CH313064A - Fernzähleinrichtung mit Anpassungsmitteln für in Netzen mit verschiedenen Nenndaten liegende Geberzähler an einen Summenzähler - Google Patents

Fernzähleinrichtung mit Anpassungsmitteln für in Netzen mit verschiedenen Nenndaten liegende Geberzähler an einen Summenzähler

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CH313064A
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Richard Pudelko
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Landis & Gyr Ag
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    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C13/00Arrangements for influencing the relationship between signals at input and output, e.g. differentiating, delaying
    • G08C13/02Arrangements for influencing the relationship between signals at input and output, e.g. differentiating, delaying to yield a signal which is a function of two or more signals, e.g. sum or product

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Description


      Fernzähleinrichtung    mit     Anpassungsmitteln    für in Netzen mit verschiedenen Nenndaten  liegende Geberzähler an einen Summenzähler    Zur     Summierung    elektrischer Energiewerte  auf grössere     Entfernung    oder bei verschie  denen Stromarten benutzt man     F'ernzählein-          riehtungen,    bei welchen jedem     zia        messendon          Leitungszweig    ein mit einem     'Sendekontakt.     ausgestatteter Geberzähler zugeordnet wird.

         .Jedem    von diesen letzteren     erteilten.    Zähl  impulse entspricht eine bestimmte und für  sämtliche     gemeinsam    arbeitenden Zähler fest  gelegte Energiemenge, den sogenannten Im  pulswert in     kjV        hlImpuls.    Die einzelnen Im  pulse werden, einem an zentraler Stelle ange  ordneten Summenzähler zugeführt, der sie  addiert und auf ein     Zählwerk        überträgt,        wel-          elies    den Gesamtverbrauch sämtlicher Lei  tungszweige in den ursprünglich gemessenen  Arbeitseinheiten anzeigt.

   Als Geberzähler lässt  sieh grundsätzlich jeder für die betreffende       Stromart,    Spannung     und    Netzschaltung geeig  nete Elektrizitätszähler verwenden. Derselbe  ist. lediglich mit. einem Sendekontakt zu ver  sehen. Dieser wird direkt oder unter Zwischen  schaltung einer geeigneten Übersetzung vom       Zählerrotor    aus angetrieben. Im     Siuuiuenzäli-          ler    ist jedem Geberzähler eine     Empfangsrelais-          einrichtung    zugeordnet, welche die ankom  menden Zählimpulse auf eine     Summierspin-          del    oder auf ein     Summiergetriebe    überträgt.

    Diese sind ihrerseits unter Zwischenschaltung  einer geeigneten Übersetzung derart mit einem  Zählwerk des Summenzählers gekuppelt, da  an diesem Zählwerk die     Summe    der einzelnen         1Messwerte    in der     ursprünglichen    Arbeitsein  heit abgelesen     werden    kann.  



  Liegen die Geberzähler in Netzen mit ver  schiedenen Nenndaten, so russ eine Anpas  sung stattfinden, da im     .Summenzähler    nur  gleichartige Werte summiert werden können.  Es     sind    nun     bereits    zwei Arten von Anpas  sungen bekanntgeworden. Bei der ersten Art  findet die     Anpassung    an den Geberzähler da  durch statt, dass zwischen Läufer und Sende  kontakt zweckmässig gewählte     Übersetzungen     vorgesehen werden.

   Beispielsweise seien zwei  Geberzähler betrachtet, die über Stromwand  ler mit einer sekundärseitigen     Leistung    von  550 VA     (11ss    Volt,     .5,    Ampere) an Netze mit  Leistungen von     P1    =     2i0.103        kW    und P2 =  10     #    103     kW    angeschlossen sind.

   Bei der Nenn  last drehen die beiden     Zähler    gleich schnell,  zum Beispiel mit     20-00    Umdrehungen pro       Stunde.    Wird pro Umdrehung der Läufer ein  Impuls     ausgesandt,    so entfallen beim ersten  Geberzähler 10     kWh        und    beim zweiten 5     kWh     auf einen Impuls. Dies ist der sogenannte  Impulswert. Die Anpassung erfolgt nun da  durch, dass der zweite Geberzähler an den  ersten angepasst wird, so dass beide Geber  zähler gleichen Impulswert aufweisen.

