CH306643A - Verfahren zur Herstellung des Triäthylesters der 6-Methyl-5-acetyl-2,3,4-pyridintricarbonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des Triäthylesters der 6-Methyl-5-acetyl-2,3,4-pyridintricarbonsäure.

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CH306643A
CH306643A CH306643DA CH306643A CH 306643 A CH306643 A CH 306643A CH 306643D A CH306643D A CH 306643DA CH 306643 A CH306643 A CH 306643A
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  Verfahren zur Herstellung des     Triäthylesters    der     6-Methyl-5-acetyl-2,3,4-pyridintricarbonsäure.       Die vorliegende     Erfindung    bezieht sieh  auf ein Verfahren zur Herstellung des     Tri-          äthylesters    der     6-Methyl-5-acetyl-2,3,4-pyridin-          tricarbonsäure    der folgenden Formel:  
EMI0001.0008     
    der insbesondere als     Zwischenprodukt    für die       Synthese    des     Pyridoxins    verwendet werden  kann. Der nach dem erfindungsgemässen Ver  fahren erhaltene Ester stellt eine neue Ver  bindung dar.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  dureli gekennzeichnet,     da.ss    man den Triäthyl-         ester    einer     a-Keto-y-alkoxy-akonitsäure    mit       lminoacetylaceton        ringschliesst.     



  Der so erhaltene Ester ist eine Flüssigkeit  vom Siedepunkt 190-195  C bei 1 mm     Hg     und weist einen Brechungsindex von     n1     = 1,4973 und eine Dichte von     d25    = 1,178  auf.  



  Die     a-Iieto-y-alkoxz--akonitsäuretriäthyl-          ester    - es kommt vor allem die     y-Äthoxwver-          bindung    in Betracht - können durch Um  setzung des     Diäthylesters    der     Oxalessigsäure     mit dem     Äthylester    einer     Trialkoxyessigsäure     in Gegenwart eines     aliphatischen        Carbonsäure-          anhydrids,    wie     Essigsäureanhydrid,    erhalten       'werden.    Die ganze Synthese kann in diesem  Fall durch folgende Formeln wiedergegeben  -werden,

       -worin    R Äthyl,     R,    eine niedere     Alkyl-          gruppe    und     Ac    den Rest einer niederen     ali-          phatischen        Carbonsäure    bedeutet  
EMI0001.0041     
         Beispiel:     Der     Triäthylester    der     a-Iieto-y-ätlioxy-ako-          nitsäure    wurde wie folgt hergestellt:

   220 g    (1     Mol)        Äthylester    der     Triäthoxyessigsäure     [erhalten nach dem Verfahren von     Anschütz,          Ann.    254, 3 (1899)     ],    188 g     (114Iol)    Diäthyl-           ester    der     Oxalessigsäure    (erhalten nach dem  in Beilstein, Band 3, Seite 782 beschriebenen  Verfahren) und 225 g (2,2     Mol)    reines Essig  säureanhydrid     wurden    in einem mit luftge  kühltem     Rückflusskühler    versehenen Kolben  gemischt.

   Die Mischung wurde in einem Ölbad  eine Stunde lang auf etwa 120  C und dann  etwa 8 Stunden lang auf etwa 140  C erhitzt.  Das während der Reaktion gebildete     Äthyl-          acetat    konnte durch den Kühler entweichen.  Das     Reaktionsprodukt    wurde dann unter ver  mindertem Druck destilliert. Zunächst. wurde  ein aus     Essigsäureanhydrid,        Oxalsäureäthyl-          ester    und unverändertem     Oxalessigsäureäthyl-          ester    bestehender Vorlauf erhalten.

   Dann  destillierte der     Triäthy        lester    der     a-Keto-y-          äthoxy-akonitsäure    bei einer Temperatur von  154 bis 156  C und bei einem Druck von etwa  0,3 mm     Hg    über.  



  Zu 64 g (0,2     Mol)    des     Triäthylesters    der       a-Keto-y-äthoxy-akonitsäure    wurden 25 g  (0,25     Mol)        Iminoacetylaceton    hinzugegeben.  Die Mischung wurde von Zeit zu Zeit gerührt,  bis sieh das     Iminoacetylaceton    gelöst hatte,  was etwa     i/2    Stunde in Anspruch nahm. Nach  etwa einstündigem Stehen hatte sich die Tem  peratur der Lösung selbständig auf etwa  50  C erhöht.

   Die Lösung wurde etwa 2 Stun  den lang auf etwa 60 bis 70  C erhitzt, dann  abgekühlt und mit 250 cm- Äther     extrahiert:     Der Ätherauszug wurde zweimal mit je  300     em3        gesättigter        Natriumcarbonatlösung     gewaschen und getrocknet, worauf der Äther  abgedampft wurde.  



  Die zurückbleibende, den     Triäthylester    der       6-Methyl-5-acetyl    - 2, 3,4 -     pyridintricarbonsäure     enthaltende Flüssigkeit wurde durch Hoch-    v     akuumdestillation        gereinigt.    Es wurden so       48        g        (69%        der        Theorie)        im        wesentlichen        rei-          ner    Ester erhalten. Er siedete bei etwa 190  bis 195  C und einem     Ilg-Druck    von etwa  1 mm.

   Die Werte für den Brechungsindex und  die Dichte waren folgende:     nD    = 1,4973;       d25        =        1,178.        Die        Analyse        ergab        57,67%        C,          6,24%        H        und        3,85%        N,        während        die        berech-          neten    Werte 58,110/9C, 6,030/9H und     3,990/9N     betrugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung des Triäthyl- esters der 6-Methyl-5-acetiTl-2,3,4-pyridintri- carbonsäure der folgenden Formel: EMI0002.0068 dadurch gekennzeiehnet, dass man den Tri- äthylester einer a-Keto-y-alkoxy-akonitsäure mit Iminoacetylaceton ringschliesst. Der so erhaltene Ester ist.
    eine Flüssigkeit vom Siedepunkt 190-195 C bei 1 mm Hg und weist einen Brechungsindex von n D = 1,4973 und eine Dichte von d25 = 1,178 auf. UNTERANSPRZ?CH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Triäthylester der a-Keto-y-äthoxi--alzonitsäure verwendet.
CH306643D 1951-03-16 1952-02-27 Verfahren zur Herstellung des Triäthylesters der 6-Methyl-5-acetyl-2,3,4-pyridintricarbonsäure. CH306643A (de)

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