CH309988A - Verfahren zum Herstellen von Schneidelementen und nach diesem Verfahren hergestelltes Schneidelement. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Schneidelementen und nach diesem Verfahren hergestelltes Schneidelement.

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CH309988A
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23D73/00Making files or rasps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description


  Verfahren zum Herstellen von Schneidelementen und nach diesem Verfahren  hergestelltes Schneidelement.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zum Herstellen von Schneid  elementen und ein nach diesem Verfahren  hergestelltes Schneidelement, das z. B. für  eine Feile, Raspel, Schneideband, Schneide  scheibe, Schneidetrommel oder ein ähnliches  Schneide- und Abschabewerkzeug verwendbar  sein kann. Es handelt sieh dabei um ein  Schneidelement mit einer Mehrzahl von vor  stehenden Organen mit einer Schneidekante,  wobei das Element aus einem biegsamen Me  tallstreifen, z. B. aus einer härtbaren Stahl  legierung, bestehen kann.  



  (gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren  werden parallele Reihen von in Abständen  voneinander angeordneten Zungen an einem  Materialstreifen von seiner Oberfläche auf  gestaucht, wobei jede Zunge durch eine     stirn-          seitige    Ausstanzung und durch Schlitze, die  sieh bis zur Wurzel der Zunge hin erstrecken  und ihre Seitenkanten bilden, vom Streifen       abgetrennt    wird und ferner jede Zunge mit  der Vorderseite einen spitzen Winkel mit der  Streifenoberfläche einschliessend so weit von  letzterer wegragt, dass das freie Zungenende  mindestens eine Streifendicke weit über die  Oberfläche des Streifens vorsteht. Die aufge  stauchten freien Zungenenden werden z. B.

    durch Abschleifen, parallel zur     Streifenober-          fläehe    entfernt, um Schneidkanten an den Zun  genenden bei der von der Zungenwurzel gebil  deten Peripherie der im Streifen vorhandenen    Löcher zu bilden. Nun wird der Material  streifen in einer Richtung längs Linien, die  längs den Zungenwurzeln der einzelnen Zun  genreihen laufen und innerhalb der Zungen  länge liegen, ohne dabei die Zungen zu ver  formen, so verbogen, dass die Schneidkanten  der Zungen an die konvexe Seite der Biegun  gen zu liegen kommen, und in umgekehrter  Richtung längs zwischen den Zungenreihen  verlaufenden Linien verbogen, um am Ma  terialstreifen eine Serie von wellenartigen  Biegungen, z.

   B. sägezahnförmige Rippen, zu  formen, wobei jede der in der ersterwähnten  Richtung erzeugten Umbiegungen eine schräg  aufwärts zu ihrer Scheitellinie strebende Seite  aufweist, die durch die Zungen ihre Fortset  zung über den Scheitel hinaus findet, so dass  sich die Schneidekanten der Zungen ausserhalb  der Ebene der Scheitellinien dieser Umbiegun  gen befinden, wobei der Winkel, den diese  Seite und die Zungenrückseite mit der Ebene  des Materialstreifens einschliesst, den Frei  winkel für die von den Zungen gebildeten  Schneidorgane liefert; die Schneidkanten wer  den gehärtet, zweckmässigerweise nachdem  die wellenartige Biegung des Streifens vor  genommen worden ist.  



  Das erfindungsgemässe     Schneidelement     weist einen Materialstreifen mit parallelen  Reihen von Löchern auf, die z. B.     D-förmig     gestaltet sein können, wobei jedes Loch an  einer Seite von einer aus dem Streifen auf-      gestauchten Zunge mit geschärfter und ge  härteter, dem Loch zugekehrter Stirnkante  begrenzt ist, wobei der Streifen längs par  allel zu den Löcherreihen verlaufenden Linien  eine Reihe von     wellenartigen        Querbiegungen     besitzt,

   wobei die Schneidkanten der aus den  konvexen Biegungen auf der einen Streifen  seite     herausragenden    Zungen ausserhalb der  durch die Scheitellinien dieser Biegungen ge  bildeten Ebene liegen und genannte Ebene  mit der dem Loch zugekehrten Zungenfläche  den Schneidwinkel bildet.  



  Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des  erfindungsgemässen Schneidelementes und  Phasen seiner Herstellung sind in der beilie  genden Zeichnung dargestellt, an Hand wel  cher im folgenden auch das erfindungsgemässe       Verfahren    beispielsweise näher erläutert ist.  



  Fig. 1 zeigt schematisch die erste Stufe in  der Herstellung des Schneidelementes;  Fig. 2 zeigt eines der in den Materialstrei  fen für das Element gestanzten Löcher;  Fig. 3 ist ein Schnitt durch einen Teil des  Materialstreifens und zeigt eine der zu weit  aus der Streifenoberfläche aufgebogenen Zun  gen;  Fig. 4 ist eine der Fig. 3 entsprechende  Ansicht und zeigt die Zunge in ihre richtige  Lage zurückgebogen;  Fig. 5 zeigt, wie die scharfe Kante durch  Entfernung eines Teils der Zunge gebildet  wird;  Fig. 6 zeigt, etwas übertrieben, wie der  Schnittwinkel der Zunge gewählt werden       kann;     Fig. 7 zeigt, wie der Materialstreifen zwi  schen Formwerkzeugen mit wellenseitigen  Aufbiegungen versehen wird;

    Fig. 8 und 9 illustrieren, wie das Mass,  um welches sich die Schneidekanten der  Zungen über den Wellenscheitel hinaus er  strecken, geändert werden kann;  Fig. 10 zeigt schaubildlich einen Teil eines  fertigen Elementes;  Fig. 11 und 12 zeigen Teile von Elemen  ten mit unterschiedlichen Span- und Frei  winkeln der Schneidorgane, wobei auch der    Raum für den Spanablauf von der Schneide  kante ersichtlich ist, und  Fig. 13 zeigt ein durch das Sehneid  element gemäss Fig. 10 in Bearbeitung be  findliches Werkstück.  



  Zur Bildung des als Ausführungsbeispiel  gezeigten Schneidelementes wird zuerst. ein  aus schwach gehärtetem Stahl bestehender  Materialstreifen 1 durch eine Stanzpresse ge  führt, welche V-förmige Einkerbungen 2 in  der doppelten Entfernung von am Streifen  herzustellenden Schneidekantenreihen ent  sprechenden     Zwischenräumen    längs einer  Streifenkante     einschneidet    und welche  gleichzeitig mit dem Stanzen jeder Kerbe  auch zwei quer über den Streifen laufende  Reihen 3, 4 von D-förmigen, in gleichen Ab  ständen voneinander befindlichen Löchern  ausstanzt, wobei diese Reihen durch den drei  fachen Zwischenraum, wie er zwischen den  schlussendlich hergestellten Reihen 5 besteht,  voneinander entfernt sind.

   Diese Einkerbun  gen dienen zum Vorwärtsschalten des Ma  terialstreifens bei der Bearbeitung; der Strei  fen wird zwischen jeder Stanzoperation eine  dem Zwischenraum eines Kerbenpaares ent  sprechende Strecke weit vorwärts geführt, so  dass im Verlauf der Stanzoperationen nach  einander alle parallelen Löcherreihen in der  richtigen Entfernung voneinander gestanzt  werden. Unter Verwendung derselben Mar  kierungskerben wird der Materialstreifen hier  auf durch eine Maschine geführt, welche am  Streifen von dessen Oberfläche kurze Zungen  7 aufstaucht, deren freie Stirnkante durch  die gerade Seite 8 der D-förmigen Löcher 9  gebildet werden.

