CH302886A - Walkhilfsmittel. - Google Patents

Walkhilfsmittel.

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CH302886A
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Aktiengesel Metallgesellschaft
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Metallgesellschaft Ag
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/52Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/522Fulling

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Description


      Walkhilfsmittel.       Das     Walken    von Wollwaren bezweckt  eine Verdichtung und     Verfilzung    des Faser  verbandes.     Damit    verleiht man     Textilien,    die  ganz oder in erheblichem Umfange aus Wolle  bestehen,     verschiedene.    neue Eigenschaften.  Insbesondere werden     die    Wärmehaltung und  Verschleissfestigkeit     wesentlich        verbessert,     was für Winterkleidung,     Strapaziertuche    u. ä.  wichtig ist. Bei Filtertuchen ist eine solche  Verdichtung des Faserverbandes     wesentlich     für die Erzielung einer guten Filterwirkung.

    



  In der Praxis der Wollindustrie führt man  den     Filzprozess    im wesentlichen auf zwei ver  schiedene Arten bzw. mit     Hilfe    der dazu  gehörigen     Walkmittel    aus.  



  Die alkalische     Walllee        bedient    sich der  Seife, das ist der fettsauren     Alkalien,    die mit  und ohne Zusatz freien     Alkalis    angewendet  werden. Häufig verwandelt man hierbei das  zum Spinnen der losen Fasern verwendete       Olein    auf der Ware, also     in    der     Walkmaschine     selbst, durch Zusatz von Alkali zu der     Walk-          seife.    Diese     Walkmittel    und     Walkverfahren     haben manche Nachteile.

   Die     Wollfaser    ist  bekanntlich gegen die     Einwirkung    wässriger       Alkalien    sehr     empfindlich.    Die     Schädigung     ist dabei abhängig von deren Konzentration  der Einwirkungszeit und der     Einwirkungs-          temperatur.    Da aber schwere Tuche und Filze  oft eine vielstündige     Walke    benötigen und die  Temperaturen dabei 50 bis<B>60'</B> C erreichen,  ja sogar übersteigen können, leidet die Wolle  an Festigkeit und in ihrem Färbevermögen,    und die bekannten, mit der Verwendung von  Seife verknüpften     Nebenwirkungen,

      wie un  günstige     Einwirkung    ihrer geringen     Härte-          und        Säurebeständigkeit        usw.,    tragen eben  falls dazu bei, dass die Ausschaltung der       alkalischen    Walke schon seit langer Zeit zu  einer wichtigen Aufgabe der     Tuchfabrikation     geworden ist.  



  Ein     Teil    der genannten Mängel kann ver  mieden werden,     wenn    man die     Wolltextilien     mit Säuren walkt. Gegen Säuren ist Wolle viel       widerstandsfähiger    als gegen     Alkali.     



  Auch können die     Walkzeiten        beachtlich     verkürzt werden. Für viele Waren ergeben  sich aber auch bei diesem Verfahren beacht  liche Nachteile. Da die     Walkmaschinen     Eisenteile in grösserem Ausmasse     in        Armie-          rung,        Antriebsvorrichtungen    usw. aufweisen,  entstehen schon bald nach Gebrauch saurer       Walkmittel    schwere Säureschäden.

   Rost ist  ein     unerfreulicher    Begleitstoff in der Tuch  industrie.     Ein    grosser Mangel ist ferner darin  zu sehen, dass sich organische und anorga  nische Säuren derart an die Wollfaser binden  bzw. sie so beeinflussen, dass ein wesentlich  härterer Griff als bei der     alkalischen        Walke     entsteht.  



  Man hat nun oft versucht, durch glättende  Zusätze zu den sauren     Walkmitteln    diese  unerwünschten Begleiterscheinungen zu ver  meiden. Während aber nicht     faseraffine        Hilfs-          stoffe,    z.

   B.     Polyglykolderivate    von Fett  alkoholen, höchstens eine     Hilfsfunktion    als           Gleitmittel    ausüben     können,    da sie die     Ein-          wirkung    der anorganischen oder organischen       Walksäuren    auf die     Wollfaser    oder die  Apparatur     nicht    verhindern     können,    sind       Abkömmlinge    der Schwefelsäure     mit    ober  flächenaktiven Resten, z.

   B.     Fettalkohol-          sulfonate,        Alkylarylsulfonsäuren    u. ä.,     mit     einer sehr hohen     chemischen    Affinität zur  Faser belastet, so dass noch schwerere Stö  rungen eintreten.

   Diese     Sulfosäuren        greifen     Metallteile der Apparatur äusserst stark an,  ziehen während des sauren     Walkprozesses    in       grossem        Umfang    oder gänzlich auf die Faser  auf und     wirken    sehr stark     versprödend.     Aromatische     Sulfosäuren    haben sich beim       Belichten    so     gewalkter    Wollwaren als stark       eiweissspaltende,    also     faserschädigende    Agen  zien erwiesen.  



