CH307897A - Obstsortiermaschine. - Google Patents
Obstsortiermaschine.Info
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Description
Obstsortiermaschine. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Obstsortiermasehine mit einer endlosen Kette, auf welcher körbehenähnliche Behält nisse sehwenkbar gelagert sind und sieh beim Durchlaufen eines wenigstens angenähert horizontalen Abschnittes ihrer Bahn mit einem seitlichen Ansatz auf einer Schiene ab stützen, die an Ausleerstationen mit Unter- breehun:,ren versehen sind, in welchen Zungen angeordnet sind, von denen jede mit einer Wä\;
evorrielitung ,zusammenarbeitet und dann, wenn sieh ein darübergleitender Ansatz mit einer ein einstellbares Mass überschreitenden Kraft auf ihr abstützt, sieh so weit abwärts bewegt, dass der betreffende Ansatz unter den anschliessenden Schienenabschnitt geratet, und (las entsprechende Behältnis seinen Inhalt ausleert.
Von bekannten Maschinen dieser Art. unterscheidet sieh diejenige gemäss der Erfin dung dadurch, dass jede Wägevorrichtung eine Platine aufweist, die sich in einer verti kalen, zur Schiene und zur Bewegungsrieh- lung der Kette parallelen Ebene erstreckt, und dass sieh alle ihre beweglieben Teile sowie die Zunge in zur Ebene der Platine parallelen Ebenen bewegen.
Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausfüh- runnsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar. Fig. 1. zeit einen Teil der Maschine im Aufriss.
Fij% 2 zeigt. denselben Teil der Maschine in Draufsieht. Fig. 3 ist ein Querschnitt längs der Linie III der Fig. 1, des obern Teils der Maschine, und Fig. 4 ist ein Querschnitt längs der Linie IV der Fig. 1, eines Paares von Wägevorrich- tungen mit gemeinsamer Platine.
Die dargestellte Obstsortiermaschine weist einen aus Profilstäben zusammengeschweissten Rahmen auf, zu welchem vertikale Pfosten 1 gehören, deren obere Enden durch querver: laufende Stäbe 2 miteinander verbunden sind. Auf beiden Seiten der Maschine ist an den Pfosten 1 eine aus U-Eisen bestehende, in sieh selbst geschlossene Schiene 3 angeschweisst, die obern auf der ganzen Länge der Maschine wenigstens angenähert horizontal verläuft.
Die beiden Schienen 3 dienen als Führungen für die beiden Enden der Gelenkachsen 4 einer endlosen Kette, deren Glieder 5 als Zahnstangen ausgebildet sind und in nicht dargestellter Weise mit Rit.zeln einer An triebswelle in Eingriff stehen, durch welche die Kette mit gleichmässiger Geschwindigkeit in Richtung des Pfeils 6 in Bewegung gesetzt wird.
Auf jeder Gelenkachse 4 sind nebenein ander beliebig viele körbchenartige Behält nisse 7 mittels Augen 8 schwenkbar gelagert. Diese Augen 8 sind paarweise auf der Hinter seite von Körbchenralmen 9 angeschweisst und letztere sind mit einem Tragnetz 10 be spannt.
Zu jeder Körbchenreihe gehört eine.in Ab schnitte 11 unterteilte Schiene. Im dargestell- ten Ausführungsbeispiel sind die Schienen paarweise zwischen einem Paar von Körbchen reihen ganz knapp über dem obern horizon talen Abschnitt der Bahn der Kettenachsen 4 angeordnet. Jedes Paar von Schienenabschnit ten 11 ist mittels eines Tragstückes 12 im mittleren Teil an einem der Querstäbe 2 be festigt.
Die Tragstücke haben die Form eines auf den Kopf gestellten T, dessen Querbalken 7.2a- an seinen beiden Enden eine konkave, zylindrische Auflagefläche 12b für die aus Rundstäben bestehenden Schienenabschnitte 11 aufweisen, die mittels Senkkopfschrauben 13 am Tragstüekquerbalken 12a befestigt sind.
Die Schienenabschnitte 11 erstrecken sich zwischen Ausleer- oder Auswägestationen, in denen für jede Kärbehenreihe eine Wägevox= richtung vorgesehen ist, zu der eine zwischen den Schienenabschnitten 11 eingesetzte, in ver tikaler Richtung beweglich gelagerte, auch aus einem Rundstab gebildete Zunge 14 gehört.
