CH310351A - Verfahren zum luftdichten Verschmelzen des scheibenförmigen Bodenteils und des Kolbens von Radioröhren, insbesondere von kleinen Abmessungen, und nach diesem Verfahren hergestellte Radioröhre kleiner Abmessung. - Google Patents

Verfahren zum luftdichten Verschmelzen des scheibenförmigen Bodenteils und des Kolbens von Radioröhren, insbesondere von kleinen Abmessungen, und nach diesem Verfahren hergestellte Radioröhre kleiner Abmessung.

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CH310351A
CH310351A CH310351DA CH310351A CH 310351 A CH310351 A CH 310351A CH 310351D A CH310351D A CH 310351DA CH 310351 A CH310351 A CH 310351A
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piston
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small dimensions
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Reszvenytarsasag Villamossagi
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Egyesuelt Izzolampa
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    • H01J5/24Vacuum-tight joints between parts of vessel between insulating parts of vessel
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0033Vacuum connection techniques applicable to discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0037Solid sealing members other than lamp bases
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Description


  Verfahren zum luftdichten Verschmelzen des     scheibenförmigen    Bodenteils und des Kolbens  von Radioröhren, insbesondere von kleinen Abmessungen, und nach diesem Verfahren  hergestellte Radioröhre kleiner Abmessung.    Zum Verschmelzen des scheibenförmigen  Bodenteils und des Kolbens von Radioröhren  kleiner Abmessungen, insbesondere von Radio  röhren mit einem Suchnocken sind verschie  dene Verfahren     bekanntgeworden.    Um eine  unzulässige Erwärmung der im Innern der  Röhre angeordneten Teile zu vermeiden, hat  man zum Verschmelzen ein Email mit niedri  gem Schmelzpunkt     verwendet.    Dieses Ver  fahren war jedoch schwerfällig,

   langwierig  und deshalb kostspielig und verursachte eben  zufolge seiner     Langwierigkeit    doch die Erwär  mung der im Innern der Röhre vorgesehenen  Teile. Man hat das Verschmelzen später auch  unmittelbar ohne Verwendung eines Emails  versucht. Das unmittelbare Verschmelzen ist  jedoch zufolge der Konstruktion des scheiben  förmigen Bodenteils nicht ohne Gefährdung  der Röhre möglich. Einerseits verursacht der  Rand der Scheibe das Entstehen eckiger Kan  ten, anderseits ist der Übergang zufolge der  verschiedenen Wandstärken der Scheibe und  des Kolbens ein sprunghafter. Dieser Umstand  kann leicht ein Springen der Radioröhre ver  ursachen.

   Auch war die     Zentrierbarkeit    nicht  ausreichend, so dass leicht     Ausschüsse    ent  standen, insbesondere bei Röhren mit einem  Suchnocken, bei welchen die     Konstruktion    der  Fassung die genaue Lage des Suchnockens  bestimmt.    Um ein genaues Zentrieren zu erreichen,  hat man in der Nähe des Bodenteils der  Entladungsröhre, im Innern des Kolbens,     um          undloder    zwischen den Zuführungen einen  Ring aus     Isoliermaterial    vorgesehen.

   Um den  sprungartigen Übergang zwischen den ver  schiedenen Wandstärken zu vermeiden, hat  man bei elektrischen Entladungsröhren, ins  besondere Radioröhren mit kleinen Abmessun  gen einen scheibenförmigen Bodenteil verwen  det, dessen Randteil dünner war als der mitt  lere Teil der Scheibe, wobei der Übergang  zwischen dem dünneren und dem stärkeren  Teil ein gleichmässiger war und mindestens  ein Teil der Verstärkung ausserhalb der durch  den Rand der Röhre bestimmten Ebene, also  jener Ebene lag, in welcher der Bodenteil den  Kolbenteil berührt und wo das Verschmelzen  stattfand. Auf diese Weise lag der stärkere  Teil des Bodens mindestens zum Teil ausser  halb des Vakuumraumes.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren hat sich  insbesondere bei Radioröhren von kleinen Ab  messungen bewährt und kann bei den beiden  letztgenannten Röhrentypen mit gleich gutem  Erfolg angewendet werden, und zwar ohne  Verwendung des     obenbesagten        Zentrierrin-          ges,        sowie    auch bei Röhren mit den beiden  Teilen mit verschiedenen Wandstärken und  auch bei älteren Röhrentypen.