  Gegenstand der     vorliegenden        Erfindung     ist ein     Walkhilfsmittel,    das dadurch gekenn  zeichnet ist, dass es aus     einem    Gemenge  besteht, das einen organischen     Abkömmling          einer    Phosphorsäure und zusätzlich ein     Gleit-          mittel    enthält, welches Gemenge, wässrig  gelöst, sauer bis neutral reagieren     würde.    Als       Abkömmlinge    der     Phosphorsäure    eignen sich  beispielsweise die Ester der     Ortho-,        Meta-,

            Pyro-        und        Polyphosphorsäuren.     



  Es hat sich     nämlich    gezeigt, dass man Ester  der Phosphorsäure,     die    man z. B. erhält,  wenn man ganz     allgemein,    organische     Ilydro-          xylverbindungen        mit        Phosphoroxychlorid     zur Umsetzung     bringt    und das daraus  erhaltene chlorhaltige     Zwischenprodukt        mit     Wasser schonend     verseift,        mit    besonderem       Vorteil    als     Walkmittel    verwenden kann,

    wenn     man.    sich von den bei Schwefelsäure  estern und     ihren    Salzen bzw. bei Fettsäuren  und deren Salzen     gebräuchlichen    Vorstel  lungen freimacht.  



       Ein    Beispiel soll dieses     grundsätzlich     andere Verhalten der organischen Derivate  der Phosphorsäure im Vergleich zu     z.    B.       Orthophosphorsäure    selbst und Schwefel  säure bzw.     einer    freien     Sulfosäure    dartun.       Bringt    man Eisenpulver in     verdünnte    Lö  sungen von Schwefelsäure oder     Octodecyl-          sulfosäure    oder von     Orthophosphorsäure,    so    tritt sofort     eine    lebhafte Wasserstoffent  wicklung ein.

   Dieses unterbleibt aber bei  Verwendung von     Monooctodecyl-phosphor-          säureester    oder einem     Monoalkyl    (ca. C")  phenyl-phosphorsäureester, obwohl auch de  ren Lösungen sehr stark sauer reagieren.  Selbst auf Zusatz von     freier    Schwefelsäure  oder     Orthophosphorsäure    zu diesen Lösungen  tritt Wasserstoffentwicklung erst     allmählich     ein.

   Dies zeigt deutlich, dass die Grundlage       für        dieses    überraschende Verhalten nicht nur  in einer     minderen        Azidität    der Phosphor  säureester - die     pÄ    Werte von beispielsweise  1-2 haben - sondern in der Ausbildung von  Oberflächenschichten     liegt.    Obwohl die     Octo-          decylsulfosäure    als oberflächenaktiver Stoff       anzusprechen    ist, vermag sie die Oberflächen  schutzwirkung des zum Vergleich heran  gezogenen     Phosphorsäureesters    nicht aus  zuüben.

   Die     Phosphorsäureester    stellen also  Körper mit     wesentlich    anderen Eigenschaften  dar als Seifen und     Sulfonate.     



  Da bei textilen Prozessen     Störungen    durch  Reaktionen zwischen den Metallteilen der  Apparatur und den bisher     gebräuchlichen          Behandlungsmitteln    sich oft     in    sehr un  erwünschter Weise auf     die    Güte der Ware       auswirken,    z. B. durch Zerstörung der Fär  bung, Schädigung der Faserfestigkeit durch  katalytische Vorgänge usw., bieten die er  findungsgemäss zu verwendenden organischen  Derivate der Phosphorsäure eine ganz neu  artige Möglichkeit, solche Schäden zu ver  hüten.  



  Die Mono- und     Diester    der Phosphor  säuren und ihre sauren     Salze    bilden im  p$ Bereich von 1 bis 7     mit        reaktionsfähigen     Materialien, z. B. dem Protein des     Woll-          haares,    lockere     Verbindungen,    deren Natur       chemisch    und     physikalisch    noch     nicht    ein  deutig zu     definieren    ist, die aber für den Ab  lauf des     Walkprozesses    von     grosser    Wichtig  keit sind.

   So wird von der     Wollfaser        eine    zwar  nur     geringe    Menge der     Phosphorsäureester     bzw.     ihrer    Salze aus der Lösung aufgenom  men, aber dann hartnäckig festgehalten. Es  entstehen also neue     Oberflächenschichten        mit     im Vergleich zu dem vorherigen Zustand vor-      änderten Eigenschaften.

