<B>Verfahren zur Herstellung von</B> Metallrohlingen <B>für die Erzeugung von</B> Hohlkörpern durch Auspressen. Zur Erzeugung von zylindrischen Hohl gegenständen nach der Auspressmethode und insbesondere zur Erzeugung von Tuben für Zahnpasten, Lebensmittelkonserven, Arznei mittel oder dergleichen kann man aus Ble- ehen oder Bändern geeigneter Stärke Zylinder ausstanzen, welche einen zweekentspreehenden Durchmesser und Höhe besitzen, und diese Zcliiider sodann dem Auspressvorgang unter werfen,
wodurch der Behälter mit gesehlos- senem oder durchlochtem Boden oder mit vor stehenden Ansätzen - je nach dem vorgese- lienen Verwendungszweek - gebildet wird.
Das Ausstanzen dieser Zylinder und Schei ben aus Blechen verursacht Abfälle, welche theoretisch etwas mehr als 10 /o betragen, sieh praktisch jedoch aus technologischen Gründen gewöhnlieh auf 30 /o und mehr belaufen. An Stelle derVerwendung von Blech alsAusgangs- inaterial könnte man auch gewalztes Material init rechteckigem Querschnitt verwenden, wel ches gewöhnlich pro Gewichtseinheit einen niedrigeren Preis besitzt als Blech.
Würde man jedoch von so einem Walzmaterial eine einzige Reihe von Scheiben ausstanzen, so wäre der theoretisehe Abfall 27%" in der Praxis jedoch über -10 /o, was jeglielien Vorteil der niedrigeren Anschaffungskosten des Aus- gangsmaterials hinfällig machen würde.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe ge stellt, die Ausnützung von Walzmaterial zur Erzeugung von Hohlkörpern durch Auspres- sen zu ermöglichen, und zwar nicht allein. durch Herabsetzen des Abfallprozentsatzes beim Ausstanzen - bezüglich jenen, den man mit Blechen erhält. -, sondern auch durch völlige Ausschaltung dieses Abfalles.
Erfindungsgemäss werden die Rohlinge nicht durch Ausstanzen, sondern durch Form veränderung und darauffolgendes Brechen des Walzmaterials erhalten.
Genauer gesagt wird das metallische Walz- gut, welches rechteckigen Querschnitt besitzt und dessen Breite kleiner als der Aussendurch messer des herzustellenden Hohlkörpers ist, dadurch in seiner Form verändert, dass von einander entfernte Abschnitte seiner kleineren Seiten symmetrisch gegen die Achse des Walz gutes hin zusammengepresst werden, während das Walzgut selbst frei längs seiner grösseren Seiten geführt vorwärtsbewegt wird. Das der massen verformte W a,lzgut wird sodann an den durch diese Verformungen verminderten Querschnittsstellen zerbrochen.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Vorrichtung zur Durchführung des genannten Verfahrens. Diese Vorrichtung beinhaltet ein Rollenpaar, welches mit gleicher Umfangs geschwindigkeit umläuft, wobei die Rollen am Umfang mit Nuten, die einander gegenüber liegen, versehen sind, welche Nuten etwas brei ter als die Stärke des Profilstückes und tiefer als die halbe Breite des Profilstückes sind. Der Boden jeder Nute ist über die gesamte Länge mit Vorsprüngen versehen, die bis nahe an den Umfang der Rolle reichen.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungs gemässen Verfahrens sowie der Vorrichtung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert, wobei Fig.l eine Ansieht der Vorrichtung mit teilweise entfernten Abschnitten, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A- < 1 der Fig.1. Fig.3 ein Schnitt nach der Linie B-B der Fig.1 und Fig.4 ein Schnitt nach der Linie C-C der Fig.1 ist.
