DE623167C - Kuehlschrank mit Kaelteerzeugungsapparat - Google Patents
Kuehlschrank mit KaelteerzeugungsapparatInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
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Landscapes
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Description
- Kühlschrank mit Kälteerzeugungsapparat Die Erfindung betrifft einen Kühlschrank mit Kälteerzeugungsapparat, bei dem der gegen die Außenluft isolierte Verdampfer über dem Kühlraum angeordnet wird und dessen Kühlfläche durch eine offene Verbindung mit dem Kühlraum in Wärmeaustausch durch Konvektion steht, und besteht darin, daß der Verdampfer zwecks Erzielung einer einfachen Bauweise aus einem unten offenen Rohr besteht, dessen Innenseite mit dem Kühlraum in Verbindung steht, während an der Außenseite die Verdampfung des Kältemittels erfolgt.
- Es ist bereits vorgeschlagen worden, den N-erdampfer von Kompressionskältemaschinen Über dem Kühlraum isoliert und in offener Verbindung mit dem Kühlraum anzuordnen. Hier ist der Verdampfer in üblicher Schlangenform in einem ihn haubenfömig umgebenden isolierten Raum angeordnet. Es ergeben sich bei dieser Anordnung naturgemäß umständliche und Raum beanspruchende Auf- bauten auf dem Kühlraum, die zudem wegen der hierbei erforderlichen großen, den Verdampfer umhüllenden isolierenden Wandflächen erhebliche Kälteverluste nach außen bedingen. Demgegenüber besteht der Fortschritt bei dem Gegenstande der Erfindung darin, daß die Verdampferoberflächen selbst den mit dem Kühlraum in Verbindung stehenden Verdampferraum umgrenzen bzw. dessen Begrenzungswandungen darstellen. Hierdurch wird erreicht, daß die Verbindung des Verdampferraumes# mit dem Kühl raum. auf das Verdampfenohr selbst beschränkt bleibt, so daß einerseitszurn Anbringen des Verdampfers nur ein einfaches Loch vom Durchmesser des Verdampferrohres in die Decke des Kühlraumes eingebracht zu werden braucht; zudem ergibt sich bei dieser Anordnung eine verhältnismäßig kleine, diesen Verdampferraum gegen die Außenluft abgrenzende Oberfläche.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und- zwar speziell ein Absorptionskälteapparat. In Abb. i bedeutet a Teile des oberen Kühlschrankes. Auf diesem ist der Verdampferabsorber b eines kontinuierlich arbeitenden Absorptionskälteapparates angeordnet. Dieser besteht aus einem zentral angeordneten, unten offenen, oben geschlossenen Verdampfer c, der in einem weiteren Absorbermantel d konzentrisch eingebaut ist. Der durch c und d gebildete, ringförmige Zwischenraum b stellt den eigentlichen Arbeitsraum des Verdampferabsorbers dar und ist mit einem indifferenten Gas, z. B. Wasserstoff, gefüllt. An der Arbeitsraumseite des Verdampferrohres c rieselt das verdampfende,Kältemittel, an der des Absorbermantels d die arme Lösung hernieder. Beide Flächen werden zweckmäßig mit einem kapillar wirkenden Überzug, z. B. aus Leinewand, versehen, um eine gleichmäßige Verteilung der Flüssigkeiten und ein langsames Herabrieseln zu erzielen.
- Links vom Verdampferabsorber ist der Kocher bzw. Austreiber e angedeutet. Dieser besteht gleichfalls aus einem Doppelrohr. Die vom Verdampferabsorber b kommende reiche Lösung passiert zunächst einen Temperaturwechsler f, in welchem es durch die heiße arme Lösung vergewärmt wird, und gelangt in den unteren Ringraum des Kochers, in welchem es durch die in der Höhenrichtung verschieb- bzw. einstellbar angeoirdnete Heizvorrichtung g, z. B. ein elektrisch erwärmtes Heizband, beheizt wird. Die Verschiebbarkeit der Heizvorrichtung hal den Zweck, die Umlaufmenge der Lösung zu regeln und so optimale Betriebsbedingungen. zu ermöglichen. Infolge der- Heizung wird in bekannter Weise das Kältemittel ausgetrieben und die entstehende leichte Emulsion, bestehend aus dem flüssigen Lösungsmittel und dem dampffürmigen ausgetriebenen Kälternittel, steigt in diesem Ringraum hoch. Im oberen Kocherteil erfolgt eine Abscheidung des dampfförmigen Kältemittels von der verbleibenden warmen armen Lösung. Ersteres gelangt in den Kondensator h, worauf das Kondensat auf den oberen Boden des Verdampfers c bei i fließt, wie aus der in Abb. 2, vergrößerten Darstellung dieses Teiles des Apparates deutlicher hervorgeht. Der über-zug Über dem Verdampfer endigt oben über dem VerdampferbQden in einem Wulst k, wodurch ein Verspritzen des Kältemittels verhütet und . eine gleichmäßige Verteilung dieses auf dein gesamten saugfähigen Überzug gewährleistet wird.
