CH303408A - Periodisch arbeitender Trockenabsorptions-Eiserzeugungsapparat. - Google Patents

Periodisch arbeitender Trockenabsorptions-Eiserzeugungsapparat.

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CH303408A
CH303408A CH303408DA CH303408A CH 303408 A CH303408 A CH 303408A CH 303408D A CH303408D A CH 303408DA CH 303408 A CH303408 A CH 303408A
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CH
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Armin Dr Schaufelberger
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Armin Dr Schaufelberger
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    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B17/00Sorption machines, plants or systems, operating intermittently, e.g. absorption or adsorption type
    • F25B17/08Sorption machines, plants or systems, operating intermittently, e.g. absorption or adsorption type the absorbent or adsorbent being a solid, e.g. salt

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Description


  Periodisch arbeitender     Trockenabsorptions-Eiserzeugungsapparat.       Die vorliegende Erfindung betrifft einen  periodisch arbeitenden     Trockenabsorptions-          Eiserzeugungsapparat.     



  Der erfindungsgemässe     Eiserzeugungs-          apparat    kennzeichnet sich dadurch,     da.ss     Rohr und Gehäuse des     Austreiber-Absorbers     und     dass    Rohrsystem des Kondensators koaxial  zueinander um ein zentrales,     vertikal    stehen  des Heizrohr angeordnet und durch die Ge  häusewand des     Austreiber-Absorbers    vonein  ander derart getrennt     sind.,    dass die während  der Heizperiode im     Austreiber    Absorber ent  wickelte Wärme ohne Einfluss auf den Kon  densator ist,

   wobei das Heizrohr und das       Austreiber-Absorberrohr    durch Lamellen  wärmeleitend miteinander verbunden sind, so  dass das Heizrohr und die Lamellen     während     der Kühlperiode     als        Kühlflächen    des     Austrei-          ber-Absorberrohres    wirken.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht    eine bei  spielsweise     Ausführungsform    des     Erfindungs-          gegenstandes.     



       Fig.    1 zeigt den     Trockenabsorptions-Eis-          erzeugungsapparat    im Aufriss und im teilwei  sen     Axia.lsehnitt.     



       Fig.    2 ist ein Querschnitt durch das Heiz  rohr und das     Austreiber-Absorberrohr    ohne       Absorptionsmasse    und     in,    grösserem Massstab.  



       Fig.    3 stellt die geöffnete, in einem isolier  ten     Mantelgehäuse    angeordnete     Eisschale    in  der Draufsicht dar.  



  Das     zylindrische,    koaxial um ein vertikales       Heizrohr    H angeordnete     Austreiber-Absorber-          rohr    A ist mit     :einer    Anzahl übereinander    befindlichen, ringförmigen,     Absorptionsmasse          31    tragenden Tellern<I>T</I> versehen und von  einem Gehäuse G     umschlossen.    Um     dieses          Austreibergehäuse    G ist der     Kondensator     angeordnet,     welcher        aus        ringförmigen,

      über  einander angeordneten     Stahlrohren        C,    C'     ge-          bildet    ist, die sowohl unter sieh als auch mit  dem     Innern    :des     Austreibergehäuses    G     durch     Verbindungsrohre R vereinigt sind.

   Das un  terste, einen Teil des     Kondensators        bildende     Ringrohr<B>C</B> weist einen     :etwas    grösseren     Ring-          dtirehmesser        als    die andern Ringrohre auf  und ist mit dem unterhalb des     Austreiber-Ab-          sorbers    angeordneten     Verdampfergefäss    V  durch     zwei    diametral liegende Rohre Z ver  bunden.

   Die     ringförmige,    in Sektoren     geglie-          derte        Eisschale        E        (Fig.    3) besteht aus zwei  axial     unterteilten        Hälften:        und        umschliesst,    wie       Fig.    1 zeigt, das     Verdampfergefäss    V der  art, ass zwischen ,dieser     :Schale    und dem       Gefäss    . V eine     möglichst    grosse Berührungs  fläche gebildet ist.