Wie ans den Abbildungen ersichtlich ist, besteht die Vorrichtung aus einer Stützplatte 1, in welcher die durch Zahnräder 4 und 5 angetriebenen Wellen \?und 3 gelagert sind. An der Welle 3 ist eine Scheibe 6 befestigt, welche am Umfang an einer ihrer Seiten mit trapezförmigen Vertiefungen 7, die durch Spitzen 21 voneinander getrennt. sind, ver sehen ist. Gegen diese Seitenfläche der Scheibe 6 ist. mittels Schrauben 19 eine Scheibe 8 glei chen Durchmessers befestigt.
An der Welle 2 ist eine Scheibe 14 be festigt, mit welcher mittels Schrauben 20 (Fig. 3) ein Ring 9 verbunden ist, der an einer seiner Seitenfläehen fünfeckige Vor sprünge 10 besitzt, deren Form aus Fig. 1 er sichtlich ist und welche mit ihren Spitzen "" bis nahe an den Umfang des Ringes 9 reichen. In den.
Zwischenräumen zwischen den Vor sprüngen 10 sind - radial beweglich - pris- matisehe Körper 11 angeordnet, welche ver mittels einer nahe ihrem Ende ausgenom menen Nut mit einer kreisförmigen, exzentri schen Rippe 12, die an einer Verlängerung 13 der Grundplatte 1 vorgesehen ist, in Eingriff stehen.
Die Scheibe 6, der Ring 9 und die an ihnen angebrachten Scheiben 8 und 14 besitzen einen derartigen Durchmesser, dass sie sieh tangen- tial berühren, und besitzen eine derartige Lage, dass die entsprechenden Spitzen 21 und 22 miteinander in Eingriff kommen.
Einem Ab schnitt. des U mfanges des drehenden Elemen tes 9-1-1 gegenüber ist. an der Grundplatte 1 ein gebogener Teil 15-17 befestigt, der mit einer- Nut 16 versehen ist, die in der Ebene der Vorsprünge 10 und der verschiebbaren Körper 11 liegt.
Ein Teil des Endes des Stückes 15 befin det sieh weiter entfernt. vom Tangentialpunkt der beiden Scheiben und verlängert sieh an der Seite der Nut 16 in einen gebogenen Ab schnitt 17 gegen die Platte 1. (F'ig.4). Die Wirkungsweise der Vorriehtung ist folgende: Nachdem die beiden Wellen ? und 3 ver mittels der Zahnräder 4 und 5 in Umdrehung versetzt wurden, wird in den Zwischenraum zwischen der Scheibe 6 und den Ring 9, an der Stelle der vorerwähnten Umfangsnut, ein 'NValzgut 7 8 eingeführt.
Der Querschnitt die ses VN alzgutes ist rechteckig; seine Dicke ist geringer als die Breite der trapezförmigen Vertiefungen 7 und als die Breite der Vor sprünge 10, und seine Breite ist. geringer als die doppelte Tiefe besagter Vertiefung 7.
Das Walz-gut 18 wird von den Spitzen 21 und \_'? ergriffen und an den Stellen dieser Spitzen zusammengepresst und t-erformt, gelangt so dann in die folgenden Hohlräume der Schei ben, in welchen es mit geringem Spiel bleibt und somit die Form einer Kette von Sechs- eeken annimmt, die -untereinander nur durch dünne Stellen restlichen Materials verbunden sind.
Es ist beachtenswert, dass sieh die pris matischen Körper 11 an den Tangentenpnnk- ten zwischen den beiden Seheiben in vollstän dig gegen die Welle 2 zurückgeschobener Lage befinden, und zwar infolge der Wirkung der exzentrischen Rippe 12.
Das an den Tangentenpunkten zv#-isehen den beiden Rollen austretende Walzgrit wird an dem Ring 9 anliegend gehalten und in die i\Tut 16 des Stückes 15 eingeführt. In diesem Verlauf werden die prismatisehen Körper 11 nach und nach durch die Rippe 12 gegen den Scheibenumfang verschoben und stossen somit das verformte Walzgut aus, wie in Fig.1 ge- zeign ist.
