CH309509A - Doppelriemchen-Streckwerk. - Google Patents

Doppelriemchen-Streckwerk.

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CH309509A
CH309509A CH309509DA CH309509A CH 309509 A CH309509 A CH 309509A CH 309509D A CH309509D A CH 309509DA CH 309509 A CH309509 A CH 309509A
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CH
Switzerland
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belt
roller
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English (en)
Inventor
Shops Saco-Lowell
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Saco Lowell Shops
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Publication date
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Publication of CH309509A publication Critical patent/CH309509A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/26Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by one or more endless aprons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Doppelriemchen-Streckwerk.       Die Erfindung betrifft ein     Doppelriem-          (#lien-Streekwerk    mit einem Paar Vorderwal  zen und mit einem hinter diesen den Faser  strang tragenden, untern endlosen     Riemehen,     innerhalb dessen Schleife eine das     Riemehen     antreibende Triebwalze und vorderselben ein       ss'enichen-Führtzngsriegel    angeordnet sind, mit       welchem    untern     Riemchen    ein es berührendes,       (radloses    oberes     Riemehen    zusammenarbeitet,

    das die Oberwalze und einen auf dieser     abge-          stätzten        Riemehenkäfig    umschlingt, welcher  zwei Seitenteile und einen     Riemchenspanner          aufweist,    welch letzterer sich vorn     zwischen     den Seitenteilen innerhalb der obern     Riem-          rlienschleife    erstreckt, welche Seitenteile       Lagerflächen        zur    Aufnahme der Welle der       Ohcrwalze    besitzen, wobei der Käfig minde  stens einen     Abstandshalter    aufweist,

   der in       Berührun-    mit der obern Fläche des Füh  rungsriegels steht.  



       Clemäss    vorliegender Erfindung ist, das       treckwcrk    dadurch     gekenhzeiehnet,    dass     Be-          lastunusoryane    federnd auf den Käfig wir  ken, um den     Abstandshalter    gegen den     Füh-          rung@rie;-el    zu drücken.  



       Streckwerke    mit.     Doppelriemehen,    die zwei  kurze     Riemehen    umfassen, sind seit vielen  .Jahren bekannt und in Gebrauch. Die     bis-          lierige    Bauart hat jedoch grosse und allgemein  bekannte Nachteile. Vor allem weist. sowohl  (las kurze     untere    als auch das obere     Riemehen     eine     beträclitliehe    Dicke auf und sie werden  nicht     genügend    gespannt.

   Es ist somit schwie-         rig    einen gleichmässigen Verzug der zu     strek-          kenden    Fasern     zu    erhalten, da sich die die  Fasern berührenden Oberflächen der     Riem-          chen    voneinander     wegkrümnen,    wenn sich die       Riemehen    gegen die Vorderwalzen zu bewe  gen. Dies bewirkt, dass der Freigabepunkt   das ist die Stelle, bei welcher der Einfluss  der     Riemehen    auf die Faserbündel aufhört.   weiter vom Klemmpunkt der Vorderwalzen  zurückliegt, als dies wünschenswert ist.

   Die  Wirksamkeit der     Riemchen    hinsichtlich der  Führung der Faserstränge wird somit ver  mindert und das insbesondere     in    dem Bereich  unmittelbar hinter den Vorderwalzen, in wel  chem die Führung am wichtigsten ist. Die  Folgen sind ungleichmässiger Verzug, beson  ders bei Fasersträngen mit kleinem Durch  messer und kurzen Fasern. Da, das kurze,  untere     Riemehen    in einem Bogen von be  trächtlichem Radius um seinen Spanner  kreist, kann es nicht. so nahe an die Vorder  walzen     herangebracht    werden, wie dies wün  schenswert wäre.

   Weiterhin     begünstigt    die  gedrängte und geschlossene Bauart des kur  zen, untern     Riemehens    und seines Käfigs ein  Ansammeln von Flugstoffen und Abfall und  die     Sauberhaltung    ist schwierig, besonders da  die Innenfläche des untern, kurzen     Riemchens     ohne     Auseinanderbau    nicht. gereinigt werden  kann. Dies ist notwendigerweise bei jeder       Konstruktion    der Fall, welche ein kurzes;  unteres von einem Käfig umschlossenes     Riem-          ehen    aufweist.      Das dargestellte Ausführungsbeispiel     der     vorliegenden Erfindung bezweckt die Beseiti  gung der geschilderten Mängel.  



