Anordnung zur Speisung von Verbrauchern über auf konstante Ausgangsspannung geregelte, <B>parallel arbeitende</B> Einrichtungen. Bei der Speisung von Verbrauchern in elektrischen Anlagen über auf konstante Aus- gangsspannung geregelte Einrichtungen kann die Notwendigkeit bestehen, mehrere solcher Einrichtungen, zum Beispiel Gleichrichter anordnungen, parallel auf Verbraucher arbei ten zu lassen.
Bei solchen Anordnungen und deren Betrieb in Parallelschaltung können Pendelungen und eine umgleichmässige Last verteilung auftreten. Diese Lastverteilung ist. insbesondere bei astatischer Kennlinie, das heisst, wenn die Spannung unabhängig von der Belastung konstant bleibt, vollständig un bestimmt. Es übernimmt dann praktisch von zum Beispiel zwei, parallelgeschalteten Ein richtungen, beispielsweise von zwei Gleich richteranordnungen, die eine oder die andere die gesamte Last, während die andere Ein richtung leer mitläuft.
Diese Nachteile kommen in Fortfall, wenn erfindungsgemäss die parallelarbeitenden, auf konstante Ausgangsspannung geregelten Ein richtungen, vom speisenden Netz aus betrach tet, hinter ihren sie regelnden Gliedern zu sätzlich derart parallel geschaltet sind, dass hinter den Punkten dieser Parallelschaltung in jeder Einrichtung Glieder folgen, welche einen belastungsstromabhängigen Spannungs abfall erzeugen.
Diese Parallelschaltung kann gegebenenfalls bereits erreicht werden durch eine einzige entsprechende Verbindungs- leitung zwischen den parallelarbeitenden Einrichtungen,. kann jedoch auch mehrere solche Verbindungsleitungen wegen des Auf baues oder Charakters der einzelnen Einrich tungen bedingen.
Zweckmässig ist die einzelne Einrichtung, welche für eine evtl. Parallelarbeit mit einer oder mehreren andern bestimmt ist, bereits derart aufgebaut bzw. eingerichtet, dass bei ihr eine oder mehrere entsprechende Leitun gen bis zu der Anschlussstelle des Gerätes hinaus geführt sind, und so der Betrieb einer einzelnen Einrichtung zusammen mit einer oder mehreren andern nur die Vornahme eines äussern Leitungsanschlusses zwischen den für die Parallelarbeit bestimmten einzel nen Einrichtungen bedingt.
Die Anwendung der Erfindung ergibt dann in einer solchen Schaltungsanordnung mit mehreren parallelarbeitenden, auf kon stante Ausgangsspannung geregelten Einrich tungen, wie zum Beispiel Gleichrichteranord- nungen, ein Verhalten wie bei einer Parallel- sehaltung ungeregelter Einrichtungen, zum Beispiel Gleichrichter. Unterschiede in der Belastung der einzelnen Einrichtungen,
zurn Beispiel GlAchrichteranordnungen, können dabei nur in dem Masse auftreten, wie es bedingt ist durch Unterschiede der zu den einzelnen Einrichtungen gehörenden .Schal tungsteile, wie zum Beispiel der Transfarm.a- toren, Gleichrichter, Glättimgsdrosseln oder dergleichen,
welche den Punkten der Par- allelschaltung nachfolgen und einen .bela- stungsstromabhängigen Spannungsabfall er zeugen.
Die Erfindung ist anwendbar bei Einrich- tungen die mit beliebigen. Mitteln auf konstante Ausgangsspannung geregelt werden. Sie ist nicht beschränkt auf zwei parallel auf Verbraucher arbeitende Einrichtungen.
Die Figur der Zeichnung zeigt ein Ans- führungsbeispiel für die Anwendung der Erfindung in Form einer Schaltungsanord- nung, in welcher auf Verbraucher zwei Gleichrlchteranordnungen parallel arbeiten bzw. einwandfrei arbeiten können, die ver mittels gleichstromvormagnetisierter Drosseln auf konstante Ausgangsspannung gesteuert werden.
1 bezeichnet das speisende Wechselstrom netz. In. der Gleichrichtereinheit A wird über den Netzschalter 2A und die Regeldrossel 3A mit den Arbeitswicklungen 4A und. den Steuerwickhmgen 5A der Transformator 6A gespeist.
Er speist seinerseits .die Gleichrich- teranordnung 7A, von welcher über die Glät- tungsdrossel 8A und den Schalter 9A die gleichstromseitigen Sammelschienen 10 be liefert werden. 11A bezeichnet einen Sieb kondensator. Die Speisung der Steuerwick lungen der Regeldrossel 3A erfolgt über das mit Wechselstrom gespeiste, über die Leitun gen 12A an der Ausgangsspannung der ein zelnen Gleschrichteranordnung A liegende Regelglied 13A.