An jedem Körbchenrahmen ist am vordern Ende ein winkliger Ansatz 15 befestigt, der, wenn die Körbchen unbelastet sind, abwech selnd über die Schienenabschnitte 11 und die Zungen 14 gleitet, so d:ass die Körbchen hori zontal bleiben und nicht ausleeren.
Jedes Paar von seitlich nebeneinander an geordneten Wägevorrichtungen hat eine Pla- tine 16 gemeinsam, deren Hauptebene sich in einer vertikalen, zu den Schienenabschnitten 11 und den Schienen 3 parallelen Ebene er streckt und die nur am vordern und hintern Ende den Querschnitt eines auf den Kopf gestellten<B>T</B> hat, dessen Querbalken 16a in Form und Grösse dem Querbalken 12a der Tragstücke 12 entspricht und auch konkave, zylindrische Anlageflächen 16b für die Sehie- nenabscbnitte 11 aufweist,
die wieder mittels Senkkopfschrauben 13 daran befestigt sind. Auf diese Weise erreicht man, dass die Schie nenabschnitte 11 zusammen mit den Platinen 16 eine starre Einheit bilden.
Jede Wägevorrichtung umfasst nebst der Zunge 14 ein an dieser angeschraubtes Trag stück 17 mit kurzem horizontalem Schenkel und langem vertikalem Schenkel (Fig. 4), welch letzterer mittels zweier Lenker 18 zur Ausführung von translatorischen Bewegungen in einer zur Platine 16 parallelen Ebene auf dieser Platine gelagert und mittels einer Lasche 19 mit dem einen Ende des geradlini gen Teils 20a eines Wägebalkens 20 gelenkig verbunden ist. Auf diesem geradlinigen Teil 20a ist auch ein Laufgewicht 21 verschiebbar und mittels einer Schraube 22 feststellbar.
Die Lagerstelle 23 des Wägebalkens 20 auf der Platine 7.6 ist auf einem vom Teil 20z winklig abstehenden Teil 20b nach unten ver setzt. Man ersieht aus der Zeichnung, dass bereits in der Ruhelage der Wägevorrichtung, in welcher der Träger 17 der Zunge 14 an einem an der Platine 16 befestigten Anschlag stift 24 anliegt, der Teil 20a geneigt ist. Be ginnt der Waagebalken 20 sieh entgegen dem Uhrzeigersinn zu verschwenken, weil das auf der linken Seite (Fig. 1) wirksame Dreh moment,
von dem ein Teil vom Gewicht des Obststückes herrührt, das sich im Körbchen 7 befindet, welches sich mittels des Ansatzes 15 gerade auf der Zunge 14 der betreffenden Wä,gevorrichtung abstützt, grösser ist als das eingestellte Gegenmoment des Laufgewichtes 21, so wird, wegen der Versetzung der Lager stelle 23 weg vom geradlinigen Teil 20a nach unten, das auf der linken Seite wirkende Drehmoment sofort grösser und das Gegen moment kleiner, wegen der Vergrösserung bzw. Verkleinerung des bezüglichen Hebel armes.
Man erreicht damit, dass die Wägevor- richtung nicht gleichsam in einer Zwischen lage schwebt, und dass somit der vorn zuge spitzte Ansatz 15 nicht an das hintere, eben falls zugespitzte Ende lla des unmittelbar davorliegenden Schienenabschnittes 11 stösst, sondern unter diesem Ende 11,. hindurch läuft, wobei das Körbchen 7 seinen Inhalt ausleert.
Die Laufgewichte 21 der sich einanderfol- genden Wägevo.rrichtungen sind so einzustel len, dass zuerst die schweren Obststücke (Äpfel und dergleichen) und in den folgen den Auswägestationen die leichteren Obst stücke ausgeleert werden.
