CH303330A - Plattenwechsler. - Google Patents

Plattenwechsler.

Info

Publication number
CH303330A
CH303330A CH303330DA CH303330A CH 303330 A CH303330 A CH 303330A CH 303330D A CH303330D A CH 303330DA CH 303330 A CH303330 A CH 303330A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lever
bolt
rod
rubber body
plate
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hauri Marie
Original Assignee
Hauri Marie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauri Marie filed Critical Hauri Marie
Publication of CH303330A publication Critical patent/CH303330A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/08Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records

Landscapes

  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description


      Plattenwechsler.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Plattenwechsler mit einem motorisch an  getriebenen Plattenteller, in     dessen    Hohlachse  eine Stange     axial    verschiebbar ist,     .die    einen  Gummikörper     zusammenpresst.     



  Die Erfindung besteht darin, dass der  Gummikörper in     schlitzförmigen    Öffnungen  einer Hohlachse des Plattenhalters gelagert  ist und die Hohlachse radial durchsetzt:  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei       Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegen  standes     dargestellt.    Es zeigen:

         Fig.    1 einen Grundriss der den Steuer  mechanismus tragenden Grundplatte gemäss  dem ersten Ausführungsbeispiel,       Fig.    2 einen Horizontalschnitt     unmittelbar     unter der Grundplatte,       Fig.    3 bis 5 je einen Schnitt nach den Li  nien     III-III    bzw.     IV-IV    bzw.

       V-V    der       Fig.    1,       Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie       VI-VI    der     Fig.    2,       Fig.    7 einen Schnitt nach der Linie       VII=VII    der     Fig.    4,       Fig.    8 .das zweite Ausführungsbeispiel in  einer Ansicht     von.    unten,       Fig.    9 eine Ansicht in Richtung A von       Fig.    8,       Fig.    10 einen -Schnitt nach der Linie       i        X-X    der     Fig.    8,

         Fig.    11     bis    16 Einzelheiten.  



  Die Vorrichtung gemäss den     Fig.    1 bis 7  weist eine Grundplatte 1 auf, an welcher der  ganze Steuermechanismus befestigt ist und    die auch den Plattenteller 2 trägt. Der Plat  tenteller 2 ist mit einer Schnecke 3. mittels  Konus 3a     (Fig.    4) fest verbunden. Die  Schnecke 3 ist auf einer Hohlachse 4 drehbar  gelagert, welche an einer Platte 5 befestigt       ist.    Die Platte 5     steht    mit der Grundplatte 1  durch' Pfeiler 5' in     fester    Verbindung. In. die  Hohlachse 4 ist eine Stapelwelle 4', welche  höhl ausgebildet ist,     eingelassen.    In der  Stapelwelle 4' ist eine Stange 6 axial ver  schiebbar gelagert.

   Diese Stange 6     liegt    mit  ihrem     sintern    Ende; welches einen     Schlitz    auf  weist, auf einem Hebel 7 auf, der über eine  Achse 8 mit einem     Hebel    9     (Fig.    6)     fest    ver  bunden ist. Im obern Ende der Stange 6 be  findet sich eine konische     Andrehung    6a       (Fig.    7), die     auf    zwei gegenüberliegenden  Seiten     (Fig.    4) zurückgefräst ist. Die Stapel  welle 4' ist mittels Stift 10 in einer Nut 10'  der Achse 4 geführt.

   In der Stapelwelle 4' be  findet sich ein Schlitz 4", in welchem über  eine Druckplatte 14 ein prismatischer Gummi  körper 11 eingespannt ist. Die     Druckplatte     14 lagert     mittels    einer zylindrischen Bohrung  auf der Stange 6. Unterhalb des     Schlitzes    4"  der Stapelwelle 4' sind um 90  versetzt und  einander gegenüberliegend zwei konische Lö  cher 12 vorgesehen, in welchen je eine Kugel  13 liegt     (Fig.    7). Die Löcher 12 sind so aus  gebildet, dass die Kugeln 13 nicht hinausfallen  können.  



