CH302956A - Höchstverbrauchmesseinrichtung. - Google Patents

Höchstverbrauchmesseinrichtung.

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CH302956A
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CH
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lever
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English (en)
Inventor
Ag Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  



  H¯chstverbrauchme¯einrichtung.



   Bei H¯chstverbrauchme¯einrichtungen mit einer Vorrichtung zur additiven Registrierung der   Höchstverbrauehswerte auf einem Zähl-    werk bei der Messung des Verbrauchs von zum Beispiel elektrischer Energie,   sogenann-    ten   kumulativen      Maximumzählern, wird.    in bekannter Weise der während einer Ableseperiode auftretende Höchstwert durch ein Anzeigeorgan, zum Beispiel einen   Schlepp-    zeiger, angezeigt und am Ende der Ableseperiode durch einen Rückstellmechanismus, welcher durch einen   Beamben auszulösen ist,    zur ckgestellt und der Betrag auf dem kumulativen ZÏhlwerk addiert.

   Bei bekannten Aus  führungsformen solchem Geräte    ist im Über  tragungspfad ! zwischen dem Schlepporgan    des    Messwerkes und dem kumulativen Zählwerk    ein, Freilaufgetriebe angeordnet,  ber welches um den gleichen Drehwinkel wie das Schlepporgan ein   rückstellbares    Organ verstellt wird.



  Durch   da.    R ckstellung dieses Organs wird das   Schlepporgan    der Messeinrichtung   zurück-    gestellt und über die in dieser Bewegungsrichtung treibende Freilaufkupplung das    kumulative Zählwerk vortwärtsgedreht. Bei    dieser Übertragung   tritt ein F'ehler    in Er  scheinung, indem bei    der R ckstellung erst nach der   Aufholung    einer angebrochenen Zahnteilung an der Freilaufkupplung diese einklinkt und die R ckf hrbewegung auf das    Zählwerk überträgt. Dieser'Übertragungs-    fehler ist stets negativ und n nicht kompensierbar. Ausserdem belastet die Kupplung durch das Reibungsmoment waren, des   Frei-    laufes in unerwünschter Weise das Messwerk.



  Zur Kleinhaltung der durch die   Freilauf--    kupplung entstehenden Fehler muss die   Kupp-    lung eine m¯glichst feine Zahnteilung aufweisen.



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine   Hochstverbrauchmesseinrichtung    mit einer Vorrichtung zur additiven Registrierung der Höchstverbrauehswerte auf einem Zählwerk und ist dadurch gekennzeichnet, dass im ¯ber  tragungspfad    zwischen dem   Sehlepporgan des-    Me¯werkes und dem kumulativen ZÏhlwerk eine durch den R ckstellmechanismus ge  steuerte    Reibungskupplung angeordnet ist, welche während des Messvorganges ein mit einem r ckf hrbaren Organ kÏmmendes Zahnrad lose auf der   Eupplumgsachse laufen lässt    und welche   während : des Rückstellvorganges    dieses Zahnrad durch Reibung mit der Achse kuppelt.



   Ein   Ausführungsbeiispiel    der Erfindung wird an Hand der Zeichnung nÏher erlÏutert.



   Die'Zeichnung zeigt :
In Fig. 1 die schematische Darstellung einer H¯chstverbrauchme¯einrichtung an einem ElektrizitÏtszÏhler mit   additiver Regi-      strierung    der H¯chstverbrauchswerte auf einem Zählwerk ; in Fig. 2 die Ansicht des   Bückstellorga. ns    gemäss einem Schnitt nach der Linie    EI-r1    in Fig. 1 ; in Fig. 3 eine Ansicht des Mechanismus zur Steuerung der Freilaufkupplung gemϯ einem Schnitt nach der Linie B-B in Fig.   1    ; in Fig.   4    eine Ansicht des Auslösemecha  nismus des Handaufzuges gemäss    einem Schnitt nach der Linie   C-C    der Fig.   1    ; in Fig. 5 eine Ausführungsform der Rei  bungskupplung    im Längsschnitt.