             Gegenstand    der Erfindung ist ein Ver  fahren     zum        liftdichten    Verschmelzen des  wenigstens annähernd flachen, scheibenför  migen Bodenteils und des Kolbens von Radio  röhren, insbesondere solchen mit kleinen     Ab-          messi.ngen    und solchen mit Suchnocken.

   Das       erfindungsgemässe    Verfahren ist dadurch     ge-          kennzeichnet,    dass während des     Erwärmens     der miteinander zu verschmelzenden Teile des  Kolbens und des Bodenteils diese beiden zu  sammen mit einer     Einspannvorrichtung    ge  dreht werden, wobei während des     Drehens     der Kolben an den Bodenteil angedrückt ist       -Lind    die den Bodenteil belastende Druckkraft  während des     Verschmelzens    in der Nähe des  plastischen Zustandes der zu     verschmelzenden     Teile nach einer bestimmten Bewegung der  beiden Teile gegeneinander aufgehoben wird.  



  Die Erfindung     iunfasst    auch eine Radio  röhre, die nach     diesem    Verfahren hergestellt  worden ist. _  Es wird bemerkt, dass in dieser Patent  schrift unter der     Bezeichnung     wenigstens  annähernd flacher scheibenförmiger Boden  teil  -ein solcher zu     verstehen        ist,    der keinen  nach aufwärts gerichteten Rand aufweist.  



  Das Verfahren nach der Erfindung be  zweckt einerseits, dass sich der Kolben und der  Bodenteil in einer im voraus bestimmten ge  genseitigen Lage befinden, was eine unerläss  liche Bedingung des     Zentrierens    bildet. Die  ser Zweck     wird    mit Hilfe einer     Einspannvor-          richtung    erreicht. Der andere Zweck besteht  darin, dass ein kontinuierlicher Übergang zwi  schen den Wandstärken erreicht werde, wes  halb die Druckkraft, mit welcher der Kolben  auf den Bodenteil aufliegt, nach einer     be-          stimmten    Bewegung von Kolben und Boden  teil gegeneinander aufgehoben     wird.     



  Zwei Ausführungsbeispiele des Verfahrens  nach der Erfindung werden an Hand der an  liegenden Zeichnung des näheren erklärt.  



  Die     Fig.    1     zeigt    eine Radioröhre in einer       Einspannvorrichtung    während des     Verschmel-          zens    des Bodenteils mit dem Kolben, teilweise "  im Schnitt.  



       Fig.    2 zeigt einen Teil der Anordnung nach       Fig.1    in Seitenansicht.         Fig.    3 zeigt eine andere Ausführungsform  der     Einspannvorrichtung    mit einem eingesetz  ten Kolben, im Schnitt.  



       Fig.    4 zeigt in grösserem Massstab den  untern Teil eines Ausführungsbeispiels einer  nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren her  gestellten Radioröhre im Schnitt.    In den     Fig.    1 und 2 bedeutet 1 den schei  benförmigen Bodenteil, in welchem die Strom  zuführungen 2     angeordnet    sind. Dieser Bo  denteil 1 der Röhre ist mit Hilfe der besag  ten Stromzuführung 2 *an der Fassung 3 be  festigt. Zwecks besserer Übersichtlichkeit ist  der an der Stromzuführung 2 angeordnete       Elektrodenaufbau    in den Figuren nicht dar  gestellt.     Am    Rand des scheibenförmigen Bo  denteils 1 liegt der Kolben 4 auf.