   Solche glatte und  schlüpfrige Schichten     sind    wohl Voraus  setzung für einen guten Ablauf des     Filzungs-          vorganges    beim     Walkprozess,        wodurch    eine       Verdichtung    der Fasern zustande kommt.  Durch eine alkalische Nachwäsche werden  sie aber von der Faser     wieder    abgetragen, und  es resultiert ein während des     Walkprozesses     geschontes, von     schädigenden    Fremdstoffen  freies und weiches Wollgewebe.  



  Es können Mono- und     Diester    in ver  schiedenen Mischungsverhältnissen bzw. Ge  mische ihrer Salze angewendet werden. Die  Monoester     zeigen.    an sich zwar stärker sauren  Charakter und besitzen     damit    vom Säurerest  her stärkere     Affinität    zum     Behandlungsgut     als die entsprechenden     Diester.    Da aber  fettende und gleitende Effekte beim     Walken     eine entscheidende Rolle spielen und     Diester     infolge ihrer stärkeren     Schmierwirkung,        die     sie der Substitution durch zwei fette Reste  verdanken,

   als wertvolle     Ergänzung    zu den  mageren Monoestern anzusehen sind, lassen  sich durch richtige     Kombination    beider mit  einander und/oder mit andern     Hilfsstoffen     sehr wertvolle     Walkmittel        gewinnen.    .  



  Die bei der Verwendung     mehrwertiger     Alkohole     erhältlichen    polykondensierten       Phosphorsäureester,    bei denen noch freie       Hydroxylgruppen    am Phosphor erhalten       geblieben    sind, sowie     ihre        Salze    lassen sich       gleichfalls        erfindungsgemäss    verwenden.

   Sol  che     Verbindungen    entsprechen dem all  gemeinen Formelbild  
EMI0003.0035     
    wobei Y eine     bifunktionelle    organische     Ily-          droxylverbindung    und x eine ganze Zahl       grösser    als 2 bedeutet.  



  Die Art der     Verwendung    der     erfindungs-          gemässen        Walkmittel    zum     Walken;    kann ver  schieden     sein.    Man     bringt    beispielsweise     die     zu verwendenden Mittel entweder schon vor  dem     Verspinnen    auf die Wolle auf;

   so dass sie    nicht nur im     Walkprozess        wirksam        werden,,     sondern auch den mit ihrer Verwendung ver  knüpften Vorteil einer guten     Verspinnbarkeit     der mit     ihnen    behandelten Wolle ausnutzen  lassen.

   Eine andere     Arbeitsweise    besteht  darin, dass man die     wässrigen    Lösungen der       beschriebenen        Produkte    auf die     entweder          irgendeine        Spinnschmalze    enthaltende oder  auf die vor dem     Walken    besonders     gereinigte     Stückware aufbringt     und    dann bei einem       pl,-Wert    von 1 bis 7     walkt.     



  Normalerweise werden     die        Walkmittel,     die in     Durchführung    des vorstehend be  schriebenen Verfahrens     angewendet    werden,  nach dem     Walken    besonders ausgewaschen.

    Da viele der beschriebenen Mono- und       Diester    und polykondensierten Ester der  Phosphorsäuren unter Zusatz von     wäss-          rigen        Alkahlösungen    leicht     wasserlösliche     neutrale     Salze        bilden,    die     praktisch        kein     Haftvermögen mehr zur     Wollfaser    haben,  können sie leicht ausgewaschen wer  den, manche besitzen sogar ein starkes  Waschvermögen, was besonders     für    die Ent  fernung der     Mineralölkomponente    der ent  sprechenden Gemische wichtig ist.  



       In@    Fällen, in denen die Phosphorsäure  ester trotz geringer Löslichkeit     in    Wasser,  z. B. ihrer besonderen Gleitwirkung wegen,       verwendet-    werden, muss durch entsprechende  Nachbehandlung mit     Waschmitteln    bzw.  Schutzkolloiden für ihre Beseitigung Sorge  getragen werden,     wenn,    das Verbleiben     auf    der  fertigen Ware     unerwünscht    ist.

   In andern  Fällen ist     die        Affinität    der Phosphorsäure  ester dagegen von grossem Vorteil, da die neu  gebildeten Oberflächenschichten auf dem zu       behandelnden    Gegenstand verbleiben und  ihm     einen    weichen und vollen Griff geben  sollen.     Hier    fällt die Nachbehandlung weg.  



  Die     Gemische    der sauren Phosphorsäure  ester mit den     Gleitmitteln.    können     in,    den für  den Verbrauch     üblichen    Handelsformen, z. B.  als Stücke, Pulver, Gallerten, Emulsionen  und Lösungen angeboten     werden.    In Fällen,       in    denen wegen     ungenügender        Löslichkeit        in.          hartem    Wasser störende Ausscheidungen      auftreten,

       können        diese    durch Zusatz von       Lösungsvermittlern    verschiedener Art oder       Mitteln        mit    schutzkolloider     Wirkung,    z. B.       Sulfonaten,        Äthylenoxydprodukten,        quater-          s        nären    oberflächenaktiven Stoffen, Leim,  Pflanzenschleimen, Polyglycerin,     Harnstoff     usw. beseitigt werden.

