CH312623A - Verfahren zur Herstellung eines Mauerwerkes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Mauerwerkes

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CH312623A
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CH
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adhesive
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Walt Hans
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Walt Hans
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/04—Walls having neither cavities between, nor in, the solid elements
    • E04B2/06—Walls having neither cavities between, nor in, the solid elements using elements having specially-designed means for stabilising the position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Treatment Of Liquids With Adsorbents In General (AREA)

Description

Verfahren zur Herstellung eines Mauerwerkes Bislxer wurde die Herstellung der Ma.uer- m-erke so vorgenommen, daB man bearbeitete oder unbearbeitete, natürliche Oder künstliche Bausteine a.ufeinanderschichtete, end daB die Verbindung der einzelnen Steine durch Kalk- martel oder Zementm6rtel erfolgte. Es ist auch bekannt, an Stelle von Martel plasti- sche Pla.tten ohne Klebeigenschaften als Z-%vi- schenschichten zu verwenden. Bei beiden Arten ist aber keine (este Verbindung zwi- schen benachba.rten Bausteinen vorhanden, da. weder der Martel noch die plastischen Platten in die Poren der miteinander zu verbinden- den Flâchen eindringen end dadurch eine Ilaftverbindung zwischen den Ba.usteinen be- wirken. Solche Mauerwerke kénnen daher auf Zug end auf Sehub nur innerhalb bestimxnter Grenzen beansprucht werden, welche durch die Reibung zwischen den einzelnen Elemen- ten gegeben sind.
Durch die v orliegende Erfindung soli ein Mauerwerk gescha.ffen werden, welches auch ,rBBere Zug- end Sehubbeanspruchungen aufnehmen end damit für bestimmte Zwecke Anwendung finden kann; das Verfahren zeichnet sieh dadureh aus, daB man die Bau- steine mittels eines Klebstoffes auf Kunst- stoffbasis miteinander verbindet, um dadurch ein besonders auf Zug end Schub beanspx-Lxch- bares Mauerwerk zu erhalten.
Das Zusammenkleben der einzelnen Bau steine, welche natürliche oder künstliche Steine sein kbnnen, kann auf verschie:dene Weise erfolgen. Entweder erfolgt das Zusam- menkleben enter Bildung von Fugen-Zwi- schenlagen, in welchexn Falle man dem Kleb- stoff zweckmii,I3igerweise ein Füllmaterial bei- fügt, oder man kann die. Bausteine unmittel- bar miteinander verkleben, wobei der Kleb- stoff eine nur dünne Zwischenschieht bildet.
In diesem Falle wird man die Lager- imd Stof@flâchen der einzelnen Bausteine zur mâg- lichst glatten Gestaltung vor dem Zusammen- bau einer Bea.rbeitung unterziehen, um Span- nungsspit.zen im Mauexwerksktirper zu ver- meiden. Insbesondere kann man die Flâchen in bekannter Weise schleifen.
In jenem Falle, in welchem eine spezielle Bearbeitung der Bausteinflâchen nicht nbtig ist, wird man den Klebstoff, welcher mit einem Füllmaterial gemischt ist, zwischen die Fugen einlegen. Als Füllstoffe kônnen Schamotte, Ziegelmehl, Kunststoffe usw. ver- ivendet werden.
Als Bindemittel kommen wasserfeste Kleb- stoffe auf Kunststoffbasis in Betracht, welche bei Normaltemperatur end Normaldruck oder <BR> für gewisse Fâ.lle bei héherem Druck erhâr- ten end die normalerweise auftretenden AuBentemperaturen, Wârme end Kâlte, gut ertragen. Als Klebstoff auf Kunststoffbasis eignen sich z. B. Kunstharze, Cellulose-Kleb- stoffe odes solche auf Kautschukgrundlage, aber auch andere klebefâhige Stoffe auf Kunststoffbasis, sofern sie den erwâhnten Be- dingungen entsprechen. Die gegebenenfalls