  Mit der Schnecke 3 kann     ein    Schnecken  rad 15 in Eingriff gebracht werden, welches  mit einer Steuerwelle 17 fest verbunden ist.           Letztere    lagert mit ihren Enden in Lager  büchsen 18 und 19. Die Lagerbüchse 19 ist       mittels,    einer Druckfeder 20 im     Schlitz    19' des  Lagersteges 26 vertikal verschiebbar gela  gert. Das Schneckenrad 15 weist eine zahn  freie Lücke 16 (Fug. 4) auf.  



       Auf    der Grundplatte 1 befindet     ,sich    der       Tonarmsockel    30, welcher den     Tonarmträger     31 und Tonarm 31' über Kugeln 33 und  Hohlwelle 32 trägt. Am untern Ende der  Hohlwelle 32 ist ein     Friktionshebel    34 be  festigt. Innerhalb der Hohlwelle 32 ist die       Tonarmhubstange    35 axial     verschiebbar    ge  lagert. Der     Friktionshebel    34 trägt     einen     Bolzen 36 (Fug. 2), welcher durch den Schlitz  38 des     Hebels    37 ragt und mit letzterem in       Verbindung    steht.

   Am andern Ende     des     Hebels 37 ist ein Hebel 40     mittels    Bolzen 39  beweglich befestigt. Der Hebel 40 steht durch  eine Feder 42 (Fug. 5)     friktionsartig    mit dem  Bolzen 41 in Verbindung. Letzterer ist in  einer Büchse 43, welche einen Schlitz 43'     auf-          @reist,    gelagert. Am     obern    Ende der Welle<B>'t1</B>  ist ein     Tasthebel    44 befestigt. In die Schlitze  43' der Büchse 43 und 41'     des    Bolzens 41 ragt  das eine Ende eines     Hebels    45. Letzterer wird  durch eine Zugfeder 46 an die Büchse 43 ge  zogen.

   Der Hebel 45 ist über Bolzen 47 auf  dem     Starterhebel    48 drehbar gelagert und       weist    eine     Anschlagnase    49 auf, welche am  Bolzen 50 einer     Kurvenscheibe    51 ansteht. Die       Kurvenscheibe    51 weist am Umfang Kurven  abschnitte 52, 53, 54, 55 und 56 auf.  



  Die Kurvenscheibe 51 ist auf der Achse 57       befestigt.    Letztere     ist    in einer Hohlachse 5.8  gelagert, welche auch auf der     Grundplatte    1  befestigt ist. Das obere Ende der Achse 57       ist    mit dem Plattentaster 59 fest verbunden.  Auf der     Grundplatte    1 ist ein Schalter 60 an  gebracht, dessen Schalthebel an     dqr    Kurve 5<B>2</B>  der Scheibe 51     anliegt.     



  Auf :dem     Tasterhebel    44 ist ein Klinken  hebel 61 (Fug. 1) mittels Bolzen 62 drehbar  gelagert. Die     Klinke    61 kann mit der     Nase    64  eines unter :der Wirkung einer Feder 63'  stehenden, um einen Bolzen 65     schwenkbaren     Hebelarmes 63 in Eingriff gebracht werden.  Der     Bolzen    65 trägt einen Stift 66 (Fug. 6),    an welchem die Nase 67 der Kurvenscheibe 68  anliegt. Letztere     ist    auf der Steuerwelle 17  befestigt. Auf der Welle 17 ist in der Höhe  des Hebels 9 eine verstellbare Schraube 69  eingelassen.

   Die Feder 70 (Fug. 1) ist durch  Schraube 71 auf dem Taster 44     befestigt    und  drückt auf den Bolzen 72, welcher auf der  Klinke 61 befestigt     ist.    Im Plattenteller 2 ist  ein Bolzen 73 eingelassen.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen Aus  führungsform ist folgende:  Vorerst werden eine Anzahl der abzuspie  lenden Schallplatten über die Stapelwelle 4'  gesteckt, wobei sie auf den über die Stapel  welle vorstehenden Kugeln 13 aufliegen. Dies  geht     besonders    deutlich aus     Fig.    7 hervor.  Um eine Schallplatte abspielen zu     lassen,    ver  stellt man den über .die Grundplatte 1 vor  stehenden Griff 48' (Fug. 1) im Uhrzeiger  drehsinn. Da der Griff 48' mit dem Hebel 48  fest verbunden ist, verdreht die Anschlagnase  49 über den Bolzen 50 die Kurvenscheibe 51  in Pfeilrichtung I (Fug. 2), und Kurve 52  gibt den Schalthebel     60a    des Schalters 60 frei.  Der Strom des Antriebsmotors wird damit  eingeschaltet.

