CH308622A - Verfahren und Vorrichtung zum Breitlegen eines zusammen- und wieder aufgedrehten sowie vorgelockerten laufenden Fadenkabels. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Breitlegen eines zusammen- und wieder aufgedrehten sowie vorgelockerten laufenden Fadenkabels.

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CH308622A
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CH
Switzerland
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axis
cable
thread cable
wheels
rollers
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Application number
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English (en)
Inventor
Ag Vereini Glanzstoff-Fabriken
Original Assignee
Glanzstoff Ag
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G3/00Treating materials to adapt them specially as upholstery filling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Breitlegen eines zusammen. und wieder aufgedrehten  sowie vorgelockerten laufenden Fadenkabels.    Bei der Herstellung von     Polstermaterial     aus endlosen künstlichen Fäden geht man so  vor, dass die auf der Spinnmaschine fertig  gestellten Fäden zu einem Kabel zusammen  gefasst werden. Um eine Kräuselung der ein  zelnen Fäden zu erhalten, wird das Faden  kabel im ganzen im fortlaufenden Arbeits  gang zusammengedreht und wieder auf  gedreht. Für die Verwendung zu Polster  material müssen die nunmehr gekräuselten  Fäden aufgelockert werden, so dass möglichst  jeder einzelne Faden parallel neben dem  andern zu liegen kommt.

   Diese Arbeit wurde  bisher von Hand vorgenommen, indem das  aufgedrehte Fadenkabel in die Breite     gezogen     und somit ein vliesähnliches Gebilde aus  künstlichen, gekräuselten, endlosen Fäden  erhalten wurde. Das Breitlegen des Kabels,  abgesehen davon, dass es von Hand geschah,  war sehr umständlich und zeitraubend, da die  Transportgeschwindigkeit des laufenden Ka  bels sehr klein gewählt werden musste.  



  Die Erfindung betrifft nun ein     Verfahren     zum Breitlegen eines zusammen- und wieder  aufgedrehten sowie vorgelockerten laufenden  Fadenkabels, das sich gemäss der Erfindung  dadurch auszeichnet, dass das Fadenkabel  durch Zufuhrwalzen einer Anzahl auf einer  Achse gelagerter Stachelscheibenräder zuge  führt wird, deren Scheibenebenen von der  Mitte     naeli    aussen zunehmend schräg zu ihrer       Drehachse    stehen, so dass ihre am Umfang an-    geordneten Stacheln beim Rotieren der Schei  ben gleichzeitig noch eine     Axialbewegung    aus  führen, wobei die jeweilige Richtung der       Axialbewegung    bei der einen Hälfte der  Stacheln entgegengesetzt zu derjenigen der  andern Hälfte ist,

   und dass das Fadenkabel  gleichzeitig auf längs des Umfanges der       Stachelscheibenräder    vorgesehene Stäbe auf  gelegt wird, die an der Auslaufseite des  Kabels in bezug auf die Achse eine Radial  bewegung ausführen, um das Erfassen und  Abziehen des Fadenkabels zu erleichtern.  



       I    Die Erfindung betrifft auch eine Vorrich  tung zur Ausübung des Verfahrens, die sich  dadurch auszeichnet, dass auf einer feststehen  den Achse in fächerartig auseinanderlaufen  den Ebenen je eine Führungsnute vorgesehen  ist, in welchen Nuten je ein     Stachelscheiben-          rad    läuft, welche Scheibenräder durch  mehrere, parallel zur Achse verlaufende  Traversen     bewegt    werden, die ihrerseits von  auf der Achse gelagerten Zahnrädern getragen  werden.  



  An Hand der     Fig.1    und 2 werden Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung näher erläutert:       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht einer Vor  richtung zum Breitlegen eines zusammen- und  wieder aufgedrehten sowie     vorgelockerten     laufenden     Fadenkabels,          Fig.2    zeigt die Draufsicht auf die Vor  richtung.      Auf einer stillstehenden Achse 1 sind in  Führungsnuten 2 eine Anzahl von Stachel  scheibenrädern 3, in welche Löcher 4 gebohrt  sind lnd welche spitze Stifte 5 aufweisen, ge  lagert. Durch die Löcher 4 gehen Traversen 6,  welche parallel zur     Achse    1 verlaufen und mit  zwei Rädern 7 fest verbunden sind.

   Diese  Räder sind auf der stillstehenden Achse 1 lose  drehbar angeordnet und werden durch eine  Halteeinriehtung 8 gegen axiale Verschiebun  gen gesichert. In den Zahnrädern 7 sind  radiale Schlitze 9 (Fig.1) angebracht, durch  welche parallel zur Achse 1 verlaufende Stäbe  10 geführt werden. Diese Stäbe 10 sind     zwi-          schen    jeweils zwei an einem     Scheibenrad    3  aufeinanderfolgenden Stacheln angeordnet  und bewegen sieh in ringförmigen Führungs  kurven 11 und 12, welche zu beiden Seiten  der Stirnräder angeordnet und fest mit der  Achse 1 verbunden sind. Die Kurven sind so  gestaltet, dass die Stäbe in der Nähe der Ab  laufwalzen neben der umlaufenden eine zu  sätzliche radiale Bewegeng machen müssen.  



