CH310072A - Beleuchtungsinstrument für Mund- und Halsuntersuchungen. - Google Patents
Beleuchtungsinstrument für Mund- und Halsuntersuchungen.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B1/00—Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
- A61B1/24—Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for the mouth, i.e. stomatoscopes, e.g. with tongue depressors; Instruments for opening or keeping open the mouth
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Description
Beleuchtungsinstrument für Mund-und Halsuntersuchungen. Die bekannten Beleuchtungsinstrumente iUI Mund-und Halsuntersuehungen besitzen vor allem folgende Nachteile : Die im Rachen anzuleuchtende Stelle erhält nur einen geringen Anteil des vom Instrument ausgestrahlten Liches, die Zunge der untersuehten Person muss mit einem besonderen Instrument, z. B. Löffel, herabgedrüekt werden, damit die zu untersuehenden Raehenstellen angeleuehtet und vom Arzt gesehen werden können. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Beleuehtungsinstrument für Mund-und Halsuntersuchungen, mit einem eine Stromquelle, eine Glühlampe und einen Reflektoreinsatz enthaltenden Lampengehäuse, und ist gekennzeichnet durch ein auf dem Gehäuse befestigbares Kopfstück und einen als Zun gendrücker ausgebildeten und am Kopfstüek befestigbaren Lichtleiter mit abgebogenem freiem Ende, das Ganze derart, dass beim Einführen des Lichtleiters in den Mund der zu untersuchenden Person, deren Zunge vom Lichtleiter niedergedrückt wird, das von der Lampe erzeugte Licht von dieser und vom Reflektoreinsatz in den Lichtleiter geworfen und in diesem wenigstens teilveise naeh dem freien Ende des Lichtleiters geführt wird, um dort auszutreten. Der Lichtleiter kann als massiver, einem gebogenen Flaehstab ähn- liehen Körper ausgebildet sein, bestehend aus das Lieht in seiner Längsrichtung durehlas sendem Material, wobei die an der der Lichtquelle zugewendeten Basis dieses Körpers eintretenden Lichtstrahlen infolge Totalreflexion innerhalb des Lichtleiters längs diesem geführt werden, um am Ende oder an andern vorgesehenen Stellen aus dem Leiter auszutreten. Der Lichtleiter kann auch als flaches Rohr ausgebildet sein, dessen äussere Form dem vorerwähnten vollen Leiter entsprieht, wobei das freie Ende des Rohres so abgesehlossen sein kann, dass der Rohrhohlraum mit passend gewählten, z. B. bestimmte Licht- arten durchlassenden, Fliissigkeiten gefüllt werden kann. Ein Ausführungsbeispiel mit einer Variante der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt : Fig. 1 das Instrument in Längsansieht und teilweisem Langsschnitt, Fig. 2 eine Ansieht des Liehtleiters, gesehen in Pfeilrichtung A der Fig. 1, und Fig. 3 einen Schnitt durch Teile einer Variante zum Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 und 2. Beim Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 und 2 trägt ein Stablampengehäuse J am einen Ende ein aufsehraubbares Bodenstück 2, an dem eine Druckfeder 3 befestigt ist, die gegen eine Batterie 4 drüekt. Am andern Ende des GehÏuses ist eine Glühlampe 5 vorgesehen, welche durch einen schematisch angedeuteten Schiebeschalter 6 ein-und ausschaltbar ist. Eine auf dieses Gehäuseende aufgeschobene Sieherheitsspange 7 dient in an sich bekannter Weise der Bloekierung bzw. Freigabe des Schalters 6. Das Lieht der Lampe 5 wird vom Reflektoreinsatz 8 in einen zweeks Niederdr ckens der Zunge der zu unter- suchenden Person annähernd S-förmig ge krümmten Lichtleiter 9 geworfen. Letzterer ist mittels einer Führungshülse 10 in einem auf das Kopfende des GehÏuses 1 aufsehraubbaren Kopfstüek 11 gehalten. Die lIiilse 10 steckt federnd in einem geschlitzten Kragen 12, der lampenseitig den Innenrand einer mittels Umfangflansches im Kopfst ck 11 gehaltenen Ringseheibe 13 hintergreift und daselbst in nieht dargestellter Weise befestigt ist, z. B. durch Vernieten. Die Teile