CH302971A - Verfahren zur Reinigung von Eisenerzen mittels Chlorierung. - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von Eisenerzen mittels Chlorierung.

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CH302971A
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Aktiebolag Osakey Vuoksenniska
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Osakeyhtio Vuoksenniska Aktieb
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/02Roasting processes
    • C22B1/08Chloridising roasting

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Description


  Verfahren zur Reinigung von Eisenerzen mittels Chlorierung.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren, um Eisenerz mittels     Chlo-          rierung    zu reinigen.  



  Bekanntlich enthalten Eisenerze oft an  dere Metalle, wie Zink, Nickel, Kupfer und  Kobalt, die das Eisen verunreinigen und den  Arbeitsgang in dem Hochofen nachteilig be  einflussen.  



  Es ist vorgesclagen worden, die Eisen  erze derart zu reinigen, dass das Erz mit  einem Chlorid, wie zum Beispiel Kalzium  chlorid, gemischt und danach in Stückform,  wie zum Beispiel Briketts, überführt wird,  wonach das Material in dieser Form in einem  Reaktionsofen erwärmt wird. Durch die Bri  kettierung der erwähnten Mischung hat man  versucht, zu erreichen, dass das in dem Re  aktionsofen behandelte Material seine Stück  form beibehalten und somit in dem folgenden  Arbeitsgang leichter zu behandeln sein würde.  Das     vorgeschlagene    Verfahren ist jedoch nicht  praktisch ausführbar gewesen, besonders nicht  in grösserem Umfange.

   Es hat sich nämlich  erwiesen, dass die Briketts, die aus einer  Mischung der chlorierenden Substanz und  des Erzes bestehen, in der für die Reaktion  nötigen hohen Temperatur von 1100 bis  1300  C schmelzen und ineinander verlaufen.  Das Material konnte seine Stückform somit  bei dem bekannten Verfahren nicht behalten.  



  Die Ursache, warum die Briketts schmelzen  und verlaufen, liegt darin, dass das     chlorie-          rende    Salz, solange es noch Überschusswasser  und besonders Kristallwasser enthält, einen    sehr niedrigen Schmelzpunkt hat. Um das  Kristallwasser entfernen zu können, wären  sehr grosse Gasmengen nötig, damit die rela  tive Feuchtigkeit des Gases sowie auch die  Temperatur niedrig gehaltene werden könnte.  Dies wäre jedoch für den     Chlorierungspro-          zess    sehr     nachteilig    und kann deshalb nicht  in Frage kommen. Vielmehr versucht man,  um eine vorteilhafte Chlorierung und eine  ökonomische Heizung erzielen zu können,  grosse Gasmengen zu vermeiden.

   Gewöhnlich  rechnet man damit, dass die zu verwendende  Gasmenge in Kubikmetern gleich der     Kilo-          grammenge    des zu     behandelnden        Eisenerzes     sein soll.  



  Ein anderer Nachteil, den mann bei Ver  suchen, die früher vorgeschlagene     Methode    in  grossen Öfen, wie zuun Beispiel in einem  Schachtofen, auszuführen, beobachtet hat,  liegt darin,     dess    das     erwärmte    Gas, das für die  Erhitzung des Eisenerzes verwendet wird, so       stark    von dem Erz     abgekühlt    wird, dass  das, verdampfte     Metallch#lbridie    enthaltende  Gas geneigt ist, teilweise zu kondensieren,  wobei die Chloride sich auf dem Erz absetzen  und später nur sehr schwierig zu     entfernen          senil.    In     einem        :

  Schachtofen    werden die kalten       Erzbriketts,    die aus einer Mischung von  Eisenerz und einem     chlorierendene        Salz    be  stehen, in den     obern.    Teil des     Ofens    einge  bracht und     während    der     Behandlung    gegen  den Boden des     Otens,    bewegt. Das Heizgas  wird bei hoher Temperatur in     .den        niedrigeren     Teil des Ofens eingeführt und nach oben ge-      leitet, wobei es von dem Erzmaterial allmäh  lich abgekühlt und dann aus dem Ofen oben  ausgeführt wird.

   In dem Teil des Ofens, in  dem das Heizgas verdampfte Metallchloride  enthält, begegnet das Gas den in denn Ofen  eingeführten kalten Erzbriketts und wird von  diesen so stark abgekühlt, dass es teilweise  kondensiert wird, wobei die Chloride sich  auf den eingeführten Briketts teilweise ab  setzen.  



       Dieser    Nachteil sowie auch die andern,  oben erläuterten Nachteile werden durch die  vorliegende Erfindung beseitigt.  