   Ein   ; Elektrizitätszähler    treibt mit seiner Systemaehse 1 über eine. Sehnecke 2 ein Schneckenrad   3,    das RÏderpaar a, b, die   Rä-    der 4, 5, 6 und das   Eronrad 7    an, mit welchem ein Mitnehmer 8 fest verbunden ist und welches unter dem Einfluss einer rücktreibenden Spiralfeder 9 steht. Der   Mitneh-    mer 8 wirkt auf ein Schlepporgan 10, welches mit einem Zeiger   11    fest verbunden ist.



  Der Zeiger 11 zeigt in bekannter Weise den   Höchstverbrauch    während einer Registrierperiode an,   indem n'ach Ablauf    einer Regi  strierperiode das Bad    4 vom Rad 5   entkup-    pelt wird und die Räder   5,    6 und 7 und der Mitnehmer 8 unter dem Einfluss der Spiralfeder in die Ausgangslage zurückdrehen, wÏhrend der Zeiger 11 in der erreichten Stellung   stehenbleibt.    Die   Übersetzungsräder    a,   b    sind vorgesehen als   Tarifvariable.    Die   Auskupp-      lung des Bades 4    am Ende einer Registrierperiode erfolgt im Ausf hrungsbeispiel mittels eines Elektromagneten   12,

      welcher durch seine Erregung eine   derartige tSehwenkung    des Hebels   13. und des    damit fest verbundenen Hebels 14 bewirkt, dass das Rad 4, dessen Achse einerends im Hebel   14    gelagert ist, ausser Eingriff gebracht wird Mit dem Sehlepporgan   10    und dem   Maximumzeiger    11 fest verbunden ist ein Kronrad 15, welches über die Räder 16, 17, 18 das Rad 19 um den gleichen Winkel dreht. Mit diesem Rad 19 fest verbunden ist ein Zahnrad 20, welches eine'Seheibe 21 mit einem Zapfen   23 : trägt.   



  Die Teile   19,    20,21 und 22 bilden zusammen das sogenannte   Büokstellorgan, welches    beim Vorwärtsdrehen des Zeigers   11    um den gleiehen Winkel vorwärtsgedreht wird und welches am Ende einer Ableseperiode für den H¯chstverbrauch durch einen   Bückstellmecha-    nismus in die   Ausgangstage zurückgedreht    wird unter gleichzeitiger R ckstellung des   Zeigers    11 in, seine Nullage.   Bei dieser Bück-    stellung wird der erreichte Drehwinkel auf ein Zählwerk übertragen, auf welchem der   Höchstverbrauch    der letzten Ableseperiode addiert wird.

   Im Ausführungsbeispiel ist als   Zählverk    ein   Rollenzählwerk    angeordnet mit den   Zahlenrollen    23 und den Zwischenrädern   24,    wobei die letzte   Zahlenrolle    über das mit ihr fest verbundene Zahnrad 25 angetrieben wird. Der Antrieb des Rades 25 erfolgt vom Rad 20 des Rückstellorgans aus  ber die Räder 26,   27, 28    und   2A9,    wobei in diesen Über  tragungspfad    eine Kupplung eingebaut ist, indem das Rad 26 beim Vorwärtsdrehen des Rückstellorgans lose auf der Achse des Rades   27    lÏuft und bei der Auslösung des Rück  stellvorganges    durch Reibung mit der Achse gekuppelt wird. Hierzu weist das Rad 2G einen Reibungskonus 30 auf.

   In einer spe  ziellen Ausführungsform gemäss    Fig. 5 ist das Rad 26 als Zahnkranz auf den Hals des Konus 30 aufgezogen, und der Konus 30 sitzt lose auf der Achse   27o    und läuft innerhalb eines Hohlkonus einer auf der Achse27a verschiebbaren, sich mit dieser Achse   drehen-    den H lse 31 mit einem Flansch 32, indem der Hals 32a zwei Schlitze aufweist, durch welche ein in die Achse eingepresster Stift 27b ragt, so dass die Hülse in axialer Richtung verschiebbar ist.



