CH303242A - Anlage zur Behandlung unterschiedlicher Fadenscharen. - Google Patents

Anlage zur Behandlung unterschiedlicher Fadenscharen.

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CH303242A
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Gmbh Gebrueder Sucker
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Sucker Gmbh Geb
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/06Guiding means for preventing filaments, yarns or threads from sticking together

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Anlage zur Behandlung unterschiedlicher Fadenscharen.    Die Erfindung betrifft eine Anlage zur  Behandlung unterschiedlicher Fadenscharen.  Ein. Ausführungsbeispiel der Anlage kann  insbesondere beim Präparieren von     Webket-          ten    angewendet werden, wobei Ketten aus  verschiedenen Garnarten und -stärken oder  von Bäumen mit trockenem Rohgarn und noch       halbnassen    Färbebäumen gleichzeitig ihrer  Art, Struktur und sonstigen Eigenschaften       entsprechend    unterschiedlich behandelt und  nach Behandlung zusammengeführt und  gleichzeitig auf einem Wehbaum zusammen  aufgebaut werden können.  



  Die erfindungsgemässe Anlage zur Behand  lung unterschiedlicher Fadenscharen kenn  zeichnet sich durch mehrere     Behandiungsein-          richtungen    und durch Führungsmittel, durch  welche im gleichen Arbeitsgang die unter  schiedlichen Fadenscharen     mindestens    teil  weise verschiedenen Behandlungseinrichtun  gen zugeführt werden können.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  der Erfindung schematisch dargestellt,  und zwar zeigen:  Fig. 1 eine erste Anlage zur Behandlung  unterschiedlicher Fadenseharen,  Fig. 2 bis 4 Varianten zu Fig. 1,  Fig.5 einen schematischen Schnitt durch  einen     Anlageteil    und  Fig.5a. eine Einzelheit.  



       s     In den Fig.1 bis 4 sind die jeweiligen  Sehär- und Zettelbäume oder Zettelbaumgrup  pen mit 1', 1'', 1''', die Leim- oder Schlicht-    vorrichtungen mit 2', 2'', die unterschiedli  chen Fadenscharen oder Kettbahnen mit 3, 3''  usw., die Umlenkrollen oder Stäbe mit 4', 4'',  4''', die Behandlungsvorrichtungen mit 5, die  einzelnen Behandlungseinrichtungen mit 6',  6'' usw., die Fahreinrichtungen mit 7', 7''  usw., das jeweilige Teilfeld mit 8, der Ein  lesekamm mit 9, die Zwischenwände mit 10,  die die Behandlungseiniehtungen ergänzen  den Endteile mit 11, die Zugwalzen mit 12,  die Bäumeinrichtungen bzw. der Kettbaum  mit 13 bezeichnet. In der Abbildung 5 ist  ferner der Temperaturfühler mit 14 und die  Verstellantriebe mit 15', 15'' bezeichnet.  



  Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass mit  der Behandlungsanlage nach Fig.1 bei ent  sprechender Anordnung von Leitwalzen oder  Stäben verschiedene Garnarten oder -stärken  einer Webkette im gleichen Arbeitsgang ver  schieden behandelt werden können. Bei ent  sprechender Leitung der     Fadenscharen    3', 3"  können diese je nach Art.

   oder Stärke in ent  sprechenden     Behandlimgseinrichtizngenn    6', 6",  6"' je nach ihrer Eigenart     mindestens    teilweise       getrennt    voneinander behandelt und zur     ge-          ineinsamen        Aufbäumung    wieder     z#iisammenge-          führt    werden, nachdem     sie    vor dieser Behand  lung getrennt geschlichtet worden sind.  



       Fig.    2 zeigt, wie mit einer ähnlichen Be  handlungsanlage das Vortrocknen von nassen       Fadenscharen,        dlie    von Färbebäumen abgezo  gen werden, die gemeinsame Schlichtung mit  Rohgarnen und anschliessend die gemeinsame           Behandlung    oder Trocknung und schliesslich  die gemeinsame Aufbäumung durchgeführt  wird.  