   Das     Verdampfergefäss    V  und die     Eisschale        E        sind    allseitig von einem       gemeinsamen,    wärmeisolierenden Mantelge  häuse umgeben, welches     aus    einer Haube K  und einem Sockelteil U besteht und so ausge  bildet     ist,    dass die Eisschale E     zwecks        Ein-          füllen    von Wasser und Entnahme der Eis  würfel aus dem Sockelteil U     herausgenommen     werden kann.  



  Das     .aus    einem     Rotationshohlkörper    beste  hende     Verdampfergefäss    V weist, wie aus       Fig.    1 ersichtlich, im     Axialschnitt        ein.        T-för-          miges    Profil auf, wodurch die beiden Seiten-      wandurigen der den Verdampfer umschliessen  den Eisschale E an ihren obern     Enden    sowie  die innere, dem Verdampfer zugekehrte Sei  tenwandung der Eisschale mit dem     Ver-          dampferkörper    in wärmeleitender Berührung  stehen.

   Der Verdampfer und     .die    Eisschale       ruhen    auf einer     gemeinsamen,    metallenen, in  den     Isoliersockel        LT    eingelegten Bodenplatte  P, durch welche     zusätzlich    eine wärmeleitende  Verbindung zwischen der Bodenfläche der  Eisschale und dem     Verdampfergefäss    V her  gestellt     ist.     



  Damit die ringförmige Eisschale     E    be  quem vom     Verdampfergefäss    V entfernt und  bedient werden kann, sind diese Schale, das       Mantelgehäuse        U,        I1    und die Bodenplatte P,  wie aus     Fig.    3 ersichtlich, je zweiteilig und  um ein am     Mantelgehäuse    angebrachtes  Scharnier     S        sehwenkbar.     



  Das     Austreiber-Absorberrohr        z1    ist gemäss       Fig.    2 mit dem Heizrohr H     ,durch    ringsherum  an der Aussenwandung -des Heizrohres einer  seits angeschweisste -und an der     innern    Wan  dung des     Allstreiber-Absorberrohres    ander  seits federnd anliegende, gebogene, hochkant  angeordnete     Blechlamellen    L     wärmeleitend     verbunden.

   In einer vereinfachten Konstruk  tion könnten die beiden Rohre auch mittels  einer Anzahl ebener, radialer Verbindungs  wände verbunden sein; durch die federnde       Verbindung    des     Heizrohres,    mit der innern  Wandung des     Austreiber-Absorberrohres    ist  aber -die Gefahr von Deformationen durch       Wärmedehnungen    beseitigt.  



  Durch die dem Heizrohr z. B.     mittels     eines Gas- oder Ölbrenners zugeführte Wärme  wird das Kältemedium, z. B. Ammoniak, in       Gasfoxen        aus    der beispielsweise aus     Stron-          t.iumchlorid    bestehenden Absorptionsmasse       ausgetrieben    und unter dem eigenen Dampf  druck in den     luftgekühlten        Kondensatorroh-          ren    C verflüssigt,     wonach    sich das     Kondensat     im     Verdampfergefäss    V     ,ansammelt.     



  Nach Beendigung des     Austreibungsvor-          ganges    wird von Hand oder durch eine selbst  tätige Steuerungsvorrichtung die Wärmezu  fuhr unterbrochen. Durch die längs der hoch-         kant    gestellten     Lamellenbleche    L zwischen  dem Heizrohr H und dem     Austreiber-Absor-          berr        ohr        ,A        aufströmende    Luft wird nun das       Austreibersystem    allmählich bis nahe an die  Temperatur .der umgebenden Raumluft abge  kühlt,

   so     da.ss    die Absorptionsmasse 31 die  über der     Kondensatflüssigkeit    im     Verdamp-          fergefäss    V befindlichen     Kältemitteldämpfe     absorbiert. Infolge der dadurch eintretenden       Druckerniedrigung-    verdampft     a.llmähilich    alles  Kondensat im     Verdampfergefä.ss    V, wobei  !die benötigte     Verdampfungswä,rme    der Eis  schale E und deren Inhalt, entzogen wird.  



