CH309174A - Verfahren zur Herstellung einer substituierten triazinringhaltigen Diaminostilbenverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer substituierten triazinringhaltigen Diaminostilbenverbindung.

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CH309174A
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substituted triazine
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Bayer Ag
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  Verfahren zur Herstellung einer substituierten     triazinringhaltigen        Diaminostilbenverbindung.       Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein  Verfahren zur     Herstellung    einer neuen sub  stituierten     triazinringhaltigen        Diaminostilben-          verbinclung.    Das Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man auf 1     Mol        4,4'-Diamino-          sti'lben-2,

  2'-disnlfonsättre    2     Mol        Cvanurchlorid     einwirken     lä.sst    und das erhaltene Reaktions-         produkt    mit 2     Mol        Äthanolamin        und    2     Mol     Ammoniak in beliebiger     Reihenfolge    umsetzt.  



  Die erfindungsgemäss erhaltene substi  tuierte     triazinringhaltige        Diaminostilbenver-          bindung    ist eine neue Verbindung; sie ent  spricht der allgemeinen Formel:  
EMI0001.0023     
    Die Verbindung lässt sich mit Vorteil als  optischer Aufheller verwenden; zweckmässig  wendet man sie dabei in Form ihres Alkali  oder     Ammoniumsalzes    an. Man kann sie direkt  auf die aufzuhellenden Materialien aufbringen  oder je nach dem vorliegenden Fall in einem        'rieh-,    Spül- oder     Appreturbade    zur Anwen  dung bringen.

   Sofern es sieh um die     Aufhel-          lun-    von Wäsche handelt, kann man die neue  Verbindung auch zusammen mit Waschmit  teln oder zusammen mit geeigneten chemisch  wirkenden Bleichmitteln anwenden. Als Ma  terialien, die sieh mit der erfindungsgemäss       crhältliehen    Verbindung aufhellen lassen,  kommen ausser Textilien aller Art insbeson  dere Papier, Federn, Strohhüte, Seife, Zucker,  ferner helle     Leder,    Furnierhölzer und Kunst  stoffmassen in Betracht.

      Gegenüber bekannten zweifach substituier  ten     triazinringhaltigen        Diaminostilbenverbin-          dungen,    die in den     Triazinringen    andere     Sub-          stituentenpaare    enthalten,     wie    sie z. B. in der  englischen Patentschrift Nr. 624052 beschrie  ben sind, zeichnet sich die erfindungsgemäss  erhältliche neue Verbindung bei ihrer Verwen  dung als optischer Aufheller überraschender  weise durch höhere Lichtechtheit aus.  



  <I>Beispiel:</I>  Zu einer Suspension von 370     g        Cyanur-          chlorid    in     AcetonfEiswasser    lässt man eine       Lösung    von 414 g     4,4'-diaminostilben-2,2'-di-          sulfonsaurem    Natrium in etwa 5 Liter Was  ser bei 5  unter Rühren zulaufen und stellt  das kongosaure Reaktionsgemisch durch Zu  gabe von etwa 550     em-'    20     vol.%iger    Soda-           lösung    neutral.

   Hierauf fügt man 122 g Mono  ätltanolamin und 530     ems    20     vol.%ige    Soda  lösung hinzu, erwärmt     3-4    Stunden auf     40 ,     versetzt anschliessend mit etwa 500     ein-          20%iger    wässriger     Ammoniaklösung    und er  wärmt 5 Stunden auf 85-90 . Das Reak  tionsgemisch wird nach Erkalten mit etwa  2,2 Liter verdünnter Salzsäure (1 :1) schwach  kongosaurer gestellt, der     gelblichweisse    Nieder  schlag     abfiltriert,    mit Wasser gewaschen und  bei 80-85  getrocknet.

   Das Trockengut wird  mit der berechneten Menge     calc.    Soda     vermah-          len.    Es stellt ein     gelblichweisses        Pulver    dar,  das sich in heissem Wasser leicht und farblos  mit blauvioletter Fluoreszenz löst.  



  Mit dem so erhaltenen     Reaktionsprodukt     wird eine     wässrige    Lösung bereitet, die im  Liter 0,05-0,1 g enthält, und mit dieser     Lö-          lung    werden     Textilien    (Leinen, regenerierte         Cellulose,    Kunstseide und andere) eine halbe  Stunde bei     30-40     behandelt, gespült und  getrocknet.

   Das so behandelte     lIaterial    weist       gegenüber    dem     ursprün-gliehen    Material einen  reinen neutralen Weisseffekt auf, der sieh  durch eine     sehr,.;ttte        Liehteehtheit        auszeichnet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer substi tuierten triazinringhaltigen Diaminostilben- verbindung, dadurch gekennzeichnet., dass man auf 1 Mol 4,4'-Diaminost.ilben-2,2'-disulfon- säure 2 Mol Cyanurehlorid einwirken lässt und das erhaltene Reaktionsprodukt mit. 2 11o1 Äthanolamin und 2 1lol Ammoniak in be liebiger Reiltenfolge umsetzt.
    Die neue Verbindung stellt ein gelblieh- weisses Pulver dar, das sich in heissem Was ser mit. blauvioletter Fluoreszenz löst.
CH309174D 1951-06-26 1952-06-19 Verfahren zur Herstellung einer substituierten triazinringhaltigen Diaminostilbenverbindung. CH309174A (de)

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