   Die H lse 31, 32 steht unter der Kraft der   Druckfeder 3'3,    die sich auf einen auf die Achse 27a gepre¯ten Ring 27c abst tzt. Zur Kupplung des Rades 26 mit der Achse drüekt die Feder 33 den Hohlkonus 31 auf den Konus   30.    Zur Entkupplung ist ein um die Achse 64 schwenkbarer Hebel 65 angeordnet, welcher mit den Schenkeln 65a und 65b (in Fig. 5 ist der Schenkel 65a weggeschnitten) hinter den Flansch   32    greift und unter dem Einfluss des durch den Rückstellmechanismus   gesteuertenHebels    62 steht.



   Der Rückstellmechanismus (Fig 1) wird angetrieben durch eine Spiralfeder 34 mit Handaufzug und Selbstausl¯sung. Diese Spiralfeder   34    ist mit dem innern Ende an der Achse   35    des Rückstellmechanismus, mit dem äussern Ende an der Zylinderwand eines Federhauses 36 eingehängt. Dieses   Fed'erhaus    ist an ein Zahnrad 37 angebaut, welches mit tels   d'es    Griffes 38 und des Zahnrades 39 in der   Aufzugsrichtumg    der Feder gedreht werden kann und welches durch die Klinke 40 gegen Rückdrehung gesperrt ist. Das Rad 37 ist mit zwei.

   Steuerscheiben 41 und   42    verbunden, welche einen um die Achse 43 schwenkbaren, zweiarmigen Hebel mit den Armen   44    und 45 steuert, wobei der Arm 45 mit einer Nase 46 versehen ist, welche den Ablauf des   Bückstellmechanismus    steuert. Der Rückstellmeehanismus besteht aus einem Zahnrad 47 mit zwei Anschlagstiften 48 und 49, und einer'Steuerscheibe 50. Rad   47    und Steuerscheibe 50 sitzen beide fest auf der Achse   3'5.    In der   Ruhelage liegt d'er Ansehlag-    stift 48 an der Nase 46   (Fig. 4), wodurch    der Ablauf. gehemmt ist. An der Scheibe 50 sitzt ein Bolzen 51, an welchem ein Hebel 52 (Fig. 2) schwenkbar gelagert ist.

   Dieser Hebel   52    besteht aus zwei gleichen, parallel nebeneinander montierten   Stanzteilen    52a,   52b.    In der Ruhelage liegt der Arm 52 dieses Hebels an einem Anschlag 54, und zwar unter der Kraft, einer Feder 55, welche zwischen dem   Arm'53 und einem    an   der Scheibe ! 50 be-      festigtem Stift 56 gespannt    ist. Der Arm 57 des Hebels   52    ist nasenförmig ausgebildet.



  In der Bahn dieser Nase beim Umlauf der Scheibe   50    liegt der R ckstellstift 22 und ein fester Anschlag mit zwei Anschlagflächen 58, 59, wobei die Anschlagfläche   58    um die Breite des   Bückstellstiftes    22 über die Fläche   59    hinaus vorsteht. Die Fläche   5'8    befindet sich in der Bahn des Schenkels 52a und die Fläche 59 und der Stift 22 in der Bahn   des Schen-    kels 52b. Zur'Steuerung der Freilaufkupplung ist ein um die Achse 60 schwenkbarer Hebel 61 angeordnet, welcher unter dem Druck einer nicht   gezeichneten Feder die Komtur der    Scheibe   50 bei deren Uml'auf abtastet.

   Ifest    mit diesem Hebel 61 verbunden ist ein Hebel   62,    welcher auf den unter der Kraft der Feder 63 stehenden, um die   Achse 64    schwenkbaren Hebel 65 wirkt. Der Hebel   65    steuert mit   seinen'Sehenkeln    65a, 65b die Hülse   31,    32 der Kupplung in axialer   Bichtung.

