CH303447A - Leuchtschirm. - Google Patents

Leuchtschirm.

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CH303447A
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CH
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cerium
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent
    • C09K11/08Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent containing inorganic luminescent materials
    • C09K11/77Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent containing inorganic luminescent materials containing rare earth metals
    • C09K11/7715Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent containing inorganic luminescent materials containing rare earth metals containing cerium
    • C09K11/7723Phosphates
    • C09K11/7724Phosphates with alkaline earth metals

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
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  • Luminescent Compositions (AREA)

Description


      Leuchtschirm.       Die Erfindung bezieht sieh auf einen  Leuchtschirm mit einem     Phosphat-Lumines-          zenzstoff,    der aus einem mit     Cer    und Mangan  aktivierten, kristallisierten Reaktionsprodukt.  besteht, das     Aluminium,    Sauerstoff, Phosphor  und wenigstens ein     Erdalkalimetall    mit einem  Atomgewicht zwischen 39 und 89 enthält. Ein  Schirm dieser Art ist besonders für elektrische  Entladungsröhren verwendbar.  



  Es sind bereits     Lumineszenzstoffe    beschrie  ben worden, die der Formel  (Ca.,     Sx);,        (P04)2    :     Ce    + Mn  entsprechen. Diese     Stoffe    ergeben bei Erre  gung     durch        Strahlung    mit einer Wellenlänge  von weniger als 3500 A eine rote Lumineszenz.  Es hat, sich gezeigt,     da.ss    diese Stoffe auch bei  höheren Temperaturen lumineszieren; sie eig  nen sieh somit für Anwendungen, bei denen  sie einer derartigen hohen Temperatur aus  gesetzt sind.

   Als eine der wichtigsten Anwen  dungen kann somit ihre Anwendung in       f        locliclruekqueeksilberdampf        entladungslampen     genannt werden.  



  Den vorerwähnten Stoffen haften jedoch       .Nachteile    an. Als einer der grössten sei die  leichte     Oxydierbarkeit    und der damit ver  bundene Abfall der Lichtausbeute erwähnt.  Weiter besteht der Übelstand,     da.ss    die     Zusam-          rnensetzung    der vorgenannten Formel genau  entsprechen soll, andernfalls entstehen neben  einander zwei oder mehrere Phasen, das heisst  die     "ewünsehte    Phase und niehtIum.ineszie-         rende    oder anders lumineszierende Phasen.

    Bei der Herstellung muss man also die Vor  schriften in bezug auf die Gewichtsverhältnisse:  sehr genau beachten, damit man     ausschliess-          li.eh    das     Orthophosphat    erhält.  



  Bei einem Leuchtschirm nach der Erfin  dung wird den genannten Übelständen im  wesentlichen abgeholfen.  



  Der Leuchtschirm nach der Erfindung ent  hält ein mit     Cer    und Mangan aktiviertes, kri  stallisiertes     Reaktionsprodukt,    das Aluminium,  Sauerstoff und Phosphor und wenigstens ein       Erdalkalimetall    mit einem Atomgewicht zwi  schen 39 und 89 (also     Calcium        undloder        Stron-          tium)    enthält, welche Elemente in derartigen  Verhältnissen vorhanden sind, dass der     Lu-          mineszenzstoff    homogen ist,

   die gleiche Struk  tur wie     ss-Calciumorthophosphat    hat und  durch einen Punkt innerhalb eines viereckigen       Misehkristallgebietes        ABCD    im     ternären    Sy  stem     (CaO    +     Sr0)-P205-A1203    darstellbar  ist, das von den Linien<I>AB,</I>     BC,   <I>CD</I> und<I>DA</I>  begrenzt wird, wobei die     Molverhältnisse    der  Oxyde     (CaO    +     Sr0),        P205    und A1203 in den  Eckpunkten A, B, C und D sind:

    A. 3:1:0  B. 40:13:7  C.     86:36:21     D. 96:42: 10  Unter der     ss-Phase    des     Caleiumorthophosphats     ist hier die bei niedriger Temperatur bestän  dige Modifikation zu verstehen.      Die vorgenannten neuen Stoffe zeigen bei  Erregung durch Strahlen mit einer Wellen  länge von 2537     Ä    neben einem schwachen lang  welligen ultravioletten oder dunkelblauen  Emissionsband ein starkes Emissionsband im  roten Teil des Spektrums, das für das Auge  gegenüber dem blauen Band vorherrscht.  



