CH305043A - Verfahren zur Herstellung eines Nicotinsäureesters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Nicotinsäureesters.

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CH305043A
CH305043A CH305043DA CH305043A CH 305043 A CH305043 A CH 305043A CH 305043D A CH305043D A CH 305043DA CH 305043 A CH305043 A CH 305043A
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nicotinic acid
acid
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Gmbh Dr Karl Thomae
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Thomae Gmbh Dr K
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  Verfahren zur Herstellung eines     Nicotinsäureesters.       Das     Hauptpatent    betrifft ein Verfahren  zur     Herstellung    von     Nicotinsäure-ss-butoxy-          äthylester,    der durch Umsetzung von     Nicotin-          ;äure    oder eines     Nicotinsäurederivates,    wie  z. B.     Nieotinsä,urechlorid-hydrochlorid,        Nico-          tinsäureanliydrid    oder     Nieotinsäurea.lkylestern          finit        Äthylen.glykolmonobutylä-ther    erhalten  wird.  



       Gegenstand    des vorliegenden Patentes ist  nun ein Verfahren zur Herstellung eines  neuen     Nieotinsäureesters,    nämlich des     Nieot.in-          säure-co-äthoxydiä.thylenglykolesters,    das     da-          (lureli    gekennzeichnet ist, dass man     Nicotin-          sänre    oder ein     Nieotinsäurederivat    mit dem       llonoätlivläther    von     Diäthylenglvkol    umsetzt.  



  Die so erhaltene Verbindung stellt eine  ölige, gelbliebe Flüssigkeit vom     Kp.12    = 179       bis        1.80     dar, die ein hyperämisierendes Mittel  von langer Wirkungsdauer ist.  



  Wird die Umsetzung der     Ausgangsstoffe     in Gegenwart von organischen Lösungsmitteln  vorgenommen, so können beispielsweise Ben  zol,     Toluol,        Tetrachlorkohlenstoff    u. ä. Ver  wendung finden.  



  Man kann die Umsetzung vorteilhaft in  Gegenwart von wasserentziehenden oder säure  bindenden Mitteln vornehmen. Als wasserent  ziehende Mittel sind unter anderem Salzsäure  und     Schwefelsäure    geeignet. Bei     Verwendung     von     Nieotinsäurehalogeniden    als     Ausgangs-          inaterial    kommen zur Bindung des freiwer  denden Halogenwasserstoffes     Pyridin,        Dime-          t.liylanilin        u.    ä. in Betracht.

      <I>Beispiel 1:</I>  123g     Nicotinsäure    und 250 g     Diäthylen-          glykolinonoätliyläther    werden in einen Kol  ben gegeben, der mit einem weiten, langen,  als Luftkühler dienenden Glasrohr, einem in  die Flüssigkeit. reichenden     Gaseinleitungsrohr     und einem ebensolchen Thermometer versehen  ist. Der Kolben befindet sich in einem Ölbad,  das so geheizt wird, dass die im Kolben be  findliche Flüssigkeit in stetem, kräftigem Sie  den gehalten wird. Gleichzeitig leitet man  durch das     Gaseinleitungsrohr    einen steten       Stickstoffstrom.    Die Temperatur der Flüssig  keit steigt im Verlauf von fünf Stunden kon  tinuierlich von 190 auf 205 .

   Danach lässt man  erkalten, saugt von der nicht umgesetzten       Nicotinsäure    ab, die zum nächsten Ansatz  wieder verwendet. wird, und destilliert im  Vakuum. Der     Nicotinsäure-co-äthoxydiäthylen=          glykolester    wurde als ölige, gelbliche Flüssig  keit vom     Kp.12    = 179-180  in einer Aus  beute von 11-0 g erhalten.         Beispiel   <I>2:</I>    123 g     Nicotinsäure    werden mit 400 g  reinem.     Thionylchlorid    versetzt und 30     Mina-          ten    unter     Rückfluss    erhitzt.

   Man     destilliert     die Hauptmenge des überschüssigen     T'hionyl-          chlorids    bei gewöhnlichem Druck und den  Rest im Vakuum, gegebenenfalls unter Zusatz  von Benzol, ab. Zu dem so erhaltenen     Nicotin-          säurechlorid-hydrochlorid    gibt man unter       Rückflusskühlung    und kräftigem Schütteln      eine     Mischung    von 160 g     Diäthylenglykol-          monoäthyläther    und 200g wasserfreiem     Pyri-          din,    wobei starke     Erwärmung    eintritt.

       @Tach-          dem    vollständige     Lösung    eingetreten ist, lässt  man     einige    Stunden stehen, gibt. dann Wasser       und    so viel     Natriumearbonat    zu, bis keine  Kohlensäure mehr entweicht. Die abgeschie  dene ölige Flüssigkeit wird der Vakuumdestil  lation     unterworfen.    Es wurde eine Ausbeute  von 109 g einer öligen, gelblichen Flüssigkeit  vom     Kp.h    = l79-181  erhalten.  



       Beispiel   <I>3:</I>  100 g     Nicotinsäureäthylester    und 300       Diäthylenglykolmonoä.thylät'her    werden     zweek-          mä.ssig    unter Zusatz von 1 g     Nicotinsäure    als  Katalysator und     unter        Durehleiten    eines       inerten    Gasstromes 12 Stunden am Luftküh  ler im Ölbad in stetem Sieden gehalten. Nach  dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch im  Vakuum destilliert.

   Der zuerst übergehende  Anteil an unverändertem     Diäthylenglykol-          monoäthylät.her    wird abgetrennt und das nun  folgende Gemisch aus     Nicotinsäureät'hylester     und     Nicotiusäure-o)-äthoxydiäthylenglykol-          ester    aufgefangen. Nach dem Durchschütteln  mit Wasser erhält     mann    eine ölige Schicht, die  nochmals im Vakuum destilliert wird. Es  wurde eine Ausbeute von 80 g einer öligen,  gelblichen Flüssigkeit vom     Kp.i2    = 179-181   erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Nicotinsäureesters, dadurch gekennzeichnet, dass mann Nicotinsäure oder ein Nieotinsäure- derivat mit dem Monoäthyläther von Diäthy- lenglykol umsetzt.
    Der erhaltene Nicot.insäure-(,)-äthoxydi- äthylenglykolester stellt eine ölige, gelbliehe Flüssigkeit vom Kp.i. = 1i9-180 dar und soll als hyperämisierendes Mittel von langer Wirkungsdauer Verwentluno, finden. UNTER ANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeiehnet, dass als Ausgangsstoff Nieotinsäure verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Ausgangsstoff Nicotinsäur echloricl verwendet wird. 3. Verfahren naeh Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Ausgangsstoff Nicotinsäurearihydrid verwendet wird. Verfahren nach Patentanspriieh, da durch gekennzeichnet, dass als Ausgangsstoff ein Nicotinsäurealkvlester verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeiehnet, dass man die Umset- zung in Anwesenheit. von. organischen Lö sungsmitteln vornimmt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch @ekennzeiehnet, dass man die Umsetzung- in Anwesenheit von wasserentziehenden Mitteln vornimmt. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Anwesenheit von säurebindenden Mitteln vornimmt. B. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprueh 3, -dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Anwesenheit von wasserentziehenden Mitteln vornimmt.
CH305043D 1950-10-09 1951-10-04 Verfahren zur Herstellung eines Nicotinsäureesters. CH305043A (de)

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