CH303250A - Kleidungsstück mit einem gummielastischen Bund als Randabschluss. - Google Patents
Kleidungsstück mit einem gummielastischen Bund als Randabschluss.Info
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- A41F—GARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
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Description
Kleidungsstück mit einem gummielastischen Bund als Randabschluss. Die Erfindung bezieht sich auf ein Klei- clungsstiielz mit. einem gummielastischen Bund als Randabschluss, bei dem auf ein 'Stoffstück ein gummielastisches Band mittels mehrerer Nähte aufgenäht ist. Frfindaingsgemäss befin det sieh unter dein ersten gummielastischen Band ein zweites gummielastisches Band, das mit dem ersten zusammengenäht ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs formen der Erfindung als Beispiel dargestellt. Fig. 1 zeigt eine schaubildliche Darstel lung einer eisten Ausführungsform.
Fi-. ? ist ein Querschnitt durch die Aus führungsform nach Fig. 1.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Darstellung der zweiten Ausführungsform.
Fil-. 4 ist ein Querschnitt durch die Aus führungsform nach Fig.3.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 besteht das Kleidimgsstüek 2' aus zwei Tei len, dem eigentlichen Hauptstoffstück 2' und dem Ranclteil 2". Das Stoffstück 2'-' des Klei- dungsstückes hat. zwei umgebuckte Kanten 7 und. 7a.
Auf dem Randteil 2" des Kleidungs stückes ist. mittels mehrerer parallel verlau fender Nähte 5, 5a und 5b ein Textilgummi- band 3 so aufgenäht, dass sieh darunter noch ein zweites Gummiband 1, zweckmässig ein Voll,-tinimiband, befindet. Die Nähte 5 gehen durch das, Textilgtunmiband 3, das Gummiband 1 und das Stoffstück 2" hindurch. Die Naht ?c@ erfasst die gleichen Teile .sowie die umge- huekteKante 7.
Die Naht 5b erfasst, ebenfalls die gleichen Teile sowie die umgebuckte Kante 7a und den zwischen das Textilband und Gummibänder eingeschobenen Rand des Stoffstückes 2'.
Bei der Ausführungsform nach den F'ig. 3 und, 4 ist. mit 2 der Rand des Hauptstückes eines Wäschestückes bezeichnet. Auf den Rand 2 mit der umgebuckten Kante 7 ist mit tels mehreren parallel zueinander verlaufen den Nähten 5, 5a und 5b eindehnbarer Textil streifen 4 so aufgenäht, dass darunter zwei Gummibänder 1 und 6 vorzugsweise mit unter schiedlicher Dehnbarkeit zu liegen kommen.
Um diese Gummibänder sind die Kanten 4a tuld 4b des Textilstreifens 4 herumgebuekt, und es geht die Naht 5 durch das Textilband 4, dessen eingebuckten Rand 4b, das Gummi band 6, die umgebuckte Kante 7 und. den Rand des Hauptstückes 2.
hindurch, wogegen die Naht 5b durch das Textilband 4, dessen eingebuckten Rand 4a, das Gummiband 6 und dien Rand des Hauptstückes. 2 hindurchgeht, die beiden Nähte 5a gehen jedoch durch das Textilband 4, die Gummibänder 1 und 6 und den Rand des Hauptstückes 2 hindurch.
Es ergibt sieh dadurch infolge der Anspannung. des Gummibandes 1 oder 6 oder beider wäh rend des Nähprozesses eine Faltenbildung am -Rand des Wäsehestüekes ? mitsamt der um- gebaekten Kante 7. Das Vollgummiband 1 könnte auch nur von einer Naht erfasst sein.
Die Vorteile der dargestellten Bunde als Randabsehluss liegen in der grossen Lebens dauer der Gummispannkraft sowie in der Bildung von Wölbungen zwischen -den Nähten als weiche Körperauflage.
Es ist bekannt, an Hosen und an andern Kleidungsstücken wie Unterwäsche elastische Bunde als . Randabschlüsse .anzubringen, die ein gewobenes Elastikband besitzen, welches mittels mehrerer Stichreihen auf den Rand z. B. von Hosen aufgenäht wird. Erfolgt das Auf nähen, des gummielastischen Bandes in ge- strecktem Zustand, so legt sich der Hosenrand nach Entspannung des Gummibandes in Fal ten.
Es hat sich nunmehr gezeigt, dass der gummielastische Teil eines solchen R.and- abschhzsses. durch ständige Beanspruchung viel rascher unbrauchbar wird als das Haupt stoffatüek des Kleidungsstückes, weil die Zug kraft des gummielastischen Randteils nach lässt oder ganz aufhört.
