CH302493A - Ringläufer. - Google Patents

Ringläufer.

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CH302493A
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CH
Switzerland
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ring
synthetic resin
ring traveler
thermosetting synthetic
runner
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Inventor
Actiengesellschaft Joh Jac Cie
Original Assignee
Rieter Joh Jacob & Cie Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52Ring-and-traveller arrangements
    • D01H7/60Rings or travellers; Manufacture thereof not otherwise provided for ; Cleaning means for rings
    • D01H7/604Travellers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Ringläufer.    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  auf einen Ringläufer, z. B. für Spinn- und  Zwirnmaschinen.  



  Es wurden bereits Läufer in Vorschlag  gebraeht, die aus thermoplastischen Stoffen,  wie z. B. Nylon, Polystirene, Zellulose-Ester,  V iny lchlorid oder andern Polymeren be  stehen. Der besondere Grund für die Ver  wendung von Thermoplasten als Läufermate  rial liegt in der guten Verarbeit- und Ver  formbarkeit dieser Stoffe. Eine merkliche  Leistungssteigerung lässt sich jedoch mit  solchen     Läufern    nicht erzielen, da solche  thermoplastische Materialien unter dem Ein  fluss der beim Betrieb     zwischen    Ring und  Läufer     entwiekelten    Reibungswärme     an-          selhmelzen    und sich rasch verbrauchen.  



  Wie Verswehe zeigen, ist die Gebrauchs  dauer von Kunststoffläufern in hohem Masse  von der mechanischen Härte der     Laufflächen     abhängig.  



  Die Benützung von     Kunststoffen    mit  nichtthermoplastischem, sondern     thermohärt-          barem    Charakter für die Läufer, bei denen  daher die der Reibung ausgesetzten Teile eine  grössere Härte bewahren (thermogehärtete  Phenolharze mit einer mechanischen Härte  von bis lHv = 60 kg/mm2 scheinen hierfür be  sonders prädestiniert zu sein), würde die an  geführten Mängel weitgehend beseitigen. Der  praktischen Verwendung solcher Werkstoffe  für Läufer, die dazu bestimmt sind, mit zwei  Sehenkeln den Ring zu umgreifen,     standen       jedoch bisher hindernd im Wege: die ausge  sprochene Sprödigkeit der thermohärtbaren  Kunststoffe und ihre Eigenheit, nur eine  kleine Formänderungsarbeit aufnehmen zu  können.

    Der erfindungsgemässe Ringläufer, der  dazu bestimmt ist, mit zwei Schenkeln den  Ring zu umgreifen, zeichnet sich dadurch  aus, dass mindestens die Laufflächen der  Schenkel aus     thermdhärtbarem    Kunstharz  bestehen und dass die Sehenkel durch ein  nichtmetallisches     Verbindungsstück    verbun  den sind, welches mindestens teilweise aus  einem andern Material als die Laufflächen  besteht und     elastisch    verformbar ist, um das       Ardsetzen    des Läufers auf einen Ring zu er  möglichen.  



  Infolgedessen werden dem Ringläufer auf  das     thermohärtende    Kunstharz zurückzufüh  rende hervorragende Laufeigenschaften gege  ben, die sieh trotz hoher Geschwindigkeiten  und     starker        Wärmeentwicklung    und demge  mäss gesteigerten Temperaturen nicht wesent  lich ändern; anderseits wird durch das vorge  sehene     elastiseh    verformbare     niehtmetallisehe          Verbindungsstück    das Aufsetzen des     Läufer,     auf den     Ring    ohne     Schädigung    der spröde  ren andern Teile des Läufers ermöglicht.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind meh  rere     Ausführungsbeispiele    des     Erfindungs-          gegenstandes    dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 in Ansicht     einen.    Läufer im Mo  ment des     Aufbringens    auf den     Ring,         Fig. 2 in Schnittdarstellung einen Läufer,  der ein elastisches     Verbindungsstück    aus  Kunststoff aufweist,  Fig. 3 eine Variante zur Ausführung nach  Fig. 2,  Fig. 4 bis 7 verschiedene Ausführungs  varianten von Verbindungsstücken, erzeugt  durch Einlage von Fasermaterial, teilweise  im Schnitt, und  Fig. 8 im Schnitt einen Läufer von beson  derem Querschnitt.  



