CH305836A - Dreischenkliger Einphasen-Regeltransformator für Lokomotiven. - Google Patents
Dreischenkliger Einphasen-Regeltransformator für Lokomotiven.Info
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Description
Dreischenkliger Einphasen-Regeltransformator für Lokomotiven. Die Erfindung bezieht sich auf dreischenk- lige Einphasenregeltransformatoren für elek trische Lokomotiven.
Es ist bekannt, solche Transformatoren mit einer auf dem Mittel schenkel sitzenden Primärwicklung ohne An zapfungen (Hauptprimärwicklung) und einer diese mit veränderlicher Spannung speisenden Regelwicklung, die auf einem Aussenschenkel untergebracht ist, zu versehen, während der andere Aussenschenkel unbewickelt bleibt, wo bei die Windungszahl der Regelwicklung etwa doppelt so hoch ist wie die Windungszahl der unangezapften Wicklung.
Durch diese Bemes sung der Wicklungen wird der Magnetfluss im Schenkel der Regelwicklung dem Mittelwert des Magnetflusses im Mittelschenkel angegli chen. Der Differenzfluss im- unbewickelten Schenkel wird dadurch zu einem Minimum. Diese vorgeschlagene Transformatorausfüh- rung ist in der Praxis nie verwirklicht wor den,
da ihre Bauform wegen der verschieden grossen Schenkelquerschnitte bei gegebener Schichthöhe des Eisenkernes nur jeweils bei einem der beiden Wicklungen tragenden Schenkel eine angenähert runde Querschnitts form ermöglicht und damit die Verwendung von runden, also weitgehend kurzschlussfesten Wicklungen gestattet; während. dagegen bei dem andern Wicklungen tragenden Schenkel infolge der gegebenen Schichthöhe des Eisen fernes keine runde Querschnittsform des Schenkels erreichbar war.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lösung anzugeben, die es gestattet, den dreischenk- ligen Eisenkern derartiger Transformatoren so auszubilden, dass runde Spulen für beide Wicklungen tragenden- Schenkel verwendbar sind.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Induktion im Mittelschenkel höher gewählt ist als in dem die Regelwick- hing tragenden Aussenschenkel, so dass die Schichthöhe des Mittelschenkels der des Au- ssenschenkels sich nähert, wobei die Quer schnittsfläche beider Schenkel der Kreisform angepasst ist.
Für die erfindungsgemässe Lösung waren nachstehende Überlegungen massgebend: Bekanntlich sind Lokomotivtransformato ren grossen Spannungsschwankungen unter- worfen. Es kann damit .gerechnet werden,. dass bei einer Nennspannung von 15 kV noch eine Erhöhung auf 18 kV eintritt. Diese Spannungserhöhung tritt aber für den Mittelschenkel nicht nachteilig in Erschei nung, da ja. die höchste Sekundärspannung, nämlich die für den Antriebsmotor zulässige Maximalbetriebsspannung, z. B. mit 500 V festliegt.
Infolge dieser Tatsache kann die In duktion im Mittelschenkel um etwa 201/o be denkenlos erhöht werden. Des weiteren kann man unterstellen, dass die hohen Spannungs stufen nur ganz kurzzeitig,. und zwar -mir zur Beschleunigung des Zügen benötigt werden. Infolgedessen kann man die Induktion im Mit- telschenkel zusätzlich noch höher setzen, ohne dadurch dessen Erwärmung bei dieser kurz zeitigen Belastung unzulässig hoch zu treiben. Wenn man darüber hinaus für den Kernauf bau des Mittelschenkels noch hochmagnetisier- bare Bleche, z.
B. kaltgewalzte Bleche, wie sie beispielsweise unter dem Handelsnamen Tex- tur-Bleche auf dem Markt sind, benützt, dann lässt sich die Induktion im Mittelschenkel nochmals beträchtlich erhöhen. Durch all diese vorgenannten Massnahmen wird es möglich, die Quersehnittsfläche des Mittelschenkels ganz beträchtlich ui verkleinern, und zwar so, dass sich die Schichthöhe der Schichthöhe des die Regelwicklung tragenden Aussenschen kels stark nähert.
Damit bleibt nur noch ein kleiner Unterschied in der Schichthöhe der beiden Schenkelblechpakete übrig, vorausge setzt, dass die beiden Schenkel der Kreisform angepasste Querschnittsformen haben.
Wenn man nun diese kleinen Unterschiede in der Blechpaketschichthöhe der beiden Schenkel da durch ausgleicht, dass man zu beiden Seiten der vom Regelschenkel zum Mittelschenkel führenden Joche zusätzliche B,lechpaketstücke anordnet, in einer solchen Stärke, dass die Stärke des Mittelschenkels im Joch erreicht wird, dann sind nicht nur in diesen Jochteilen ganz einwandfreie magnetische Verhältnisse geschaffen, sondern es ergibt sich dabei gleich zeitig noch ein besonders günstiger Kernauf bau.