  Diese beispielsweise     Ausführtingsforrn    des       Erfindungsgegenstandes    ist in der beiliegen  den Zeichnung dargestellt, es zeigt       Fig.    1 eine Draufsicht auf ein     Doppelriem-          ehen-Streckwerk,          Fig.    2 eine teilweise abgebrochene Vorder  ansicht des in     Fig.    1 dargestellten Streck  werkes,       Fig.    3 eine Seitenansicht     zii        Fig.    1,

         Fig.    4 einen Schnitt durch die     Fig.    3 und       Fig.    5 eine isometrische Ansieht des im  Streckwerk     verwendeten        Riemeherikäfigs.     



  Das gezeigte     Streckwerk    besitzt ein Paar  Vorderwalzen 12,     1.1;    eine     Faserdurehziehvor-          rieht.ung    um einen Faserstrang wie     Baum-          wollgespinste    oder Strähnen zu führen und  zu verziehen, wobei diese     Vorrichtung    ein end  loses, die Fasern tragendes, unteres     Riemehen     20 umfasst, das innerhalb seiner Schleife eine  untere     Treibwalze    22 für das     Riemehen    auf  weist, einen vor dieser Treibwalze angebrach  ten     Rlemchen-Führungsriegel    24,

   und eine       Riemchenspannrolle    26, die     unterhalb    des       Führ-Llngsriegels    21 und der     Trelbwalze    22  montiert ist, sowie hinter der     Dureliziehvor-          riehtung    ein Paar     Einzieli-    bzw.     rlaltewalzen     16, 18. Die untern     Walzen,    das heisst die Vor  derwalze 12, die Haltewalze 16 und die Treib  walze 22 erstrecken sich über die     Gesamtlänge     der Spinnmaschine und werden durch Zahn  räder, die sich im Endteil des Streckwerkes  befinden, angetrieben.

   Die obere Lieferwalze  14 und die obere     Halteivalre   <B>1,8</B>     weisen    an  ihren Enden Lagerzapfen auf und werden  damit in Lagern 13 und 17 in einer bei       Streckwerken    für Spinnmaschinen üblichen  Weise gelagert.

   '  Oberhalb des langen untern     Riernehens    20  ist ein kurzes oberes     Riemchen    30     vorge        sehen,          _welehes    mit dem     unterm        Riemehen        zusammen-          arbeitet,    um den Faserstrang, wenn er zwi  schen den Bändern durchläuft, zu     streeken.     Das     kurze        Riemchen    30 läuft uni eine Ober-    walze, die in     La-ern    32 oberhalb der untern       Riemehentreibwalze        '?2    ruht,

   so dass beide       Rieinchen    zwischen der     Treibwalze    22 und der  darüber gelegenen Oberwalze     durch-etrieben     werden. Wie in den     Fig.        '21    und 4 dargestellt,  umfasst die genannte Oberwalze ein Paar Zy  linder     3.1-,    .die drehbar auf einer,

   in den  Lagern 32 gehaltenen Welle 36 montiert     s*nd.     Passende     Wä.lzlager    35 sind zwischen den ge  nannten     Zvliiiderii        31    und der Welle 36     der     Walze     vorgesehen.        Durch    eine     Belastungs-          brücke,    die zwischen den genannten     ZVlin-          dern    die Welle 36 berührt, wird auf die ge  nannte Walze ein     Drnek        aus\;-eübt,    wobei die  genannte     Belastun;:

  sbiiieke    ihrerseits in be  kannter Weise     clureh    eine     zweite    Brücke 38  und einem an dieser Brücke 38     vorhandenen     Belastungshaken     '9,    der durch beliebige     @e-          eignete        (nieiit        dargestellte)    Mittel belastet ist,  beschwert     v-:

  rd.    Der     Belastungsliakeii    39 ist  leicht     we\rnehniliar    angeordnet so dass die ge  nannten     Brücken    entfernt      -erden    können,     uni     ein     Herausnehmen    der     obern    Walze aus den       Walzenführun.en        zri        gestatten;    eine solche       wegnehmlbare        Belastun        gswalzenanordnung    ist  in Fachkreisen wohlbekannt.  



  Der     ein    Ganzes bildende     R.iemehenkäfin     bzw.     Lauibandpendelrahmen    (siehe     Fig.    5)  umfasst Seitenteile     -10,    die in Abstand von  einander derart angeordnet     s_nd,        dass    sie an  liegend     über    die Seiten eines     Zylinders        3-1     passen und dadurch die seitliche Bewegung  des     Pendelrahmens        be;

  -renzen.    Der     Riemehen-          spanner    42 besitzt eine     abgerundete,    vordere,  das     Riemchen    berührende Kante, die sich     zwi_     sehen den     Genannten    beiden Seitenteilen an  der     Vorderseite    des Rahmens innerhalb der  Schleife des obern     R.:emehens    30 erstreckt.