   Die     Seitenkanten    10 der  Zungen werden gebildet durch den Zungen  körper von dem     Streifenkörper    abtrennende,  bis zur Zungenwurzel reichende, die     horizon-          talen    Teile des     D's    bildende Schlitze. Die freien  Zungenenden werden vorerst, wie in     Fig.    3  dargestellt, um ein     3-lehr        faehes    der     Diclze    des  Streifens     aufgestaucht,    so dass eine Freilegung  der Zungenseiten von dem Körper des Strei  fens gewährleistet wird.

   Hierauf wird der  Materialstreifen durch ein Paar Rollen oder  Blöcke hindurchgeführt, welche die Zungen      wieder so weit gegen die Oberfläche des Ma  terialstreifens zurückpressen, dass ihre freien  Enden um etwas mehr als die Streifendichte  von der Streifenoberfläche abstehen (siehe  Fig. 4) und die dem Loch 9 zugekehrte Zun  genfläche mit der Streifenoberfläche einen  spitzen Winkel einschliesst. Die Fig. 5 und 6       zeigen,    wie durch Änderung dieses Winkels  der Schnittwinkel  c  der von den Zungen  gebildeten Schneidorgane geändert werden  kann.

   Der grösste Teil der aufgestauchten  freien Zungenenden wird dann durch Ab  schleifen parallel zur Streifenoberfläche wie  der entfernt, so dass am Ende jeder Zunge  beim von der Zungenwurzel gebildeten Rand  des betreffenden Loches eine scharfe Schnitt  kante 11 gebildet wird, welche ausserhalb der  Streifenoberfläche liegt.  



  Der Streifen wird dann durch eine mit  sägezahnähnlichen Formwerkzeugen 12, 13       versehene    Presse geführt, wobei er unter  Verwendung der vorhandenen Einkerbungen  schrittweise durch diese Presse geleitet wird  und die Formwerkzeuge so angeordnet sind,  dass sie den Materialstreifen in einer Rich  tung längs Linien, die in der Nähe der Ver  bindungslinien der Zungenwurzeln der ein  zelnen Zungenreihen innerhalb der Zungen  länge liegen oder mit diesen Verbindungs  linien zusammenfallen, ohne diese Zungen  selbst zu verformen, so querbiegen, dass die  Zungenenden mit der scharfen Kante aus  der konvexen Seite der Biegung herausragen.  



  Die Fig. 8 und 9 zeigen, wie durch Ver  änderung der Lage der Biegungslinie das Mass,  um welches die Schnittkanten herausragen und  damit. die maximale mit den Schneidorganen  erreichbare Schnittiefe verändert werden       kann.    Diese Verlängerungen können durch  Ändern der relativen Lageverhältnisse zwi  schen Materialstreifen und Formwerkzeugen  durchgeführt werden. Gleichzeitig finden  noch Querbiegungen der Streifen in umge  kehrter Richtung je längs einer zwischen be  nachbarten Zungenreihen liegenden Linie  statt.

   Der Streifen (siehe Fig. 10) weist so  mit wellenartige     Querbiegungen,    bei jedem  Wellenberg 15 auf der einen Streifenseite    ausserhalb der zur Ebene des Streifens par  allelen Ebene der Scheitellinien der Wellen  berge liegende, scharfe Kanten. 11 und vor  jeder Kante ein Loch 9 auf, welches in der  von der Scheitellinie schräg abwärts ver  laufenden Vorderseite 17 dieses Wellenberges  liegt. Die schräg aufwärts zur Scheitellinie  sich erstreckende Rückseite 18 setzt sich durch  die Zungen über die Scheitellinie des Wellen  berges hinaus fort, wobei diese Seite 18 und  die Rückseite der Zungen den gleichen Winkel  mit der Ebene des Streifens bilden, die den  Freiwinkel der Schneidorgane darstellt.  



