CH307085A - Hochdruckventil. - Google Patents

Hochdruckventil.

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CH307085A
CH307085A CH307085DA CH307085A CH 307085 A CH307085 A CH 307085A CH 307085D A CH307085D A CH 307085DA CH 307085 A CH307085 A CH 307085A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
valve
valve seat
pressure valve
sleeve
dependent
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/42Valve seats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description


      Hochdruckventil.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Hoch  druckv     entil    und ist dadurch gekennzeichnet,  dass das Ventilgehäuse mit einem auswechsel  baren     Ventilsitzträger    ausgestattet ist. Dieser  kann als an einer Stirnfläche offener Hohl  körper ausgebildet sein. Zweckmässig kann  hierbei die den Hohlraum     begrenzende    Seiten  wand des     Ventilsitzträgers    mit gegebenenfalls  verschieden     gmossen    Öffnungen für den     Ein-          und    den Austritt des strömenden Mediums  versehen sein.

   Es empfiehlt sich dabei, den  Ventilsitz zwischen den durch den bewegli  chen Ventilkörper gegeneinander absperr  baren Ein- und Austrittsöffnungen für das  hindurchströmende Medium in der Innenseite  der den Hohlraum begrenzenden Seitenwand  des     Ventilsitzträgers    anzuordnen. Ferner kann  der vom beweglichen Ventilkörper abgewen  dete Teil des     Ventilsitzträgers    von einer Hülse  umgeben sein, die sich auf einer zwischen  den Ein- und Austrittsöffnungen des strö  menden Mediums an der Aussenseite des     Ven-          tilsitzträgers    befindlichen Stufe abstützt und  Öffnungen für den Durchtritt des strömenden       Mediums    besitzt.

   An beiden Stirnenden der  Hülse können zwischen dem     Ventilsitzträger     und der Bohrungswand des Ventilgehäuses  gefangene Dichtungen vorgesehen sein. Es  kann vorteilhaft sein, die Hülse im Ventil  gehäuse mittels einer     Überwurfmutter    festzu  halten, die mit einer Öffnung für den Durch  tritt des     Ventilsitzträgers    versehen ist. Auch  kann zur     Vorspannung    des     Ventilsitzträgers     eine auf sein geschlossenes Ende aufge  schraubte und sich auf der     überwurfmutter       abstützende Hilfsmutter vorgesehen sein.

   Vor  teilhaft kann der     Ventilsitzträger    gegen eine  Verdrehung in der Hülse mittels eines     @Siche-          rungsbolzens    gesichert sein. Das Ventilgehäuse  kann zweckmässig aus einem schweissbaren  Material bestehen, so dass es an die     Anschluss-          leitungen        anschweissbar    ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Hochdruckventils dargestellt. In der  Bohrung eines Ventilgehäuses 1 befindet sich  als     Ventilsitzträger    ein     zweckmässigerweise     zylindrischer und stufenförmig ausgebildeter  Stab 2, welcher nach     Lösung    einer Über  wurfmutter 3 aus dem Ventilgehäuse, zum  Beispiel zwecks seiner Auswechslung, heraus  genommen werden kann. Der Stab ist als an  einer Stirnfläche 4 offener Hohlkörper aus  gebildet. Er erstreckt sieh zweckmässig über  den grössten Teil der Länge der Bohrung des  Ventilgehäuses.

   In der den Hohlraum begren  zenden Seitenwand des Stabes sind Öffnungen  5 und 6 vorgesehen, die gegebenenfalls ver  schiedene Grössen und Formen, zum Beispiel  Bohrungen oder Schlitze, besitzen können und  für den Ein- und Austritt des das Ventil  durchströmenden Mediums dienen. In dem.  von der Seitenwand des Stabes begrenzten  Hohlraum befindet sich der Ventilsitz. Er     ist     auf der Innenfläche des durch den Hohl  raum gebildeten rohrförmigen Teils des Stabes  zwischen den Eintritts- und den Austritts  öffnungen für das durchströmende Medium  angebracht.

   Durch die offene Stirnseite des  Stabes tritt der bewegliche Ventilkörper 7 in  den mit einer Führung für diesen Ventil-           körper    versehenen Hohlraum des Stabes ein  und sperrt bei seinem Aufsitzen auf den Ven  tilsitz die Ein- und die Austrittsöffnungen  gegeneinander ab. Das Absperrende des Ven  tilkörpers 7 ist vorteilhaft in Form eines  Kegels ausgebildet, so dass auch eine     Drossel-          oder    Regulierwirkung beim Betätigen des in  der Zeichnung nicht dargestellten Handrades  oder     Servomotors    ermöglicht wird.