des Instrumentes, au¯er dem Lichtleiter 9, können zum Beispiel aus Metall oder Kunststoff hergestellt sein. Der beispielsweise aus durchsichtigem Kunststoff bestehende Lichtleiter 9 übernimmt an seinem der Lampe 5 zugewendeten Ende Licht und führt dasselbe naeh den gestrichelten Linien a., b, c, d gegen sein freies Ende hin, wobei die Ablenkungen von einer Lichtstrahlrichtung auf die andere, also von a auf b, von b auf c und so weiter durch Totalreflexion an den betreffenden Grenzflächen des Liehtleiters erfolgt. Durch passende Form des freien Endes des Lichtleiters kann bewirkt werden, dass ein Teil des von ihm geführten Lichtes im Strahl e seitlich aus dem Leiter heraustritt, während ein anderer Teil des Lichtes in Riehtung f am Ende des Leiters austritt. Es könnte auch Liehtaustritt gemma3 g erzielt werden. So kann das Licht der Lampe 5 durch passende Ausführung des Lichtleiters genau an die Stellen herangeführt werden, welche man beim Niederdrücken der Zunge der untersuchten Per- son besichtigen will. Vorteilhafterweise wird das Material des Lichtleiters so gewählt dass es den für seine Sterilisation notwendigen Temperaturen unverändert standhält. Bei der Variante gemäss der Fig. 3 ist ein in seiner äussern Form annähernd dem Liehtleiter 9 der Fig. I nachgebildeter hohler, am freien Ende geschlossener Liehtleiter 20 vorgesehen, welcher in gleicher Weise, wie vorher beschrieben, am Lampengehäuse befestigt ist. Das an seinem lampenseitigen Ende einströ- mende Lieht wird im Hohlraum nach den gestriehelten Linien a, b, c, d... gegen das freie Lichtleiterende geführt und daselbst gemäl3 den an diesem Ende gewählten Verhältnissen ausgestrahlt. Der Hohlraum dieses Lichtleiters kann mit einer passenden, bestimmte ichtsorten durchlassenden Flüssigkeit gefüllt wer- den. Neben dem dureh die Konstruktion des Instrumentes bedingten Vorteil, das Licht an die zu beleuchtende Stelle Ztl leiten, gewährt, das besehriebene BelcuchtungsgerÏt noch den besonderen Vorzug, dass er mit einer Hand be dienbar ist. Die zweite Hand des Instrumen- tenbenützers bleibt also für andere Manipula- tionen frei.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Beleuchtungsinstrument f r Mund- und Halsuntersuehungen, mit einem eine Strom- quelle, eine Glühlampe und einen Reflektor- einsatz enthaltenden LampengehÏuse, gekennzeichnet dut eh ein auf dem GehÏuse befestigbares Kopfst ck und einen als Zungendr cker ausgebildeten, am Kopfst ck befestigbaren Lichtleiter mit abgebogenem freiem Ende, das Ganze derart, dass beim Einführen des Lichtleiters in den Mund der zu untersuchenden Person, deren Zunge vom Liehtleiter nieder- gedrüekt wird,das von der Lampe erzeugte Licht von dieser und vom Reflektoreinsatz in den Liehtleiter geworfen und in diesem wenig- stens teilweise nach dem freien Ende des Licht- leiters geführt wird, um dort auszutreten.UNTERANSPR¯CHE: 1. Beleuehtungsinstrument nach Patenta- sprueh, gekennzeichnet dureh einen Liehtlei- ter mit vollem Querschnitt.2. Beleuchtungsinstrument nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen wenigstens auf einem Teil seiner Länge als Rohr ausgebildeten Lichtleiter.3. Beleuchtungsinstrument nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in seinem Kopfst ck Mittel zur federnden, l¯sbaren Befestigung des Lichtleiters vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH310072T | 1953-02-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH310072A true CH310072A (de) | 1955-09-30 |
Family
ID=4494060
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH310072D CH310072A (de) | 1953-02-23 | 1953-02-23 | Beleuchtungsinstrument für Mund- und Halsuntersuchungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH310072A (de) |
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1953
- 1953-02-23 CH CH310072D patent/CH310072A/de unknown
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