  Nachdem der Streifen in der eben be  schriebenen Weise verbogen worden ist, wird.  die mit den Markierungskerben versehene  Kante abgestanzt; die Seitenoberfläche wird  durch eine Zyanbehandlung mit nachfolgen  der Abschreckung gehärtet, dann wird der  Streifen getrocknet, und durch ein Sand  strahlgebläse werden die geschärften Kanten  von eventuellen Gräten gereinigt. Der fertige  Streifen wird dann in ein Schutzmittel ein  getaucht und z. B. an eine Verstärkungs  platte angeschlossen. Der Streifen kann auch  Haken angeschweisst erhalten, um mittels die  ser an eine rückwärtige     Stützungsplatte    be  festigt zu werden.  



  Die     Fig.    11 und 12 zeigen,     wie    durch Ver  änderung der Schärfe der wellenartigen Bie  gungen des Materialstreifens den Schneid  organen verschiedene Span- und Freiwinkel  erteilt werden. In der     Fig.    11 ist der Span  winkel     a    klein, während der Freiwinkel b  gross ist. In     Fig.    12 ist das Umgekehrte der  Fall. Diese Veränderungen werden erreicht,  indem Werkzeuge 12, 13 von verschiedener  Form verwendet werden.  



  In dem Ausführungsbeispiel sind die Rei  hen der Schneidezungen und     Durchlöcherun-          gen    schräg, z. B. unter einem Winkel von  75 , gegen die Streifenkanten laufend an  geordnet, so dass ein     Abscherwinkel    der  Schneidekanten gebildet wird, und die Lagen  der Schneidekanten sind in den aufeinander  folgenden Reihen gestaffelt, so dass über die  ganze Breite des Streifens hin Schneide  kanten vorhanden sind.     Fig.    13 stellt einen      Schnitt durch das Arbeitsstück dar, nachdem  eine Schneidekantenreihe darüber hinwegge  gangen ist, und zeigt Rippen     ?0,    die infolge  der Zwischenräume zwischen den einzelnen       Schneidekanten    der Reihe gebildet worden  sind.

   Die Fig. 13 zeigt. ferner in gestrichelten  Linien die Form der Oberfläche des Arbeits  stückes, nachdem die nächste Reihe von  Schneidekanten darüber hinweggegangen ist.  



  In den oben beschriebenen Elementen wird  die Schnittiefe durch die Grösse des Abstan  des der Schneidekante 11 vom Scheitel der       konvexen    Oberfläche des     Wellenberges    7.5,  von welcher die diese Kante bildende Zunge  vorsteht, bestimmt. Diese     konvexe    Oberfläche  wird von den kleinen, in Abständen vonein  ander befindlichen Streifenteilen gebildet,  welche zwischen angrenzenden Schneidekan  ten noch verbleiben.    Die zur Durchführung der Schnittarbeit  an den Schneidekanten erforderliche Kraft  wird durch die gebogenen Streifenteile über  tragen, welche zwischen Schneidekanten und  Löchern verbleiben. Es ist daher wichtig, dass  diese Bogenteile     genügende    Weite und Stärke  für diesen Zweck aufweisen.  



  Es ist selbstverständlich, dass andere Ver  fahren z. B. für das Härten der Schneide  kanten verwendet werden können. So können  Legierungszusätze wie Wolfram, Kobalt ver  wendet werden, um dem Material Härte auch  im glühenden Zustand zu verleihen und um  es korrosionsfest     zu    machen, oder es können  der Streifenoberfläche Molybdän und Chrom  durch gasförmige Durchdringung zugeführt  werden, uni eine harte oder härtbare Ober  flächenschicht zu erhalten. Es kann das Ma  terial auch durchweg gehärtet     werden    und  dann der Streifen zwischen den Wellen  bergen mit den Schneidorganen angelassen  werden, um Biegsamkeit zu erzielen. Ferner  ist. es nicht wesentlich, dass das fertige Ele  ment in flacher Form verwendet wird. Es  kann z.