      Als Zusatzmittel zu Mono-     und/oder          Diestern    der Phosphorsäuren oder ihren       Mischungen    eignen sich auch die     Triester    der  Phosphorsäuren, insbesondere solche,     in    de  nen die     oberflächenaktiven    Reste durch Ein  bau     hydrotroper    Gruppen in das Molekül       wasserquellbar    oder     wasserlöslich    geworden  sind.

   Solche Verbindungen     sind    zwar nicht       faseraffin    wie die Mono- oder     Diester,    üben  aber doch- eine starke     oberflächenaktive    Wir  kung gegenüber der Wollfaser aus, was viel  leicht auch auf die     semipolare        P-O-Gruppe     zurückzuführen ist.

   Sie eignen sich daher  besonders gut als     Zumischung    zu Mono- oder       Diestern    allein oder ihren     Gemischen        mit-          einander    oder     mit    andern     Hilfsstoffen,    be  sonders solchen     öliger    Natur.

   Als     Abkömm-          linge    von Phosphorsäuren können verwendet  werden: Verbindungen der     Ortho-,        Pyro-,          Meta-    oder Polyphosphorsäuren     mit    ein- oder       mehrwertigen        Hydroxylverhindungen    von  oberflächenaktivem Charakter,     die    gesättigte  oder     ungesättigte        aliphatische    Reste     mit     einer Kettenlänge von 6 und mehr Kohlen  stoffatomen, aromatische,     aliphatisch-aro-          matische,

          alicyclische    oder     heterocyclische     Reste tragen. Diese Reste können direkt oder  über andere mehrwertige     Hydroxylverbin-          dungen,    z. B.     Sorbit,        Erythrit    oder     Glycerin,     Glykol,     aliphatische,    aromatische     Oxybasen     und deren Polyäther -oder gemischte Äther,  z.

   B.     Oxäthylierungsprodukte    der     genannten          mehrwertigen    Alkohole, an     die    Phosphor  säure     gebunden        sein.    Diese Verbindungen  entsprechen, am Beispiel der Ester der       Orthophosphorsäure        gezeigt,    den     allgemeinen          Formelbildern     
EMI0004.0069     
  
EMI0004.0070     
    wobei R,     R1,        R2    einen     hpophilen    Rest,

   bei  spielsweise     einen        aliphatischen    Alkohol     mit     mehr als 6     Kohlenstoffatomen,    und     0X        einen          hydrophilen    Rest, beispielsweise einen     bi-          oder    polyfunktionellen Alkohol oder     Ver-          ätherungsprodukte    solcher bedeuten.

   Die       oberflächenaktiven.    Reste können auch in  Form der entsprechenden     Carbonsäuren    an  die genannten     Hydroxylverbindungen        ester-          artig    oder     amidartig    gebunden.     sein.    Auch       Substituenten,    z. B.     Aminogruppen,    Halogen  usw., können in die oberflächenaktiven Reste       eingebaut    sein.

   Die     oberflächenaktiven    Reste  können je nach     Basizität    der Phosphorsäuren,       (Ortho-,        Pyro-,        Meta-,    Polyphosphorsäuren)  ein- oder mehrfach in die Phosphorsäure ein  geführt sein, wobei gleiche oder verschiedene       Esterkomponenten    verwendet werden kön  nen. Neben den oberflächenaktiven Resten,  wie oben beschrieben,     können    auch aus  gesprochen     hydrophile    Reste, z. B. Glykol,       Glycerin,    Polyglykol,     Sorbit,    usw., als Ester  komponenten dienen.

   Gemischte Ester dieser       Art    besitzen den allgemeinen Aufbau  
EMI0004.0106     
    wobei R     einen        lipophilen    Rest und X einen       hydrophilen,    ein- oder     mehrwertigen    Rest  bedeutet. Bei Verbindungen     dieser    Art, die  noch     unveresterte        Hydroxylgruppen    ent  halten, können diese beliebig weiterverestert  sein.  



  Die Einführung von mehrwertigen     Hydro-          xylverbindungen    in das Molekül lässt auch die       Veresterüng    mit mehr als einem Molekül  Phosphorsäure zu.  



       Triester    sind nach dem folgenden Schema  aufgebaut:  
EMI0004.0118     
      worin     Al,        R2,        R3        oherfiächenaktive    Reste     cl.er     bei den Mono- und     Diestern    beschriebenen  Natur sind; sie können gleicher oder wech  selnder Zusammensetzung sein, auch können  ein oder zwei Reste eine niedrigere     Koh,len-          stoffkette    als 6 aufweisen.  



