CH310765A - Gebläselose Vorrichtung zur Verbrennung von Schweröl. - Google Patents
Gebläselose Vorrichtung zur Verbrennung von Schweröl.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D5/00—Burners in which liquid fuel evaporates in the combustion space, with or without chemical conversion of evaporated fuel
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Description
Gebläselose Vorrichtung zur Verbrennung von Schweröl. Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine gebläselose Vorrichtung zur Verbren nung von Schweröl, welche Vorrichtung einen Schalenbrenner besitzt, der z. B. in einem freistehenden Raumofen oder im Ofen einer Warmluftheizung eingebaut sein kann.
Die Erfindung besteht. darin, dass der Schalenbrenner eine Brennkammer und dar unter eine abnehmbare Brennersohle aufweist, in welcher auswechselbar ein die Ver- dampfungssehale bildender Rückstandsammler ruht, über welchem distanziert eine Strah- lungs- und Strömungsleitplatte angeordnet ist, unter welcher ein schräg nach innen ab wärts gerichteter Anfeuerstutzen über dem Rückstandsammler ausmündet, welcher Stut,
zen, mit der vom Öltank kommenden Ölleitung verbunden ist, wobei ferner eine Sieherheits- leitung in Form einer Luftleitung im Rück standsammler endigt, die oben am luftdicht verschlossenen Tank anschliesst, dessen Ölein- füllsttttzen und dessen Ölableitung von gegen innig und miteinander zwangläufig gesteuer ten Bahnen beherrscht werden, das Ganze so, < lass beim Ansteigen des Brennöls im Rück- standsamm.ler über ein bestimmtes Niveau hinaus, z.
B, beim Erlöschen des Feuers, durch das Öl im Rüekstandsammler die Luft leitung daselbst. geschlossen und infolgedessen mangels der Luftzufuhr zum Tank \der Öl- abfluss zum Schalenbrenner unterbrochen wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist. der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 den Schalenbrenner dieser Ausfüh rungsform im Vertikalschnitt, Fig. 2 denselben in Draufsicht bei wegge lassenem Oberteil, während Fig. 3 den Öltank im Vertikalschnift mit.
den zwangläufig miteinander gesteuerten Hahnen des öleinfüllstutzens und der Ölab- leitung veranschaulicht..
Der dargestellte Schalenbrenner ist. rund bzw. zylindrisch gestaltet und weist eine Brennkammer auf, in deren Mantel 1 Luft löcher 2 angeordnet. sind, die Verbrennungs luft zuführen. Dieser Mantel 1 sitzt auf einem kegeligen Stück 3, an welchem eine Brenner sohle 4 lösbar, z. B. mit nicht dargestellter Spannverriegelung, angesetzt ist. In dieser Brennersohle 4 ruht auswechselbar ein die Verdampfungsschal.e bildender Rüekstand- sammler 5, der aus einem dünnwandigen Blechtopf besteht.
Einige Zentimeter über dem Rüekstandsammler 5 ist eine Strahlungs- und Strömungsleitplatte 6 angeordnet, die die Verdampfung des in den Rückstand sammler 5 gelangenden Brennöls begünstigt. Unter der die Form eines stumpfen Kegels aufweisenden Platte 6 mündet über den Rüekstandsammler 5 das eine Ende eines von aussen nach innen schräg abwärts gerichteten Anfeuerstutzens 7. Dieser ist anderends mit einem Deckel 8 verschlossen.
In diesen An feuerstutzen 7 mündet die vom Öltank kom mende Ölleitung 10 sowie eine Öffnung 11, die für den Fall wirksam wird, da.ss die Aus trittsöffnung des Stutzens 7 verstopft ist, da mit das nachfliessende Öl in den Rückstand- sa.mmler 5 fliessen kann. Im letzteren endigt eine Sicherheitsleitung in Form einer Luft leitung 12, die ihrerseits oben an den Iuft- dicht verschlossenen Öltank 9 angeschlossen ist.
Auf dem obern innern Rand des Zwi schenstückes 3 ruht ein stumpfkegeliger, in der erwähnten Brennkammer n.ach'oben vor springender Leitring 13 für die in die Brennkammer strömenden Gase. Der Mantel 1 ist im Heizzylinder 14 mittels Flansch 15 festgeschraubt und trägt oben einen Gussring 16. Unter diesem distanziert ruht im Mantel 1 auf einer Wulst 17 desselben ein Blechring 18.
Die Teile 16 und 18 bilden zwischen sich einen Ringraine 19 für Sekundärluft, welch letztere durch Löcher 20 des Mantels 1 in die sen Raum eintreten kann. Die Primärluft ge langt durch mittels Drehscheibe 21 regulier bare Durchtrittsöffnungen 22 Lund Löcher 23 in die Brennkammer und Brennersohle.