   Der Kolben  4 wird in der dargestellten Lage durch eine       ständerförmige        Einspannvorrichtung    5 fest  gehalten, wobei in seitlicher Richtung der Kol  ben durch     eine    kleine Blattfeder 6 fixiert ist.  Bei Radioröhren mit einem Suchnocken 7 wird  die Röhre in der dargestellten Lage auch noch  durch die gabelförmige kleine Platte 8 fest  gehalten. Diese Platte ist in der     Fig.    2 in der  Seitenansicht sichtbar, wobei in der Figur nur  die zum Verständnis der     Erfindung    notwen  digen Teile dargestellt sind. Die     Einspannvor-          richtung    5 ist gegenüber der Fassung 3 durch  den kleinen Stift 9 gegen Verdrehung ge  sichert.

   Der Kolben 4 wird gegen den schei  benförmigen Bodenteil 1 mit Hilfe eines vom  Ständer bzw. der     Einspannvorrichtung    5 un  abhängigen Armes 10     eingedrückt.    Dieser     Arne     10 wird derart betätigt, dass er den Druck  nur bis zum Erreichen einer im voraus be  stimmten relativen Bewegung     zwischen    dem  Kolben und dem Bodenteil auf den Kolben  ausübt. Die Fassung 3 ist mit Bohrungen 11  versehen. Durch diese Bohrungen erfolgt das  Erhitzen der Fassung 3 in an sich bekannter  Weise vorteilhaft mittels Gasflammen. Die!  Fassung 3, die an einer Achse 12 befestigt  ist, dreht .sich zusammen mit der Einspann  vorrichtung und mit dem in diese Vorrichtung  eingesetzten Kolben mit einer im voraus be  stimmten Drehzahl.

        Nachdem der scheibenförmige Bodenteil  und der Kolben in der     Einspannvorrichtiuig     angeordnet sind und diese zusammen mit den  beschriebenen Teilen in Drehung versetzt wird,  wird zunächst die Fassung 3 und dann die  Stelle des     Verschmelzens    durch eine besondere  Flamme erhitzt, so dass sich das Glas an der  Stelle des     Verschmelzens    erweicht, während  der Bodenteil 1 an der Berührungsstelle mit  Fassung 3 so warm gehalten wird, dass keine       schädlichen    Wärmespannungen im Glas ent  stehen.

   Sobald die Glasteile an der Ver  schmelzungsstelle erweicht sind,     wird    der  Kolben durch den Arm 10 gegen den Boden  teil gedrückt, so dass eine relative     Bewegung     zwischen den beiden Teilen stattfindet und  Kolben und Bodenteil fugenlos gegeneinan  der gedrückt werden. Die relative Bewegung  zwischen den beiden Teilen beträgt     vorteil-          hafterweise    0,5-1 mm.

   Nachdem diese rela  tive Bewegung stattgefunden hat, hört der  Druck auf, und gleichzeitig nehmen Kolben  und Bodenteil an der Stelle des     Verschmelzens     eine schön     abgerundete    Form an, wie dies     in     der     Fig.    4 in vergrössertem Massstab gezeigt  ist, wobei der Übergang zwischen der Wand  stärke des Kolbens und der Wandstärke des  Bodenteils 1 ein allmählicher ist.  



  In     Fig.    3 ist eine zweite Ausführungsform  der     Einspannvorrichtung    gezeigt. Hier wurde  kein besonderer, von der     Einspannvorrich-          tung    unabhängiger Belastungshebel 10 ver  wendet, und der Druck des Kolbens gegen den  Bodenteil wird durch einen Teil der Einspann  vorricUtung selbst erzeugt. In der Figur wur  den nur die     Einspannvorrichtung    und der  Kolben dargestellt, während der Bodenteil und  die den Bodenteil tragende Fassung dieselben  sind wie in der     Fig.    1.