  Auch sie können durch steigenden Einbau       hydrotroper    Reste, z. B. solcher mit gehäuf  ten OH-Gruppen oder mit gehäuften Äther  bindungen,     sowohl    als     Brückenglieder    wie als  selbständige     Esterkomponente,    zunehmend  wasserlöslicher gemacht werden. Solche Ver  bindungen besitzen ein     beträchtliches        Emul-          giervermögen.     



       Phosphorsäureabkömmlinge,    in denen die  oberflächenaktiven Reste     nicht    oder nicht  nur in     Esterform    an das Molekül der Phos  phorsäure gebunden sind, sondern in denen  auch die Bindung vorliegt, z. B.       Lauryl-m-amino-phenyl-phosphorsäure,   
EMI0005.0020  
   sind  ebenfalls brauchbar.

   Dasselbe gilt von Stoffen  mit der Gruppierung
EMI0005.0021  
    Obwohl mit Rücksicht auf eine     möglichst          gute        Wirkung        die    Anwendung von nur     Phos-          phorsäureverbindungen    enthaltenden Sub  stanzen     wünschenswert    wäre,

       wird    man aus  ökonomischen Gründen zur Verwendung von  Gemischen der     Phosphorsäureverbindungen          mit    andern Stoffen als Gleitmittel     greifen.     Schon ein geringer Zusatz der beschriebenen  organischen oberflächenaktiven Abkömm  linge der Phosphorsäuren mit einem Gleit  mittel     bringt    schon sehr     beachtliche        Effekte     zustande.  



  So kann man die Mono- oder     Diester    und  ihre Salze bzw. ihre Mischungen sehr gut mit  andern oberflächenaktiven Hilfsstoffen, z. B.     -          o    mit Fettsäuren,     Fettalkoholen,        Fettsäure-          amiden,        Fettsäurealkylolamiden,        Fettmer-          kaptanen    und deren     emulgierbaren    oder  wasserlöslichen Derivaten, insbesondere mit       Polyglykolresten,    vermischen,

   wobei     diese     Stoffe die Rolle von Schmier- und     Gleit-          mitteln.    spielen. Es sei aus dieser grossen  Reihe nur     hingewiesen    auf die     Genfische    der         beschriebenen        Phosphorsäureverbindungen     mit Ölsäure,     Ölsäuremono-,        -di-    und     -tri-          glycerid,        Ölsäureester    der Polyglykole, Öl- s       säureamid    und dessen     Polyglykolderivaten,          Ölsäuresarkosid,

          Öleylalkohol    und dessen       Polyglykolätherverbindungenj        usw:    In     ähn-          licher    Weise lassen, sich andere Fettsäuren  und ihre     Abkömmlinge,    z. B. die     Laurin-        s     säure, mit den     Phosphorsäureabkömmhngen     zu     Walknitteln,    verarbeiten.  



       Als    weitere in     gewissen    Fällen mit Vorteil  zuzusetzenden Gleitmittel seien genannt:       Äthylenoxydderivate,    Seife und allgemein     f          gleitendmachende    Schleimstoffe. Geeignete       Mineralöle,    d. h. solche von genügender Vis  kosität, z. B. 3   E bei<B>25'</B> C, lassen sich  ebenfalls leicht und     mit        Vorteil    einbauen. In  manchen Fällen empfiehlt sich auch der  Zusatz eines organischen     Lösungsmittels    oder  von     Walkerde.     



  Der     Walkprozess    selbst kann in der üb  lichen Weise ausgeführt werden. Je nach der  Faserzusammensetzung eines Gewebes, nach  dem Gewicht, das man erreichen will, und der       Geschwindigkeit,        mit    der der     Filzungsvor=     gang ablaufen soll, werden     die        Zusatzmengen.     an Walknüttel, die Belastungen der arbeiten  den Teile der     Walke    und vor     allem    die Tem  peratur gesteigert.

   Während bei der alkali  schen     Walke    die Temperatursteigerung grosse  Gefahren für     die    Haltbarkeit der Faser     mit     sich bringt, ist     dies    bei Verwendung der       erfindungsgemässen        Walknittel        imx        @e-          reich    von 1 bis 7 ausgeschlossen. Man wird  vielmehr anstreben, über die bei der     alkali-          schem        Walke    üblichen Temperaturen wesent  lich hinauszukommen und so     Arbeitszeit     ersparen. In Sonderfällen empfiehlt es sieh  auch, z.

   B. einen Teil der     Walkarbeit    bei  saurer Reaktion zu leisten und bei schwach       'alkalischer    Reaktion     fertigzuwalken:    Man  erhält dann eine besonders geschmeidige  Ware.  