Der luftdicht abgeschlossene Öltank 9 weist einen durch den Hahn 25 beherrschten und mit Deckel versehenen Einfüllstutzen 24 auf. Ferner ist ein Hahn 26 für die Ölleitung 10 vorgesehen. Die beiden Hahnen 25, 26 wer den durch ein Hebel- und Lenkergestänge 27, 28 und Handhebel 29 zwangläufig mitein ander gegensinnig gesteuert. Wenn sich z. B. der eine Hahn schliesst, öffnet sieh der andere und umgekehrt.
Wie in Fig. 3 ersichtlich, ist der Hahn 25 in offener, der Hahn 26 dagegen in geschlossener Stellung veranschaulicht.
Steuert man die Hahnen um, dann wird bei verschlossenem Hahn 25 Öl durch den Hahn 26 in den Anfeuerstutzen 7 und von diesem in den Rückstandsammler 5 fliessen, ;welches Öl im Anfeuerstutzen auf bekannte Weise entzündet werden kann. Die durch die Luftleitung 12 oben in den Tank gelangende Luft sorgt für gleichmässigen Abfluss des Schweröls zum Brenner.
Die Strahlungs- Lind Strömiingsleitplatte 6 wird erhitzt und begün stigt die Verdampfung des in den Rückstand sammler 5 gelangenden Öls, ferner strahlt. sie Wärme nach oben. Der H eizzylinder 14 gibt seine Wärme an das ihn umschliessende, nicht gezeichnete Ofengehäuse und dadurch an den Raum ab. Sollte eine Verstopfung der Ausmündung des Anfeuerstutzens 7 eintreten, kann das Schweröl durch die Durchtrittsöffnung 11 in den Rüekstandsammler 5 fliessen.
Letzterer wird nicht gereinigt, sondern nach der Ver schmutzung durch einen neuen Rückstand sammler ersetzt.
Für den Fall, dass das Feuer unbeabsich tigt erlischt oder das Öl zu rasch dem Bren ner zufliesst, dann steigt das Niveau des im Rüokstandsammler 5 befindlichen Öls, bis die Luftleitung 12 dort verschlossen wird. In die sem Moment .kann keine Luft mehr an den Öl tank 9 gelangen, so dass in der Folge aus die sem auch kein Öl abfliessen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mit Schalenbrenner aasgerüstete gebläse- lose Vorrichtung zur Verbrennung von Schweröl, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalenbrenner eine Brennkammer und dar unter eine abnehmbare Brennersohle auf -weist, in welcher auswechselbar ein die Ver- dampfungsschale bildender Rüekstandsamm- ier ruht,über welchem distanziert eine Strah- lungs- und Strömungsleitplatte angeordnet ist, unter welcher ein schräg nach innen ab- wärts gerichteter Anfeuerstiutzen über dem Rüekstandsammler ausmündet, welcher Stut zen mit der vom Öltank kommenden Öllei tung verbunden ist, wobei ferner eine Sicher heitsleitung in Form einer Luftleitung im Rüekstandsamm,ler endigt, die oben am luft dicht abgeschlossenen Tank anschliesst.,dessen Öleinfüllstutzen und dessen Ölableitung von gegensinnig und von miteinander zwangläufig gesteuerten Hahnen beherrscht werden, das (Tanze so, dass beim Anstei,-gen des Brennöls im Rückstandsammler über ein bestimmtes Niveau hinaus, z.B. beim Erlösehen des Feuers, durch das Öl im Rixekstandsammler die Luftleitung daselbst geschlossen und in der Folge mangels der Luftzufuhr zum Tank der Ölabfluss zum Schalenbrenner unterbro chen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspimch, da durch gekennzeichnet, dass die Brennersohle unter Zwischenschaltung eines Zwischen- stüekes lösbar mit der Brennkammerwand verbunden ist, wobei auf dem obern innern Rand des Zwischenstückes ein oberhalb der Strahlungs- und Strömungsleitplatte in der Brennkammer befindlicher stumpfkegeliger Leitring für die in die Brennkammer strö menden Gase angeordnet ist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da,ss die Brennkammerwand oben einen Guss- ring trägt, unter welchem im Abstand davon ein Blechring im Brennkammermantel auf einer Wulst desselben ruht, so dass Gussring und Blechring zwischen sich einen Ringraum für den Durehlass von Sekundärlift bilden,die durch im Brennkammermantel angeord nete Löcher in diesen Raum eintreten kann. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der mit einem Deckel aussen verschliessbare Anfeuerstutzen eine Durchtrittsöffnung aufweist, durch die bei verstopftem Anfeuerstutzen Öl in den Rückstandsammler ausfliessen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH310765T | 1954-03-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH310765A true CH310765A (de) | 1955-11-15 |
Family
ID=4494280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH310765D CH310765A (de) | 1954-03-03 | 1954-03-03 | Gebläselose Vorrichtung zur Verbrennung von Schweröl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH310765A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3186399A (en) * | 1960-12-10 | 1965-06-01 | Peters Josef | Tubular oil-heating furnace for vehicles not running on rails |
-
1954
- 1954-03-03 CH CH310765D patent/CH310765A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3186399A (en) * | 1960-12-10 | 1965-06-01 | Peters Josef | Tubular oil-heating furnace for vehicles not running on rails |
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