   Auf der    Achse 60 sitzt ferner ein Hebel 66, welcher während des   Rückstellvorganges auf dlen    Hebel   14      des Messwerkes    wirkt und das Hochstverbrauchmesswerk vom   Zählersystem    abkuppelt, wie am Ende einer   Registrier-    periode, indem, unter dem Druck des Hebels 66 auf den Hebel   14    die beiden Räder 4 und 5 ausser Eingriff gebracht werden. Damit der Rückstellvorgang nicht willkürlich rasch erfolgt, ist eine Ablaufhemmung angeordnet, welche durch das Zahnrad 67 und   das Klin-    kenrad 68, die   Klinke 69 und die Schwung-    masse 70 gebildet ist.



   Die Rückstellung des Maximumzeigers am Ende einer Ableseperiode und die ¯bertragung seines Anzeigewertes auf   das kumulative    Zählwerk geschieht folgendermassen :
Der kontrollierende   Beamte    dreht den Griff 38 des   Federaufzuges. Dadurch    wird die Feder   34    aufgezogen und die Scheiben   41,    42 drehen sich. Dabei fÏhrt nach einem gewissen Drehwinkel des Federhauses der Hebel 45 mit der Nase 46 nach innen und gibt den Stift 48 frei. Unter dem Drehmoment ; der Feder 34 dreht sich die Achse 36 mit dem Rückstellmechanismus, bis der Stift 49 auf die Nase 46 zu liegen kommt. Wird das Federhaus weiter aufgezogen, so fährt der Hebel 45 wieder radial auswärts und gibt den Stift 49 frei.

   Jetzt erfolgt. der eigentliche Ablauf des   Ruckstellvorganges, indem das    Zahnrad 47 so weit ablÏuft, bis der Stift 48 wieder auf der Nase 46 liegt. Zu Beginn dieser   Um-    drehung gleitet der Hebel 61 von der Nocke der Steuerscheibe 50 herunter, wodurch   dsse    Hülse   31      auf deiu Konus 30 gedrückt    und das Zahnrad   26    fest mit der Achse des Rades 27 gekuppelt   ist.

   Während    des Um   laufs erreicht die Nase 57 des Hebels 52b den      vorgedrehten    R ckstellstift   22    und drückt ihn bis zum Anschlag an die Schulter 59, wodurch die ganze   Höchstverbrauchanzeigeein-      riehtung    in die Nuage zurückgestellt und über die Räder 7, 28,   29,    25 das Zählwerk vorwärtsgeschaltet wird.

   Durch das Weiterdrehen des Zahnrades   47    gleitet die Nase 57 des Hebels   52a.aufderSchulter    58 des An Schlages   radial.gegendieAchse,wobeisich    der Arm 53 unter Spannung der Feder 55 vom Stift 54 abhebt, Die Nase 57 des Hebels 52b hebt sich dabei tangential von der   Zy-      linderfläehe des Rückstellstiftes 22 ab und    verhindert dadurch ein Prellen des   Rückstell    stiftes am Anschlag.

   Die Schwenkung des Hebels 52 erfolgt so lange, bis die Nase 57 des Hebels 52a über die Kante der Schulter 58 fährt und der Hebel   52    in die Ausgangslage sehnappt Unmittelbar nach diesem Abfallen des Hebels 52 fährt der Stift 48 an die Nase   46    des   Ausklinkhebels,    wodurch der Umlau beendet ist. Der Hebel 61 ist dabei wieder auf die Noeke der Steuerseheibe 50 gelaufen und der Hebel 62 dr ckt wieder auf den   Auskinkhebel 65    der   Kupp-    lung, wodurch diese geöffnet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: H¯chstverbrauchme¯einrichtung mit einer Vorrichtung zur additiven Registrierung der Hochstverbrauchswerte auf einem. Zählwerk, dadurch gekennzeichnet, da¯ im ¯bertra gTmgspfad zwischen dem Sehlepporgan des Messwerkes und dem kumulativen Zählwerk eine den den R ckstellmechanismus gesteuerte Reibungskupplung angeordnet ist, welche während : des Messvorganges ein mit einem rückfuhrbaren Organ kämmendes Zahnrad lose auf der Kupplungsachse laufen lässt und welche während des Rüekstellvorganges dieses Zahnrad durch Reibung mit der Achse kuppelt.
CH302956D 1952-07-26 1952-07-26 Höchstverbrauchmesseinrichtung. CH302956A (de)

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