CH303777A - Leckölleitungslose Einspritzdüse für Flüssige Medien mit in Richtung der Durchströmung erfolgender Eröffnung. - Google Patents

Leckölleitungslose Einspritzdüse für Flüssige Medien mit in Richtung der Durchströmung erfolgender Eröffnung.

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CH303777A
CH303777A CH303777DA CH303777A CH 303777 A CH303777 A CH 303777A CH 303777D A CH303777D A CH 303777DA CH 303777 A CH303777 A CH 303777A
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Langhoff Gerhard
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Langhoff Gerhard
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Description


  Leckölleitungslose Einspritzdüse für flüssige Medien mit in Richtung der Durchströmung  erfolgender Eröffnung.    Gegenstand der Erfindung ist eine leck  ölleitungslose Einspritzdüse für flüssige Me  dien mit in Richtung der Durchströmung  erfolgender Eröffnung, bei welcher ein     Rüek-          schlagventil,    ein Steuerkanten aufweisender,  zylindriseher Rücksaugschieber und ein Zer  stäuberzapfen in Strömungsrichtung hinter  einander angeordnet sind.  



  Gegenüber bekannten Einspritzdüsen die  ser Art kennzeichnet sich der Erfindungs  gegenstand dadurch, dass der bis in den  spritzseitigen Teil der Düse geführte Ventil  schaft an seinem Ende als nicht abdichtender  Zerstäuberzapfen gestaltet und ein durch  eitre Ringnute im Ventilschaft gebildeter und  diesem im Durchmesser gleicher Rücksaug  schieber unmittelbar an den Zerstäuberzapfen  angeschlossen ist, wobei der     Diehtungsdureh-          messer    des Rüekschlagventils sowie der grösste  Durchmesser des Zerstäuberzapfens nicht  grösser sind als der Dichtungsdurchmesser  des Rüeksaugschiebers.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  beispielsweise veranschaulicht.  Fig. 1 zeigt für Längsschnitt, teilweise in  Ansieht die zwischen dem Ventilsitz des  Rücksehlagventils und dem spritzseitigen Teil  einer Hohlstrahldüse angeordnete Düsennadel  bei abgebrochenem oberem Düsenteil.  



  Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch eine ein  baufertige Düse, bei welcher das als Ventil  sitz dienende Druckstück zugleich als Filter    ausgebildet ist und die Schliessfeder hinter  dem Rückschlagventil liegt.  



  Fig. 3 stellt den Längsschnitt durch eine  mit einer Spritzkappe versehene     Düse    dar,  deren oberer Teil abgebrochen ist.  



  Fig.4 zeigt im Längsschnitt eine einbau  fertige Düse, bei welcher ein Führungskörper  für die Düsennadel vorgesehen ist und die  Schliessfeder vor dem Rücksehlagventil liegt,  und  Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch das  spritzseitige Ende einer mit Ventilführungs  körper und Spritzkappe versehenen Düse.  



  In dem abgebrochen gezeigten und mit  einem Einschraubgewinde 24 versehenen Dü  senkörper, gemäss Fig. 1, ist die Nadel 2 mit  engem Spiel in der Bohrung 3 geführt. Eine  Schliessfeder 4 aus Rechteckdraht greift mit  tels des Federtellers 5 sowie mehrerer Kugeln  6 an dem Nadelkopf 7 an. Dieser Nadelkopf 7  trägt das Rückschlagv entil 8 und presst die  ses abdichtend gegen das mit einer     Durclr-          flussbohrung    9 sowie mit. einem Sitz 11 für  das Ventil 8 versehene     Verschhrss-        und    Druck  stück 10.  



  Der geführte Schaft 12 der Nadel 2 weist       I'berströmkanäle    13 auf, die in Stromrich  tung in eine Ringnute 14 einmünden. Der       Schaft    12 endigt in dem diese     Ringnute    14  begrenzenden     und    mit ihm im Durchmesser  gleichen     zylindrischen    Schieber<B>15,</B> der mit  Steuerkanten 16 und 17 versehen ist.      An den Schieber 15 schliesst unmittelbar  der Zerstäuberzapfen 18 an, der mit der  Spritzbohrung 19 den nach Fläche und Lage  veränderlichen Ringquerschnitt 20 bildet und  im     Durchmesser    kleiner ist als die Bohrung  19.