   Der Plattenteller 2 und die  Schnecke 3 drehen vorerst leer. Gleichzeitig  mit der     Verschwenkung    des Hebels 48 wird  Hebel 45 nach links (Fug. 2) geschoben. Der  Bolzen 41     erhält    durch das freie Ende des  Hebels 45 eine kleine Drehung im Uhrzeiger  drehsinn und bewegt den     Tasterhebel    44 ge  gen das Zentrum des Plattentellers 2. Die  Klinke 61 greift über die aufgebogene Nase  64 am Klinkenhebel 63. Der     Bolzen    73 dreht  sich mit dem Plattenteller 2 um, läuft auf  den     Tasterhebel    44 auf und versetzt ihm einen  Stoss.

   Letzterer wird vom Zentrum des     Plat-          tentellers    2     abgedrängt    und beschreibt eine  kleine     Gegenuhrzeigerdrehung    um den Bolzen  41. Dadurch beschreibt der     Klinkenhebel    63  eine kleine Drehbewegung mit Zentrum im  Bolzen 65 im Uhrzeigersinn (Fug. 2). Da  durch wird der     Anschlagbolzen    66 von der  Nase 67 der     Kurvenscheibe    68 (Fug. 6) weg  gedreht, und die Feder 25 kann sich entspan  nen.

   Sie dreht über den Bolzen 24 und die  Scheibe 23 die Kurvenwelle 17 und damit das      Schneckenrad 15, so dass letzteres mit der  Schnecke 3 in Eingriff     kommt.    Somit wird  die Welle 17 in Pfeilrichtung motorisch an  getrieben. Zuerst     senkt    sich der auf dem       I\Tocken    22a aufliegende Stift 57.

   Die Kurven  scheibe 51 erhält sofort eine Drehung in  Pfeilrichtung I     (Fig.    2) :durch Friktion des  Exzenters. 22b einer mit der Welle 17     fest     verbundenen Büchse 22,     bis    der Plattentaster  59 an den Schallplatten     ansteht.    Gleichzeitig  läuft ein Exzenter 21"' auf dem     Friktions-          hebel    34     auf    und versucht letzteren     im        Ge-          genührzeigersinn    zu drehen.

   Da aber der       Friktionshebel    am Bolzen     47a    anschlägt, so  steht auch der Tonarm 31' in seiner Aus  gangsstellung still     (Fig.    2). Nun läuft die  Schraube 69 auf     dein    Hebel 9 auf     (Fig.    6).  Dadurch bewegt sich der Hebel 7 gegen die  Stange 6 und letztere wird nach oben ge  drückt     (Fig.    4). Der prismatische Gummi  körper 11 im Schlitz der     Stapelwelle    4' wird  über die Druckplatte 14 an die Innenkanten  der Schallplatten gedrückt, .die somit in die  ser Lage gehalten werden.

   Die konische An  drehung an -der Stange 6 verschiebt sich  gleichzeitig so weit nach oben, bis die unterste  Platte vom Gummikörper     freiliegt    und die  Kugeln 13 nach innen weichen können, womit  die unterste Platte auf den Plattenteller 2       fällt,    der die Schallplatte sofort in     Drehung     bringt.  



