CH334596A - Schlichtmaschine mit Trockner, insbesondere für Webketten - Google Patents
Schlichtmaschine mit Trockner, insbesondere für WebkettenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B13/00—Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
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Description
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Schlichtmaschine mit Trockner, insbesondere für Webketten Die Erfindung betrifft. eine Schlichtmaschine mit Trockner, insbesondere für Webketten. Derartige Sehlichtmaschinen weisen in der Regel die folgenden wesentlichen Apparategruppen auf:
Das Gestell für die Zettelwalzen mit dem ungeschlichteten Keagut, der Schlichtetrog, das Nassteilfeld, der Trockenkasten, das Trockenteilfeld und die Aufwickelvorrich- tung. Dabei wird das Keagut, das aus einer grossen Anzahl paralleler, eng nebeneinanderliegender Fäden besteht, nach dem Schlichten in dem Troekenkasten mit heisser Luft bzw. überhitztem Dampf getrocknet.
Hierzu finden entweder Einbahn- oder Mehrbahntrockner Verwendung, bei welch letzteren die Kettfäden im Innern des Trock- ners dureh Haspel und 'Walzen mehrmals umgelenkt werden und den Trockenkasten somit mehrmals durchlaufen, während bei Einbahn- trocknern diese nur einmal durchlaufen werden.
Bei den bisher üblichen Anordnungen sind die erwähnten Gruppen in der Regel wie folgt auf gleicher Höhe hintereinander direkt auf dem Boden montiert: Walzengestell, Schlichtetrog, Nassteilfeld, Trockenkasten, Troekenteil- feld und Aufwiekelvorrichtung. Da jede der angeführten Gruppen eine erhebliche Längenausdehnung hat. - so z.
B. ein Gestell für 8 Walzen etwa 4,5 m, der Sclilichtetrog 1,5 m, das Nassteilfeld 1,3 m, der Kasten 6 m, das Troekenteilfeld 4 m, die Wickelvorriehtung 1 m - so ist die Totallänge der Maschine ver- hältnismässig sehr gross und benötigt entsprechend viel Raum, was nebst den Raumkosten bedienungstechnisch insofern Nachteile hat, als die Wege zur Überwachung und Bedienung lang werden und die Sicht durch den geschlossenen Kasten, der zwischen der vor-. dern und hintern Maschinenhälfte liegt, behindert wird.
Die Erfindung bezweckt nun, durch besondere Anordnung einzelner Gruppen Raum zu sparen, bedienungstechnische Erleichterungen . zu schaffen, die Übersicht zu erhöhen und eine bessere Kontrolle des ein- und auslaufenden Keagutes zu ermöglichen.
Demgemäss zeichnet sich die erfindungsgemässe Schlichtmaschine dadurch aus, dass der Trockenkasten in gegenüber den übrigen Apparategruppen der Maschine erhöhter Lage Lind unter demselben mindestens eine der übrigen Apparategruppen angeordnet ist.
Auf der Zeichnung sind rein beispielsweise einige Ausführungsformen der Erfindung schematisch dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 die Ansicht einer Schlichtmaschine. mit einer ersten Anordnung der Apparategruppen, Fig. 2 eine Variante, Fig. 3 eine weitere Variante.
In der Zeichnung sind die verschiedenen Apparategruppen bzw. Teile wie folgt bezeichnet: 1 bedeutet das Gestell für die Zettelwalzen mit ungeschlichtetem Keagarn, 2 ist der Schliehtetrog, 3 das Nassteilfeld, 4 ein Ein-
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bahntrockenkasten, 5 die geschlichtete Kette ungetrocknet, 6 die geschlichtete Kette getrocknet, 7 das Trockenteilfeld. und 8 die Aufwickelvorrichtiur.g.