   Zwischen der Spritzbohrung 19 und der  Kante 21 als Ende der Bohrung 3 ist der im  Durchmesser grössere Ringkanal 22 angeordnet,  für den bei kleinen Düsen ein Volumen von  weiger als 1 mm  vorgesehen ist, wenn der  Schieber 15 in ihm steht. Das Volumen des  durch den Ringkanal gebildeten Hohlraumes  ist mit Vorteil so bemessen, dass in     bezug    auf  den Spritzquerschnitt eine weitgehend dros  selfreie Umspülung des Rücksaugsehiebers in  der Eröffnungsstellung gewährleistet ist. Die  Erfahrung hat gezeigt, dass der Ringquer  schnitt, der sich zwischen dem Ringkanal 22  und dem Durchmesser des Rücksaugschiebers  in der Eröffnungsstellung bildet, etwa 1/5 bis  1/10 der Querschnittsfläche des     Rücksaug-          sehiebers    betragen sollte.  



  Wenn von der Zuleitung her der Kraft  stoffdruck über der Dichtungsfläche 23 des  Ventils 8 die Nadelgegenkraft überwindet,  die sich aus der Federkraft 4 plus der Kraft  aus Schieberfläehe 15 mal denn Düsengegen  druck ergibt, so hebt sich das Ventil 8 von sei  nem Sitz 11 ab und vermag die Nadel 2 mit  Schieber 15 und Zapfen 18 sofort bis in die  Eröffnungs- und Spritzstellung zu bewegen.  



  Entsprechend den zeitlichen Zuleitungs  druckschwankungen vor dem Ventil 8  schliesst dieses sofort wieder, und der Arbeits  vorgang wiederholt. sieh so lange wie in der       Zuleitung    durch     Kraftstoffzufuhr    für einen  für den Zerstäubungsvorgang ausreichenden  Druckaufbau gesorgt wird. Diese intermit  tierende Arbeitsweise der nadel 2. begünstigt  den Zerstäubungsvorgang wesentlich.

   Ein  Nachspritzen oder Nachlecken wird durch Be  messung der Diehtungsfläehe 23 im Zusam  menhang mit dem Durchmesser D1 des Ven  tils 8, ferner durch die Bemessung der Quer  schnittsfläche und damit des Durchmessers  D2 des Nadelschaftes 12 mit Schieber 15 und  schliesslich durch die darauf abgestimmte Be  messung des grössten Durchmessers D3 des    zylindrischen und profilierten Zerstäuber  zapfens 18 verhindert, wobei gilt, dass D1 und  D3 höchstens gleich oder     besser    kleiner als  D2 sind.  



  Der Schieber 15 wird beim Eröffnungs  vorgang in den Ringkanal 22 geschoben und  steuert in geringstem Abstand vom     Spritz-          querschnitt    20 entfernt zwischen den Kanten  21 und 16 einen in bezug auf die Grösse die  ses Spritzquerschnittes sehr grossen und v     iel-          fachen    Querschnitt auf, so dass der Kraftstoff  drosselfrei in die Drosselstelle, nämlich den  Spritzquerschnitt 20, strömt und erst. hier  seine potentielle Energie in kinetische Energie  umsetzt, wobei der Kraftstoff in Form eines  Hohlstrahls bei dieser Ausführung aus  gestäubt wird.  



  Infolge der     rücksaugenden    Wirkung des  Schiebers 15 beim Sehliessvorgang, die zu  stande kommt, sobald die Steuerkante 16 des  Schiebers 15 die Kante 21 der Bohrung 3  überfährt, wird der Düsenmund trocken ge  halten, wodurch Verkokungen durch Nach  tropfen vermieden werden. Die rüeksaugende  Wirkung wird in dem Masse erhöht, wie der  Zerstäuberzapfen 18 und die Spritzbohrung  19 im Durchmesser gegenüber dem Schieber 15  kleiner ausgeführt werden. Der Zerstäuber  zapfen 18 ist so ausgebildet, dass er in Schliess  stellung geschützt in der     Spritzbohrung    19  steht. Die Schliessfeder     -1    ist bei dieser Aus  führung in bekannter Weise zwischen dem  Ventil 8 und einer nicht dargestellten Schul  ter des     Düsenkörpers    1 angeordnet.