Nach ungefähr einer halben Umdrehung befindet sich das verformte Profilstüek voll ständig ausserhalb der entsprechenden Aus. nehmung des Ringes 9 und wird anschliessend clureh die Nute 16 geführt. Am Ende dieser Nut angelangt, wird es durch das gekrümmte Ende 17 seitlich gebogen, wobei diese neuer lielre Verformung den Bruch des Formstückes 1 ängs seiner eingeschnürten Stellen verursacht, derart, dass nach der Reihe bei jedem Bruch ein sechseekiges Prisma 23 abgetrennt wird.
Diese fallen beispielsweise durch ein Loch der Platte 1 in einen nicht dargestellten Sammel- behälter. Die Stücke 23 werden sodann vor zugsweise einem Arbeitsgang unterzogen, in welchem die Grate entfernt und die Kanten abgerundet werden, indem sie wirr durchein ander in an sich bekannter Weise in einer rotierenden Trommel umwälzen gelassen wer den, wonach sie für den Arbeitsgang des Aus pressens bereit sind.
Die erläuterte Ausführungsform kann na- türlieh auf vielerlei Art abgeändert werden. Die Form der Stücke 23 kann anders als die beschriebene sein, z. B. ein regelmässiges oder leicht unregelmässiges Polygon mit versehie- clener Seitenzahl oder auch ein Kreis.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfah rens kann Abänderungen unterworfen wer den; so kann zum Beispiel der Auswerfteil des verformten Walzgutes aus dem Ring 9 eine andere Form besitzen; die Teilung der verschiedenen Stücke 23 voneinander kann durch -Mittel erfolgen, die in der Scheibe selbst angeordnet sind, oder es kann der Bruch des Walzgutes an den verformten geschwäch ten Stellen durch Verbiegen auf andere Art und Weise durchgeführt werden.
<B> Process for the production of </B> metal blanks <B> for the production of </B> hollow bodies by pressing. For the production of cylindrical hollow objects by the extrusion method and in particular for the production of tubes for toothpaste, canned food, medicines or the like, cylinders with a two-sided diameter and height can be punched out of sheets or strips of suitable thickness, and these cylinders then the Subject the squeezing process,
whereby the container is formed with a closed or perforated base or with protruding extensions - depending on the intended use.
Punching these cylinders and disks out of sheet metal causes waste which theoretically amounts to slightly more than 10%, but in practice it usually amounts to 30% and more for technological reasons. Instead of using sheet metal as the starting material, one could also use rolled material with a rectangular cross section, which usually has a lower price per unit weight than sheet metal.
If, however, a single row of discs were punched out of such a rolled material, the theoretical drop would be 27% "but in practice more than -10 / o, which would negate any advantage of the lower acquisition costs of the raw material.
The object of the invention is to enable the use of rolled material to produce hollow bodies by pressing, and not only. by reducing the percentage of waste in punching - compared to that obtained with sheet metal. - but also by completely eliminating this waste.
According to the invention, the blanks are not obtained by punching out, but by changing the shape and then breaking the rolled material.
More precisely, the metallic rolling stock, which has a rectangular cross-section and the width of which is smaller than the outer diameter of the hollow body to be produced, is changed in its shape in that distant sections of its smaller sides are pressed together symmetrically against the axis of the rolling stock , while the rolling stock itself is moved forward freely along its larger sides. The mass of deformed rolling stock is then broken at the cross-sectional areas reduced by these deformations.
The invention also relates to a device for carrying out said method. This device includes a pair of rollers, which revolves at the same circumferential speed, the rollers on the circumference with grooves that are opposite each other are provided, which grooves are slightly wider than the thickness of the profile piece and deeper than half the width of the profile piece. The bottom of each groove is provided with projections over the entire length that reach close to the circumference of the roller.
