<B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 298804. Elektrischer Flächenheizkörper. Es ist bei Windschutzscheiben an Kraft und Luftfahrzeugen bekannt, an eine Grund scheibe eine Heizscheibe anzusetzen. Dabei ist die Anordnung so, dass die Heizdrähte in einen Luftraum zwischen den beiden Scheiben zu liegen kommen. Die als Vorsatzscheibe aus- gebildete Heizscheibe wird mittels besonderer Ilalterungen oder mittels Gummisaugern an der Grundscheibe oder an deren Rahmen be festigt.
Dieser bekannten Anordnung haften ver schiedene Nachteile an. Einmal wird das Blickfeld durch die Halterungen eingeengt und damit die Sicht verhindert. Anderseits ist es bisher trotz der verschiedensten Abdich tungsmittel nicht gelungen, den zwischen der Grundscheibe und der Vorsatzscheibe einge schlossenen Luftraum vollkommen trocken und staubdicht abzuschliessen. Durch die Druckänderungen der umgebenden Atmo sphäre, durch Feuchtigkeitseinflüsse und durch auftretende Wärmeunterschiede inner halb < der abgesperrten Luft und der umgeben, den Luft waren immer Möglichkeiten geschaf fen, dass sich das Luftvolumen innerhalb des eingeschlossenen Raumes durch Diffusion änderte.
Ausserdem kamen damit Unreinig- keiten in den abgeschlossenen Luftraum. Es zeigten sich Niederschläge, hervorgerufen durch Staub oder Korrosionserscheinungen an einer der beiden Scheiben. Auch Feuchtig keitsniederschläge traten dann auf, wenn gar keine Heizung erforderlich war, das heisst, wenn Temperatur und Feuchtigkeitsunter- schiede zwischen dem abgeschlossenen Raum: und der äussern Atmosphäre auftraten.
So musste man die Heizscheiben oft in Betrieb setzen, um überhaupt den zwischen den Schei ben vorhandenen Feuchtigkeitsniederschlag zu beseitigen.
Die Erfindung ermöglicht, diese Nachteile zu vermeiden und betrifft einen elektrischen Flächenheizkörper, der wenigstens einen Grundteil aus einem Heizdrähte enthaltenden und aus elektrisch isolierendem Werkstoff bestehenden Grundkörper aufweist und sieh dadurch auszeichnet, da-ss zur Gewährleistung einer Wärmeabgabe an jeder Stelle der einen Oberfläche des Grundteils die Heizdrähte in dem Werkstoff des Grundkörpers derart an geordnet sind,
dass das Verhältnis des Ab standes der Heizdrähte von der näheren Ober fläche des Grundkörpers zum Abstand der Heizdrähte untereinander nicht kleiner als 1: n und nicht grösser als 2: ic ist, und dass der Grundteil unter Bildung eines Luftspaltes über einen abdichtenden, auf den Rand des Grundteils aufgesetzten Haltestreifen mit einer durchsichtigen Zusatzplatte verbunden ist. Durch die Stärke dieses Halte- und Ab dichtungsstreifens hat man es in der Hand, den Luftspalt zwischen den beiden Scheiben beliebig gross zu machen.
Als Abdichtungs- streifen dienen vorzugsweise farblose oder durchsichtige, feuchtigkeitsunlösliche und feuchtigkeitsundurchlässige Filmstreifen. Be kannte solche Streifen zeigen eine :grosse Haft fähigkeit und gewährleisten, wie sich zeigte, einen vollkommenen und auch auf die Dauer sicheren Abschluss des Zwischenraumes zwi schen den beiden .Scheiben gegenüber der äussern Atmosphäre. Dieser Zwischenraum kann mit Luft oder auch andern Gasen ange füllt werden.
Es ist vorteilhaft, wenn der ab geschlossene Luft- oder Gasraum frei von staubabgebenden Mitteln gehalten wird, so dass Niederschläge, die die Sicht behindern, nicht eintreten können.