  Inzwischen hat sich die Welle 17 so weit ge  dreht, dass die     Friktion    zwischen Exzenter     22b     und Kurvenscheibe 51     aufgehört    hat zu wirken.  Während     des        Hinunterfallens    der Schallplatte  hat sich der Plattentaster 59 je nach Grösse  der Schallplatte im Uhrzeigersinn     (Fig.    1) zu  rückgedreht, hervorgerufen durch die Be  rührung der Schallplatte an der Schrägfläche       59a.    Gleichzeitig hat sich die Kurvenscheibe  51 mit     dem.    Plattentaster 59 zurückgedreht,  da beide Teile über Achse 57 fest verbunden  sind, so dass eine der Kurven<B>55</B> oder 56 (je  nach Grösse der Platten)

   bei Verdrehung des       Friktionshebels    34 an Bolzen     34a        ansteht.     



  Nun läuft der Nocken     21a    einer Büchse  21 auf !der     Tonarmhubstange    35 auf und hebt  mit letzterem den Tonarm 31'. Der Exzenter    21' an der Brücke 21 berührt jetzt den     Frik-          tionshebel    34, welcher über die Hohlachse 32  mit dem     Tonarmhadter    31 und dem     Tonarm     31' verbunden ist und dreht letzteren im       Uhrzeigerdrehsinn    mit Drehpunkt im Sockel  30, bis der     Friktionshebel    34 mit dem Bolzen       34a    an der Kurve 55 bzw. 56 ansteht.

   Der  Nocken     21a    lässt jetzt die Hubstange 35  hinunter, so     dass    der Tonarm 31' mit seiner  Nadel in der     Einlaufrille    auf dem Schall  plattenrand aufsetzen kann. Gleichzeitig wird  der Bolzen 57 durch den Nocken     22a    gehoben  und damit die     Kurvenscheibe    51 aus dem  Wirkungsbereich des Bolzens     34a    des     Frik-          tionshebels    34 .gebracht, damit der     Tonarm     31' frei spielen kann.  



  Inzwischen hat     die        Kurvenwelle    17 nahezu  eine Umdrehung zurückgelegt und die Feder  63' den- Klinkenhebel wieder in seine Aus  gangslage gezogen, ebenfalls läuft die Nase  67 des     Nockens    68     (Fig.    6)     im    Moment     auf     den Stift 66 auf, da die Zahnlücke 16 des  Zahnrades 15 wieder in der     Ausgangsstallung     angelangt ist. Gleichzeitig sind aber     Schnek-          kenrad    15 und Schnecke 3 nicht mehr im Ein  griff, so dass der     Schaltmechanismus    ruht.  



  Durch das Abspielen der Schallplatte       schwenkt    der Tonarm 31' gegen das Zentrum  des Plattentellers. Ist die     Schallplatte    -ein  Stück weit     abgespielt,    so hat sich der Ton  arm 31' und mit ihm der     Friktionshebel    34  und der Bolzen 36 so weit verschoben,     dass,     letzterer am andern Ende     des    Schlitzes 38  des Hebels 37 ansteht. Mit jeder Umdrehung  der Schallplatte verschiebt sich der Tonarm  31' um einen kleinen Betrag gegen das Zen  trum     und    somit auch der.

   Bolzen 36, welcher       wiederum    den Hebel 37 und über die     Prik-          tionskupplung        (Fig.    5) und Bolzen 41 den  Hebel 44 gegen     das    Zentrum des     Platten-          tellers    schiebt.

   Da die     Verschiebung    nur sehr  klein ist, so kann die Klinke 61 nicht in die  Nase 64     des    Klinkenhebels 63 einklinken, und  sobald der Bolzen 73 an den Hebel 44 auf  läuft, wird letzterer wieder     zurückgeschoben.     Ist die Platte abgespielt und läuft der Ton  arm 31'     auf,die    Endrille ein, so beschreibt es  einen viel grösseren Weg pro Umdrehung.

       des              Plattentellers.    Der -Hebel 44 wird durch die  beschriebene Friktion     (Fig.    7) auch eine  grössere Drehung beschreiben, so dass die  Klinke 61 in der Nase 64 des     Klinkenhebels     63 einklinkt, womit das     bereits    oben beschrie  bene     Arbeitsspiel    von neuem.

       beginnt,     Ist die letzte Platte abgespielt, so dreht  sich der     Plattentaster    59 in seiner Gegenuhr  zeigerrichtung     (Fig.    1), bis der     Bolzen.    59b  auf der Kante<B>59e,</B> der Hohlwelle 58     ansteht.          Gleichzeitig    läuft der Nocken     21a    auf Stift  35 auf und hebt den Tonarm 31', wie bereits  beschrieben, von der Schallplatte ab.