An Hand der Zeichnung, die ein Ausfüh rungsbeispiel eines gemäss der Erfindung aus geführten dreischenkligen Lokomotivtransfor- mators in Draufsicht zeigt, soll die Erfindung näher erläutert werden Mit 1, 2 und 3 sind die drei Schenkel des Eisenkernes bezeichnet, und zwar ist 1 der eine Regelwicklung 4 tragende eine Aussenschenkel, während 3 der wicklungsfreie andere Aussen schenkel ist.
Der Mittelschenkel 2 trägt eine Niederspannungswicklung 5 und eine von der Regelwicklung 4 des Aussenschenkels 1 mit veränderlicher Spannung gespeiste Hochspan- nungswickhuig 6. Da die Querschnittsfläche beider Schenkel 1 und 2 im Ausführungsbei spiel durch Abstufen der Blechschichtung der Kreisform angepasst ist, haben auch sämtliche Wicklungen runde, also kurzschlussfeste Form.
Der Aussenschenkel 3 kann beliebige Quer schnittsform, insbesondere Rechteckform ha ben. Mit 7 und 8 sind Blechpaketstücke, die auf den Aussenschenkel 1 und die diesen Schenkel mit dem Mittelschenkel verbindenden Joche aufgesetzt sind, bezeichnet. Die Schicht höhe dieser Blechpakete ist so gewählt, dass der Unterschied in der Schichthöhe zwischen Mittelschenkel und Regelschenkel ausgeglichen wird. Die aufgesetzten Blechpakete haben vor zugsweise rechteckige Form, wie dies die Zeichnung zeigt. Statt dessen können selbst verständlich die aufgesetzten Blechpakete auch abgestuft sein, indem ihre Schichtstärke gegen den Mittelschenkel zu grösser wird.
Ihren An schluss an den Mittelschenkel, in den sie ein geschachtelt sind, finden sie bei 9, während sie an dem Schenkel 1 seitlich anliegen und dessen Mitte vorzugsweise etwas überragen. Weil diese aufgesetzten Blechpakete verhält nismässig geringe Schichthöhe haben, ist die Wicklungspressung der Regelwicklung 4 in keiner Weise beeinträchtigt. Während für den Aufbau des Mittelschenkels 2 hochmagnetisier- bare Bleche, z. B. kaltgewalzte Bleche, benützt sind, werden die übrigen Kernteile samt den aufgesetzten Blechpaketen an den Jochen zweckmässig aus gewöhnlichem Transformator blech hergestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Dreischenkliger Einphasenregeltransfor- mator für elektrische Lokomotiven, versehen mit einer auf dem Mittelschenkel angeordne ten Primärwicklung ohne Anzapfungen und einer diese Wicklung mit veränderlicher Span nung speisenden Regelwicklung, die auf einem Aussenschenkel angeordnet ist, während der dritte Schenkel unbewickelt ist, wobei die Windungszahl der Regelwicklung etwa dop pelt so hoch ist wie die Windungszahl der unangezapften Wicklung, dadurch gekenn zeichnet,dass die Induktion im Mittelschenkel höher gewählt ist als in dem die Regelwick lung tragenden Aussenschenkel, so dass die Schichthöhe des Mittelschenkels der des Aussen- Schenkels sich nähert, wobei die Querschnitts fläche beider Schenkel der Kreisform ange passt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Regeltransformator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die In- duktion im Mittelschenkel 20 bis 50 % höher gewählt ist als im Regelwicklungsschenkel. 2. Regeltransformator nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die zum Aufbau des Mittelschenkels benützten Bleche eine höhere Magnetisierbar- keit zulassen als die zum übrigen Kernaufbau verwendeten Bleche. 3.Regeltransformator nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der nach Erhöhung der Induktion im Mittelschenkel noch vorhandene Unterschied in der Schichthöhe zwischen Mit- telsehenkel und Aussenschenkel durch Aufset zen von zusätzlichen Eisenblechpaketen zu bei den Seiten der vom Aussenschenkel zum Mit telschenkel führenden Joche ausgeglichen ist. 4.Regeltransformator nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlich aufgesetz ten Jochblechpakete bis über die Mitte des Regelschenkels reichen. 5. Regeltransformator nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Aussenschenkel des Dreischenkelkernes. samt anschliessenden Jochen und aufgesetzten Zusatzjochpaketen aus gewöhnlichem Transformatorblech be stehen.6. Regeltransförm.ator nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch. gekennzeichnet, dass der Mittelschenkel aus kaltgewalzten Blechen aufgeschichtet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH305836D CH305836A (de) | 1951-12-15 | 1952-10-08 | Dreischenkliger Einphasen-Regeltransformator für Lokomotiven. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH305836A (de) |
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1952
- 1952-10-08 CH CH305836D patent/CH305836A/de unknown
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