Die Zusatzplatte kann aus normalen Glas bestehen. Es können aber auch Gläser verwen det werden, die Lichtstrahlen nur bestimmter Art hindurchlassen.
Es besteht ferner die Möglichkeit, die ge samte Oberfläche oder nur einen Teil der Oberfläche der Zusatzplatte oder des Grund teils oder beider zur Verringerung und Beseiti gung von Reflexionen zu vergüten. Man hat es dabei in .der Hand, auch niir die innern, einander zugekehrten Oberflächen dieser Teile zu vergüten.
Schliesslich besteht die Möglichkeit, den Flächenheizkörper gemäss der Erfindung auch aus einem oder mehreren Grundteilen und einer oder mehreren Zusatzplatten mit ent sprechend dazwischengeschalteten Luft- oder Gasräumen herzustellen. Dies ist besonders von Vorteil für zusätzliche Schallabsorptionen oder zur besonders starken Wärmeisolierung oder Herstellung von Wärmeplatten.
In allen Fällen kann j e nach der Stärke der Grundteile und der Zusatzplatten eine Wärmeabgabe in; einer bevorzugten Richtung erreicht werden.
Die Erfindung ist an einem Ausführungs beispiel in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen Eckausschnitt aus dem elek trischen Flächenheizkörper, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 1 und Fig. 3 einen analogen Schnitt durch eine andere Ausführungsart, bei welcher die eigentliche Heizscheibe nur einen Teil der Zusatzscheibe beheizt.
1, 2, 3 ist der Grundteil, das heisst die eigentlichen Heizkörper. In, dessen Grundkör- per 1 aus elektrisch isolierendem Material sind die Heizdrähte 2 eingebettet. 3 ist die Oberfläche dieses Heizkörpers, der zur Wärme abgabe dient.
Die einzelnen Heizdrähte 2 haben vor der wärmeabgebenden Oberfläche und untereinander solche Abstände, das heisst sind zur Gewährleistung einer Wärmeabgabe an jeder Stelle .der einen Oberfläche des Grundteils 1 die Heizdrähte in dem Werk stoff des Grundkörpers derart angeordnet, da.ss das Verhältnis des Abstandes der Heiz drähte von der näheren Oberfläche des Grund körpers zum Abstand der Heizdrähte unter einander nicht kleiner als 1: iz und nicht grö sser als 2:,7. ist..
Der Heizkörper l/2/3 ist mit einer Zusatzplatte 4 verbunden, und zwar vorzugsweise durch einen Filmstreifen 5, der zwischen beide hier Scheiben bildenden Teile l/2/3 und 4 gelegt wird und die beiden Schei ben 1 und 4 fest miteinander verbindet. Zwi schen den beiden Scheiben verbleibt der Luft spalt 6 entsprechend der Dicke des verwen deten Filmstreifens 5. Der Filmstreifen 5 be sitzt eine beliebige Breite. Er ist aus farb losem, durchsichtigem Material, welches gleich zeitig feuchtigkeitsunlöslich und feuchtigkeits undurchlässig ist. Der von der Atmosphäre vollständig abgeschlossene Raum 6 kann mit Luft oder Gas gefüllt sein.
Als Zusatzscheibe 4 dient beispielsweise eine normale Wind schutzscheibe oder auch eine andere Scheibe, die aus einem Schutzglas bestehen kann.
Bei der Ausbildung gemäss Fig. 3 sind die Ausmasse der aufgesetzten Heizscheibe kleiner als die der Zusatzscheibe 4.
<B> Additional patent </B> to main patent no. 298804. Electric surface heating element. It is known for windshields on motor vehicles and aircraft to attach a heating disk to a base disk. The arrangement is such that the heating wires come to lie in an air space between the two panes. The heating pane designed as an additional pane is fastened to the base pane or to its frame by means of special aging or by means of rubber suction cups.