  Gemäss der Erfindung wird die Mischung  von Eisenerz und chlorierendem Salz in Form  körper von zum Beispiel kugelförmiger Ge  stalt, vorzugsweise von einem     Durchmesser     von etwa 25 mm, übergeführt. Diese Form  körper werden danach in einem separaten  Ofen bei einer Temperatur von 200 bis 300  C  vorgetrocknet, wobei mindestens eine solche  Gasmenge durch den Ofen getrieben wird,  dass das Überschusswasser und auch das Kri  stallwasser entfernt wird. Erst hiernach wer  den die kristallwasserfreien, vorgetrockneten  Körper in den Chlorierungsofen eingeführt  und behandelt. Jetzt können sie die hohe Tem  peratur in dem Chlorierungsofen ertragen  und ihre Formbeibehalten, ohne zu schmelzen  und ineinander zu verfliessen.  



  Zweckmässig wird ein Heizgas, das in den  Chlorierungsofen bei einer Temperatur von  1100 bis 1300  C eingeführt wird und sieh  gegen die     Bewegung    der Erzkörper bewegt,  teilweise aus dem Ofen abgezogen, bevor das  Gas den obersten Teil des     Ofens    erreicht hat,  das heisst, bevor das Gas auf 200 bis 500  C,  bei welcher     Temperatur    es den Ofen verlässt,  abgekühlt worden ist. Vorzugsweise werden  etwa 25 % des Gases bei einer Temperatur  stufe von 700 bis 800  C entfernt.

   Bei dieser  Temperaturstufe enthält das Gas     einem    hohen  Prozentsatz von Metallchloriden, und da  diese entfernt werden, bevor das Gas bis zur  Kondensationstemperatur abgekühlt ist, ist  das Risiko einer Kondensation der Chloride  in dem kalten Teil des Ofens nicht mehr  vorhanden.    Die beigefügte Zeichnung zeigt einen sche  matischen Vertikalschnitt durch eine Anord  nung, die bei der Durchführung des erfin  dungsmässigen Verfahrens geeignet ist.  



  Der Chlorierungsofen ist als ein Schacht  ofen 1 ausgeführt. Die Mischung von Eisen  erz und Chlorierungsstoff wird in Form von  getrockneten, kugelförmigen Körpern 2 durch  Kanäle 4 in den, obersten Teil 3 des Ofens       eingeführt        und    bewegt     sich    während der  Chlorierung nach unten gegen den Ofenboden,  wie die Pfeile 5 andeuten. Das heizende     Reak-          tionsgas    wird durch Kanäle 6 bei einer Tem  peratur von etwa 1100, bis 1,300  C in den  Ofen eingeführt und steigt im Sinne der  Pfeile 7 gegen die Bewegung der Erzkörper  nach oben, um in dem obersten Teil des Ofens  durch den Kanal 8 bei einer Temperatur von  etwa 200 bis 500  C aus dem Ofen entfernt       zu    werden.  



  Durch den Kanal 10 wird jedoch ein Teil       des    in dem Ofen nach oben steigenden Gases,  vorzugsweise 25 %, bei einer Temperatur von  700 bis 800  C entfernt. Der übrige Teil des  Gases setzt bei 9 seinen Weg nach dem  obersten Teil des Ofens fort.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Reinigung von Eisenerzen mittels ChlorierLmg, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mischung des Eisenerzes und eines chlorierenden :
    Salzes hergestellt. wird, die Mi schung in Formkörper übergeführt wird, diese Körper in einem separaten Ofen bei einer Temperatur von 200 bis 300 C unter gleich zeitiger Durchtreibung mindestens einer sol chen Gasmenge vorgetrocknet werden, dass Überschusswasserund Kristallwasser aus ihnen entfernt wird,
    und die kristallwasserfreien Körper dann im Chlorierungsofen dem Chlo- rierungsprozess unterworfen werdee UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass .das zu chlorierende Material in einem :Schachtofen erhitzt wird, wobei das Material von oben eingeführt und nach unten bewegt wird, während ein.
    Heizgas von einer Temperatur von 1100 bis 1300 C unten in den Ofen eingeleitet und nach oben, gegen die Bewegung des Materials bewegt wird, und dass das Gas teilweise am obersten Teil des Ofens bei einer Temperaturstufe von 200 bis 500 C und teilweise schon bei einer Temperaturstufe, die zwischen der Ein gangstemperatur und der erwähnten Aus gangstemperatur des Gases liegt, abgezogen wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass etwa 25 % des Heizgases entfernt werden, wenn das Gas auf 700 bis 800 C abgekühlt worden ist, während der Rest des Gases am obersten Teil des Ofens bei einer Temperatur von 200 bis 500 C ab gezogen wird.
CH302971D 1951-09-13 1951-09-13 Verfahren zur Reinigung von Eisenerzen mittels Chlorierung. CH302971A (de)

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