  Fig. 1 soll demonstrieren, dass die ganze  beim Aufsetzen des Läufers 1 auf den Ring  2 erforderliche Verformung von dem (noch  genauer zu definierenden) zwischen den  Grenzen a-b liegenden elastischen Teil 3  des Verhindungsstückes der beiden seitlichen  Läuferschenkel 4 aufgenommen wird. Die  Läuferschenkel 4 sind in ihrer Stärke so di  mensioniert, dass sie in dem hier dargestell  ten     Belastungszustand    nicht leiden.  



  Nach Fig. 2 bestehen die beiden Läufer  schenkel 5, die mit dem (hier nicht gezeigten)  Ring in Gleitberührung kommen, aus einem  thermohärtenden Kunstharz, da,s, sich für  diesen Verwendungszweck besonders eignet.  Zur besseren übersieht sind die Kunstharz  teile der erwähnten Art in allen Schnittdar  stellungen in gleicher Richtung schraffiert.  Das Verbindungsstück 6 der Läuferschenkel  5 besteht aus einer elastischen Kunstmasse  (besonders geeignet sind z. B. Nylon oder  andere zähe polymere Stoffe), die beim Auf  setzen des Läufers auf den Ring die Verfor  mung übernimmt und im Betrieb zwischen  den beiden seitlichen Läuferschenkeln 5 even  tuell auftretende Schwingungen zu dämpfen  vermag.

   Zur fabrikatorischen Vereinfachung  ist es gemäss Fig. 3 auch möglich, die beiden  seitlichen Läuferschenkel 5 durch eine dünne  Seele 7 des bleichen Werkstoffes zu verbin  den. Dabei ist im Bereich dieses Verbindungs  stuckes 7 der Läuferschenkel 5 ein doppel  tes elastisches Glied 8 vorgesehen, welches aus  zähem elastischem Kunststoff besteht, der  einen Füllstoff enthält.  



  In der Ausführung des Ringläufers ge  mäss Fig. 4 ist der Querschnitt des Verbin-    der Läuferschenkel 5 in der       Bogenmitte    durch eine äussere Vertiefung  verkleinert. Die minimale Dicke ist dabei so  gewählt, dass der Kunststoff durch die beim  Aufsetzen des Läufers auf den Riug erforder  liche V erformtung nicht über die zulässige  Grenze beansprucht wird. Aus Sicherheits  gründen, und um eine höhere Festigkeit zu  erzielen, sind im Bogen des Läufers Faser  stränge eingelegt, deren Menge in bezug auf  den Querschnitt des Läufers so bemessen ist,  dass in der Fabrikation durch Druckwirkung  innerhalb der Grenzen a-b ein     Schiclhtpress-          stoff    mit niedrigem Kunstharzanteil und  damit von grundsätzlich andern elastischen  Eigenschaften entsteht.

   Während in den  beiden seitlichen Schenkeln 5 der Charakter  des Kunstharzes überwiegt, ist innerhalb der  Grenzen a-b der Einfluss der eng mitein  ander vergitterten Fasern überwiegend. Das  elastische Bindeglied 15 wird in diesem Fall  durch eine geeignete Paarung zwischen der  Grundsubstanz des Läufers und     Faserstoff     erzeugt. Dieses Bindeglied 15 ist unm ein  Mehrfaches elastischer und zäher als die  beiden seitlichen Schenkel und     vermag    ohne  weiteres die durch das Spreizen des Läufers  beim Aufsetzen desselben auf den Ring ent  stehende Deformation des Läufers ohne Scha  den aufzunehmen und sie wieder rückgängig  zu machen. Dieses Bindeglied ist auch be  sonders unempfindlich gegen stossweise Be  lastung. Als Fasermaterial kommen Gespin  ste aus natürlichen oder künstlichen Fasern  in Betracht.

   Vorzüglich einen siele auch auf  einander geschichtete     Gewebestreifen,    beson  ders aber     1Iisehgewebe    aus beliebigen     svntlie-          tischen        Hoehpolv        meren        und    Baumwolle.  