Gemäss den dargestellten Anordnungen befindet sich der Trockenkasten 4 auf einem Gestell 4a gegenüber den übrigen Apparategruppen in erhöhter Lage.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 befinden sich das Trockenteilfeld 7 und die Aufwickel- v orrichtung 8 unter dem Trockenkasten 4, und zwar derart, dass die Aufwickelvorriehtung 8 dem Nassteilfeld 3 zugekehrt. ist. und dazwischen ein freier Quergang -zur Bedienung der Maschine vorhanden ist. Da die Bedienungsperson sich in der Regel bei der Wickelvorrichtung 8 befindet, kann sie von ein und demselben Standort sowohl den Aufwickelvor- gang und die Trockenteilung als auch den Schlichtetrog und die Nassteilung überwachen.
Der Weg zur Behebung einer Störung wird minimal sein, indem die Weglänge um die Länge von Troekenteilfeld 7 und Kastenlänge 4 gegenüber den bisher üblichen Ausführungen eingespart wird.
Bei der Variante nach Fig. 2 ist lediglich das Trockenteilfeld 7 im Raume unter dem Trockenkasten 4 angeordnet. Auch hier sind Vorteile gegenüber den bisher üblichen Anordnungen vorhanden, indem die Überwachung erleichtert und die Wege verkürzt werden.
Bei der Variante nach Fig. 3 sind das Walzengestell 1 und der Schlichtetrog 2 im Raume unter dem Trockenkasten angeordnet.
Besonders vorteilhaft wäre die Anordnung des Walzengestelles 1 und des Schlichtetroges 2 einerseits sowie des Trockenteilfeldes 7 und der Aufwickelvorrichtung 8 anderseits unter dem Trockenkasten 4 in der Weise, dass das Walzengestell 1 und die A-Lifwickelvorrichtung 8 einander zugekehrt sind und einen Quergang zwischen sich frei lassen. Auch nur die Anordnung des Walzengestelles 1 und der Aufwickelvorrichtung 8 allein unter dem Trockenkasten 4 hätte Vorteile.
Bei der beschriebenen Schlichtmaschine ist die Verwendung eines Einbahn-Lufttrockners 4 vorausgesetzt, da die erhöhte Anordnung desselben wegen seiner geringen Bauhölle in erster Linie-Bedeutung hat für die vorliegende Erfindung. In besonderen Fällen jedoch, in denen es die Raumhöhe erlaubt, kann auch ein Mehrbahn-Luft- oder -Dampftrockner verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schlichtmaschine mit Trockner, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Trockenkasten in gegenüber den übrigen Apparategruppen der 3Iaschine erhöhter Lage und unter demselbep mindestens eine der übrigen Apparategruppen angeordnet ist. UNTER-ANSPRÜ CHE 1. Sehliehtmasehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss im Raum unter dem Trockenkasten das Trockenteilfeld (7) angeordnet ist. 2. Schliehtmasehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Raum unter dem Trockenkasten das Trockenteilfeld (7) und die Wickelvorrichtung (8) angeordnet sind. 3.Sehlichtmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Raume unter dein Trockenkasten das Trockenteilfeld (7 und die Wickelvorrichtung (8) angeordnet sind Lind zwischen Wickelvorrichtung (8) und dem Nassteilfeld (3) ein freier Quergan"- zur Bedienung der Maschine vorhanden ist.. 4. Schlichtmaschine nach Patentansprueli, für Webketten, dadurch gekennzeichnet, dass im Raum unter dein Trockenkasten das Walzengestell (1) angeordnet ist. 5. Schlielitmasehine nach Patentanspruch, für Webketten, dadurch gekennzeichnet, dass im Raum unter dem Trockenkasten das Walzengestell (1) und der Selilichtetrog (2) angeordnet sind. 6.Schlichtmaschine nach Patentanspruch, für Webketten, dadurch gekennzeichnet, dal im Raum unter dem Trockenkasten das Walzengestell (1), der Schlichtetrog (2) und das Nassteilfeld (3) angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH334596T | 1955-02-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH334596A true CH334596A (de) | 1958-12-15 |
Family
ID=4503228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH334596D CH334596A (de) | 1955-02-17 | 1955-02-17 | Schlichtmaschine mit Trockner, insbesondere für Webketten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH334596A (de) |
-
1955
- 1955-02-17 CH CH334596D patent/CH334596A/de unknown
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