  Ferner ist auch ohne weiteres verständlich,  dass bei einer ähnlichen Anordnung, wie in       Fig.    2     gezeigt,    bei der lediglich noch eine ent  sprechende     Umgruppierung    von Leitwalzen  oder Stäben vorgenommen werden muss, das  Teilen von     Webketten    in der Behandlungs  anlage vorgenommen werden kann. Durch  Einlegen von Teilschnüren in entsprechende  Zettelwalzen oder Zettelwalzengruppen zwecks  Abteilung von Fadenscharen werden diese  getrennt den jeweiligen Behandlungseinrich  tungen 6', 6'', 6''' zugeführt, mach deren  Durchlauf eine Zusammenführung zwecks ge  meinsamer Aufbäumung stattfindet. Ein un  nötiges Teilen und Auseinanderreissen der  Fäden im Aufteilfeld wird dadurch vermie  den.  



  Fig. 3 zeigt, wie bei einer zweckentspre  chenden     Unterteilung    der Behandlungskanäle  durch Zwischenwände 10 eine noch weitere  Aufteilung der Garnbahnen vorgenommen  werden kann, um ein Einteilen und Ausein  anderreissen der Fäden im Aufteilfeld mög  lichst vollkommen zu vermeiden.  



  Fig. 4 zeigt, wie mit einer ähnlichen An  lage, in der getrennte Behandlungsvorgänge  durchgeführt werden, für die Zugänglichkeit  des zu behandelnden Gutes besonders leicht  bewegliche Abschlussteile 11 vorgesehen sind,  die keine Erhitzer oder Umwälzeinrichtungen  enthalten.  



  Bei den beschriebenen     Behandlungsanlagen     nach Fig. 1 bis 4 ist die Lage der Leim- oder  Schlichtvorrichtung 2', 2'' und des Aufteil  feldes 8 und der Bäume oder Wickelvorrich  tung 13     zur    Behandlungsanlage verschieden  wählbar. Es können Anordnungen, wie dar  gestellt, oder auch bei entsprechender Füh  rung der Garnbahnen oder Fadenscharen, die  Schlicht- oder Imprägniervorrichtung und das  Aufteilfeld und Bäum- oder Wickelvorrich  tung zusammen auf einer Seite der Behand  lungsanlage angeordnet werden.  



  Fig. 5 zeigt ein schematisches Schnittbild  einer Behandlungseinrichtung, von der meh-         rere    zum gleichen, ähnlichen oder verschie  denen Behandeln und     Trocknen    von Faden  scharen in einer Behandlungsanlage zusam  mengefasst sind, und die zur Herstellung ver  schiedener     Behandlungszustände    ausser den  bekannten Reglern der Heizenergie auch be  kannte Regler zur Regelung der Geschwin  digkeit und Temperatur     bzw.    Kühlung des     Be-          handlungsmittels    oder Behandlungsgutes ent  halten. In der Fig. 5 ist die automatische Ge  schwindigkeitsregelung des Behandlungsmit  tels bis zur vollkommenen Drosselung bzw.

    die gegebenenfalls erforderliche Kühlung bei  plötzlicher Änderung der Arbeitsgeschwindig  keit, zum Beispiel Kriechgang oder Still  stand, in Abhängigkeit von der Behandlungs  temperatur, beispielsweise dargestellt.     Derar-          tige    Regelvorgänge können genau so in Ab  hängigkeit von der Durchlaufgeschwindigkeit  des Behandlungsgutes wie auch in Abhängig  keit vom Wirkeffekt des Behandlungsvorgan  ges vorgenommen werden.  



  Die jeweiligen     Behandlungskanäle    sind     mit     17, die Umlenker für den Behandlungsmittel  strom mit 18' und 18'', die     Umwälzeinrici-          tungen    für das Behandlungsmittel mit 19'  und 19'', die Wärmeaustauscher mit 20' und  20'' bezeichnet.

