CH312447A - Verfahren für die automatische Steuerung einer Maschine zum Sortieren oder Aufstellen von Postsachen und zur Durchführung dieses Verfahrens dienende Briefmarke. - Google Patents

Verfahren für die automatische Steuerung einer Maschine zum Sortieren oder Aufstellen von Postsachen und zur Durchführung dieses Verfahrens dienende Briefmarke.

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Publication number
CH312447A
CH312447A CH312447DA CH312447A CH 312447 A CH312447 A CH 312447A CH 312447D A CH312447D A CH 312447DA CH 312447 A CH312447 A CH 312447A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sorting
machine
setting
automatic control
postage stamps
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Emilius Mulders Cornelis
Visser Bertus
Original Assignee
Nederlanden Staat
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Publication date
Application filed by Nederlanden Staat filed Critical Nederlanden Staat
Publication of CH312447A publication Critical patent/CH312447A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C1/00Measures preceding sorting according to destination
    • B07C1/20Sorting according to orientation, e.g. according to position of stamp

Landscapes

  • Sorting Of Articles (AREA)

Description


  verfahren     für    die automatische Steuerung einer Maschine zum     Sortierefi    oder     Aufstellen     von Postsachen und zur Durchführung dieses Verfahrens dienende Briefmarke.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren für die selbsttätige Steuerung einer  Maschine zum     Sortieren    oder Aufstellen von  Postsachen mittels einer lichtelektrischen Vor  richtung, welche auf der Oberfläche eines  Briefes die Stelle     ermittelt,    wo sich die Brief  marke befindet.  



  Dergleichen Verfahren dienen dazu,     alle     Briefe in einer gleichen Stellung zu setzen  (sog. Aufstellen), was den darauffolgenden       Sortiervorgang    nach Bestimmung sehr erleich  tert. Eine Maschine dafür ist aus der ameri  kanischen Patentschrift     Nr.1729521        bekannt.     Die lichtelektrische Vorrichtung spricht in  dieser Maschine auf den Farbenunterschied       z zschen    Briefmarke und Briefoberfläche an.  Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass, da  die Briefmarken, ebenso wie die Briefe, sehr  verschiedene Farben haben können, es schwie  rig ist, eine Maschine herzustellen, welche in  allen Fällen eine richtige Sortierung gewähr  leistet.  



  Um diese     Schwierigkeit    zu     überwinden,     hat man bereits vorgeschlagen, die Briefmar  ken mit einer Metallfolie zu versehen und eine  magnetische     Abtastvorrichtung    zu verwenden.  In diesem Fall zeigt sich die Schwierigkeit,  dass die Vorrichtung wohl den Ober- und Un  terteil des Briefes, aber nicht die     Adress-    und  Hinterseite unterscheidet. Überdies können  metallene Teile, wie die oft in Briefe einge-         schlossenen    Papierklammern usw., die Ab  tastung verwirren.  



  Auch ist die Herstellung von Briefmarken  mit einer     zwischen    zwei Papierblättchen ein  geschlossenen     Ahiminitunfolie    ziemlich kost  spielig.  



  Die Erfindung bezweckt, diese Schwierig  keiten zu vermeiden, dadurch, dass die Brief  marken mit lumineszierendem Material ver  sehen sind und dass die lichtelektrische Vor  richtung auf die von der Briefmarke entsen  dete     Lumineszenzstrahlung    anspricht. Insbe  sondere wird phosphoreszierendes Material  verwendet, welches nach einer kurzen ultra  violetten     Bestrahlung    seine Strahlung eine  kurze Periode von zum     Beispiel    50 ms behält.  



  Die Erfindung bezieht sich auch auf eine  mit lumineszierendem Material versehene  Briefmarke als Ausführungsmittel des Ver  fahrens.  



  Es sei bemerkt, dass es bereits aus der fran  zösischen Patentschrift Nr. 895188 bekannt  ist, mit lumineszierendem     lfaterial    auf Brie  fen Zeichen anzubringen, welche mit Rück  sicht auf die Steuerung einer selbsttätigen  Postsortiermaschine eine Anweisung hinsicht  lich der Bestimmung des -Briefes enthalten.  



  Aus der Zeichnung ist zu ersehen, wie  Postsachen, insbesondere Briefe mit lumines  zierendem Material versehenen     Briefmarken,     abgetastet werden. Die Briefe, von welchen      einige angegeben sind, werden auf ein Trans  portband gesetzt, welches sich in der     Richtung     des     Pfeils    bewegt. Es ist     zu    bemerken, dass  die Höhe der Postsachen nicht zu verschieden  sein     muss,    was ein Aussortieren der grösseren  Formate erfordert. Im übrigen werden die  Briefe in     einer        willkürlichen    Stellung aufs  Band gebracht, so dass man im allgemeinen  vier Fälle unterscheiden kann, was durch  Briefe 2, 3, 4 bzw. 5 veranschaulicht ist.

   Die  Briefe 2 und 3 stehen mit der Briefmarke       unten;    sie haben die     Adressseite    nach vorn  bzw. nach hinten gekehrt. Die Briefe 4 und 5  haben die     Briefmarke    auf der Oberhälfte,  auch wieder an der Vor der- bzw. der Hinter  seite.  