   Die Durch  flussrichtung des das Ventil durchströmenden  Mediums ist zweckmässig vom Absperrende  des Ventilkörpers 7 weggerichtet, jedoch kann  der     Durehfluss    auch in entgegengesetzter  Richtung erfolgen. Der vom Ventilkörper 7  abgewendete Teil des Stabes 2 ist von einer  Hülse 8 umgeben, die sich auf einem stufen  förmigen Vorsprung oder Absatz 9 des Sta  bes abstützt. Diese Stufe befindet sich an  der Stelle der Aussenseite des Stabes, die sich  zwischen den Ein- und Austrittsöffnungen  für das strömende Medium befindet.

   Die  Hülse besitzt Öffnungen     1'ü,    zum Beispiel  Schlitze, die den am Stab ? vorgesehenen       Durchflussöffnungen    5 für das strömende Me  dium entsprechen und mit diesen Öffnungen  beim Aufbringen der Hülse auf den Stab  zur Deckung gebracht werden, so dass der       Durchfluss    des strömenden Mediums nicht be  hindert wird. An den beiden     iStirnenden    der  Hülse sind Dichtungen 11 und 12 vorgesehen,  die den :Stab 2 gegen die Bohrung des Ventil  gehäuses abdichten. Diese Massnahme ist im  Zusammenhang mit dem     Grundgedanken    der  Erfindung von Bedeutung.  



  Die     Überwurfmutter    3 dient bei ihrem  Aufschrauben auf das entsprechende Gewinde  des Ventilgehäuses als Befestigungselement  für die auf den 'Stab 2 aufgesteckte Hülse 8  in der Bohrung des Ventilgehäuses. Das  Innengewinde der     Überwurfmutter,    ebenso  wie das Aussengewinde des Ventilgehäuses  werden hierbei nur auf Zug beansprucht, so  dass bei ungünstig einwirkenden Kräften ein  möglichst gleichmässiges Aufliegen der ein  zelnen Gewindegänge gewährleistet ist. Die       Überwurfmutter    ist mit einer zentralen Boh  rung 13 versehen, durch welche das volle  Ende des Stabes 2, das mit einem Gewinde 14    versehen ist, herausragt.

   Auf dieses Gewinde  14 ist eine Hilfsmutter 15 aufgeschraubt, die  durch Abstützung gegen die     Überwurfmutter     dem Stab die nötige V     orspannung    für seiner.  Sitz innerhalb des Ventilgehäuses verleiht.  Beim Anziehen der Hilfsmutter     -15    wird auf  die beiden an den Stirnenden der Hülse be  findlichen Dichtungen ein Druck ausgeübt.,  wodurch die Abdichtung zwischen dem Stab  und der Innenseite des Ventilgehäuses ver  vollkommnet wird. Als Dichtungsmaterial kön  nen vorteilhaft     Weichpackungen,    zum Beispiel  mit     Graphitpulv    er versetzte Asbestfasern, ver  wendet werden.  



  Bei Inbetriebnahme des Ventils werden  durch das unter Druck     hindurchfliessende     Medium die beiden Dichtungen 11 und 12  noch weiter zusammengepresst und der Stab  um einen entsprechenden Betrag aus dem  Ventilgehäuse durch die Öffnung der Über  wurfmutter hinausgeschoben.

   Durch Anziehen  der Hilfsmutter 15 bis zu ihrer Auflage auf  die     Überwurfmutter    3 kann der feste Sitz des       ,Stabes    in dem Ventilgehäuse und damit die  vollkommene Abdichtung wieder hergestellt       werden.    Die Abdichtung des auswechselbaren  Stabes 2 im Gehäuse durch die Überwurf  mutter 13 und die an dem dieser Mutter zu  gekehrten Stirnende der Hülse befindliche  Dichtung 12 ist mit der Art vergleichbar,  in der sie etwa bei den bekannten     Autoklav-          deekeln    erfolgt. Zudem wird die Abdichtung  noch durch die am andern (Stirnende der  Hülse befindliche Dichtung 11 bewirkt.

   Auch  bei dieser wird der     Dichtungsanpressdruclz     durch die Wirkung des im Innern des Ventil  gehäuses herrschenden Druckes auf die im  Gehäuse beweglichen, mit dem Sitz zusam  mengebauten Teile erzeugt. Damit die Durch  flussöffnungen in der Hülse mit denen in der  'Seitenwand des     Stabhohlteils    in ihrer Winkel  lage übereinstimmen, ist die Hülse gegen eine  Verdrehung bezüglich des Stabes durch einen  durch die Hülse und den Stab gesteckten  kräftigen Bolzen 16 gesichert.  