   Das Behandlungsmittel wird  von den Umwälzeinrichtungen in ständigem  Kreislauf über den Wärmeaustauseher und  das zu behandelnde Gut im Behandlungs  kanal gehalten und berührt einer- oder beider  seits mit hoher Geschwindigkeit im turbu  lenten Strömungszustand das     Behandhingsgut.     Die Bezugsziffern      ,,    b, c in     Fig.5    und     5(r     bezeichnen bei einer     elektriseli    arbeitenden Re  gelung jeweils miteinander     zti        verbindende          elektrische        Anschlussklemmen.     



  Mit der beschriebenen Anlage     ist    es     mög-          lich,    dass die von einem Teil, des     Behandlungs-          gutes    durchlaufenen     Behandlunbseinrichtun-          gen    unterschiedliche Behandlungen oder dass  sie gleiche Behandlungen mit verschiedener       Wirkung    vornehmen. Die     Behand11ungsein-          richtungen    sind dabei so gebaut, dass sie in  lotrechter Richtung     durchlaufen    werden. Die  Zwischenwände 10     dienen    zur Aufteilung der  Fadenscharen.

   Es können auch noch beson-      dere Leitvorrichtungen für die Fadenscharen  in entsprechender Zahl vorgesehen sein. Es  ist auch vorteilhaft,     wenn    Teile einer Behand  lungsanlage transportabel, insbesondere fahr  bar sind.  



  Zur Überwachung der Betriebszustände  oder der Behandlung sind jeder Behand  lungseinrichtung eigene liess- und Regelein  richtungen zugeteilt. Es ist aber auch mög  lich, mehrere Behandlungseinrichtungen an  eine gemeinsame Mess- und Regelanlage anzu  schliessen. Ferner ist es vorteilhaft, wenn die  Führung der durchlaufenden Fadenscharen  unabhängig von den Behandlungseinrichtun  gen angeordnet sind, so dass die Teile der     Be-          handlungseinrichtuugen    an die Fadenscharen  ohne Beeinflussung der Laufbahnen der Fa  denscharen leerangeführt werden können.  



  Bei der Herstellung von Ketten aus     ver-          schiedenen    Garnarten und Fadenstärken, sei  es als gemischte Ketten oder Mehrfachketten,  wird es durch die beschriebene Anlage mög  lich, die verschiedenen     Fadenscharen    nach  Garnart und -nimmer getrennt oder gemein  sam zu schlichten oder sonstwie zu präparie  ren und auf jeden Fall in getrennten     Ein-          riehtungen    zu trocknen oder zu behandeln,  so dass zum Beispiel mit den jeweils geeig  neten Temperaturen, Behandlungsmitteln     und     sonstigen Mitteln auf die Textilketten einge  wirkt werden kann.

   Nach der Behandlung er  folgt das     Zusammenführen    und     Vereinigen     der Teilketten auf einem gemeinsamen Weh  baum.  



  Die der Schlichtmasehine vorgelegten Zet  telbäume werden je nach     Wahl    der in  der Behandlungsvorrichtung vorhandenen     Be-          handlungseinriehungen    in einer entsprechen  den Anzahl Fädenscharen oder Teilketten  nach dem gegebenenfalls gemeinsamen Passie  ren der Leim- oder Schlichtvorrichtung durch  Leitrollen oder Leitstäbe aufgeteilt. Nach dem  Verlassen der Behandlungseinrichtungen, also  im bereits angetrockneten oder trockenem  Zustand, werden sie wieder vereinigt, unter  Umständen nochmals gemeinsam einem Nach  behandlungsprozess unterworfen, dann über  ein Teilfeld durch einen Scherenkamm zur    gemeinsamen Aufbäumung der     Bäumma-          schine    zugeführt.

   Zur Aufteilung genügt  hierbei, wenn in jedem Zettelbaum ein Fa  denkreuz gelegt wurde, schon ein Teilstab  bzw. bei zweckentsprechendem Einlesen der  Fäden in den     Scherenkamm    eine Teilung  durch den Scherenkamm selbst, da die jetzt  noch auftretenden Teilungskräfte nur sehr  gering sind. Unter  Teilungskräfte  sollen  jene Kräfte verstanden werden, die erforder  lich sind, um die während des     Troeknungsvor-          ganges    zusammengeklebten Einzelfäden wie  der voneinander zu     trennen.    Dies geschieht  dadurch, dass die Fäden 1, 3, 5 usw. oberhalb,  die Fäden 2, 4, 6     unterhalb    eines Teilstabes       geführt    werden und sich dabei voneinander  lösen.