   Der Fe  derteller 5 ist     konkav    ausgebildet und     schwenk-          bar,    um Unebenheiten an der Stirnfläche der  Feder     -1    auszugleichen, und er hält die Ku  geln 6 kraftschlüssig gegen den Nadelkopf 7.  



  In     Fig.    2 wird eine vollständige Düse uni  Schnitt. gezeigt, wobei die Nadel 2 mit  Ventil 8, Schieber 15 und     Zerstäuberzapfen     18 in     Sehliessstelliing    dargestellt sind. Der Fe  derteller 5 ist unten     finit    einer     Ansehlagfläehe     36 für die     Hnbbegrenzun-    und oben als       Schulterkugellagerring    37     ausgebildet,    damit.

    sieh die Nadel 2 mit     ihrem    Bund 38 gegen  die Kugeln 6     kraftschlüssig    abstützt und  drehbar wird,     nm    eine     Runderhaltung    von      Nadel und Bohrung zu gewährleisten. Zwi  schen dem Federteller 5 und der Körper  schulter 25 einerseits sowie der Schliessfeder 4  und der Nadel 2 anderseits ist ein Hubbegren  zer 26 vorgesehen, dessen     Fussflansch    27 durch  die Schliessfeder 4 gegen die Schulter 25 ge  drückt wird. Der Fussflansch 27 hat     Ausneh-          mungen    28 für die Durchspülung. Der Kör  per 1 ist an dem zuflussseitigen Ende 29 mit  einem Gewinde 30 für eine nicht dargestellte  Überwurfmutter des Zuleitungsanschlusses  versehen.

   Das Druckstück 10 wird durch den  Bund 37 abdichtend gegen die Stirnringfläche  32 des Körperendes 29 gepresst, und zwar mit  tels Überwurfmutter und Anschlusskonus in  der Ausnehmung 44. Das Druckstück 10 ist       fier    im Zusammenhang mit der     Ausbohrung     33 des Körpers 1 als Filter ausgebildet. Die  Kanäle 34 und 35 ermöglichen den     Kraft-          stoffdurehfluss    bis in die Bohrung 9.

   Der Kör  per 1 besitzt am untern Ende einen Ring  spalt 39, wodurch der die Nadelführungsboh  rung 3 enthaltende Teil von mechanischen  und thermischen Materialspannungen frei  gehalten und die eingestrahlte Wärme in     ih-          lem    Fluss gedrosselt sowie über das Gewinde  24 teilweise abgeführt wird.  



  Die Fig. 3 zeigt zwischen dem konkaven  Federteller 5 und den Kugeln 6 den nach  aussen konvexen Schulterkugellagerring 40.  Diese Anordnung ermöglicht der Nadel die  Drehbarkeit und dem Federteller 5 die Ein  stellbarkeit auf schräge Federenden. Am  spritzseitigen Ende des Körpers 1 befindet  sieh eine Spritzkappe 41, die mit     Spritzboh-          rungen    43 ausgebildet ist. Der Zerstäuber  zapfen 18 ist von unten her bis in eine Ebene  des Steuerschiebers 15 und unter diesem  quer mit Bohrungen 42 versehen, so dass der       Kraftstoff    die Spritzbohrungen 43 allseitig  anströmen kann.

   Beim Spritzvorgang wird  die Stirnfläche des Zerstäuberzapfens an die  Bohrungen 43 bis zu einem Abstand heran  geführt, welcher die beabsichtigte Strahlform       ergibt.     



  In Fig. 4 ist der Düsenkörper 1 mit  Spritzbohrung 19 und Ringkanal 22 am  spritzseitigen Ende der Düse gezeigt. Die Na-    delführung 45 mit Bohrung 3 ist als beson  derer gegen die Körperschulter 25 abdich  tender Teil eingesetzt, dessen obere Dicht  fläche 47 gegen eine Dichtfläche 46 am  Druckstück 10 unter dem Anzug des nicht  dargestellten Anschlusskonus in der     Aus-          nehmung    44 gepresst wird. Gegenüber den  Ausführungsbeispielen nach den Fig.1 bis 3  wird hier die Nadel 2 von unten her in die  Führungsbohrung 3 eingebaut, und die  Schliessfeder 4 ist vor dem Ventil 8 angeord  net, um das mit Kraftstoff gefüllte Tot  raumvolumen zwischen dem Ventil 8     und    dem  Schieber 15 zu verkleinern.

