DE552944C - Verfahren und Vorrichtung zum Zufuehren koernigen, pulverfoermigen oder breiigen Bestrahlungsgutes, insbesondere Lebensmittel - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Zufuehren koernigen, pulverfoermigen oder breiigen Bestrahlungsgutes, insbesondere Lebensmittel

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DE552944C
DE552944C DE1930552944D DE552944DD DE552944C DE 552944 C DE552944 C DE 552944C DE 1930552944 D DE1930552944 D DE 1930552944D DE 552944D D DE552944D D DE 552944DD DE 552944 C DE552944 C DE 552944C
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/05Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating using irradiation or electric treatment
    • A23B2/08Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating using irradiation or electric treatment using microwaves or dielectric heating

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Description

Es sind bereits Verfahren und Vorrichtungen in der Literatur beschrieben worden, bei denen körnige, pulverförmige oder breiige organische oder anorganische Substanzen der Einwirkung von Strahlenenergien zum Zwecke des Sterilisierens und Vitaminisierens ausgesetzt werden. Bei diesen Vorrichtungen dienen jedoch im Gegensatz zur Vorrichtung gemäß der Erfindung die Vorrichtungsorgane, die die Zuführung des Bestrahlungsgutes bewirken, nicht auch gleichzeitig dazu, die Schichtstärke und die Bestrahlungszeit zu regeln, sie haben vielmehr nur die Aufgabe, das Bestrahlungsgut auf eine Unterlage zu bringen, auf der es der Einwirkung der Lichtenergie ausgesetzt wird. Aus diesem Grunde sind auch im Gegensatz zur Erfindung in den bekannten Vorrichtungen die Zuführungseinrichtungen stillstehend angeordnet. Die bewegliche Anordnung der Zuführungsorgane (i, 2, bt bis &4) und die durch ihre Einstellung und Fortbewegungsgeschwindigkeit regelbare Schichtstärke und Bestrahlungszeit bieten den bekannten Vorrichtungen gegenüber einen großen technischen Fortschritt, weil Fehlerquellen in der Schichtstärke, die bei den bekannten Vorrichtungen dem Zufall überlassen werden, völlig ausgeschlossen werden, während andererseits die stillstehende Anordnung der Unterlage aus strahlendurchlässigem Material a, a2 gemäß der Erfindung mit Bezug auf die durch die Transportvorrichtung geregelte Bestrahlungszeit eine genaue Intensitätsverteilung der Bestrahlungsenergie während der Behandlungszeit sicherstellt.
Das beanspruchte Verfahren eignet sich insbesondere zur Behandlung von folgenden Stoffen: Margarine, Schokolade, Mehl, CaI-ciumrnonophosphat, Eisenoxyd, Nickel- und Silbersalzen.
Die Zuführung von körnigem Bestrahlungsgut durch Trichter auf Unterlagen ist bereits in vielfachen Abwandlungen behandelt worden. Die Fortführung des Bestrahlungsgutes erfolgt aber entweder vermittels der Fallgeschwindigkeit oder durch bewegliche Unterlagen bei stillstehendem Trichter, so daß die Schichtstärke durch das Zuführungsorgan selbst nicht geregelt wird. In dem Falle, wo durch ein bewegliches mechanisches Organ, z. B. eine Förderschnecke, die Fortbewegung erfolgt, treten gegenüber der Anordnung gemäß der Erfindung insbesondere insoweit Nachteile auf, als das Material naturnotwendig auf den in der Bewegungsrichtung der Schnecke voreilenden Seiten eine Zusammenschiebung und Anhäufung des Fördergutes erleidet, so daß die Einwirkung auf die einzelnen Artikel nicht mit Sicherheit gleichmäßig ist. Bei der neuen Vorrichtung bleibt das Bestrahlungsgut eine gewisse regelbare
Zeit in Ruhe, so daß eine ganz bestimmte Einwirkung der Strahlenenergie herbeigeführt werden kann.
Nach anderen Verfahren wird die Förderung des Gutes ebenfalls der Schwerkraft überlassen, wenngleich die Zuführung durch trichterähnliche Organe erfolgt. Die Schichtstärke ist hier also eine willkürliche, die vom Neigungswinkel und der Konsistenz des Gutes abhängig ist, so daß die für die Bestrahlung notwendige ganz genaue Einhaltung der Bestrahlungszeit nicht gewährleistet ist.
Bei der Behandlung von Perlsago ist es bekannt, durch eine stillstehende Vorrichtung
X5 innerhalb von Transportkästen dem Sago eine bestimmte Schichtstärke zu geben. Diese Vorrichtung hat jedoch mit der Aufbringung des Sagos sowie mit dessen Fortbewegung nichts zu tun.
Weiterhin ist eine plattenförmige Vorrichtung aus strahlendurchlässigem Material bekannt, innerhalb deren in einem Hohlraum sich das Material während der Einwirkung der Lichtenergie befindet. Es hat sich gezeigt, daß die Behandlung von körnigem, pulverförmigem oder breiigem Material zweckmäßig vermittels einer Vorrichtung gemäß der Erfindung vorgenommen wird, da die Einhaltung der genauen Bestrahlungszeiten, die gleichmäßige Einwirkung auf das Bestrahlungsgut, nur erzielt werden kann, wenn auf dieses selbst durch die Transportvorrichtung eingewirkt wird. Aus der Literatur ist ferner bekannt, daß eine genaue Einhaltung der Bestrahlungszeiten beim Aktivieren erforderlich ist.
Die neue Vorrichtung, bei der zweckmäßig die aus kurzwellige Strahlen durchlassendem Material bestehende Unterlage aus einem Bauelement der Bestrahlungsquelle gebildet ist, enthält im Rahmen dieser Erkenntnis aus den angegebenen Gründen eine besonders wertvolle Lösung für die Beobachtung der Vorschriften bei körnigen, pulverförmigen oder breiigen Stoffen, die auf diesem Gebiet sehr viel schwierigere Arbeitsbedingungen stellen als flüssige Stoffe, bei denen auch die Durchdringurigstiefe für kurzwellige Strahlen größer als bei festen Stoffen ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Zuführen körnigen, pulverförmigen oder breiigen Bestrahlungsgutes, insbesondere Lebensmittel in dünner Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß das Bestrahlungsgut über eine ganz oder teilweise aus für kurzwellige Strahlen durchlässigem Material bestehende Unterlage vermittels beweglicher Zubringer (1, 2, O1 bis b^, die gleichzeitig die Schichtdicke und die Bestrahlungszeit regeln, befördert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus kurzwellige Strahlen durchlassendem Material bestehende Unterlage (^1, a2) aus einem Bauelement der Bestrahlungsquelle gebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930552944D 1930-06-11 1930-06-11 Verfahren und Vorrichtung zum Zufuehren koernigen, pulverfoermigen oder breiigen Bestrahlungsgutes, insbesondere Lebensmittel Expired DE552944C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759876C (de) * 1939-11-14 1953-03-30 Siemens Schuckertwerke A G Einrichtung zur Behandlung von Koerpern mit mehreren Begrenzungsflaechen mit ausgestrahlter Energie

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759876C (de) * 1939-11-14 1953-03-30 Siemens Schuckertwerke A G Einrichtung zur Behandlung von Koerpern mit mehreren Begrenzungsflaechen mit ausgestrahlter Energie

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