    Der Spanner 42 wird     normalerweise    in eine  über den     Führungsriegel        2.1.        vorstehende    Lage  gebracht und bildet den einzigen quer laufen  den     Verbindiuigssteg    zwischen den Seiten  teilen     -10.    Der Pendelrahmen zusammen mit  einem, an der genannten,     obern    Walze befind  lichen Zylinder     3-1    stützt und führt das obere       Riemehen    30, wobei die Seitenteile     -10    des  Rahmens auch zur Führung     des        Rieniehens     30 beitragen,

   um eine seitliche Bewegung des-           ,elben    relativ zum Rahmen zu     verhindern.    Der  Pendelrahmen wird durch die obere Walze       I)zw.    deren Welle 36 gestützt und     festgelegt.     Lageraussparungen     44    sind an der hintern  Kante der     Seitenteile    40 vorgesehen, um die       drehbar        ;elagerte    Welle 36 der obern     Walze-          aufzunehmen,    während das um einen Zylin  <I>der</I>     :

  34    und um einen Spanner 42 umlaufende       Rielilehen    30 den Pendelrahmen und die  Walze fest aber lösbar als     Ganzes    sowohl 'n       der    Spinnmaschine als auch ausserhalb     der-          sc,llncn    zusammenhält.

   Ein derart konstruier  ter     Riernehenkäfig    genügt allen     Anforderun-          =*ell    hinsichtlich der Führung und der     Befe-          sti@,-un        s,    des     R'_emehens    und bleibt- sehr lange  sauber, hauptsächlich. deshalb, weil ausserhalb  der     Riemehenschleife    keine querlaufenden       Teile    vorhanden sied und daher beim Betrieb       ;lussei#ordentl:cli    wenig Flugstoffe     aufgefan-          =gelr        werden.     



  Uni das Vorderende des     Riemehenkäfigs     zu     stützen    und um dieses Ende derart     anzu-          ordnen,    dass automatisch ein genauer verti  kaler Spielraum     zwischen    dem Spanner 42       ulld        dein    untern     Riemchen-Führungsriegel    24       arlfreellterhalten    wird, sind an jedem Seiten  1(41 40 Schenkel 46 vorgesehen.

   Diese     Sehen-          liel    46 sind in einem Abstand von der Innen  fläehe der Seitenteile 40 angebracht, um einen  seitlichen     Spielraum    sowohl für das obere als       auell        für    das untere     Riemehen    zu schaffen.

    Von den genannten     Seitenteilen    aus     erstrek          ken.    sieh die Schenkel 46 nach unten, um sich       ;;uf    dem     Riemehen-Führungsriegel    24     abzu-          stÜtzen    und schaffen so einen genau     bestimm-          len    und unveränderlichen Abstand zwischen       denl    Spanner und dem Führungsriegel, wäh  <B>rend</B>     gleichzeitig    der Pendelrahmen leicht       entfernbar    bleibt.,

   indem er einfach zusammen       lnt        denn        Riemehen    30 und der obern Walze       ll;celr    oben herausgehoben werden kann. Um  diese Schenkel 46 dauernd in     Berühluing    mit  dem genannten Führungsriegel zu halten,       wird    jeder der beiden Pendelrahmen durch  eine Feder 48, die     entfernbar    an der     Bela-          @tirn:gsbriieke    38 über und zwischen den beiden  Pendelrahmen befestigt ist, nach unten ge  drückt.

   Jede Feder 48 dient dabei dazu, die    beiden anliegenden Pendelrahmen an einer  obern Walze nach unten zu pressen, indem sie  an den Oberkanten der Seitenteile 40, die an  der     Brücke    40 anliegen, nach unten drücken,       um    die Schenkel 46 dauernd in Berührung  mit dem Führungsriegel 24 zu halten. Nach  Entfernung der Belastungsbrücken 37 und  38     und,des    Hakens 39 kann die gesamte An  ordnung bestehend aus oberer Walze,     Riem-          chen    30 und Pendelrahmen aus der Spinn  maschine herausgenommen werden.