       Wird    nur     alkalisch        gewalkt,        wofür    sich  die     beschriebenen        Walknittel    nach Zugabe  entsprechender Mengen     Alkalilauge    oder       Alkylolamine    ebenfalls eignen; so liegen Vor  teile nur mehr in der     überlegenen    Beständig-           keit    der     Phosphorsäureverbindungen    gegen  Wasserhärte     und    Säure im Vergleich zu Seife.

         Ein        Vorteil    liegt auch darin, dass die Neutral  salze der     Orthophosphorsäureester        nicht    wie  Seife in Wasser unter Abspaltung von freiem  Alkali dissoziieren.  



  Die     Erfindung    sei an Hand einiger Bei  spiele erläutert:    <I>Beispiele:</I>  1. 10 bis 30 g pro Liter     einer    Mischung,       die    besteht aus 1     Teil    des     Di-(mono-dodecyl-          phenyl)phosphorsäureesters,    2 Teilen des Tri  esters der     Orthophosphorsäure        mit        Lorol-          tetraglykoläther,    5 Teilen Mineralöl, werden  dem letzten Spülbad eines     Leviathans    (Woll  waschmaschine) zugesetzt und die Reaktion  auf einen     p$-Wert    von etwa 5 eingestellt.

    Mit     dieser    Lösung lassen sich Wollen für den       Kammgarn-        wie    den     Streichgarnsektor    nicht  nur schmälzen,     sondern    auch für den späteren       Walkproäess    vorbereiten.

   Es lassen sich  mehrere     Vorteile    gleichzeitig erzielen: Die       saure    Reaktion des     Phosphorsäureesters    neu  tralisiert die etwa noch vorhandenen und  beim     Trocknen    für die Haltbarkeit der Wolle       gefährlichen        Alkalireste    und bringt die Wolle  in einen sehr     günstigen    p. -Bereich, z. B.  5 bis 6. Der Ester verteilt sich sehr gleich  mässig über die Faser und.     ermöglicht    ein       einwandfreies        Kämmen    der Fasern bei ge  ringen Abgängen.

   Gleichzeitig erhalten     Leder-          und    Metallteile der     Spinnapparatur    einen  Schutz gegen Zersetzung bzw. Rostbildung,       wie    ihn synthetische     Emulgatoren    auf     Sul-          fonat-    oder     Äthylenoxydbasis        nicht    auf  weisen.

   Die aus dieser Wolle hergestellten  Webwaren     können    unter Zusatz von Wasser  schneller und kräftiger     verfilzt    werden, als  dies durch Bearbeitung     mit        alkalisch        reagie-          senden    Seifen oder andern     Walkmitteln    mög  lich ist.  



  2. Es     wird        eine    Lösung von 6 bis 10%       eines    Gemisches, das zu gleichen Teilen       Phosphorsäure-monocyclohexylester    und als       Gleitmittel        Phosphorsäuredioleyltetraglykol-          ester    enthält, angegossen.     Wollstückware,    die  auch     erhebliche    Anteile     pflanzlicher    Faser    enthalten     kann.,    kann nach     Vorreinigung    oder  im Schmutz auf der Walke in     üblicher    Weise       gewalkt    werden.

   Die durch das     Estergemisch          herbeigeführte        Gleitwirkung        verursacht    in       Verbindung    "mit der sauren Reaktion eine  gute     Filzung    des Tuches. Die Eisenteile der       Walken,    die sonst beider sauren     Walke    stark  gefährdet sind, werden nicht angegriffen, so  dass Sekundärwirkungen, z. B. von Eisen auf  Farbstoffe, unterbleiben. Nach dem Walken  wird neutralisiert und unter Zusatz der  üblichen Waschmittel bzw.     Alkalien    aus  gewaschen. Der Griff der Ware ist bemer  kenswert weich und viel besser als bei Ver  wendung von Schwefelsäure.  



  3. Zu 80 Gewichtsteilen     Spindelöl        mit     einer Viskosität von 3     Englergraden    werden  20 Gewichtsteile eines Gemisches gegeben,  das aus gleichen Teilen eines     Monophosphor-          säureesters    des achtfach     oxä;thylierten        Oleyl-          alkohols    und 'des zehnfach     oxäthylierten          Dibutylphenols    besteht.

   Diese Mischung wird  auf eine     5%ige        wässrige    Emulsion mit einem       p..-Wert        zwischen    4 bis 7- gestellt und kann  zum Spinnen von Wolle oder Wolle enthal  tenden Fasergemischen verwendet werden.  Die unter Verwendung des neuen     Hilfsmittels     hergestellte Webware wird auf der     Walke    mit  Wasser angegossen und gewalkt.