venvendeten plastischen Platten weisen, im fxegensatz zu den bisher belzannten Platten, einen Klebstoff auf Kunststoffbasis auf. Die ser wird vorteilliafterweise enter denjenigen Kunststoffen ce-%v@hlt, welche nur enter Druck erhâ.rten.
Die Erhârtung des Klebstotfes soli nicht von der Anwesenbeit von Wasser u.nd Koblen sâure abliüng-en.
Das erfindungs-@emâ.Be Verfaliren ha.t den Vorteil, daR das Mauenverk sehr rascli lier gestellt werden kann, da es, insbesondere bei Verwendun-- von Bausteinen mit. geschliffe nen Flâchen, nur des Aufbi-in;-ens Bine>. Strei fens des Klebstoffes end des Aufle-,ers (les entspreclienden Bausteines oder bei V erwen dung von enter Draick erhârtenden Kunst stoff-Klebeplatten nur des Auflegens dieser Platten entsprechend der (yewünseliten Fugen breite auf die bereits versetzten Bausteine bedarf. Das Verfahren benati-t keine Iler stellung end keinen Transport end hein Ver teilen von lIôrtel, so daf) die Ba.uzeit des Manenverkes kürzer ist. Da der Klebstoff wenig oder hein Wasser enthllt, füllt die Aus trocknun-szeit des Rohbaiies weg. lnsbeson dere kann aber Glas llauerwerk aneh bei Temperaturen enter dent Gefrierpunkt ver setzt werden, wodureh die saisonbedin < gten Unterbrüehe bei der Erstellung> von Bauten s: egfallen.
AuBerdem ist das 1Ia.uenverk praktiscli sofort trocken end bat noch den weiteren Vorteil, daf es besonders auf lug end Sehub beansprucht werden kann, wobei seine Festig keitswerte mindestens dreimal so hoch sind wie die Festi-lieits-#verte Bines mit :Terldnger teni hidraulischein, Kalkm & rtel als Fugen bildner erricbteten 1Ianerwerkes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRU CH Verfaliren zur Herstellung von Mauer werk airs natürlich en Oder künstlielien Ba.u steinen, dadurcli gekennzeichnet, daP# man die Bausteine mittels Bines -Klebstoffes auf Kunststoffbasis miteinander verbindet, uni cladurcli ein besonders auf Zug end Schub beanspruchbares 1Iauc@r.nverk zu erhalten. UNTER ANSI'RÎTCIIE 1. Verfahren naeh Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, d:ifa man mindestens Bine Begrenzuri;@sfl@elie jedes Bausteines vor dem Zusammenbau schleift, um Spannungs spitzen im hIauenverksUrper zu v erhlten. `'. Verfaliren naeli Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, daP) man dem Kleb stoff ein Fiillmaterial zusetzt. 3. V erfa.hren nacli Patentanspruch, da durcb gekennzeiclinet, dal man als Klebstoff ein Xunstharz verwendel.
CH312623D 1952-11-13 1952-11-13 Verfahren zur Herstellung eines Mauerwerkes CH312623A (de)

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CH312623D CH312623A (de) 1952-11-13 1952-11-13 Verfahren zur Herstellung eines Mauerwerkes

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3001854A1 (de) * 1978-05-31 1980-12-11 Oltmanns Ziegelwerk Verbindungsmittel zum verbinden von mauersteinen
EP0032519A3 (de) * 1980-01-21 1981-08-05 Mladen Kezele Baukonstruktionen aus geklebten Ziegelsteinlamellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3001854A1 (de) * 1978-05-31 1980-12-11 Oltmanns Ziegelwerk Verbindungsmittel zum verbinden von mauersteinen
EP0032519A3 (de) * 1980-01-21 1981-08-05 Mladen Kezele Baukonstruktionen aus geklebten Ziegelsteinlamellen

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