH302141A (de) 1954-10-15

Family

ID=25608253

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH302141D CH302141A (de) 1950-12-11 1951-12-06 Verfahren zur extremen Entsalzung von Flüssigkeiten, insbesondere von Wasser.

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH302141A (de)
FR (1) FR1046296A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2681885A (en) * 1950-05-24 1954-06-22 Robert E Briggs Electrolytic method for treating water

Also Published As

Publication number Publication date
FR1046296A (fr) 1953-12-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69200513T2 (de) Elektrodialyse-Umkehrverfahren und Vorrichtung mit bipolaren Membranen.
DE69720310T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Reinigung einer Flüssigkeit mittels Elektrodeionisation
DE2930195A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur aufbereitung von abwasser
DE1956291C3 (de) Verfahren zur Behandlung poröser Diaphragmen von Elektrolysezellen
CH302141A (de) Verfahren zur extremen Entsalzung von Flüssigkeiten, insbesondere von Wasser.
CH682639A5 (de) Feinreinigung von Wasser und Behandlung von Kondensaten in einer Ionenaustauscheranlage.
DE1006402B (de) Verfahren zur Herstellung von Wasserstoffperoxydloesungen mit hohem elektrischem Widerstand
DE1517922A1 (de) Abtrennverfahren
DE831235C (de) Verfahren zur Regenerierung von Ionenaustauschern
CH631951A5 (de) Vorrichtung zur aufbereitung von verunreinigtem wasser und verfahren zum betrieb einer derartigen vorrichtung.
EP1098853B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur kapazitiven demineralisierung von ionen enthaltenden flüssigkeiten
DE2261744A1 (de) Verfahren zur elektrolytischen behandlung von schmutzwasser
DE2052974A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von wässrigen Flüssigkeiten
DE919884C (de) Verfharen zur Reinigung von Ionenaustauschern
DE661117C (de) Verfahren zum Enthaerten von Wasser mittels elektrischen Stromes in einer Zweikammerzelle
EP0473087A2 (de) Verfahren zum Vermindern der Konzentration einer Lösung an einem bestimmten Ion oder einer bestimmten Gruppe von Ionen
DE759180C (de) Verfahren zum Auswaschen von mit alkalischen Mitteln wiederbelebten Anionenaustauschern
DE947066C (de) Verfahren zum Regenerieren von abwechselnd uebereinander angeordneten Schichten von Anionen- und Kationenaustauschern mit Gleichstrom
DE2219485C3 (de)
DE2025681A1 (en) Freeing liquids from salts - using combination of strongly - and weakly acid and basic ion exchangers,with electrolytic regenerati
DE757547C (de) Verfahren zur Steigerung des Wirkungsgrades von Wasserentsalzungsanlagen
DE1054419B (de) Verfahren zur Regenerierung von Ionenaustauschern
DE652861C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Destillation von Wasserstoffsuperoxyd
DE3046361C2 (de)
DE1492794A1 (de) Entfernung radioaktiven,ionogenen Fallout-Materials aus Milch und Milchprodukten