   Infolge der  guten schmierenden und filzenden Wirkung,  die bei saurer Reaktion ausgelöst     wird,    lassen  sich     die    bei dem     alkalischen        Walken    üblichen       Arbeitszeiten.    erheblich     verringern,    was eine  Schonung des Materials bedeutet. Die Regu  lierung des     Säuregrades    kann durch Essig  säure, Ameisensäure, besonders aber mit  Phosphorsäure nach     Belieben        vorgenommen     werden.

   Nach Abschluss des     Walkprozesses     wird     die    so behandelte Ware unter Zusatz  von     wenig    Ammoniak zum Waschwasser  sauber gewaschen.  



  4. 50 Teile     Spindelöl    oder     Black-Oil    wer  den     mit    20 Teilen des     Diesters    der     Ortho-          phosphorsäure        mit        Loroltetraglykol    und 20  Teilen des Triesters der     Orthophosphorsäure     mit     Oleyldiglykol    zu     einer    homogenen Zu  bereitung verarbeitet und mit Wasser auf eine       25%ige    Emulsion bzw.

   kolloidale     Lösung              gestellt.        Damit        werden,        Lumpen,    oder anderes  Abfallmaterial     getränkt,    auf dem     Reisswolf     gerissen und wie in Beispiel 3 weiterver  arbeitet.  



  5. Es     wird    eine     wässrige    Lösung angesetzt,  die pro Liter 20 g eines Gemisches aus glei  chen Teilen des sauren Salzes des     Monoortho-          phosphorsäureesters        mit    dem achtfach     ox-          äthylierten        Octadecylalkohol    und des ter  tiären     Orthophosphorsäureesters    aus dem  gleichen Alkohol als     Gleitmittel    enthält.  Durch Zusatz von Ameisensäure     wird    der  p, -Wert auf 3 eingestellt.

   Mit dieser Lösung  werden schwere Rohtuche auf der     Walk-          maschine    sauer     vorgewalkt,        wobei    infolge der  die     Filzung    stark fördernden     Hilfsmittel    die       Walkzeit        beträchtlich    verkürzt     wird.    Nach  Eingang von Länge und Breite auf 20% der  geforderten Schrumpfung     wird        alkalisch    fer  tiggewalkt.

   Reiss- und Scheuerfestigkeit der  Tuche sind den     Werten,    die bei     alkalischen     Walken erhalten werden,     erheblich    überlegen.  



  6. Zum Reissen von Lumpen wird eine  Lösung verwendet, die pro Liter 20 g eines  Gemisches aus gleichen Gewichtsteilen eines  neutralen Esters der     Orthophosphorsäure    mit  2     Mol        Ocenol,    das     mit    4     Äthylenoxydresten          veräthert    ist, als     Gleitmittel,    und ferner den  Monoester der     Orthophosphorsäure        mit        Dibu-          tylkresol    und     Ölsäureäthanolamid,    an das  2     Mol        Äthylenoxyd    angelagert sind,

   zu glei  chen Teilen enthält.  



  Das unter Verwendung solcher Zusätze       gewonnene    Reissmaterial kann ohne weitere  Ölzugaben     in        üblicher    Weise versponnen und       verwohen    werden. Auf der     Walkmaschine     werden zur Erzielung der.

   vorgeschriebenen  Masse bei einem     pH-Wert    von 3 bis 4, der  durch Zusatz von freier Ameisensäure und  der primären     Estersäure    der     Orthophosphor-          säure        mit        Dibutylkresol    zum     Walkwasser     erzielt wurde,     gewalkt.    Die Tuche     verlieren     wenig an Fasermaterial und erreichen rascher,  als bei     alkalischer        Walke        möglich,    die ge  wünschte Länge und Breite.  



  7. Zum Schmälzen von Wolle     wird    eine  5%ige Suspension benutzt, die ausfolgender       Stoffmischung    besteht: 20     Gewichtsteile    pro    Liter     eines        Gemisches    aus     Oleylamin,    das mit  6     Äthylenoxydgruppen        wasserlöslich    ge  macht worden ist, und dem sauren Monoester  der     Orthophosphorsäure    mit     Lorol,    20 Ge  wichtsteile Mineralöl,

   10     Gewichtsteile    eines  tertiären Polykondensates aus 3     Mol        Tri-          glykol    und 1     Mol        Orthophosphorsäure.    Eine  so imprägnierte Wolle lässt sich nicht nur gut  verspinnen und verweben, sondern auch  unter     Zusat2    von Wasser, also unter Aus  schluss     der-üblichen        Walkmittel,    vorzüglich       verfilzen,.    Durch die gute     Gleitwirkung    des       erfindungsgemässen    Gemisches     wird    der Ver  lust der     Stückwaren,

      an Fasern im Vergleich  zu den bekannten     alkalischen,        Walkverfahren     stark     verringert.     