  Diese Emission entspricht also etwa der  jenigen der bekannten Stoffe ohne     Aluminium-          oxy    d. Da aber, wie oben erwähnt, die chemi  sche Stabilität grösser als diejenige der be  kannten Phosphate ist, eignen sie sich unter  anderem besser zur Verwendung in Hoch  druckquecksilberdampfentladungslampen.  



  Infolge des     Aluminiumoxydzusatzes    hat  das rote Emissionsband ein Maximum bei einer  etwas kürzeren     -Wellenlänge    als das rote Emis  sionsband der bekannten Stoffe ohne Alu  miniumoxyd, wodurch der     Lumenwert    grösser  ist.  



  Die Maximalemission eines ausschliesslich       Calcium    enthaltenden Stoffes liegt bei etwa  6450     Ä.    Sowohl     Calcium    als auch     Stront.ium     enthaltende Stoffe haben eine maximale rote  Emission zwischen 6450 und 6130 A.  



  Die Gesamtmenge der vorhandenen Man  gans und     Cers    beeinflusst die Farbe der aus  gesandten Strahlung in geringem Masse. Auch  das Verhältnis der Mengen Mangan und     Cer     ist nicht wichtig. Eine vorzügliche Ausbeute  wird mit gleichen Mengen     Cer    und Mangan  vorzugsweise zwischen 2 und 4     Mol.    % er  halten.  



  Im ersten Anspruch der britischen Patent  schrift Nr. 512154 wird eine sehr grosse An  zahl     Lumineszenzstoffe    unter einem Ausdruck  zusammengefasst, der besagt, dass der     Lumines-          zenzstoff    aus einem Matrix     JT    P besteht, wo       (TI    eines der Metalle     Lithium,    Natrium, Ka  lium,     Rubidium,    Cäsium, Beryllium, Magne  sium, Zink, Kadmium,     Calcium,        Strontium,    Ba  rium, Aluminium oder     Lanthan    ist oder ein  Gemisch von zwei oder mehreren dieser Me  talle und P eine     Boratgruppe,

      eine Phosphat  gruppe oder ein Gemisch davon ist. Diese  Stoffe werden mit wenigstens 3 % eines Stoffes  der     Zusammensetzung    A -P aktiviert, wobei       !1    eines der Metalle Silber,     Thallium,    Zinn,    Blei,     Cer    oder Antimon oder ein Gemisch von  zwei     oder    mehrerer dieser Metalle darstellt.  Aus der sehr grossen     Grippe    von Stoffen, die  von dieser Formulierung umfasst werden, ist  nur eine sehr geringe Anzahl deutlich in der  Patentschrift beschrieben. Wohl ist erwähnt,       da.ss    man besondere Wirkungen durch Verwen  dung von Mangan als zweitem Aktivator er  hält.

   Von den Stoffen mit. zwei Aktivatoren  wird unter anderem     Calciumphosphat    mit     Cer     und Mangan erwähnt, wovon gesagt wird, dass  es bei Erregung mit Strahlung einer     Queck-          silberdampflampe    eine rote Lumineszenz ergibt.  In der Beschreibung der britischen Patent  schrift Nr. 512154 wird überhaupt nichts über  Stoffe gesagt, die mehr als ein Metall der  Gruppe     3T    enthalten. Diese Patentschrift sagt  also durchaus nichts in     bezug    auf die Eigen  schaften von neben     Calcium    auch     Strontium     und Aluminium enthaltenden Phosphaten.

   Es  sind auch keine Regeln gegeben, nach denen  man diese Eigenschaften bei verschiedenen  Zusammensetzungen ableiten könnte. Es ist  also sehr     überrasehend,    dass es im     ternären     System       (Ca0    +     8r0)-P"05-A120.3     ein Gebiet gibt, in dem eine homogene Phase  besteht. Ebenso wenig war es zu erwarten, dass  die Emission von Stoffen innerhalb dieses       Mischkristallgebietes    etwa die gleichen Bänder  wie ein Stoff ohne Aluminium aufweisen  würde. Auch in bezug auf die chemische Sta  bilität sagt diese britische Patentschrift nichts.  



  Um ein klares Bild des     Misclikristallgebie-          tes    zu geben, ist dieses in     Fig.    1 der Zeich  nung mit dem Viereck     .1        BCD    im     ternären     System       (Ca0    +     Sr0)-P20,5        A1203     angedeutet.  