   Dazu  wird im zweiten Zähler     zwischen    dem     Läufer     und dem     ;Sendekontakt    eine Übersetzung 1 :2  eingebaut, so dass dieser nur noch halb     .,o     viele Impulse aussendet wie früher. Dadurch  wird der Impulswert des zweiten Zählers stets      gleich demjenigen des ersten, und     im'Summen-          zä.hler    kann     die,        Summierung    dieser gleich  artigen     Werte    einwandfrei     erfolgen.     



  Bei der zweiten Art findet die     Anpassung     hingegen im     Summenzähler    statt. Bei Nenn  last geben hier die beiden Geberzähler je       2000    Impulse pro Stunde, das heisst sie geben  gleich viele Impulse pro Zeiteinheit ab, wäh  rend ihre Impulswerte, wie oben gezeigt, ver  schieden sind.

   Die     Berichtigung    der Impulse  des zweiten Zählers     erfolgt    dann im     Summen-          zähler    dadurch, dass zwischen einem dem     zwei-          tenGeberzähler    zugeordneten Empfangsrelais  und einem     iSummiergetriebe    des     iSummenzäh-          lers    eine entsprechende Übersetzung vorge  sehen wird.  



  Die zweite Anpassungsart ist nun aber bei       Summenzählern,    die kein     Summiergetriebe,     sondern eine     Summierspindel    aufweisen, nicht  durchführbar, da solche Summenzähler in  folge ihres Arbeitsprinzips pro empfangenen  Impuls immer eine gleich grosse Drehung der       Summierspindel    ausführen. Bei Änderungen  in den Betriebsverhältnissen in den     Netz < -..n     erweist sich dies als nachteilig, da dann die  Übersetzungen     riur    in den     Kontaktgabewerken     der Geberzähler ausgewechselt werden kön  nen.

   Die Geberzähler müssen zu diesem Zweck  ausgebaut, die Übersetzungsräder     ausgeweeii-          selt,    der Zähler nachgestellt     und    unter     Um-          ständen    von einem elektrischen Prüfamt neu  beglaubigt werden. Dies ist aber ohne eine Be  triebsunterbrechung kaum möglich.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  eine     Fernzä:hleinrichtung    mit Anpassungsmit  teln für in Netzen mit verschiedenen Nenn  daten liegende Geberzähler an einen Summen  zähler, durch welches der oben erwähnte Nach  teil umgangen wird. Die erfindungsgemässe       Einrichtung    zeichnet sich dadurch aus,     da.ss     mindestens in einer der die Kontaktwerke der  Geberzähler mit Empfangsrelais des Summen  zählers verbindenden Befehlsleitungen ein       Impulswandler    eingeschaltet ist. Die Anpas  sung wird somit weder in den Geberzählern,  noch im Summenzähler,     sondern    in den da  zwischen geschalteten Impulswandlern vorge  nommen.

      Die Zeichnung     zeigt    ein Ausführungsbei  spiel der erfindungsgemässen Einrichtung. In  der     Fig.1    bedeutet 1 mehrere Geberzähler,  die     über,Stromwandler    2. an Netze 3, 4, 5 mit  verschiedenen     Nenndaten    angeschlossen sind.  Diese Geberzähler weisen alle gleiche Kontakt  werke     auf,    so dass sie zum Beispiel pro Um  drehung des Läufers einen Impuls abgeben.