  Auf der Achse 1 sind beiderseits ange  ordnete Lagerschilder 13 mit Feststellvorrich  tung 14 ebenfalls schwenkbar und feststellbar  montiert und tragen in Labern 15 eine Welle  16 mit Antriebsrad 17 und ein Zuführwalzen  paar 18 sowie eine Lagerung 19 für eine lose  drehbar gelagerte Leitwalze 20. In Lager  schildern 21, deren Feststelleinrichtungen 22  zugeordnet sind, wird in Lagern 23 eine Welle  24 mit dem Antriebsrad 25 getragen, das ein  Abfuhrwalzenpaar 26 antreibt.  



  Gelagert und festgehalten wird die Achse 1  in den beiden Lagern 27. Der Antrieb der ge  samten Vorrichtung     erfolgt    durch ein An  triebsrad 28.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen     Vor-          riehtung    ist wie folgt:  Das von Hand auf Einlaufbreite vorge  lockerte Kabel 29 wird von dem Zufuhr  walzenpaar 18 über die Leitwalze 20 den  Stachelscheibenrädern 3 zugeführt, die beim  Rotieren gleichzeitig noch eine Axialbewegung  ausführen, da ihre Führungsnuten in fächer  artig auseinanderlaufenden Ebenen vorge-    sehen sind. Durch Drehung der Zahnräder 7  wird das Kabel am Umfang der Stachel  scheibenräder entlarg geführt, wobei das  Kabel immer auf den Stäben 10 aufliegt. Die  jeweilige Richtung der Axialbewegung bei der  einen Hälfte der Stacheln 5 ist entgegen  gesetzt zu derjenigen der andern Hälfte.  Die Stäbe 10 laufen in der Führungs  kurve 11 bzw. 12.

   Nachdem das Kabel am  halben Umfang entlang gelaufen ist, ist es  infolge der Sehräganordnung der Stachel  scheibenräder, deren Seheibenebenen von der  Mitte nach aussen     zunehmend    schräg zur  Drehachse stehen, ausgebreitet worden und  wird nunmehr von dem Ablaufwalzenpaar 26  ergriffen. Damit das Vlies besser aus den  Stacheln herausgezogen     wird,    wandern infolge  der Führungskurve die Stäbe etwas radial  nach aussen, wodureh die Abnahme des  Vlieses, das heisst das Erfassen und Abziehen  des     breitgelegten    Fadenkabels, von den  Stachelscheibenrädern erleichtert wird. Durch  Schwenken der zubringenden bzw. der Ab  laufwalzen um die Achse 1 in Pfeilrichtung  gemäss Pfeil 30 bzw. 31 kommt man zu der  strichpunktierten Stellung 32 bzw. 33.

   Durch  ein solches     Versehwenken    ist es möglich, die  Breitlage des     Vlieses    zu variieren, weil es nun  mehr nur noch an einem Teil des     Umfanges     der     Staehelscheibenräder    entlang läuft.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zum Breitlegen eines zu sammen- und wieder aufgedrehten sowie vor gelockerten laufenden Fadenkabels, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Fadenkabel durch Zuführwalzen einer Anzahl auf einer Achse gelagerter Staehelseheibenräder zugeführt wird, deren Scheibenebenen von der Mitte nach aussen zunehmend schräg zui ihrer Dreh achse stehen, so dass ihre am Umfang ange ordneten Stacheln beim Rotieren der Scheiben gleichzeitig noch eine Axialbewegung ausfüh ren,
    wobei die jeweilige Richtung der Axial- bewegung bei der einen Hälfte der Stacheln entgegengesetzt zu derjenigen der andern Hälfte ist, und. dass das Fadenkabel gleich- zeitig auf längs des Umfanges der Stachel scheibenräder vorgesehene Stäbe aufgelegt wird, die an der Auslaufseite des Kabels in bezug auf die Achse eine Radialbewegung ausführen, um das Erfassen und Ab ziehen des Fadenkabels durch Ablaufwalzen zu erleichtern. II.
    Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass auf einer feststehenden Achse (1) in fächerartig auseinanderlaufen den Ebenen je eine Führungsnute (2) vor gesehen ist, in welchen Nuten je ein Stachel scheibenrad (3) läuft, welche Scheibenräder durch mehrere, parallel zur Achse verlaufende Traversen (6) bewegt werden, die ihrerseits von auf der Achse gelagerten Zahnrädern (7) getragen werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubrin.g- walzen und Ablaufwalzen um die Achse schwenkbar sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei an einem Scheibenrad aufeinanderfolgenden Stacheln ein Stab parallel zur Achse ver läuft, welcher durch in den Zahnrädern radial angeordnete Schlitze durchgeht und zu beiden Seiten der Zahnräder in feststehenden, ring förmigen Führungskurren geführt ist.
CH308622D 1951-10-01 1952-09-29 Verfahren und Vorrichtung zum Breitlegen eines zusammen- und wieder aufgedrehten sowie vorgelockerten laufenden Fadenkabels. CH308622A (de)

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