   Für dieses Lösen sind die Teilungs  kräfte erforderlich.    Bei Verwendung mehrerer Leim oder  Schlichtvorrichtungen mit getrennt arbeiten  der     Behandlungseinrichtung    lässt sich ohne  weiteres in bekannter Weise die jeweils not  wendige Spannungs oder Dehnungsregelung  durchführen, um sonst unter Umständen ein  tretende Schädigungen des Behaudlungsgutes       zii    vermeiden. Eine notwendige     Temperatur-          regeliuig,    die in bekannter Weise über die  Regelung der Dampfzufuhr     vorgenommen     werden kann, ist auch hier ohne weiteres mög  lich,     würde    aber, wie in den     meisten:    Fällen,  viel zu träge arbeiten.

   Diese Regelung lässt  sieh bei der hier vorgesehenen     Behandhmgs-          anla,ge    in einfacher     Weise    dadurch ergänzen  und zu einer     trägheitslosen        Regelung    ein  richten, dass man in den     Behandlungskanal     der jeweiligen Apparatur durch geringfü  gige automatische     Einströmklappenverstellung     Raumluft als Kühlmittel dem     Behandlung,#:

  -          mittel    zuführt oder zunächst.     durch        Regel-          klappen    die Umwälzung des     Behandlungs-          mittels    ganz oder teilweise drosselt. Es kann  auch die Möglichkeit der     Verfahrbarkeit    der       einzelnen        Behandlungseinrichtungen    von dem       Behandlungsglut    fort oder auf das Behand  lungsgut zu zur Regelung der Einwirkung  des     Behandlungsmittels    auf das     Behandlungs-          Out    ausgenützt. werden.

        Durch Versuche hat sich ferner gezeigt,  dass aufgeteilte dichte Webketten, die durch  zweckentsprechende Aufteilung als leicht ein  gestellte, also starkaufgelockerte Teilketten die  Behandlungsanlage und damit die entsprechen  den Behandlungseinrichtungen durchlaufen,  auch bei einseitiger Zuführung des Behand  lungsmittels in den Behandlungskanal bei nur  geringer Spannung einwandfrei behandelt  werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage zur Behandlung unterschiedlicher Fadenscharen, gekennzeichnet durch mehrere Behandlungseinrichtungen und durch Füh rungsmittel, durch welche im gleichen Arbeits gang die unterschiedlichen Fadenscharen min destens teilweise verschiedenen Behandlungs einrichtungen zugeführt werden können. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungseinrich- tungen von den Fadenscharen in lotrechter Richtung durchlaufen werden. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Behand lungseinrichtungen zur Aufteilung von Faden scharen mit Zwischenwänden für Faden scharen versehen sind. 3.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile einer Behand lungseinrichtung transportabel sind. 4. Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Teile fahr bar sind. 5. Anlage nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass jeder einzelnen Behand lungseinrichtung eigene liess- und Regelein richtungen zugeteilt sind. 6.
    Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel für die Fadenscharen unabhängig von den Be- hamdlimgseinrielit.ungen angeordnet sind, so dass die Teile der Behandlungseinrichtungen an die Fadenseharen ohne Beeinflussung der Laufbahnen der Fadenscharen herangeführt werden können.
CH303242D 1950-08-07 1951-01-02 Anlage zur Behandlung unterschiedlicher Fadenscharen. CH303242A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3112851A1 (de) * 1980-05-09 1982-01-07 Kawamoto Industrial Co., Ltd., Nagoya "verfahren und vorrichtung zum gleichzeitigen schlichten von faeden"

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3112851A1 (de) * 1980-05-09 1982-01-07 Kawamoto Industrial Co., Ltd., Nagoya "verfahren und vorrichtung zum gleichzeitigen schlichten von faeden"

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