Dank dem Umstand, dass jede Wä.gevor- richtung eine Platine aufweist, die sieh in einer vertikalen, zu der aus den Abschnitten lla zusammengesetzten Schiene und zur Be wegungsrichtung der Kette parallelen Ebene erstreckt, und dass alle ihre beweglichen Teile 17, 18, 19, 20 sowie die Zunge 14 in zur Ebene der Platine parallelen Ebenen bewe- I,en, erreicht man eine sehr kompakte Bau weise. Eist diese ermöglicht. überhaupt den Bau einer nicht übermässig breiten Obstsor tiermaschine mit mehreren nebeneinander an geordneten Körbchenreihen in der Kette.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Obstsortiermaschine mit einer endlosen Kette, auf welcher körbchenähnliche Behält- nisse schwenkbar gelagert sind und sich beim Durchlaufen eines wenigstens angenähert horizontalen Abschnittes ihrer Bahn mit einem seitlichen Ansatz auf einer Schiene ab stützen, die an Ausleerstationen mit Unter- breeliungen versehen sind, in welchen Zun- ,gen angeordnet sind, von denen jede mit einer Wägevorrichtung zusammenarbeitet, und dann,wenn sich ein darüber-,leitender Ansatz finit einer ein einstellbares Mass überschrei t enden Kraft auf ihr abstützt, sieh so weit ab wärts bewegt, da.ss der betreffende Ansatz unter den anschliessenden Sehienenabsehnitt geratet, und das entsprechende Behältnis seinen Inhalt ausleert, dadurch gekennzeich net, dass jede Wägevorrichtung eine Platine < aufweist, die sich in einer vertikalen, zur 'Schiene und zur Bewegungsrichtung der Kette parallelen Ebene erstreckt, und dass sich alle ihre beweglichen Teile sowie die Zunge in zur Ebene der Platine parallelen Ebenen bewegen. UNTERANSPRÜCHE 1.Obstsortiermaschine nach Pa.tentan- sprucli, mit. mindestens einem Paar von Be hältnisreihen, dadurch gekennzeichnet, dass ilie Wägevorrichtung paarweise eine Platine (1.6) gemeinsam haben. 2.Obstsortiermaschine nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Maschinenrahmen gehörige Stäbe (2) nvi- schen den Ausleerstationen quer über die Be- hältnisreihen und die Schienenabschnitte (11a.) sich erstrecken, die in ihrem mittleren Teil paarweise mittels Tragstücken (12) an d_esen Stäben befestigt sind, welche Trag stücke die Form eines auf den Kopf gestellten '( haben, gegen dessen Querbalken (12a) je ein Paar von Schienenabschnitten befestigt sind, und dass die Platinen an ihren beiden Enden mit Querbalken (16a) versehen sind,d'e denjenigen der Tragstücke in Form und Grösse ihres Querschnittes entsprechen und je zwischen einem Paar von Schienenabschnitt- endteilen festgespannt sind, derart, dass die Platinen und die Schienenabschnitte e_ne starre Einheit bilden. 3. Obstsortiermaschine nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen aus Rundstäben gebildet sind und die mittels Schrauben (13) dagegen gespann ten Flächen der Querbalken der Tragstücke und der Platinen eine entsprechende konkave Rundung aufweisen. 4.Obstsortiermaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Wägevorrichtung ein mit der zugehörigen Zunge (14) in Wirkverbindung stehender Wägebalken (20) mit Laufgewicht (21) als Winkelstück ausgebildet und derart gelagert ist, dass sofort nach eingeleiteter Abwärtsbe- wegung der Zunge das vom Laufgewicht her rührende Drehmoment gegenüber .dem mittels der Zunge auf dem Waagebalken ausgeübten Drehmoment abnimmt. 5.Obstsortiermaschine nach Unteran- " s prueli 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstelle des Waagebalkens gegenüber dem geradlinigen Teil (20a.), auf dem einerseits das Laufgewicht verschiebbar ist und der anderseits mit einem zur Ausführung von translatorisehen Bewegungen gelagerten Trä ger (17) der Zunge gelenkig verbunden ist, nach unten versetzt ist. 6.Obstsortiermaschine nach Unter an- spruclh 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnte geradlinige Teil (20a) bereits in der Ruhelage gegenüber der Horizontalen ge neigt ist, 7. Obstsortiermaschine nach den Unteran sprüchen 1 und 4. B. Obstsortiermaschine nach den Unteran sprüchen 2 und 4. 9. Obstsortiermaschine nach den Unteran- ";prüchen 3 und 4. 10. Obstsortiermaschine nach den Unter ansprüchen 1 und 6. 11. Obstsortiermaschine nach den Unter ansprüchen 2 und 6. 12. Obstsortiermaschine nach den Unter- anspriichen 3 und 6.
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| CH307897T | 1953-01-30 |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0037142A1 (de) * | 1980-03-31 | 1981-10-07 | De Greef's Wagen- Carrosserie- en Machinebouw B.V. | Einrichtung zum Klassieren von Produkten wie Früchten |
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1953
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Cited By (2)
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| EP0037142A1 (de) * | 1980-03-31 | 1981-10-07 | De Greef's Wagen- Carrosserie- en Machinebouw B.V. | Einrichtung zum Klassieren von Produkten wie Früchten |
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