  B. Es wird folgende Mischung hergestellt  25     Gewichtsteile    des sauren Natrium  salzes des Monoesters der     Orthophosphor-          säure    mit     Oleyltetraglykol,    25 Gewichtsteile  des sauren     Natriumsalzes    des Monoesters der       Orthophosphorsäure    mit     Oleylalkohol,    20       Gewichtsteile    des sauren     Diesters    der     Ortho-          phosphorsäure        mit        Loroltetraglykol        als    Gleit=   mittel,

   15 Gewichtsteile des neutralen     Tri-          esters    der     Orthophosphorsäure        mit        Lorol-          tetraglykol    als Gleitmittel, 20 Gewichtsteile       Cyclohexanol,    80 Gewichtsteile     Walkerde.     



  Schwer     walkende    Winterbekleidung von  einem     Fertiggewicht    von etwa 700 g auf das  laufende Meter,     die    60% Reisswolle enthält,  infolgedessen während des     alkalischen        Walk-          prozessec    in ihrer Festigkeit     erhebliche        Ein.-          Busse        eileiden        würde,

          wird    mit grossem     Vorteil          mit    10% des     Gemisches    vorstehender Zu  sammensetzung auf der     Walkmaschine    be  handelt.  



  Man     pastet    hierbei für 50 kg Rohtuch  5 kg des fertig vorbereiteten Gemisches     in     60 1 Wasser, stellt auf den p$ Wert von etwa  3 bis 4 ein, giesst diese Suspension     mit    Kannen  auf der     Walkmaschine    in bekannter     Weise     auf     die    Ware und     walkt    bei saurer Reaktion  fertig.  



  Die Arbeitszeit     wird        mit    einem solchen       Walkmittel    wesentlich     verkürzt    und die  Faser bleibt in einem besseren     Erhaltungs-          zustande    als bei     alkalischer        Walke.         Nach Abschluss des Prozesses     .wird    die  Ware     in    üblicher Weise ausgewaschen. In der  Reisswolle enthaltende schwer     auswaschbare     Verunreinigungen werden     völlig    abgetragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Walkhilfsmittel, bestehend aus einem Gemenge, das einen organischen Abkömm ling einer Phosphorsäure und zusätzlich ein Gleitmittel enthält, welches Gemenge, wässrig gelöst, sauer bis neutral reagieren würde.
    UNTERANSPRÜCIIE 1. Walkhilfsmittel nach Patentanspruch, bestehend aus einem Ester der Orthophos- phorsäure und einem Gleitmittel. 2. Walkhilfsmittel nach Pätentanspruch, bestehend aus einem Monoester dar Ortho- phosphorsäure und einem Gleitmittel. 3.
    Walkhilfsmittel nach Patentanspruch, bestehend aus einem Diester der Orthophos- phorsäure und einem Gleitmittel. 4. Walkhilfsmittel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es als Gleit- mittel einen Diester der Orthophosphorsäure enthält.
    5. Walkhilfsmittel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es als Gleit- mittel einen Triester der Orthophosphorsäure enthält. 6. Walkhilfsmittel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass es als Gleit mittel einen Triester der Orthophosphorsäurö enthält.
    7. Wälkhilfsmittel nach Patentanspruch, bestehend aus mehreren Monoestern der Orthophosphorsäure und einem Gleitmittel. B. Walkhilfsmittel nach Patentanspruch, bestehend aus mehreren Diestern der Ortho- phosphorsäure und einem Gleitmittel.
    9. Walkhilfsmittel nach Patentanspruch, bestehend aus Mono- und Diestern der Ortho- phosphorsäure und einem Gleitmittel. 7.0. Warkhilfsmittel nach. Ünteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass es als Gleit mittel einen Triester der Orthophosphorsäure enthält.
    11. Walkhilfsmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Gleit- mittel ein Mineralöl enthält. 12. Walkhilfsmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Gleit- mittel ein Fettsäurederivat enthält. 13. Walkhilfsmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Gleit- mittel einen Fettalkohol enthält.
    14. Walkhilfsmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Gleit- mittel ein Fettalkoholderivat enthält. 15. Walkhilfsmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Gleit mittel ein Fettamin enthält. 16. Walkhilfsmittel nach Patentanspruch, dadurch.gekennzeichnet, dass es als Gleit- mittel ein Fettaminderivat enthält.
    17. Walkhilfsmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Gleit mittel ein unter Verwendung von Äthylen oxyd hergestelltes Produkt enthält. 18. Walkhilfsmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Gleit mittel eine Seife enthält. 19. Walkhilfsmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Gleit- mittel einen gleitendmachenden Schleimstoff enthält.
    20. Walkhilfsmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es neben einem Phosphorsäureester und einem Gleitmittel ein organisches Lösungsmittel enthält. 21. Walkhilfsmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es neben einem Phosphorsäureester und einem Gleitmittel Walkerde enthält.
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