CH305811A - Schleifringdichtung. - Google Patents
Schleifringdichtung.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
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- F16J15/34—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
- F16J15/38—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member sealed by a packing
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Description
Schleifringdichtung. Die Erfindung betrifft eine selbsttätig sich nachstellende Schleifringdiehtung für rotierende Wellen, die dadurch gekennzeich net ist, dass sie eine einen Schleifring in der abdichtenden Stellung haltende Schleifring fassungsbüchse aufweist, welch letztere inner halb von Dichtungsorganen, die das Innere eines - Gehäuses abdichten, axial verschieb bar ist.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes ein Schnitt durch einen Teil des Gehäuses einer Rotations pumpe dargestellt.
Mit 1 ist die Welle der Rotationspumpe bezeichnet, die einen Wellenbund 2 trägt. Druckraumseitig liegt am Wellenbund 2 ein Schleifring 3 an, dessen Innendurchmesser grösser ist als der Wellendurchmesser. Die dem Wellenbund 2 abgekehrte Seite des Schleifringes 3 steht in Berührung mit einem radialen Mittelteil 4a einer Schleifringfas- sungsbüchse, welcher Teil 4ca zwei zylindrische Teile 4b und 4e, der Büchse von versehiede- n.en Aussen- und Innendurchmessern mit einander verbindet.
Der Schleifringfassungs- Büchsenteil 4b besitzt mindestens angenähert den gleichen lichten iDuxchmesser wie der Schleifring 3, berührt also die Welle 1 nicht, nährend der Büchsenteil 4c einen Innen durchmesser besitzt, der etwas- grösser ist als der Aussendurchmesser des Wellenbundes 2.
Auf dem Schleifringfassüngsbüchsenteil4b liegt koaxial ein aus gummielastischen: Mate- rial bestehender Dichtungsring: 5 auf, wäh rend, auf dem Büchsenteil 4c ein ebenfalls gummielastischer Dichtungsring 6 koaxial an geordnet ist, wobei die Schleifringfassungs- Büchse gegenüber den beiden Ringen 5 und 6 axial verschiebbar ist. Die -beiden Ringe 5, 6 dichten das Innere des Gehäuses 9 nach aussen ab.
Der Ring. 5 wird zwischen einem in das Gehäuse 9 eingesetzten Fassungsring 7 mit nach einwärts gerichtetem, dein Büchsenteil 4a zugekehrtem Flansch 7a und einem in den Fassungsring 7 eingeschraubten Anschlag ring 8 festgehalten und gegen axiale Ver schiebung gesichert. Der Anschlagring 8 er fasst, in Umfangsrichtung gesehen, nur einen Teil des Dichtungsringes 5, so dass der In nendruck der Pumpe auf den übrigen End- teil des Ringes 5 einwirken kann zum Zwecke der Abdichtung gegenüber dem Büchsenteil 4b.
Der Dichtungsring 6 liegt einerseits auf dem Büchsenteil 4c auf, anderseits an der Wandung des Gehäuses 9 und ausserdem an der innern Stirnfläche eines als Anschlag, dienenden, mit dem Gehäuse 9 lösbar verbun denen Lagerflansches 10 an.
Die beiden Dichtungsringe 5 und 6 zu sammen mit der Schleifringfässungsbüchse und dem Fassungsring 7 begrenzen eine an nähernd ringförmige Kammer 11, in die zwei im Gehäuse 9 vorgesehene Bohrungen 12 und 13 münden. Die Bohrung 12 dient zur Ein führung eines Schmiermittels in die Kam mer 11 und zur Nachfüllung von solchem. vermittels eines Schmiernippels 14, Die Boh- rang 13 steht in Verbindung mit einem Wind kessel 15.
Der die grösseren Durchmesser aufwei sende zylindrische Büchsenteil 4c trägt einen radial nach aussen, in die Kammer 11 ragen den Flansch 4d, an dem das eine Ende einer Druckfeder 16 anliegt. Das andere Federende liegt an einer innern, dem. Lagerflansch 10 gegenüberliegenden Radialfläche des Gehäu ses 9 an.
Bei der Inbetriebsetzung der Pumpe wirkt der herrschende Innendruck auf die dem Druckraum zugekehrte kreisringförmige End- fläche 4e des Büchsenteils 4b. Dieser Innen druck hat zur Folge, dass die Schleifring fassungsbüchse den Schleifring 3 an den -Wel lenbund 2 andrückt unter gleichzeitiger Er zielung einer abdichtenden Wirkung zwischen dem Schleifring und dem Büchsenteil 4a einerseits und zwischen ersterem und dem Wellenbund anderseits.
