CH303080A - Verfahren zur Herstellung eines heterocyclischen Polymethylen-bis-quaternären Ammoniumsalzes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines heterocyclischen Polymethylen-bis-quaternären Ammoniumsalzes.

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CH303080A
CH303080A CH303080DA CH303080A CH 303080 A CH303080 A CH 303080A CH 303080D A CH303080D A CH 303080DA CH 303080 A CH303080 A CH 303080A
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Allen & Hanburys Ltd
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  Verfahren zur Herstellung eines     heterocyclischen        PoIymethylen-bis-quaternären          Ammoniumsalzes.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Herstellung eines     heterocycli-          schen        Polymethylen-bis-quaternären        Ammo-          niiunsalzes    mit     Curare    ähnlichen Eigenschaf  ten.

   Das Verfahren ist dadurch gekennzeich-         net,    dass man ein     a,co-Decamethylendihalogenid     mit     Tetrahydropapaverin-hydrohalogenid    um  setzt und das entstandene Umsetzungsprodukt  in das     Dimethosulfat        überführt.    Die so er  haltene Verbindung von der Formel  
EMI0001.0015     
    schmilzt bei 172 bis 174  C.  



  Die Umsetzung wird zweckmässig durch  längeres Kochen am Rückfloss in einem     iner-          ten    Lösungsmittel wie Benzol oder     Äthylalko-          hol    vorgenommen.  



  Die neue Verbindung soll zu pharmazeuti  schen Zwecken     Verwendung    finden.  



  Zur Erläuterung der Erfindung diene  folgendes Beispiel:  Eine Mischung von     Decamethylen-di-jodid     (11.,8 g),     Tetrahydropapaverinhydrojodid     (29,7 g, 2     Mol        -I-        5%),    wasserfreies     Kalium-          carbonat    (15 g) und<B>95%</B> Alkohol (360 ml)  wurden während 104 Stunden am Rückfloss  gekocht. Der Alkohol wurde hierauf     abdestil-          liert,    und jegliches zurückgebliebenes Wasser  wurde durch     azeotrope    Destillation mit Benzol    entfernt.

   Der Rückstand wurde hierauf, so  weit als möglich,     in    heissem, trockenem Benzol  gelöst, filtriert und das Lösungsmittel zurück  gewonnen (die letzten Reste -desselben wurden  unter Vakuum entfernt). Der ölige Rückstand  wurde darauf in der minimalen Menge wasser  freien     Alkohols    gelöst und mit trockenem  alkoholischem     Chlorwasserstoff    bis zu kongorot  angesäuert.

   Nach dem     Abkühlen    wurde das  entstandene     Dihydrochlorid        abfiltriert,    mit  kaltem Alkohol gewaschen und     getrocknet,     wobei     25,6-g    eines Rohmaterials     (Smp.    236 bis  238  C) erhalten     wurden.    Dieses wurde aus  500 ml siedenden Wassers     umkristallisiert,     wobei das     Dihydrochlorid    des     a,co-Bis-(1,2,3,4-          tetrahydro-6,7-dimethoxy-1-        (3,4-dimethoxy-          benzyl)-isochinolyl)

  -decan    als farbloses Pulver           (Smp.    242     bis    244  C     unter    Zersetzung) erhalten wurde. Ausbeute 20,5     g    (76 %).       Gefunden:    C, 66,7; H, 7,75; N, 3,2; Cl, 7,95;  Berechnet:     C50H700gN2C12    C, 66,9; H, 7,9; N, 3,1; Cl, 7,9 %.    Das so erhaltene     Dihydrochlorid    (20 g)  wurde in siedendem Wasser (700 ml) gelöst,  mit     Natriumhydroxyd    alkalisch gemacht, mit       Natriumchlorid    gesättigt und das sich aus  scheidende     braune    Öl mit heissem Benzol extra  hiert.

   Die     Benzollösung    wurde mit festem       Kaliumhydroxyd    geschüttelt, filtriert     und     auf etwa 100 ml konzentriert. Eine Lösung       von        Dimethylsulfat        (8,45        g,        50%        überschuss)     in trockenem Benzol (25 ml) wurde hinzu  gefügt und das Gemisch während 48 Stunden  am     Rückfluss    gekocht. Das Benzol wurde dann    vom abgeschiedenen gummiartigen Feststoff  dekantiert     und    der     letztere    dreimal durch  Dekantieren mit heissem Benzol gewaschen.

    Nach Vakuumtrocknung wurde der bröckelige  Rückstand in heissem, wasserfreiem Alkohol  gelöst, zur warmen Lösung Äther zugegeben  und das Gemisch der langsamen Kristalli  sation überlassen. Nach zwei weiteren Um  kristallisationen erhielt man als     Produkt    ein  cremefarbiges, körniges Pulver (10 g), wel  ches bei 172 bis 174  C schmolz, nachdem es bei  164 bis 166  C sich     dunkel    gefärbt hatte.    Gefunden: C, 60,1; H, 7,75; N, 2,6; S, 5,9;  Berechnet:     C54IIsoOisN2S2    C, 60,2;     H,    7,5; N, 2,6; S, 5,95 %.

      Pharmakologische     Untersuchungen    haben  ergeben, dass die gemäss vorliegender Erfin  dung hergestellte Verbindung bei Katzen be  merkenswerte paralysierende Wirkung hervor  ruft, vergleichbar derjenigen von     Tiibociirarin-          dimethyläther.    Als Gegenmittel gilt     Neo-          stigmin.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPR.UCII Verfahren zur Herstellung eines hetero- cyclischen Polymethylen-bis-quaternären Am moniumsalzes, dadurch gekennzeichnet, dass man ein a,co-Decamethylendihalogenid mit Te- trahydropapaverinhydrohalogenid umsetzt und das entstandene Umsetzungsprodukt in das Dimethosulfat überführt. Die so erhaltene Verbindung von der Formel EMI0002.0043 schmilzt bei 172 bis 174 C. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man pro 1 Mol Decameth3rlendihalogenid mehr als 2 Mol Tetrahydropapaverinhydrohalogenid anwendet und die Umsetzung durch längeres Kochen in einem inerten Lösungsmittel am Rückfluss vornimmt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man zur Über führung in das Dimethosulfat mit einem über schuss über die stöchiometrisch benötigte Menge an Dimethylsulfat arbeitet.
CH303080D 1950-10-24 1951-10-09 Verfahren zur Herstellung eines heterocyclischen Polymethylen-bis-quaternären Ammoniumsalzes. CH303080A (de)

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