   Nachdem  die     Riemehen,    die Pendelrahmen und deren  zugeordnete Oberwalze, welche zusammen die  obere     Riemehenanordnung    ausmachen, somit  herausgenommen sind, kann die Anordnung  dadurch     auseinandet?genommen    werden,     da-ss     zuerst das     Riemchen    30 genügend stark ange  spannt wird, um die Welle 36 aus den Lager  aussparungen 44 herauszuschnellen, dann  werden Pendelrahmen und     Riemchen    der  Länge nach über den Zylinder 34 der obern  Walze gezogen,

   um das     Riemchen    30 und den  Pendelrahmen von der Oberwalze zu entfer  nen und schliesslich den Pendelrahmen aus  der     Riemchenschleife        herauszuschieben.    Die  Vorrichtung wird in umgekehrter     Reihenfolge     wieder zusammengesetzt, wobei die Spannung  des     Riemchens    allein genügt, um die Anord  nung zusammenzuhalten.  



  Mit dem oben beschriebenen Streckwerk  können um 50 bis 100     1/o    höhere     Verzüge    er  zielt werden als mit dem herkömmlichen, nur  ein einziges unteres     Riemehen    aufweisenden       Streckwerk.    Spinnproben haben ergeben, dass  mit diesem Streckwerk hergestelltes Garn vor  zügliche     Festigket    und Gleichförmigkeit     auf-          weist.    Der     Vorverzug,    das heisst der Verzug       zwischen    den Haltewalzen     Lind    den zwei     Riem-          ehen    wird innerhalb herkömmlicher Grenzen  gehalten,

   da der Verzugsgewinn durch das       GeschwIndigkeitsverhältnis    zwischen den Vor  derwalzen und den     Riemehen        bewirkt    wird,  oder genauer ausgedrückt, durch das Ge  schwindigkeitsverhältnis     zwischen    ,der Unter  walze 12 und der Treibwalze 22, wobei das       gewünschte    Geschwindigkeitsverhältnis in be  kannter Weise durch ein Zahnradgetriebe be  stimmt wird.

        Da. die Oberwalze aus glattem oder gerill  tem Stahl hergestellte Zylinder 34 aufweist,  welche drehbar auf einer     -VVelle        3s        aufsitzen,     wobei letztere in einer     normalerweise    dreh  baren Lage in den Lagern 33 gehalten wird,  kann die gesamte obere     Riemchenanordnung,     wie weiter vorn erklärt, einfach und leicht  aus der Spinnmaschine herausgehoben wer  den, um das Reinigen oder das Auswechseln  von     Riemchen    zu erleichtern, ohne dass andere  Teile der Spinnmaschine still gelegt     werden     müssen.  



  Das kurze obere     Riemchen    mit- zugeordne  tem Pendelrahmen liegt oberhalb eines langen  untern, eine Spannrolle     aufweisenden        Riem-          ehens,    wobei die beiden     Riemchen    zusammen  arbeiten, um ein gleichförmigeres Strecken zu  erzielen, während gleichzeitig das Reinigen  v     ere:nfacht    wird.  



  Das obere     Riemchen    mit     Pendelrahmen-          a.nordnung    kann schnell und einfach an beste  henden Spinnmaschinen mit einem Streck  werk, das nur ein langes, unteres     Riemehen     besitzt-, anmontiert werden, indem lediglich  die oben gelegene Walze oder Walzen durch  die beschriebene     Riemehenanordnunj    ersetzt  werden müssen. Es ist. dann möglich, mit sol  chen Spinnmaschinen mit. kleineren Kosten  besseres Garn mit. höheren     Verzügen    herzu  stellen.

   Vorhandene Streckwerke mit einem       untern        Riemchen    können rasch und einfach  in Streckwerke mit. doppeltem     Riemchen    um  gewandelt werden, indem die vorhandenen       Zwischenoberwalzen    entfernt und durch eine  Vorrichtung ersetzt, werden, welche eine Ober  walze umfasst, einen Pendelrahmen mit Sehen  keln, die im Abstand voneinander den vorhan  denen     Rdemchen-Führungsriegel    berühren, so  wie ein     Riemehen    um     N#@'alze.        und    Rahmen zu  sammenzuhalten und ferner eine Belastungs  feder für den Käfig, die in die vorhandene  Belastungsbrücke eingeklemmt werden kann.  



  Der ein Ganzes bildende, sieh selbst ein  stellende Käfig für das     Rlemchen    ist von  sehr einfacher Bauart, wodurch die notwen  digen     Rein_gungen    sehr erleichtert werden,  zumal,     ivie    schon erwähnt, ein solcher Käfig  im Betrieb sehr wenig Flugstoffe     ansammelt.       In dem beschriebenen Ausführungsbei  spiel sind sehr viele Mängel früherer Kon  struktionen, welche eine kurze, doppelte       R.iemchenanordnung    aufweisen,     beseitigt    oder  abgeschwächt, indem ein kurzes oberes     Riem-          chen    in Verbindung mit einem langen, untern       Riemclien    verwendet wird,

   welches     dünn,     nachgiebig und mittels einer separaten Span  nungsrolle fest zwischen der Treibwalze und  dem Führungsriegel sowie uni den letzteren  herum gestreckt ist. Durch diese Einrichtung  kann die Spannung eines     derartigen        Riem-          ehens    gut geregelt werden und der Führungs  riegel des     R.iemchens    kann nahe an den Ein  griffspunkt der Vorderwalzen herangebracht  werden, ohne Gefahr     zti    laufen,     dass    das     R.iein-          ehen    an der untern, stählernen Walze 12 reibt.