  Das elastische Glied aus     Sehiehtpressstoff     kann bei leichten     Läufern    auch, wie in     Fig.    5       gezeigt,        grössere    Länge,     nämlich    bis     zii    den       Grenzen        d-e        erhalten,    und es. kann sieh das       eingelegte    Fasermaterial bis in die abgeboge  nen Läuferenden     (Schenkelenden)    erstrecken.

    Das Fasermaterial ist aber auch in     diesem     Falle, um optimale     CTleiteig-ensehaften    und  eine lange     Gebrauchsdauer    des Läufers zu       erhalten,\    auf der     Strecke    zwischen den Sehen-      Iceln von einem schützenden Kunstharzmantel  umgeben, doch besteht der Schichtpressstoff  zum grösseren Teil aus Fasermaterial.  



  An Stelle eines einzigen elastischen Glie  des ist in, besonderen Fällen die Anordnung  zweier solcher Elemente 15 zweckmässig. Ein  Ausführungsbeispiel ist in Fig. 6 dargestellt.  



  In Fig. 7 ist ein Zwirnläufer gezeigt.  Die örtliche Lage des elastischen Gliedes 15  am Läufer ist dabei so gewählt, dass unter  l unlieb kleinster Verformung des Bindeglie  des 15 (das in seiner Ausführung demjenigen  nach Fig. 4 entspricht) ein grösstmögliches  Öffnen der beiden Läuferenden 16 möglich  ist; der aufgeweitete Läufer ist gestrichelt  dargestellt. Das elastische Glied kann jedoch  auch andere Lagen am Läufer einnehmen.  



  Ohne die charakteristischen Eigenschaf  ten der Läufer-Grundsubstanz merklich zu  verändern, können dieser in kleinen Mengen  auch bestimmte Füllstoffe beigegeben werden.  Zur Erhöhung der Gleitfähigkeit eignet sieh  besonders ein Zusatz von Graphit oder Talk,  während zur Erhöhung der Wärmeleitfähig  keit und damit zur Brechung gefährlicher       Temperaturspitzen    an der Oberfläche des  Läufers (zufolge Reibung) ein Zusatz von  Metallpulver, z. B. Aluminiumpulver, gute  Dienste leistet.  



  Die Läufer können runde, rechteckige wie  auch andere Querschnittsformen besitzen.  Fig. 8 zeigt schematisch einen im Quer  schnitt T-förmigen Läufer 19, welcher mit  seinem mittleren Steg an der Ringoberfläche  18 anliegt, um die Reibung zwischen dem  Ring und dem Läufer möglichst klein zu hal  ten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ringläufer, der dazu bestimmt ist, mit zwei Sehenkeln den Ring zu umgreifen, da- durch gekennzeichnet, dass mindestens die Laufflächen der Schenkel aus thermohärt- barem Kunstharz bestehen, und dass die Schenkel durch ein nichtmetallisches Verbin dungsstück verbunden sind, welches minde stens teilweise aus einem andern Material als die Laufflächen besteht und elastisch ver formbar ist, um das Aufsetzen des Läufers auf einen Ring zu ermöglichen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Ringläufer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das thermohär- tende Kunstharz ein Formaldehyd-Kondensa tionsprodukt ist. 2.
    Ringläufer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das thermohär- tende Kunstharz ein Phenolformaldehyd-Kon densationsprodukt ist. 3. Ringläufer nach Patentansprtch, da durch gekennzeichnet, dass das Material des Verbindungsstückes aus einem Kunstharz be steht, das eine höhere Elastizität besitzt als das Material der Laufflächen. 4. Ringläufer nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück aus einem Poly mer besteht. 5.
    Ringläufer nach Patentansprue-h, da durch gekennzeichnet, dass das thermohär- tende Kunstharz einen Füllstoff mit höherer Wärmeleitfähigkeit enthält. 6. Ringläufer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss das thermohär- tende Kunstharz einen Füllstoff mit höherer Gleitfähigkeit enthält. 7.
    Ringläufer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verbindungs stück aus dem thermohärtbaren Kunstharz der Laufflächen als Grundsubstanz des Läu fers und eingelegtem Fasermaterial gebildet ist.
CH302493D 1951-05-29 1951-05-29 Ringläufer. CH302493A (de)

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