   Sobald  der Tonarm     von    der Platte abgehoben ist,  läuft der     Exzenter    21"' auf dem     Friktions-          hebel    34 auf und bewirkt eine     Drehbewegung     des letzteren im     Gegenuhrzeigersinn,        bis    der       Friktionshebel    34 am Bolzen     47a    ansteht, so  dass der Tonarm 31' in seine     -Ausgangslage          zurückschwenkt.    Läuft nun der Exzenter 21'  auf den Hebel 34 auf, so     kann    sich letzterer       nicht    mehr im Uhrzeigersinn verdrehen,

   da  der Bolzen     34a    an der Kurve 52 ansteht. Der       Plattentaster    59 hat sich ja, wie oben be  schrieben, in     seine    Endstellung gedreht und       damit    auch die     Kurvenscheibe    51 entspre  chend verstellt. Somit bleibt der Tonarm 31'  in seiner Ausgangslage stehen.  



  Hebt sieh     nun    der Stift 57     (Fig.    3), so  schaltet     Kurve    54 über den Hebel des Schal  ters 60     (Fig.    7) den elektrischen Strom aus       und    der Motor -stellt ab.  



       Will.    man die abgespielten Platten vom       Plattenteller    wegnehmen, so dreht man den       Plattentaster    59 in der Uhrzeigerrichtung,  bis der Bolzen 59b an der Kante 59d     (Fig.    3)  der Hohlachse 58- ansteht.

   Dann wird die  Stapelwelle 4'     um    90  gedreht, so dass die     an-          gefrästen    Flächen 6'     (Fig.    4) an der Stange  6 auf die Höhe der     Kugeln    13     (Fig.    7) zu  liegen     kommen    und die letzteren nach     innen          weichen,    können, so dass die     abgespielten          Schallplatten    abgehoben werden können.  



  Bei dem in den     Fig.    4 und 7 dargestellten  Plattenhalter kann zwischen der Stange 6  und dem Gummikörper 11 statt einer starren  Platte 14 auch eine Blattfeder eingelegt sein,  die in     ihrer    Längsmitte gebogen ist. Dieser         Mittelteil    stützt sich     dann    auf die Stange 6,  während die äussern Enden der Feder am       Gummikörper    11 von unten anliegen. Beim  Aufwärtsdrücken der Stange 6 wird damit  erreicht, dass die untersten Partien des       Gummikörpers    11 etwas nach aussen gedrückt  werden und somit die zweitunterste sowie die       darüberliegenden    Schallplatten sicher fest  halten.

   Die unterste Schallplatte fällt im Mo  ment des     Aufwärtsdrückens    der Stange 6 be  reits nach unten. Es ist auch möglich, in den       Gummikörper    von seiner Unterseite     aug-          g.ehend    in der Längsmitte einen Einschnitt zu  machen, der ebenfalls den Zweck hat, damit  beim     Aufwärtsdrücken    der Platte 14 . die  untersten Partien des Gummikörpers 11 etwas  nach aussen gedrückt werden.  



  Beim zweiten Ausführungsbeispiel gemäss  den     Fig.    8-13 sind alle gleichen bzw. dem  selben Zweck dienenden Teile gleich bezeich  net wie .in den vorangegangenen Figuren.  Wie aus den     Fig.    8 und 11 hervorgeht; ist der  Hebel 48 mit einem Lappen     48a    versehen,  durch welchen eine Stange 71 ragt. Diese  Stange 71     sitzt    in einer Drehachse 72 fest,  die durch die Grundplatte 1 hindurchgeführt  und auf der obern Seite mit dem Einschalt  knopf 70 versehen ist.