- Die im oberen Kocherraum ausgeschiedene arme Lösung gelangt in das zentral angeordnete Rohr, tritt aus diesem unten bei 1 aus, passiert den Temperaturwechslerf und gelangt durch Leitungm in den oberen Verdampferabsorberteil, wo es in einem Ringrohr n mündet und aus diesem gegen die Außenwand gespritztwird. Die (Leinewand-) Belegung der Absorberfläche ist über diesen Ring gezogen, um auch in diesem Falle ein Verspritzen der armen Lösung zu verhindern und eine gleichmäßige Verteilung auf der- Ab- sorptionsfläche zu bewirken.
- Der Kälteerzeugungsvorgang ist nun folgender: Ist der Apparat durch die Beheizung in Betrieb gesetzt, so gelangt, wie - schon ausgeführt, das im Kondensator h verflüssigte Kältemittel bei i in den Verdampferabsorber, wo es an der Verdampferwandungc herabrieselt und hierbei in dem Gasraum verdunstet. Durch Diffusion und vor allem durch Konvektionsströmungen (das an der Verdampferfläche mit Kältemitteldampf beschwerte Wasserstoffgas sinkt ab, das an der Absorberoberfläche durch Absorption vom Kältemitteldampf kommende steigt hoch) ge- langen die Kältemitteldämpfe nach der äußeren Absorptionsfläche d, von der sie wieder von der armen Lösung absorbiert werden. Auf der Verdampferseite wird die zur Verdunstung erforderliche Wärme dem Innenraum entzogen, der nach dem Kühlraum zu offen ist, so daß durch Konvektionsströmungen (s. Pfeile) ein Temperaturausgleich zwischen Verdampfer und Kühlraum stattfindet. Durch Leitflächen o kann die Konvektionsströmung und damit der Temperaturausgleich beschleunigt werden. In ähnlicher Weise wird die Absorptionswärme durch die Absorptionsfläche d unmittelbar nach dem Außenraum übertragen. Man erhält also so eine denkbar einfache Gesamtanordnung eines kontinuierlich arbeitenden Absorptionskälteapparates ohne jegliche bewegliche Teile oder Dro.sselstellen, 'bei der zwecks Kälteerzeugung nur die Heizung eingeschaltet zu werden braucht.
- In Abb. 3 ist eine andere Ausführungsform dargestellt, bei der das Verdampferrohr c als ein durchgehendes, beiderseits offenes Rohr ausgebildet ist. Diese Ausführungsform ermöglicht es, Eis in einfacher Weise dadurch zu erhalten, daß man Eisschalen von oben in das Verdampferrohr einhängt. Ein Kälteverlust durch diese beiderseitige offene Ausführung des Verdampfers ist nicht zu befürcihten, auch wenn der obere Abschlußdeckel abgenommen ist, da die kalte Luft schwerer ist als die äußere wärmere Luft, so daß nach außen* hin kein Konvektionsausgleich stattfinden kann, sondern nur nach dem darunterliegenden Kühlraum. - Die Zuführung des verflüssigten Kälternittels erfolgt hier in der gleichen Weise wie die vorhin beschriebene Zuführung der armen Lösung.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHF i. Kühlschrank mit Kälteerzeugungsapparat, bei dem der gegen die Außenluft isolierte Verdampfer über dem Kühlraum angeordnet ist und dessen Kühlflächen durch eine offene Verbindung mit dem Kühlraum in Wärmeaustausch stehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdampfer ein unten offenes rohrförmiges Gefäß umsc#hließt, dessen Innenraum mit dem Kühlraum stets in offener Verbindung steht und an dessen Außenseite die Verdampfung des Kältemittels erfolgt.
- 2. Kühlschrank mit aufgebautem Verdampfer nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Absorptionskälteapparat mit indifferentem Gas zur Anwendung kommt, bei dem in bekannter Weise Verdampfer und Absorber in ein und demselben Raum angeordnet sind, wobei der innenliegende Verdampfer durch den außenliegenden Absorber vor Wärmeeinfall aus der Umgebung geschützt ist. 3. Verdampferabsorber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Gefäß oben durch einen abnehmbaren Deckel verschlossen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW91035D DE623167C (de) | 1933-01-31 | 1933-01-31 | Kuehlschrank mit Kaelteerzeugungsapparat |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEW91035D DE623167C (de) | 1933-01-31 | 1933-01-31 | Kuehlschrank mit Kaelteerzeugungsapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623167C true DE623167C (de) | 1935-12-14 |
Family
ID=7613393
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW91035D Expired DE623167C (de) | 1933-01-31 | 1933-01-31 | Kuehlschrank mit Kaelteerzeugungsapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623167C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970641C (de) * | 1938-12-23 | 1958-11-27 | Electrolux Ab | Kuehlschrank fuer Absorptionskaelteapparate mit druckausgleichendem Gas |
-
1933
- 1933-01-31 DE DEW91035D patent/DE623167C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970641C (de) * | 1938-12-23 | 1958-11-27 | Electrolux Ab | Kuehlschrank fuer Absorptionskaelteapparate mit druckausgleichendem Gas |
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