Die Druckfeder 16 wirkt im gleichen Sinne wie der im Druck- raun der Pumpe herrschende Druck, ist aber derart bemessen, dass der Anpressdruck der Schleifringfassungsbüchse auf dem Schleif ring 3 nur so gross ist, dass sich bei still stehender Pumpe kein das Eindringen. von Fremdkörpern ermöglichender Luftspalt zwi schen dem Schleifring 3 und dem Wellen bund 2 oder zwischen ersterem und dem Büchsenteil 4a einstellen kann.
Der 'Wind kessel 15 wirkt ebenfalls im Sinne eines zu sätzlichen Sicherungsorganes. Er ermöglicht die Schaffung eines druckelastischen Luftpol sters, das sich beim Einbringen des Schmier stoffes in die Kammer 11 bildet, indem die Luft aus der letzteren durch die Bohrung 13 entweicht und als Druckmittel auf dem Schmiermittel lastet. Das Schmiermittel be wirkt eine annähernd reibungsfreie axiale Verschiebbarkeit der Sehleifringfassungs- büchse gegenüber den Dichtungsringen 5 und 6.
Wie leicht ersichtlich, wird trotzdem der Schleifring 3 mit der Zeit zufolge der durch die Rotation der Welle bedingten Ab nützung allmählich dünner wird, durch ent sprechende axiale Versehiebiing der Sehleif- ringfassungsbüchse die Abdichtung zwischen letzterer und dem Schleifring 3 bzw. zwischen diesem und dem Wellenbund selbsttätig ge- währleistet.
Die Dichtungsringe können aus syntheti schem Kautschuk oder andern gummielasti- schen Kunststoffen gebildet oder als mehr teilige Dichtungsorgane ausgebildet und aus verschiedenen Werkstoffen hergestellt sein. Der Dichtungsring 5 kann auf den Flansch 7a des Fassungsringes 7 aufvulkanisiert sein. Der Dichtungsring 6 könnte auch von einem Fassungsring analog dem Ring 5 in Stel lung gehalten sein, welcher Fassungsring ein Aussengewinde trägt und in ein in die Ge häusenabe eingeschnittenes Innengewinde ein geschraubt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Selbsttätig sich nachstellende Schleifring dichtung für rotierende Wellen, dadurch ge kennzeichnet, dass sie eine einen Schleifring (3) in der abdichtenden Stellung haltende Schleifring-fassungsbüchse aufweist, welch letztere innerhalb von Dichtungsorganen, die das Innere eines Gehäuses (9) abdichten, axial verschiebbar ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Schleifringdichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehleifringfassungsbüehse zwei zylindrische, verschiedene Aussen- und Innendurchmesser aufweisende, durch einen radialen Mittelteil (4a) unter sich verbundene Teile (4b, 4e) besitzt, von welchen Teilen derjenige mit den grösseren Durchmessern einen radial nach aussen abstehenden Flansch (4d) aufweist.2. Schleifringdiehtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass eines der Dichtungsorgane als Dichtungsring (5) über dem Sehleifring- fassungsbüchsenteil (4b) mit den kleineren Durchmessern angeordnet ist und in einem in das Gehäuse (9) eingesetzten Fassungsring (7) eingelegt ist, welcher Dichtungsring (5) zwischen einem Flansch (7a) des Fassungs ringes (7) und einem Anschlagring (8) fest gehalten ist, 3.Schleifringdichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, däss eines der Dich tungsorgane als Dichtungsring (6) über dem Schleifringfassungsbüchsenteil (4c) mit den grösseren Durchmessern angeordnet ist und an einem mit dem Gehäuse (9) lösbar verbunde nen Lagerflansch: (10) anliegt.4. Schleifringdichtumg nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifringfassungs- büchse zusammen mit den beiden Dichtungs ringen (5, 6) und dem Fassungsring (7) eine zur Aufnahme von Schmiermittel vorgesehene Kammer (11) begrenzen, zum Zwecke der Schmierung der Berührungsflächen zwischen den Dichtungsringen und der Schleifringfas- sungsbüchse. 5.Schleifringdichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kammer (11) eine die Schleifringfassungsbüchse an den Schleif ring (3) anlegende Druckfeder (16) ange ordnet ist. 6. Schleifringdichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (11) mit einem zur Aufnahme der beim Einführen von Schmiermittel in die Kammer verdrängten Luft dienenden Behälter (15) verbunden ist, zum Zwecke der Bildung eines druckelasti schen, das Schmiermittel unter Druck halten den Luftpolsters.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH305811T | 1952-11-01 |
Publications (1)
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|---|---|
| CH305811A true CH305811A (de) | 1955-03-15 |
Family
ID=4492579
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH305811D CH305811A (de) | 1952-11-01 | 1952-11-01 | Schleifringdichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH305811A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3123109A (en) * | 1964-03-03 | Means for preventing loss of lubricant in gear chambers | ||
| US4613140A (en) * | 1984-10-17 | 1986-09-23 | Knox Gary W | Self-aligning lubricating stuffing box |
-
1952
- 1952-11-01 CH CH305811D patent/CH305811A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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