   Beim Drehen dieses       Knopfes    kann deshalb der Hebel 48     ver-          schwenkt    und damit über seine Nase 49 und  den auf der Scheibe 51 befestigten Zapfen 50  in     bereits    beschriebener Weise der Schalter  60     betätigt    und damit der Stromkreis für  den Motor 90 geschlossen werden.  



  Am Hebel 48     (Fig.    8) ist eine Stossstange  74     angelenkt,    welche an einem Zapfen 75 ge  führt ist und unter der Wirkung einer Zug  feder 76 steht. Sowohl der Zapfen 75 wie die  Feder 76 stehen mit der Grundplatte 1 in  fester Verbindung. Das freie Ende der Stange  74 trägt einen     aufgebogenen    Lappen     75a,    der  mindestens nahe eines Stiftes 73 sich befin  det.

   Dieser Stift 73     ist    auf dem bereits be  schriebenen Bolzen 65     befestigt.    Der Zweck  der Stange 7.4 liegt darin, beim Einschalten       des        Motorstromkreises    die Steuerwelle 17 frei  zugeben, damit das auf ihr sitzende     Schnek-          kenrad    15. mit der Schnecke 3 in     Eingriff         kommt.

   Wird nämlich der     llebel        4$        vor-          schwenkt    und damit die Stange 74 entgegen  der     Wirkung    der Feder 76     verstellt,    so trifft  der Lappen     75a    auf den Stift 73 und     ver-          schwenkt    damit den Bolzen 65. in bereits be  schriebener Weise entfernt sich dadurch der  Stift 66 von der Nase 67 der     Nocke    68, womit  die Steuerwelle 17 frei wird..

   An Stelle der  Zugfeder 25 im ersten Ausführungsbeispiel       ist    bei dieser Ausführung eine Flachfeder 77  an der Platte 5 befestigt, die auf einen mit  der Welle 17 fest verbundenen Nocken 78  drückt. Sobald die Welle 17 frei wird, be  wirkt die Feder 77 über den Nocken 78 eine  kurze Drehung der ersteren, und zwar so  weit, bis das Schneckenrad 15 mit der  Schnecke 3 in Eingriff kommt. Inder Folge  beginnt auch hier wieder das     bereits    be  schriebene Spiel.  



  Bei der vorerwähnten Drehung des Bol  zens 65 ist auch der fest mit ihm verbundene,  in     Fig.    16 dargestellte Klinkenhebel 63a     ver-          schwenkt    worden, und zwar so weit, dass die  Feder 63' über die durch die     Axe        des    Bolzens  65 gehende     Totpunktlage    verbracht wurde.  Der Stift 66 bleibt damit ausserhalb der Bahn  des sich drehenden Nockens 68 stehen.

   Nach  ungefähr einer halben Drehung der Welle 17  trifft deren Nocken 78 auf einen mit dem  Bolzen 65     verbundenen    Stift     66a    und dreht  über letzteren den Bolzen 65 wieder in seine  frühere Lage zurück, so dass nach 'einer gan  zen Drehung der Welle 17 die Nase 67 des       Nockens    68 wieder am Stift 66 ansteht. Die  Stifte 66 und     66a    bestehen zweckmässig aus  einem Stück.

   In analoger Weise     erfolgt    das       Versehwenken    des     Klinkenhebels    63a in die  andere     Endlage,    sobald beim     Einlaufen        des,     Tonarmes     in.    die Endrille der Hebelarm 44 so  weit     verschwenkt    wird, dass die     Klinke    61  sich am Stift     63a    des Klinkenhebels ein  hängt.  



  Wie aus den     Fig.    9, 12 und 14 hervorgeht,  ist der Exzenter 21' seitlich mit einer wei  teren Kurve 21" versehen. Diese letztere  steuert einen unter der     Wirkung    der Feder  27 stehenden, im Ansatz 26 der Grundplatte 1  axial verschiebbaren Bolzen 28. - Sobald der         Exzenter    21' den     h'riktionshebel        24    so weit  verstellt hat, dass der Tonarm 31' über der       Anfangsrille    steht, ist der schmale Teil der  Kurve 21" auf die Höhe     des        Bolzens    28 ver  stellt worden.