   Bei der Ausführungs  form nach     Fig.    3 ist im     Innern    der     Einspann-          vorrichtung    14 ein Einsatz 15 vorgesehen, in  welchem der Kolben 13 angeordnet ist. Um  eine relative     Verschiebung    zwischen dem Kol  ben 13 und dem Einsatz 15 zu vermeiden,  ist der Kolben seitlich mit     einer    Blattfeder 16  belastet, die den Kolben mit ausreichender  Kraft gegen die innere Seite des Einsatzes  15 drückt. Der Einsatz ist im     Innern    des Ein-    Spanngerätes 14 in der Höhenrichtung beweg  lich angeordnet. Das Mass der möglichen rela  tiven Bewegung zwischen dem Teil 14 und  dem Einsatz 15 beträgt etwa 0,5-1 mm.

   Die  Abmessungen sind so gewählt, dass beim Auf  setzen des in den Einsatz 15     eingepassten    Kol  bens 13 sich der Einsatz 15 in seiner höchst  möglichen Stellung befindet.     Einsatz    15 und  Kolben 16 bewegen sich zufolge des Gewich  tes des Einsatzes 15 beim Erweichen des Gla  ses an der     Verschmelzungsstelle    gemeinsam,  so dass dieselbe     Druckwirkung    entsteht wie in  der     Fig.    1 zufolge der Einwirkung des Armes  10.

   Um eine relative Verdrehung zwischen  den     Teilen-14        und    15 zu vermeiden, kann auf       ähnliche        Weise,    wie in den     Fig.    1 und 2 ge  zeigt, ein Stift vorgesehen werden, der jedoch  in     Fig.    3 nicht dargestellt ist. Nach dem Ab  sinken des Einsatzes 15 zusammen mit dem  Kolben 13 hört die Druckkraft sogleich auf,  wenn der Einsatz 15 sich auf den innern  Rand des Teils 14 aufsetzt, wie in der Figur  gezeigt.  



  Es     sind    auch verschiedene andere Ein  spannvorrichtungen möglich.  



  Die Erfindung umfasst auch die durch das  beschriebene Verfahren hergestellten Radio  röhren mit kleinen Abmessungen, z. B. Radio  röhren mit einem     Suchnocken,    bei welchen der  Übergang zwischen dem Kolben und dem Bo  denteil ein gleichmässiger ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum luftdichten.Verschmel zen des wenigstens annähernd flachen schei benförmigen Bodenteils und des Kolbens von Radioröhren, insbesondere solchen mit kleinen Abmessungen und solchen mit einem Such- nocken, dadurch gekennzeichnet, dass während des Erwärmens der miteinander zu ver schmelzenden Teile des Kolbens und des Bo denteils diese beiden zusammen mit einer Ein spannvorrichtung gedreht werden,
    wobei wäh rend des Drehens der Kolben an den Boden teil angedrückt ist und die den Bodenteil be lastende Druckkraft während des Verschmel- zens in der Nähe des plastischen Zustandes der zu verschmelzenden Teile nach einer be- stimmten Bewegung der beiden Teile gegen einander aufgehoben wird. II. Radioröhre von kleinen Abmessungen, hergestellt nach dem Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch einen allmählichen über gang der Wandstärke zwischen dem Bodenteil und dem Kolben. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Kolben gegen den Bodenteil bis zu der bestimmten Bewe gung der beiden Teile gegeneinander mit Hilfe eines von der Einspannvorriehtung un abhängigen Organs gedrückt und sodann der Druck aufgehoben wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Kolben gegen den Bodenteil bis zu der bestimmten Bewe gung der beiden Teile gegeneinander mit Hilfe eines in die Einspannvorrichtung eingebauten Organs gedrückt und sodann der Druck auf gehoben wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass als unabhängiges Organ ein gesteuerter Arm verwendet wird.
CH310351D 1952-02-18 1953-02-07 Verfahren zum luftdichten Verschmelzen des scheibenförmigen Bodenteils und des Kolbens von Radioröhren, insbesondere von kleinen Abmessungen, und nach diesem Verfahren hergestellte Radioröhre kleiner Abmessung. CH310351A (de)

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