  Bei der beschriebenen koaxialen Anord  nung des     Austreiber-Ab,sorberrohres    A und  des Kondensators C fördert während der  Heizperiode die an der Gehäusewand des       Austreiber-Absorbers    aufsteigende Warmluft  gleichzeitig das     Aufströmen    der     zur    Küh  lung des     Kondensators    C     benötigten    Raum  luft.  



  Durch die wärmeleitende     Verbindung    des  Heizrohres H mit dem     Austreiber-Absorber-          rohr    A mittels der hochkant gestellten Lamel  len L wird erreicht, dass bei abgestellter Hei  zung diese Lamellen, zusammen mit der  äussern Wandung des Heizrohres H, als Kühl  flächen des     Austreiber-Absorberrohres    A wir  ken, wobei während der Kühlperiode ausser  dem noch die innere Wandung des Heizrohres  H die Kühlwirkung verstärkt.

   Bei elektrischer  Heizung des Heizrohres H kann die Innen  wandung desselben in gleicher Weise     zur    Küh  lung des     Austreiber-Absorberrohres    A heran  gezogen werden, indem man nach Beendigung  der Heizperiode den elektrischen Heizkörper  entfernt oder indem man diesen so gestaltet,  dass Kühlluft     zwischen    den Heizdrähten  durchströmen kann, und diese so auch in  kurzer Zeit auf die Raumtemperatur abge  kühlt werden.  



  Zur     Einsparung    an Wärmeenergie kann  man auf dem     Austreiber-Absorbergehäuse    G  eine ringscheibenförmige, ebenfalls mittels  Scharnieren schwenkbare Luftklappe anord  nen,     durch    welche die obere Öffnung des von  den     Blechlamellen    L durchzogenen, ringför-           inigen    Hohlraumes     zwischen    dem Heizrohr H       und    dem     Austreiber-Absorberrohr        A.    während  der Heizung geschlossen werden kann, wobei  diese Luftklappe     so    ausgebildet sein kann,

         da.ss    sie zugleich noch die obere Öffnung des  Heizrohres abschliesst.  



  Da die Temperatur im     Austreiber-Absor-          berrohr    A nach     beendigtem        Austreibungsvor-          gang    bei weiterer Wärmezufuhr ansteigt,  kann ferner ein für die .angewendete spezielle       Beheizungsart    geeigneter temperaturgesteuer  ter     Reguliermechanismus    vorgesehen sein, der  die Strom- bzw. Brennstoffzufuhr bei Tempe  i     aturanstieg    unterbricht und die zur Energie  einsparung eventuell zusätzlich angeordnete  Luftklappe gleichzeitig öffnet, so dass die  Kühlperiode automatisch eingeleitet wird.  



  Das Heizrohr Hund die mit diesem ver  bundenen Lamellen L werden zweckmässig  aus einem. Werkstoff     mit    hoher Wärmeleit  fähigkeit, z. B. aus Kupfer oder Aluminium  oder einer geeigneten Legierung,     hergestellt,     wohingegen das     Austreiber-Absorberrohr    A  aus einem weniger gut     wärmeleitenden    Werk  stoff besteht.  



  Der ringförmig um das     Austreiber-Absor-          bergehäuse    G angeordnete Kondensator     Ü     kann entweder aus mehreren horizontalen, in  sieh geschlossenen und untereinander in Ver  bindung stehenden Rohren, gemäss     Fig.    1,  oder aus einem einzigen, das     Austreiber-Ab-          sorbergehäuse    G schraubenlinienförmig umge  benden Rohr gebildet sein.

   Eine     solche        Kon-          stiaktion    hat den Vorteil; dass man mit weni  ger Schweissstellen auskommt     und        Stauungen     der     Kondensatflüssigkeit        vermieden    werden  können.  