   Damit vermag die Feder 27 den  Bolzen 28 an den     Friktionshebel    34 anzu  drücken und damit letzteren samt dem Ton  arm     festzuhalten.    Anschliessend erfolgt dann  in bekannter Weise vom Nocken     21a    aus über  den Stift 35 das Senken des Tonarmes auf  die Anfangsrille. Im nächsten Moment jedoch  drückt der breitere Teil der Kurve 21" den  Bolzen 28 wieder, vom     Friktionshebel    weg, so  dass der Tonarm jetzt wieder frei     wird.    und  deshalb auch in den Rillen der Schallplatte  frei spielen     kann.     



  Wie in den     Fig.    8 und 13 dargestellt ist,.  wird der Antriebsmotor 90 nicht mit der  Platte 1,     sondern.    mit einer besonderen Trag  platte 80 verbunden. Die Platte 1 ist über  Puffer 81 federnd mit der Platte 80 verbun  den, womit     ein    Minimum von Erschütterun  gen auf die Grundplatte 1 und damit auf die  Schallplatten übertragen wird.

   Zwischen dem  Motor und der nicht dargestellten     Platten-          teller-Antriebsrolle    ist ein stufenloses     Reib-          räderwecbselgetriebe    82, 83 vorgesehen,     dessen     Rolle 83 verschiebbar gelagert ist, während  die Rolle 82 auf der     Rotorwelle    selbst auf   <   gekeilt ist. Diese letztere steht     unter    der  Wirkung einer Druckfeder, welche die Rolle  82 an die Rolle 83 andrückt. Die Rolle 83 ist  in einer Hohlwelle 84 drehbar gelagert, wel  che     mittels    Stiften 85 in eine schrauben  linienförmige Nut 86 einer Büchse 87 ein  greift.

   Die letztere weist ferner eine Ring  nut 88 auf, um welche ein endloses Antriebs  organ 89 geschlungen ist. Das Antriebsorgan  89 umschlingt ferner eine Rolle 91, auf deren  Achse 92 oberhalb der     Grundplatte    1 ein  Griff 93 befestigt     ist.    Durch Drehen des  Griffes 93 kann daher die Büchse 87 gedreht  und demzufolge vermittels der Nut 86 und  dem Stiften 85 die Rolle 83 in     axialer    Rich  tung verstellt werden. Auf diese Weise lässt  sieh in einfacher Weise eine     stufenlose    Re  gulierung der Geschwindigkeit     des    abzuspie  lenden Plattentellers erreichen.

        Die     beschriebenen        Xönstruktionen    haben  den Vorteil, dass die Steuerung des ganzen  Antriebsmechanismus durch eine einzige  Steuerwelle erfolgt, welche zur Auslösung  der verschiedenen     Bewegungen    dient. Ein  besonderer Vorteil liegt. zudem noch darin,  dass Steuerwelle und.Tonarm nicht zwang  läufig miteinander     gekuppelt    sind, sondern  dass letzterer nur durch Friktion zwischen  den Exzentern 21', 21"' mit dem     Friktions-          hebel    34 in Bewegung gesetzt wird. Auf diese  Weise erhält man einen narrensicheren An  trieb des Tonarmes.

   Es heisst dies, dass der  letztere ohne weiteres von Hand in irgend  einer Weise verstellt werden kann, ohne dass  irgendwelche Rückwirkungen auf ,den Steuer  mechanismus eintreten. Im Gegenteil, durch  die     Reibungsverbindungen    ist es jederzeit       möglich,    dass sich der Tonarm nur so weit  v     erschwenken    kann,     als    dies der     Friktions-          hebel    34 zulässt. Eine besonders einfache und  schonende Lösung bezüglich ..des Platten  wechslers wird durch die     Anordnung    der  Kugeln 13 -und des Gummikörpers 11 ermög  licht, wobei eine Betätigung der Stange 6 ge  nügt,     um    .die gewünschte Wirkung zu er  zielen.