  Die erläuterte Ausgestaltung des Hoch  druckventils macht es besonders geeignet für  seine Anwendung als Regulier- und Drossel-      v     entil;    auch als Speise-,     Abschlämm-    und     Ein-          spritzventil    ist es vorteilhaft zu benützen.  Die durch häufiges Betätigen des Ventils etwa  hervorgerufene Abnützung oder Beschädi  gungen des Ventilsitzes oder     Leckverluste    in  dem Ventil selbst lassen sich ohne einen mit  dem umständlichen Auswechseln des Ventils  verbundenen Aufwand mit verhältnismässig  einfachen Mitteln beheben.

   Zu diesem Zweck  kann durch einfaches Lösen der     überwurf-          mutter    der Stab 2, mit dem Ventilsitz mitsamt  der Hülse  &  aus dem Ventilgehäuse heraus  gezogen werden und entweder der Ventilsitz  nachgearbeitet oder als Ersatz ein neuer Stab  in das Ventilgehäuse eingesetzt werden. Ein  weiterer Vorteil des erläuterten     Hochdrucli:-          ventils    ergibt sich dadurch, dass die An  schlussstutzen des Ventilgehäuses an die  Förderleitungen angeschweisst werden kön  nen. Hierdurch fallen zusätzliche     Flansch-          diehtungen    weg; die Möglichkeiten für  das Entstehen undichter     iStellen    in der Druck  leitung werden verringert.

   Erfindungsgemäss  ausgebildete Ventile,     eignen    sich bei entspre  chender Ausbildung besonders für den. Ein  bau in Leitungen, in denen Dampf oder Flüs  sigkeiten mit hohem Druck und entsprechen  der Temperatur, zum Beispiel Wasser bei  etwa     30(a0    C mit     5ü0    atü, gefördert werden  können. Ventile für diesen Zweck können be  trächtliche Abmessungen erhalten, wobei die  Wandstärke ihrer     Anschlussstutzen    vorzugs  weise ihrem, im erwähnten Beispiel beispiels  weise     100e    mm betragenden lichten Durchmes  ser entspricht und der hier verwendete Stab 2  etwa 1 m lang ist.

Claims (1)

  1. PATENT'ANTSPRUCH Hochdruckventil, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilgehäuse mit einem auswechsel baren Ventilsitzträger ausgestattet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Hochdruckventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz träger als an einer Stirnfläche offener Hohl körper ausgebildet ist. 2. Hochdruckventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Hohl- raum des Ventilsitzträgers begrenzende :Sei tenwand desselben mit Öffnungen für den Ein- und den Austritt des strömenden Me diums versehen ist. 3.
    Hochdruckventil nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz zwischen den durch den beweglichen Ventil körper gegeneinander absperrbaren Ein- und Austrittsöffnungen für das hindurchstrii- mende Medium in der Innenseite der den Hohlraum begrenzenden 'Seitenwand des Ven- tilsitzträgers angeordnet ist. 4.
    Hochdruckventil nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der dem be weglichen Ventilkörper abgewendete Teil des Ventilsitzträgers von einer Hülse umgeben ist, die sich auf einer zwischen den Ein- und den Austrittsöffnungen des strömenden Me diums an der Aussenseite des Ventilsitzträgers befindlichen .Stufe abstützt und Öffnungen für den Durchtritt des strömenden Mediums besitzt. 5. Hochdruckventil nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Stirn enden der Hülse zwischen dem Ventilsitz träger und der Bohrungswand des Ventilge häuses gefangene Dichtungen vorgesehen sind. ,6.
    Hochdruckventil nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse mit tels einer mit einer Öffnung für den Durch tritt des Ventilsitzträgers versehenen Über wurfmutter im Ventilgehäuse festgehalten wird. 7. Hochdruckventil nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vorspan- nung des Ventilsitzträgers eine auf sein eines geschlossenes Ende aufgeschraubte und sich auf einer Überwurfmutter abstützende Hilfsmutter vorgesehen ist. B.
    Hochdruckventil nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz- träger gegen eine Verdrehung in der Hülse mittels eines Sicherungsbolzens gesichert ist. 9. Hochdruckventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dasVentilgehäuse aus einem schweissbaren Material besteht.
CH307085D 1952-12-11 1952-12-11 Hochdruckventil. CH307085A (de)

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CH307085T 1952-12-11

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ID=4493042

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CH307085D CH307085A (de) 1952-12-11 1952-12-11 Hochdruckventil.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109185467A (zh) * 2018-11-20 2019-01-11 南通龙源电站阀门有限公司 一种抗冲刷可更换阀座截止阀

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