  Die Briefe werden nun eine     kurze    Zeit  einer von zwei Quellen 6 und 7, z. B. Queck  silberlampen, gelieferten ultravioletten Strah  lung ausgesetzt. Wenn die Briefe an diesen  Quellen vorbeigekommen sind, werden sie  durch     einen    engen Tunnel 8 geführt, welche  das Licht von aussen so völlig wie möglich  ausschliesst. In der Vorderwand des Tunnels 8  befinden sich zwei     Öffnungen    9     uud    10, der  Ober- bzw. der Unterhälfte des Briefes gegen  über. Diese Öffnungen können eine willkür  liche Form haben. In der Hinterwand befin  den sich     ähnliche    Öffnungen.  



  In diesen Öffnungen oder nahe dahinter,  jedoch gegen Licht von     aussen    geschützt, be  finden sich lichtelektrische Zellen, welche  einen     Spannungsstoss    abgeben, wenn eine  phosphoreszierende Briefmarke an ihnen vor  beikommt.  



  Wenn sich, wie angegeben, beim     Tunnel    8  vier     lichtelektrische    Zellen befinden und       wenn    dafür gesorgt wird, dass der Tunnel  eng genug ist, gibt eine von den vier Photo  zellen, je nach der     Stellung    des Briefes, in  folge der     Phosphoreszenzstrahlumg    einen       Spannungsstoss    ab. So spricht     zum    Beispiel  die Photozelle bei 9 auf das Passieren des  Briefes 2 an.  



  Es ist klar, dass durch bekannte elektrische       und    mechanische Mittel der. in einer der licht-         elektrischen    Zellen erzeugte Stromstoss für die  Steuerung der     Förder-    oder Sortiermaschine  verwendet werden kann, derart, dass der Brief  in den geeigneten     Sammelkasten        geführt    wird.  



  Man kann auch eine von den vier     Stelhin-          gen    als normal betrachten, in welchem Fall  im Tunnel nur drei lichtelektrische Zellen  vorgesehen werden und der Steuermechanis  mus mit einer Normalstellung versehen wird,  welche er     einnimmt,    wenn keine von den drei  lichtelektrischen Zellen einen Spannungsstoss  abgibt. Durch diese Anordnung wird auch  auf einmal eine völlige Sortierung der Briefe  erhalten.    Eine andere Möglichkeit besteht darin,  dass im Tunnel nur     zwei    Photozellen vorgese  hen werden, z. B. in Öffnung 10 und in der  gegenüberliegenden Öffnung in der Hinter  wand. In diesem Fall werden die Briefe mit  der     Briefmarke    oben aussortiert.

   Die übrigen  Briefe können umgekehrt und auf einem an  dern Band noch einmal durch den Tunnel  geführt werden, um in gleicher Weise in     zwei     Gruppen verteilt     zii    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRT,\CHE I. Verfahren zur selbsttätigen Steuerung einer Maschine zum Sortieren oder Aufstellen von Postsachen mittels einer lichtelektrischen Vorrichtung, welche die Stelle der Briefmarke auf der Postsache ermittelt, dadurch gekenn zeichnet, dass die Briefmarken mit lumineszie rendem Material versehen sind und dass die lichtelektrische Vorrichtung auf die von den Briefmarken entsendete Lumineszenzstrah- limg anspricht.
    II. Briefmarke zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sie mit lumineszierendem Material versehen ist.
CH312447D 1953-04-22 1953-04-22 Verfahren für die automatische Steuerung einer Maschine zum Sortieren oder Aufstellen von Postsachen und zur Durchführung dieses Verfahrens dienende Briefmarke. CH312447A (de)

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CH312447A true CH312447A (de) 1955-12-31

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CH312447D CH312447A (de) 1953-04-22 1953-04-22 Verfahren für die automatische Steuerung einer Maschine zum Sortieren oder Aufstellen von Postsachen und zur Durchführung dieses Verfahrens dienende Briefmarke.

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CH (1) CH312447A (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101837B (de) * 1959-03-12 1961-03-09 Standard Elektrik Lorenz Ag Anordnung zum Abtasten von fluoreszierenden Kennzeichen und deren Anwendung zum Sortieren von Postgut
DE1103056B (de) * 1956-05-24 1961-03-23 Standard Elektrik Lorenz Ag Verfahren zur Feststellung der Lage eines Schriftstueckes hinsichtlich eines auf ihm befindlichen Kennzeichens
DE1118514B (de) * 1959-07-25 1961-11-30 Telefunken Patent Anordnung zum Abtasten von auf Postsendungen aufgebrachten Markierungen aus fluoreszierendem Stoff
DE1134233B (de) * 1957-04-09 1962-08-02 Standard Elektrik Lorenz Ag Anordnung zum Feststellen eines auf einem Schriftstueck aufgebrachten Kennzeichens
DE1158734B (de) * 1960-10-29 1963-12-05 Telefunken Patent Verfahren und Einrichtung zum Sortieren von Aufzeichnungstraegern wie insbesondere Postsendungen
DE1225429B (de) * 1959-12-09 1966-09-22 Standard Elektrik Lorenz Ag Automatische Aufstell- und Stempelanlage
DE3507569A1 (de) * 1985-03-04 1986-09-04 Erhardt & Leimer GmbH, 8900 Augsburg Vorrichtung zur erfassung von kennzeichnungen auf sich bewegenden kennzeichnungstraegern

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