Die Schalter 2A und 9A sind über ein schematisch angedeutetes Gestänge 14A für gemeinsame Betätigung mechanisch gekuppelt.
In der Gleichrichtereinheit B sind die gleichen Teile wieder mit den gleichen Ziffer bezugszeichen versehen mit dem Zusatz B. Beide Gleichrichteranordnungen sind an ihren Punkten IA und IB vom speisenden Netz 1 aus betrachtet, hinter ihren Regel gliedern 3 über .eine Leitung' 15 zusätzlich parallelgeschaltet, die über je einen Schalter 16A an der Gleichrichtereinheit A und einen Schalter 16B an der Gleichrichtereinheit B geführt ist.
Die beiden Schalter 16 werden unmittelbar mit dem zugehörigen Schalter 2 betätigt oder gehören diesem aufbaumässig an. Der erfindungsgemässe Effekt würde sich sinngemäss auch ergeben, wenn zum Beispiel die in dem Ausführungsbeispiel gezeigte An ordnung ohne Gleichrichter arbeiten würde.
In manchen Fällen kann es auch zweckmässig sein für die Erzielung einer erfindungsgemäss wirkenden Schaltungpanordnung, besondere Glieder für die Erzeugung eines belastungs- stromabhängigen Spannungsabfalles einzu schalten, die gegebenenfalls beim Einzelbe trieb der Einrichtung abgeschaltet werden.
Arrangement for the supply of consumers via devices that are regulated to constant output voltage and <B> parallel </B> working. When powering consumers in electrical systems via devices regulated to a constant output voltage, it may be necessary to have several such devices, for example rectifier arrangements, work in parallel on consumers.
With such arrangements and their operation in parallel, oscillations and an uneven load distribution can occur. This load sharing is. especially with astatic characteristic, that is, when the voltage remains constant regardless of the load, completely undefined. It then practically takes over from, for example, two devices connected in parallel, for example from two rectifier arrangements, one or the other of the entire load, while the other device runs along empty.
These disadvantages cease to exist if, according to the invention, the parallel operating devices regulated to a constant output voltage, viewed from the feeding network, are additionally connected in parallel behind their regulating members in such a way that behind the points of this parallel circuit in each device follow members which generate a load current-dependent voltage drop.
This parallel connection can possibly already be achieved by a single corresponding connection line between the devices operating in parallel. however, several such connecting lines can also be required due to the structure or character of the individual facilities.
The individual device, which is intended for possible parallel work with one or more others, is expediently already constructed or set up in such a way that one or more corresponding lines are led out to the connection point of the device, and so is the operation A single facility together with one or more others only requires the establishment of an external line connection between the individual facilities intended for parallel work.
The application of the invention then results in a circuit arrangement of this type with several devices operating in parallel and regulated to a constant output voltage, such as rectifier arrangements, for example, behaving as if unregulated devices such as rectifiers are kept in parallel. Differences in the load on the individual facilities,
For example, rectifier arrangements can only occur to the extent that it is due to differences in the circuit parts belonging to the individual devices, such as the transformer, rectifier, smoothing chokes or the like,
which follow the points of the parallel circuit and generate a voltage drop dependent on the load current.
The invention is applicable to devices with any. Averages can be regulated to a constant output voltage. It is not limited to two devices working in parallel on consumers.
The figure of the drawing shows an example of the application of the invention in the form of a circuit arrangement in which two rectifier arrangements work in parallel or can work properly on consumers, which are controlled to constant output voltage by means of direct-current-biased chokes.
1 designates the supplying alternating current network. In. the rectifier unit A is connected to the working windings 4A and 4A via the mains switch 2A and the regulating choke 3A. The transformer 6A is fed to the control winding 5A.
It in turn feeds the rectifier arrangement 7A, from which the DC-side busbars 10 are supplied via the smoothing choke 8A and the switch 9A. 11A denotes a filter capacitor. The control windings of the regulating throttle 3A are fed via the regulating element 13A which is fed with alternating current and which is connected to the output voltage of the individual Gleschrichter arrangement A via the lines 12A.
The switches 2A and 9A are mechanically coupled via a schematically indicated linkage 14A for common actuation.
In the rectifier unit B, the same parts are again provided with the same numerical reference numerals with the addition B. Both rectifier arrangements are viewed from the feeding network 1 at their points IA and IB, and after their rule 3 are additionally connected in parallel via a line 15, which is routed via a switch 16A on each rectifier unit A and a switch 16B on the rectifier unit B.
The two switches 16 are operated directly with the associated switch 2 or are structurally part of it. The effect according to the invention would also result analogously if, for example, the arrangement shown in the exemplary embodiment would work without a rectifier.
In some cases it can also be useful to achieve a circuit arrangement that works according to the invention, to switch on special elements for generating a load current-dependent voltage drop, which may be switched off when the device is operated individually.