  Die eine bauliche     Einheit    bildenden Aus  treiber-Absorber- und     Kondensatorrohrteile     des     Apparates    sind     zweckmässigerweise    von  einer     aits    der Zeichnung nicht     ersielitlichen     Apparatestütze getragen, an welcher     jauch    das  Scharnier für die beiden Hälften des Sockel  teils des das     Verdampfergefäss    und die Eis  schale     innschliessenden    wärmeisolierenden       Mantelgehäuses,    und für die beiden. Hauben  hälften befestigt     ist.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Periodisch arbeitender Trockenabsorptions- Eiserzeugungsapparat, dadurch gekennzeich net, dass Rohr und Gehäuse des Austreiber- Absorbers und das Rohrsystem des Kondenr sators koaxial zueinander um ein zentrales, vertikal stehendes Heizrohr angeordnet und. durch die Gehäusewand, des Austreiber-AbY sorbers voneinander derart getrennt sind,
    dass die während der Heizperiode im Austreibem- Absorberrohr entwickelte Wärme ohne Ein fluss auf den Kondensator ist, wobei das Heiz rohr und das Austreiber-Absorberrohr durch Lamellen. wärmeleitend miteinander verbun den sind, so dass das Heizrohr und die Lamel len während der Kühlperiode als KühlflIch:en des Austreiber-Absorberrohres wirken. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das unterhalb des Heiz rohres des Austreiber-Absorbers und des Kon- densators angeordnete Verdampfergefäss im Axialschnitt .ein T-förmiges Profil aufweist und eine den untern Teil des Verdampferge- fässes umgebende ringförmige, in Sektoren gegliederte,
    auf einer metallenen Bodenplatte ruhende Eisschale mit dem Verdampfer in Berührung steht. 2. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrsystem des Kon- densators aus einer Anzahl, horizontal ange ordneter, miteinander verbundener Rohre be steht. 3. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Kondensator aus einem um das Austreiber-Absorbergehäuse schraubenlinienförmig angeordneten Rohr be steht. 4.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizrohr und die mit ihm verbundenen Lamellen aus einem besser wärmeleitenden Werkstoff als das Aus treiber-Absorberrohr hergestellt und die La mellen federnd an der Innenwandung des Austreiber-Absorberrohres anliegen. 5.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass die das Heizrohr und das Austreiber-Absorberrohr verbindenden Lamel len von ebenen radialen Verbindungswänden gebildet sind. 6. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Austreiber-Absorber- gehäuse oben mit .einer mittel Scharnieren schwenkbaren Luftklappe zum obern Ab schluss des Ringraumes zwischen dem Heiz rohr und dem Austreiber-Absorberrohr ver sehen ist. 7.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Austreiber-Absorber- gehäuse oben mit einer Klappe zum Abschluss des Ringraumes zwischen dem Heizrohr und dem Austreiber-Absorberrohr sowie der obern Öffniu@g des Heizrohres versehen ist. B.
    Apparat nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, :dadurch gekennzeichnet, dass das Verdampfergefäss und. die Eisschale ge meinsam von einem wärmeisolierenden Man telgehäuse umschlossen sind, welches aus einer den obern Teil des Verdampfergefässes um- gebenden zweiteiligen Haube und einem Sockelteil, welcher die Eisschale enthält, be steht. 9.
    Apparat nach Patentanspruch und. Un teransprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeich net, dass der Sockelteil des das Verdampfer gefäss und die Eisschale umschliessenden wärmeisolierenden Mantelgehäuses sowie die wärmeleitende Bodenplatte und die auf dieser ruhende Eisschale je aus zwei Hälften be stehen. 10.
    Apparat nach Patentanspruch und Un- teransprüch en 1, 8 und 9, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die beiden Hälften des Sockel teils und die beiden Haubenteile des wärme isolierenden Mantelgehäuses durch ein Schar nier ausschwenkbar miteinander verbunden sind. 11. Apparat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 8, 9 und 10, dadurch gekenn zeichnet, da.ss das Scharnier an einer festen Apparatestütze befestigt. ist.
CH303408D 1951-08-24 1951-08-24 Periodisch arbeitender Trockenabsorptions-Eiserzeugungsapparat. CH303408A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2585812A1 (fr) * 1985-07-30 1987-02-06 Jeumont Schneider Machine thermique a adsorption-desorption
FR2615606A1 (fr) * 1987-05-22 1988-11-25 Faiveley Ets Reacteur echangeur de chaleur

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