Das Band vermag dann seine Funktion, das Kleidungsstück am Körper zu. halten, nicht- mehr zu erfüllen. Int Gegensatz zu Randabschlüssen, bei denen ein gummielastisches Band lediglich mit einer Naht.
an die Kante der Hose angenäht wird und bei denen das gummielastische Band bei Erlahmen leicht von jedermann ausgewech selt werden kann, können Bunde, die durch Aufnähen eines gummielastischen Bandes mit Hilfe einer nur in Fabriken verwendeten hTehrnadelmaschine erzeugt werden, von Laien nicht- ohne weiteres ersetzt werden, so dass Bunde, die in dieser letzteren Weise erzeugt werden, so ausgeführt sein müssen, dass die Zugkraft des gummielastischen Rand- teils für die ganze Lebensdauer des Klei dungsstückes erhalten bleibt.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispie len der vorliegenden Erfindung wird dis Zug kraft fein gewobener und wenig Crummlfä.Clen enthaltender elastischer Bänder 3 und 6 lang erhalten; diese sind mittels einer 1Tehrnadel- maschine auf den Rand eines Wäschestückes aufgenäht. Sie dienen auch zur Erzielung einer auf dem Körperdes Trägers weich auf liegenden Bundunterlage.
Zur Bildung der notwendigen Spannung in einem Bund. und zur Bildung einer wei chen Körperauflage wird ein zweites gummi elastisches Band 1 zwischen das erste Band und den Rand des Wäseliestückes angeord net. Dabei wird bei gleichzeitigem Annähen beider Bänder von un;leielter Dehnbarkeit. an den Rand des Wäschestückes erreicht., dass bei Beanspruchung des Bundes während der Gebrauchszeit das die grössere Spannkraft besitzende gummielastische Band 1 in erster Linie beansprucht wird, während die dünnen Gummifäden des feineren Bandes geschont werden.
Durch Aufnähen der beiden Bänder in gestrecktem Zustand auf den Rand eines \Väscliestücl@es wird erreicht, dass zwischen zwei Nähten das innere g2uttinielastisclie Band samt dem Rand des Wäscltestückes gewölbt und damit zti einer weichen kissenartigen Körperauflage geformt wird, während das äussere Band einen glatten Randabsehluss bil det. In nichtgestreektem Zustand des Bandes kann das eine Band die Stoffstücke in Falten zusammenziehen, während das andere Band unwirksam ist.
Sollte sich das Hauptst.offstück des Wä- sehestückes selbst nicht als R#andabschluss des Bundes eignen, so kann der Rand aus einem gesonderten Stoffstreifen gebildet. werden, wobei der Rand des Hauptstoffstückes gemäss Fig. 2 nur bis zwischen die Bundlagen hinein reicht und lediglich von einer Stichreihe erfasst zu werden braucht; auch können die zwei gummielastischen Bänder auf der dem Rand des Hauptstoffstüekes gegenüberliegen den Seite mit einem Stoffstreifen abgedeckt werden, der nicht elastisch ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kleidungsstück mit einem aummielasti- sehen Bund als Randabsehluss, bei dein auf ein Stoffstück ein gummielastisches Band mittels mehrerer Nähte aufgenäht ist., da durch gekennzeichnet, dass unter dem ersten gummielastischen Band sieh ein zweites gummielastisches Band befindet, das mit. dem ersten zusammengenäht ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kleidungsstück nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Bän der verschiedene Dehnbarkeit besitzen.2. Kleidungsstück nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Bän der auf der dem Randdes Hauptstoffstückes abgewandten Seite des Bundes mit einem Stoffstreifen abgedeckt sind. 3. Kleidungsstück nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im nichtge- streckten Zustand des Bundes das eine Band die Stoffstücke in Falten zusammenzieht, während das andere Band unwirksam ist.4. Kleidungsstück nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Band. aus Vollgummi besteht. 5. Kleidungsstück nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Band aus einem Textilgewebe mit Gummifä den besteht. 6. Kleidungsstück nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Vollgummi- band zwischen dem GummigeWebeband und dem Rand des Hauptstoffstückes liegt.7. Kleidungsstück nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Vollgummi band nur von einer Naht erfasst wird. B. Kleidungsstück nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Nähten liegenden Bundteile aufgewölbt sind. 9. Kleidungsstück nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoffstrei fen nicht elastisch ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH303250T | 1952-04-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH303250A true CH303250A (de) | 1954-11-30 |
Family
ID=4491659
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH303250D CH303250A (de) | 1952-04-26 | 1952-04-26 | Kleidungsstück mit einem gummielastischen Bund als Randabschluss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH303250A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2912699A (en) * | 1957-01-14 | 1959-11-17 | Hardie Harry | Garment band |
| US3064269A (en) * | 1959-02-24 | 1962-11-20 | Nobelt Company | Garment band |
-
1952
- 1952-04-26 CH CH303250D patent/CH303250A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2912699A (en) * | 1957-01-14 | 1959-11-17 | Hardie Harry | Garment band |
| US3064269A (en) * | 1959-02-24 | 1962-11-20 | Nobelt Company | Garment band |
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