CH308811A - Verfahren zur Herstellung eines Salzes des Pyridoxamin-5'-monophosphorsäureesters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Salzes des Pyridoxamin-5'-monophosphorsäureesters.

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CH308811A
CH308811A CH308811DA CH308811A CH 308811 A CH308811 A CH 308811A CH 308811D A CH308811D A CH 308811DA CH 308811 A CH308811 A CH 308811A
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CH
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pyridoxamine
acid ester
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monophosphoric
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00—Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02—Phosphorus compounds
    • C07F9/547—Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom
    • C07F9/553—Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom having one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07F9/576—Six-membered rings
    • C07F9/58—Pyridine rings

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Salzes des     Pyridoxamin-5'-monophosphorsäureesters.            Gegenstand    der Erfindung     ist    ein Verfah  ren zur Herstellung     von,Pyridoxamin-5'-phos-          phorsäureestern    und deren Salzen, welches  darin besteht, dass man polymere     meta-Phos-          phorsäure    auf     Pyridoxamin    oder auf ein Salz       desselben,    zweckmässig unter Erwärmen,

   ein-  
EMI0001.0010     
    Die Hydrolyse des     Triphosphorsäureesters    I  erfolgt zweckmässig durch     Erwärmen    mit       Wasser.    Dabei werden 2     Mol    Phosphorsäure  abgespalten und     es    entsteht das     phosphor-          saure    Salz des     Monophosphorsäureesters        II.     



  Sowohl der     Triphosphorsäureester    I als der  Monoester     II    sind in Wasser leicht lösliche,  sauer reagierende Verbindungen. Das Cal  ciumsalz von     II    besitzt beträchtliche     Wasser-          löslichkeit.     



  Die     Verfahrensprodukte    sollen als Heil  mittel verwendet werden.  



  Gegenstand     des    Patentes ist nun ein Ver  fahren zur Herstellung eines Salzes des     Py-          ridoxa.min-5'-monophosphorsäureesters,        wel-          elres    dadurch gekennzeichnet ist, dass man poly  mere     meta-Phosphorsäure    auf     Pyridoxamin-          hydroehlorid    einwirken lässt und den     gebil-          cleten        Pyridoxamin-5'-triphosphoreäureester     mit Salzsäure zum     salzsauren    Salz des Py-    wirken lässt,

   den gebildeten     Pyridoxamin-5'-          triphosphorsäureester    (Formel I) gegebenen  falls zum     Pyridoxamin-5'-monophosphorsäure-          ester    (Formel     II)        hydrolysiert,    worauf die ge  wonnenen     Ester    in die     Erdalkalisalze    über  geführt werden können.         ridoxamin-5'-monophosphorsäureesters        hydro-          lysiert.     



  <I>Beispiel:</I>  Zur Bereitung der     meta-Phosphorsäure     wird     ortho-Phosphorsäure    über freier     Flamme     langsam     erhitzt,    bis alles Wasser sich ver  flüchtigt hat und die Lösung trüb zu wer  den     beginnt.     



  Nach dem     Abkühlen    einer     aus    1,5     em3          ortho-Phosphorsäure        in        vorbeschriebener     Weise hergestellten     meta-Phosphorsäure    wer  den 200 mg     Pyridoxamin-dihydrochlolid    ein  getragen     und    das Gemisch im Ölbad langsam  auf 60 bis 70      Badtemperatur        erwärmt.    Zu  erst erfolgt     Chlorwasserstoff-Entwicklung,    die  nach einer halben Stunde beendet ist.

   Das  Gemisch wird dann mit     Eis    gekühlt, mit sehr  wenig Eiswasser     zu    einer dickflüssigen     Masse          verrieben    und mit viel Äthanol versetzt, wobei  sich ein Niederschlag des     Pyridoxamin-5'-tr    i-           phosphorsäazreesters    bildet. Dieser wird     abzen-          trifugiert,    mit Alkohol und Äther gut gewa  schen. Ausbeute 350 mg. Die     Verbindung    ist  in     Wasser    sehr leicht löslich. Ihr Phosphor  gehalt beträgt etwa 21 %.  



  600 mg     Pyridoxamin-5'-triphosphat    wer  den in 60     em3        n-Salzsäure    gelöst und diese       Lösung    10     Minuten    im kochenden Wasserbad  erhitzt. Hierauf wird     sofort    abgekühlt und bei  30  im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der  Rückstand wird mit Alkohol verrieben, wobei  eine farblose, zunächst klebrige Masse ent  steht, die nach     mehrmaliger    Wiederholung  dieser Massnahme fest wird. Nach dem     Abzen-          trifugieren    des Niederschlages wird er mit.  Alkohol und Äther gewaschen     und    getrocknet.

    Die     Ausbeute    beträgt 300 mg     Pyridoxamin-          5'-monophosphat-hydrochlorid.    Zur Kristalli  sation wird dieses Salz in sehr wenig Wasser  gelöst, mit einem Tropfen Salzsäure versetzt  und diese     Lösung    in Alkohol gegossen. Dabei  bildet     sich        zuerst    eine     -kolloide        Lösung,    aus  der     sieh    nach einigen Stunden das     chlorwas-          serstoffsaure    Salz in grossen     Kristallen    aus-    scheidet.

   Die Verbindung stellt, nach dem Ab  nutschen und Trocknen ein farbloses Kristall  pulver dar, das kaum     @h.#-groskopiseh        ist.    Sie  ist in     Wasser    mit saurer     Reaktion    leicht lös  lich.     Schmelzpunkt        221     (unter     Zersetzung).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:. Verfahren zur Herstellung eines Salzes des Pyridoxamin-5'-monophosphörsäureesters, dadurch gekennzeichnet-, dass man polymere meta-Phosphorsäure auf Pyridoxaminhydro- chlorid einwirken lässt und den gebildeten Pyridoxamin - 5' - triphosphorsäureester mit Salzsäure zum salzsauren Salz des Py- ridoxamin-5'-monophosplrorsäureesters hydro- lysiert. <RTI
    ID="0002.0049"> Die neue kristallisiert in farb losen, feinen Kristallen, die kaum hygrosko pisch sind. Sie ist in Wasser mit saurer Reak tion leicht löslich. Schmelzpunkt 224 (unter Zersetzung).
CH308811D 1951-09-14 1951-10-17 Verfahren zur Herstellung eines Salzes des Pyridoxamin-5'-monophosphorsäureesters. CH308811A (de)

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