This known arrangement adhere to various disadvantages ver. Once the field of vision is narrowed by the brackets and thus blocked. On the other hand, despite the wide variety of sealing means, it has not yet been possible to close the air space enclosed between the base plate and the attachment plate in a completely dry and dust-tight manner. Changes in pressure in the surrounding atmosphere, the effects of moisture and heat differences occurring within the closed air and the surrounding air always created opportunities for the air volume to change within the enclosed space through diffusion.
It also brought impurities into the closed air space. There was precipitation, caused by dust or signs of corrosion on one of the two panes. Moisture precipitation also occurred when no heating was required at all, that is, when temperature and humidity differences occurred between the closed space and the outside atmosphere.
The heating panes often had to be put into operation in order to even remove the condensation of moisture between the panes.
The invention makes it possible to avoid these disadvantages and relates to an electric panel heater which has at least one base part made of a base body containing heating wires and made of electrically insulating material and is characterized by the fact that it ensures heat dissipation at every point on one surface of the base part the heating wires are arranged in the material of the base body in such a way that
that the ratio of the distance between the heating wires and the nearer surface of the base body to the distance between the heating wires is not less than 1: n and not greater than 2: ic, and that the base part forms an air gap over a sealing edge on the edge of the base part is attached to the retaining strip with a transparent additional plate. Due to the strength of this retaining and sealing strip from you have it in your hand to make the air gap between the two discs as large as you want.
The sealing strips are preferably colorless or transparent, moisture-insoluble and moisture-impermeable film strips. Well-known such strips show a: great adhesion and, as has been shown, ensure a complete and also in the long term secure closure of the space between the two panes from the outside atmosphere. This space can be filled with air or other gases.
It is advantageous if the closed air or gas space is kept free of dust-emitting agents so that precipitation that obstructs the view cannot enter.
The additional plate can consist of normal glass. However, glasses can also be used that only allow certain types of light to pass through.
There is also the possibility of compensating for the entire surface or only part of the surface of the additional plate or the basic part or both to reduce and eliminate reflections. It is up to you to remunerate the inner, facing surfaces of these parts.
Finally, there is the possibility of producing the surface heating element according to the invention from one or more basic parts and one or more additional plates with air or gas spaces interposed accordingly. This is particularly advantageous for additional sound absorption or for particularly strong thermal insulation or the production of hot plates.
In all cases, depending on the thickness of the base parts and the additional plates, a heat emission in; a preferred direction can be achieved.
The invention is illustrated in an embodiment example in the drawings. 1 shows a corner section from the elec tric panel heater, Fig. 2 shows a section along the line I-I in Fig. 1 and Fig. 3 shows an analogous section through another embodiment in which the actual heating panel only heats part of the additional panel.
1, 2, 3 is the basic part, i.e. the actual radiator. The heating wires 2 are embedded in the base body 1 of which is made of electrically insulating material. 3 is the surface of this radiator, which is used to give off heat.
The individual heating wires 2 have in front of the heat-emitting surface and between each other such distances, that is, to ensure heat dissipation at every point .der one surface of the base part 1, the heating wires are arranged in the material of the base body in such a way that the ratio of the distance between the Heating wires from the closer surface of the base body to the distance between the heating wires not less than 1: iz and not greater than 2:, 7. is ..
The radiator l / 2/3 is connected to an additional plate 4, preferably by a film strip 5, which is placed between the two disks forming parts l / 2/3 and 4 and the two pan ben 1 and 4 firmly connects. Between tween the two discs, the air gap 6 remains according to the thickness of the used film strip 5. The film strip 5 be seated any width. It is made of colorless, transparent material, which is at the same time insoluble and impermeable to moisture. The space 6, which is completely closed off from the atmosphere, can be filled with air or gas.
As an additional disk 4, for example, a normal windshield or another disk that can consist of a protective glass is used.
In the embodiment according to FIG. 3, the dimensions of the attached heating disk are smaller than those of the additional disk 4.