An embodiment of the fiction, according to the method and the device is explained with reference to the drawing, for example, Fig.l a view of the device with partially removed sections, Fig. 2 a section along the line A- <1 of Fig.1. Fig.3 is a section along the line B-B of Fig.1 and Fig.4 is a section along the line C-C of Fig.1.
As can be seen from the figures, the device consists of a support plate 1 in which the shafts 1 and 3, driven by gears 4 and 5, are mounted. A disk 6 is attached to the shaft 3 and has trapezoidal depressions 7 on the circumference on one of its sides, which are separated from one another by points 21. are, see is. Against this side surface of the disc 6 is. fastened by means of screws 19, a disk 8 of the same diameter.
On the shaft 2, a disc 14 is fastened, with which a ring 9 is connected by means of screws 20 (Fig. 3), which has pentagonal jumps 10 on one of its side faces, the shape of which he is visible from Fig. 1 and which with their tips "" extend to close to the circumference of the ring 9. In the.
Interstices between the projections 10 are - radially movable - prismatic bodies 11 are arranged, which ver by means of a groove near their end ausgenom menen with a circular, eccentric rib 12, which is provided on an extension 13 of the base plate 1, in engagement stand.
The disk 6, the ring 9 and the disks 8 and 14 attached to them have a diameter such that they touch tangentially and are in such a position that the corresponding tips 21 and 22 come into engagement with one another.
One section. the circumference of the rotating elemen tes 9-1-1 is opposite. a curved part 15-17 is attached to the base plate 1 and is provided with a groove 16 lying in the plane of the projections 10 and the displaceable body 11.
Part of the end of the piece 15 is located farther away. from the tangent point of the two disks and extended see on the side of the groove 16 in a curved section 17 against the plate 1. (Fig. 4). The function of the Vorriehtung is as follows: After the two waves? and 3 ver have been rotated by means of the gears 4 and 5, a 'NValzgut 7 8 is introduced into the space between the disc 6 and the ring 9 at the location of the aforementioned circumferential groove.
The cross-section of this VN alzgutes is rectangular; its thickness is less than the width of the trapezoidal depressions 7 and than the width of the projections 10 before, and its width is. less than twice the depth of said recess 7.
The rolling stock 18 is supported by the tips 21 and \ _ '? gripped and pressed together and T-shaped at the points of these tips, it then gets into the following cavities of the discs, in which it remains with little play and thus assumes the form of a chain of hexagons, which only pass through one another through thin points remaining material are connected.
It is noteworthy that the prismatic bodies 11 are located at the tangent points between the two disks in a position pushed back completely against the shaft 2, as a result of the effect of the eccentric rib 12.
The rolled grit emerging at the tangent points of the two rollers is held in contact with the ring 9 and inserted into the part 16 of the piece 15. In this course, the prismatic bodies 11 are gradually displaced by the rib 12 against the disk circumference and thus eject the deformed rolling stock, as is shown in FIG.
After about half a turn, the deformed profile piece is completely outside the corresponding range. taking of the ring 9 and then the groove 16 is performed. At the end of this groove, it is bent laterally by the curved end 17, this new internal deformation causing the molded piece 1 to break along its constricted points, so that a hexagonal prism 23 is cut off at each break.
These fall, for example, through a hole in the plate 1 into a collecting container, not shown. The pieces 23 are then preferably subjected to an operation in which the burrs are removed and the edges are rounded by being allowed to circulate tangled through other in a known manner in a rotating drum, after which they are ready for the operation of pressing off are.
The illustrated embodiment can of course be modified in many ways. The shape of the pieces 23 can be different from that described, e.g. B. a regular or slightly irregular polygon with a different number of sides or a circle.
The device for carrying out the method can be subject to changes; for example, the ejected part of the deformed rolling stock from the ring 9 can have a different shape; the division of the various pieces 23 from one another can be done by means that are arranged in the disc itself, or the breaking of the rolling stock at the deformed weakened points can be carried out by bending in another way.