    



       Selbstverständlich    ist es auch möglich,  einen analogen     Mechanismus        herzustellen,     bei welchem nach dem Abspielen einer Platte  der Tonarm in beschriebener Weise nach  aussen verstellt wird und wobei dann an  schliessend durch     Verschwenken    des Platten  tasters 59 der Schalter 60 ein Ausschalten  des Motors bewirkt.

   In diesem Fall muss also  jedesmal zum Bespielen einer Platte der Griff         4$        verschwenkt    werden, während dies im ge  zeichneten     Beispiel    nur das erste Mal vor dem       Bespielen    des ganzen Plattenstapels erfolgen  muss und alle     nachherigen    Steuerbewegungen  selbsttätig gesteuert werden. Nach dem Ab  spielen der letzten Platte wird dann in be  kannter Weise durch Vermittlung des Plat  tentasters 59 das Abstellen des Motors be  wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Plattenwechsler mit einem motorisch an getriebenen Plattenteller, in dessen Hohlachse eine Stange axial verschiebbar ist, die einen Gummikörper (11) zusammenpresst, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummikörper in schlitzförmigen Öffnungen einer Hohlachse (4') des Plattenhalters gelagert ist und die Hohlachse radial durchsetzt. UNTERAI%TSPRÜCHE 1. Plattenwechsler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Stange (6) und Gummikörper eine Druckplatte an geordnet ist, die auf einer Schulter der ersteren liegt. 2. Plattenwechsler nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Stange (6) und Gummikörper eine in der Längsmitte gebogene Flachfeder liegt, deren Mittelteil auf der Stange. aufsitzt und deren Enden am Gummikörper anliegen. 3. Plattenwechsler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummi körper von seiner Unterseite ausgehend in der Längsmitte einen Einschnitt aufweist.
CH303330D 1952-04-18 1952-04-18 Plattenwechsler. CH303330A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH303330T 1952-04-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH303330A true CH303330A (de) 1954-11-30

Family

ID=4491698

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH303330D CH303330A (de) 1952-04-18 1952-04-18 Plattenwechsler.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH303330A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH303330A (de) Plattenwechsler.
CH307681A (de) Plattenwechsler.
CH239044A (de) Grammophon mit Vorrichtung zum selbsttätigen Spielen mehrerer Platten nacheinander.
DE643999C (de) Magazinsprechmaschine
CH247479A (de) Sprechmaschine mit selbsttätiger Plattenwechseleinrichtung.
DE257499C (de)
DE817534C (de) Plattenspieler mit Vorrichtung zur selbsttaetigen unmittelbar aufeinanderfolgenden Wiedergabe mehrerer Schallplatten
DE444117C (de) Wiederholungsvorrichtung fuer Sprechmaschinen
DE399076C (de) Gewichtsantrieb, insbesondere fuer Sprechmaschinen
DE828925C (de) Selbsttaetige Steuervorrichtung fuer Apparate zur Tonaufzeichnung und -wiedergabe mit plattenfoermigem Tontraeger, insbesondere Schallplatten-Sprechmaschinen
DE458148C (de) Selbstkassierende Sprechmaschine
DE618056C (de) Selbsttaetige Abstell- oder Ausschaltvorrichtung fuer Sprechmaschinen
DE183029C (de)
DE483332C (de) Adressendruckmaschine, insbesondere solche mit Auswaehlvorrichtungen fuer die Druckplatten
DE396123C (de) Plattensprechmaschine mit selbsttaetiger Wiederholungsvorrichtung
AT19881B (de) Schützenwechsel für mechanische Webstühle.
DE419226C (de) Kloeppelantrieb fuer Spitzenkloeppelmaschinen
AT116840B (de) Abziehvorrichtung für zweischneidige Rasierhobelklingen.
AT216231B (de) Schallplattenspielautomat
DE563451C (de) Spulmaschine mit stehenden Spulspindeln
AT118719B (de) Sprechmaschine.
DE534044C (de) Magazin-Sprechmaschine
AT80937B (de) Bandsägenfeilmaschine. Bandsägenfeilmaschine.
DE414819C (de) Einschalte- und Abstellvorrichtung fuer den Antrieb von Tonwiedergabevorrichtungen
AT203236B (de) Mehrplattenspieler