   B. auch in Querrichtung konvex ge  bogen werden, um eine Form wie eine halb  runde Feile anzunehmen. In dieser Form  werden die Aufbiegungen schneckenförmige    Gestalt annehmen. Es können ferner auch  Schneidekanten an beiden Seiten des Ma  terialstreifens vorgesehen werden, so z. B. an  entgegengesetzten Seiten von rechteckigen Lö  chern, und die entgegengesetzt gerichteten  Schneidelemente können je an den Scheiteln  von in entgegengesetzter Richtung zueinander  verlaufenden Aufbiegungen liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Herstellen von Schneid elementen, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Materialstreifen parallele Reihen von in Abständen voneinander befindlichen Zungen von der Oberfläche des Streifens aufge staucht werden, wobei jede Zange durch eine stirnseitige Ausstanzung und durch.
    Schlitze, die sich bis zu ihrer Wurzel hin erstrecken und ihre Seitenkanten bilden, vom Streifen abgetrennt wird und ferner jede Zunge mit der Vorderseite einen spitzen Winkel mit der Streifenoberfläche einschliessend so weit von letzterer wegragt, dass das freie Zungen ende mindestens eine Streifendicke weit über die Oberfläche des Streifens vorsteht, dass die aufgestauchten freien Zungenenden par allel zur Oberfläche des Streifens entfernt werden, um an den Enden der Zungen bei der von der Zungenwurzel gebildeten Peri pherie der im Streifen vorhandenen Löcher Schneidkanten zu formen, dass dann der Strei fen in einer Richtung längs Linien,
    die längs den Zungenwurzeln der einzelnen Zungen reihen laufen und innerhalb der Zungenlänge liegen, ohne dabei die Zungen zu verformen, verbogen wird, so dass die Schneidekanten der Zungen an die konvexe Seite der Biegungen zu liegen kommen, und in umgekehrter Rich tung längs zwischen den Zungenreihen verlau fenden Linien verbogen wird, um am Material streifen eine Serie von wellenarti-en Bie- gnngen zu formen, wobei jede der in der erst erwähnten Richtung erzeugten Umbiegungen eine zu ihrer Scheitellinie schräg aufwärts strebende Seite aufweist, welche durch die genannten Zungen ihre Fortsetzung über den Scheitel hinaus findet,
    so dass sich die Schneidekanten der Zungen ausserhalb der Ebene der Scheitellinien dieser Umbiegungen befinden, wobei der Winkel, den diese Seite und die Zungenrückseite mit der Ebene des Materialstreifens einschliesst, den Freiwinkel für die von den Zungen gebildeten Schneide organe darstellt, und dass die Schneidekan ten gehärtet werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Schneidekan ten nach dem wellenartigen Biegen des Ma terialstreifens gehärtet werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, um die Zungen zu bilden, zuerst D-för- mige Löcher in den Materialstreifen ge stanzt werden, wobei die Stirnkante der Zun gen durch die gerade Seite der Löcher ge bildet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zungen zuerst mehr als mindestens eine Streifendicke aus der Strei fenoberfläche aufgestaucht werden und dass sie dann auf das erwähnte Mass zurückge presst werden.
    PATENTANSPRUCH II: Schneidelement, hergestellt nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Materialstreifen mit parallelen Reihen von Löchern aufweist, wobei jedes Loch an einer Seite von einer aus dem Streifen aufgestauchten Zunge mit ge schärfter und gehärteter, dem Loch zuge kehrter Stirnkante begrenzt ist, dass der Strei fen längs Linien, welche parallel zu den Lö- cherreihen verlaufen, eine Reihe von wellen artigen Querbiegungen besitzt, wobei die Schneidekanten der aus den konvexen Bie gungen auf der einen Streifenseite heraus ragenden Zungen ausserhalb der durch die Scheitellinien dieser Biegungen gebildeten Ebene liegen,
    und genannte Ebene mit der dem Loch zugekehrten Zungenfläche den Schneidewinkel bildet.
CH309988D 1951-05-03 1952-05-02 Verfahren zum Herstellen von Schneidelementen und nach diesem Verfahren hergestelltes Schneidelement. CH309988A (de)

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