    Ein solches langes     Riemclwn    in Verbindung  mit einem kurzen, obern     Riemehen        erzeugt     einen     gleichmässigeren    Verzug, da das untere,  in Berührung mit dem Führungsriegel ste  hende und durch diesen getragene     Riemehen     ein stabiles     Widerlager    abgibt, gegen welches  das nachgiebige obere     Riemehen    sieh anpres  sen kann. Es entsteht. somit     e_ne    lange     Füh-          riuigszone    deren Endpunkt ausserordentlich  nahe an die     Durchzugswalzen        heran;-erüekt     ist.

   Dadurch, dass das nachgiebige obere     R.iem-          chen    über das lange, untere übersteht, ist es  ferner möglich den Freigabepunkt noch  näher an den Klemmpunkt der Vorderwalzen  heranzubringen, da das kurze, obere     Riem-          chen    das Bestreben hat, sieh vor dem Füh  rungsriegel nach unten     auszubauchen.    Die  Seiten des langen, untern     Riemehens    liegen  offen, so dass dessen Innenseite zugänglich  ist, da das untere     Rieniehen    viel länger     a15     das bis jetzt     gebräuchliche,    kurze,

   untere       Riemchen    ist und keinen hindernden Pendel  rahmen     bzw.        Riemchenkäfig-    aufweist. Die uni  die Spinnmaschine herum erzeugten, natür  lichen oder künstlichen Luftströme     können     daher das     Riemchen    in einem hohen Mass  sauber halten     und.eine    zusätzliche     Reinigung     des langen,     untern        R.iemehens    ist ohne weite  res möglich, da.

   das     Rienichen    ohne     Ausein-          anderbau    der Spinnmaschine gereinigt wer  den kann,      Die Halte- oder     Zufuhrwalzen    können  unter gewissen Umständen weggelassen wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelriemehen-Streekwerk mit einem Paar Vorderwalzen (12, 14) und mit einem hinter diesen den Faserstrang tragenden, untern, endlosen Riemehen (20), innerhalb dessen Schleife eine das Riemehen antrei bende Triebwalze (22) und vor derselben ein Riemehen-Führungsriegel (24) angeordnet sind, mit welchem untern Riemchen ein es berührendes, endloses oberes Riemehen (30) zusammenarbeitet, das die Oberwalze (34) und einen auf dieser abgestützten R.iemchen- käfi;
    (40, 42) umschlingt, welcher zwei Sei tenteile (40) und einen Riemehenspanner (42) aufweist, welch letzterer sich vorn zwischen den Seitenteilen innerhalb der obern Riem- ehenschleife erstreckt, welche Seitenteile (40) Lagerflächen (44) zur Aufnahme der Welle (36) der Oberwalze (34) besitzen, wobei der Käfig mindestens einen Abstandshalter (46) aufweist, der in Berührung mit der obern Fläche des Führungsriegels (24) steht, da durch gekennzeichnet, dass Belastungsorgane (38, 48) federnd auf den Käfig (40, 42) wir ken, um den Abstandshalter (46) gegen den Führungsriegel (24)
    zu drücken. UNTERANSPRUCH: Streckwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die. Belastungsorgane eine Feder (48) aufweisen, welche lösbar auf einer Brücke (38) angeordnet. ist und einen Ab wärtsdruck auf die Oberkanten der Seitenteile (40) des Käfigs ausübt.
CH309509D 1951-08-30 1952-08-27 Doppelriemchen-Streckwerk. CH309509A (de)

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US309509XA 1951-08-30 1951-08-30

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058886B (de) * 1956-03-28 1959-06-04 Zinser Textilmaschinen Gmbh Doppelriemchen-Streckwerk, insbesondere fuer Wolle und langstapelige Chemiefasern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1058886B (de) * 1956-03-28 1959-06-04 Zinser Textilmaschinen Gmbh Doppelriemchen-Streckwerk, insbesondere fuer Wolle und langstapelige Chemiefasern

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