       Fig.    2 zeigt. zwei Emissionskurven der in  den folgenden Beispielen beschriebenen Stoffe,  bei     Erregaing    mit einer Wellenlänge von  <   2537 A.  



  Da die Stoffe aus den folgenden zwei Bei  spielen auf vollkommen ähnliche Weise her  gestellt werden können, werden zunächst die      Ausgangsstoffe für die Herstellung genannt  und danach das Verfahren beschrieben, mit  dessen Hilfe man aus diesen Ausgangsstoffen  die     Lumineszenzstoffe    bereitet.  



  <I>Beispiele:</I>       a)    97,09 g     CaC03     105,04g     Al(NO3)39H20     108,37 g     (NH4)    2 HP04  22,02 g     Ce2(C03)35H20     3,45 g     MuC03     b) 48,58 g     CaC03     71,52 g     SrC03     105,01 g Al     (N03)    3 9     H20     108,37 g     (NH4)    2 HP04  3,45 g     MnC03     22,02g     Ce2(C03)35H20       Die unter     a)    bzw.

   b) vorgenannten Aus  gangsstoffe werden in ein     Becherglas    einge  führt, mit Wasser zu einer leicht umzurühren  den Masse vermengt und tüchtig gemischt.  Die so erhaltene Suspension wird eingedampft,  bis die trockene Masse nicht mehr nach Am  moniak riecht. Der trockene Stoff wird danach  gemahlen und während etwa einer Stunde bei  einer Temperatur von 500 bis 600  C in der  Luft erhitzt. Das so erhaltene Produkt wird  abermals gemahlen und aufs neue erhitzt, dies  mal auf eine Temperatur von etwa 1200  C  in einem Gemisch von Wasserstoff und Stick  stoffgas, das z. B. dadurch angefeuchtet wird,  dass es durch eine Waschflasche mit Wasser  hindurchgeführt wird.  



  Die Emissionskurven der Stoffe nach den  Beispielen sind in     Fig.    2 mit 1 und 2 be  zeichnet, welche Ziffern z. B. a)<I>bzw. b)</I> ge  hören.    Im obigen ist die Rede von der Erregung  mit 2537 A; dies heisst aber nicht, dass die  Stoffe ausschliesslich hierdurch erregbar sind.  Auch mit Strahlen anderer Wellenlängen aus  dem ultravioletten Teil des Spektrums zeigen  sie eine Emission. Erregung mit Elektronen  oder andern     Korpuskularteilchen    ist ebenfalls  möglich; sie können also in elektrischen Ent  ladungsröhren mit einem     Lumineszenzschirm     verwendet werden, in denen     UV-Strahlung       erzeugt wird oder die eine Quelle von Elek  tronen oder sonstigen     Korpuskularteilchen    ent  halten.  



       Gewünschtenfalls    können die Stoffe in  einem Leuchtschirm nach der Erfindung mit  andern     Lumineszenzstoffen    gemischt sein, die  entweder die gleiche oder eine andere Emis  sion aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Leuchtschirm mit einem Phosphat-Lu- mineszenzstoff, der aus einem mit Cer und Mangan aktivierten, kristallisierten Reaktions produkt besteht, das Aluminium, Sauerstoff, Phosphor und wenigstens ein Erdalkalimetall mit einem Atomgewicht zwischen 39 und 89 enthält, dadurch gekennzeichnet, dass diese Elemente in derartigen Verhältnissen vorhan den sind, dass der Lumineszenzstoff homogen ist,
    die gleiche Struktur wie ss-Calciumortho- phosphat hat und durch einen Punkt innerhalb eines viereckigen Mischkristallgebietes ABCD im ternären System (CaO + Sr0)-P205 A1203 darstellbar ist, das von den Linien<I>AB,</I> BC, <I>CD</I> und DA begrenzt wird,
    wobei die Mol- verhältnisse der Oxyde (CaO -I- Sr0), P205 und A1203 in den Eckpunkten A, B, C und D sind A. 3:1:0 B. 40:13:7 C. 86:36:21 D. 96:42: 10 UNTERANSPRÜCHE: 1. Leuchtschirm nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Cermenge 2 bis 4 Mol. % beträgt. 2. Leuchtschirm nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Manganmenge 2 bis 4 Mol. % beträgt. 3.
    Leuchtschirm nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die molare Menge von Cer derjenigen von Mangan gleich ist.
CH303447D 1951-01-06 1952-01-04 Leuchtschirm. CH303447A (de)

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