   Die Schliessfeder  4 steht auf der Schulter 48 der Nadelführung  45 und zieht mittels des Federtellers 5, der  Lasche 49, des Zwischenstücks 50 und der Ku  geln 6 das Ventil 8 der Nadel 2 auf den  Ventilsitz 11. Das Druckstück 10 dient hier  zur Abdichtung gegenüber dem Körper 1 und  als Filterträger.  



  Das     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    5  weicht von demjenigen nach     Fig.    4 dahin  gehend ab, dass eine Spritzkappe 41 vor  gesehen und der     Zerstäuberzapfen    18 gemäss       Fig.    3 ausgebildet ist.  



  Bei den Beispielen nach     Fig.    1, 2 und 4  erfolgt bei Bewegung des Schiebers 15 in den  Ringkanal 22 hinein, also bei Freigabe des       Durchflusses    zwischen den Steuerkanten 21  und 16 praktisch der Spritzbeginn, ohne dass  hierbei der     Zerstäuberzapfen    1.8 einer Hohl  strahldüse aus der Spritzbohrung 19 aus  gefahren sein muss. Es ergeben sich demnach       Strahlformen,    die nach Massgabe des Nadel  weges zwischen einem schlanken, durchschla  genden, harten Strahl     und    einem ,     aufge-          spreizten,    weichen, kürzeren Kegelschleier  sowie Übergangsformen     wechseln.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Leckölleitungslose Einspritzdüse für flüs sige Medien mit in Richtung der Durchströ- mung erfolgender Eröffnung, bei welcher ein Rüekschlagventil, ein .Steuerkanten aufwei sender, zylindrischer Rücksaugschieber und ein Zerstäuberzapfen in Strömungsrichtung hintereinander angeordnet;
    sind, dadurch ge- kennzeichnet, dass der bis in den spritzseitigen Teil der Düse geführte Ventilschaft an sei nem Ende als nicht abdichtender Zerstäuber zapfen gestaltet und ein durch eine Ringnute im Ventilschaft gebildeter und diesem im Durchmesser gleicher Rücksaugschieber un mittelbar an den Zerstäuberzapfen angeschlos sen ist, wobei der Dichtungsdurchmesser des Rückschlage entils sowie der grösste Durch messer des Zerstäuberzapfens nicht grösser sind als der Dichtungsdurchmesser des Rück saugschiebers. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Leckölleitungslose Einspritzdüse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Düsenende als Spritzkappe ausgebildet und der Zerstäuberzapfen unterhalb des Rücksaugschiebers für die innere Durchströ mung radial und längs durchbohrt ist. 2. Leckölleitungslose Einspritzdüse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Schliessfeder oberhalb des dem Ventilschaft als Führun g dienenden Düsenteils angeordnet ist und rechteckigen Federdrahtquerschnitt aufweist. 3. Leckölleitungslose Einspritzdüse nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen die obere Stirnfläche der Schliessfeder am Ven tilkopf anliegenden Bauteile um Achsen senk recht zur Ventilkörperachse schwenkbar sind. 4.
    Leckölleitungslose Einspritzdüse nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraft schluss zwischen dem Ventilschaft und der Schliessfeder über Kugeln erfolgt. 5. Leckölleitungslose Einspritzdüse nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Düsen körper ein ringförmiger Spalt vorgesehen ist. 6. Leckölleitungslose Einspritzdüse nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Verschluss- druckstück einstüekig und gleichzeitig als Filter ausgebildet ist.
CH303777D 1952-10-21 1952-10-21 Leckölleitungslose Einspritzdüse für Flüssige Medien mit in Richtung der Durchströmung erfolgender Eröffnung. CH303777A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237249B (de) * 1959-09-07 1967-03-23 Josef Renner Vorrichtung zum Verhindern des Nachtropfens von OEl-Zerstaeuberbrennern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1237249B (de) * 1959-09-07 1967-03-23 Josef Renner Vorrichtung zum Verhindern des Nachtropfens von OEl-Zerstaeuberbrennern

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