    Mit 6 ist ein Summenzähler bekannter Art  bezeichnet, bei welchem die ankommenden       Impulse;    vermittels Empfangsrelais 7 auf eine  nicht dargestellte     Summierspindel        übertragen     werden, welche den einzelnen Geberzählern  zugeordnete Kontrollzählwerke 8 und ein  Summenzählwerk 9 antreibt. Die Anpassung  der Geberzähler erfolgt nun dadurch, dass  zwischen wenigstens einen derselben und den       Siunmenzähler,    vorzugsweise in der Nähe des  letzteren,     Impulswandler    10 geschaltet. wer  den. Durch diese     Impulswandler    werden die  unterschiedlichen Impulswerte der Geberzäh  ler einander gleich gemacht, so dass im Sum  menzähler wieder gleichartige Werte summiert  werden.

   Dabei ist. es zweckmässig, den Geber  zähler mit dem grössten Impulswert, zum Bei  spiel der an das Netz 3, mit der grössten Lei  stung angeschlossene Geberzähler, mit dein  zugehörigen Relais 7 im     ;Summenzähler    6     über     eine Befehlsleitung 11 direkt     zii    v     erbindeii     und nur in den übrigen Befehlsleitungen 12  Impulswandler 10 vorzusehen.  



  In der     Fig.    2. ist ein in Frage kommender       Impulswandler    schematisch dargestellt. Ein  Zahnrad 13 wird durch ein durch das     Kon..          taktwerk    des Geberzählers gesteuertes elektro  magnetisches     F'ortseha,ltwerk    14 impulsweise  angetrieben und steht im Eingriff mit- einem  mit dem linken Sonnenrad 1!5 eines     Differen-          tialgetriebes    16 fest verbundenen     Zahnrad    17.

    Das rechte Sonnenrad 18 ist mit einem Zahn  rad 19 fest verbunden, welches einerseits über  ein Zahnrad     201    mit einem dauernd an Span  nung liegenden     Ferraris-Motor    21 und ander  seits über ein Zahnrad 22 . und eine auswech  selbare Zahnradübersetzung 23 mit. einer Kon  taktvorrichtung     2-I    gekuppelt ist. An der das  Planetenrad 25 tragenden Achse '26 sitzt ein      einen Bremsklotz<B>27</B>     aufweisender    Bremshebel  28.  



  Wenn keine Impulse auf das     Fortschalt-          werk    11 eintreffen, drückt der Bremsklotz<B>9-7</B>  gegen die Triebscheibe 29 des     F'erraris-Motors     2,1, so     da.ss    dieser stillsteht. Treffen hingegen  Impulse auf das     F'ortschaltwerk    14 ein, so  wird das Sonnenrad 15 entsprechend gedreht,  da das Sonnenrad 18 vorerst     ruht.    Das Pla  netenrad 25 wird daher durch das Sonnenrad  15 mitgenommen, der Bremshebel     !8    wird ge  lüftet. Die Triebscheibe 29 treibt somit das  Sonnenrad     1'$    über die Zahnräder 20, 19 in  entgegengesetzter Richtung zum     Sonnenrad     1,5 an.

   Treffen     keine    Impulse mehr ein, so  wird der Bremshebel 28 wieder     zurückbewegt     und der     Ferraris-Motor    21 stillgesetzt. Wäh  rend der Drehung des     !Ferraris-Motors    wird  die Kontaktvorrichtung     2,1    nach Massgabe des  Übersetzungsverhältnisses der Zahnräder 23  gleichförmig angetrieben und über die Ver  bindungsleitung 39 zum     Summenzähler    6  sind entsprechend viele Impulse an den     Siun-          m.enzähler    weitergeleitet worden.

   Für den  zweiten     Geberzähler    1, der gemäss dem ge  wählten Beispiel die Leistung P2     =101        #        103    k  zu messen hat, wird zwecks     Anpassung    an den  die Leistung     P1    =     20.1,03        kW        messenden     ersten     Geberzähler    die Übersetzung der Zahn  räder 23 so     gewählt,    dass für zwei ankom  mende Impulse nur einer an den Summenzäh  ler 6 weitergeleitet wird. Entsprechend wer  den die übrigen Geberzähler angepasst.

   Wer-    den     nun    die Daten an einer oder mehreren       Messstellen        geändert,    so erkennt man leicht  den Vorteil des beschriebenen Anpassungs  verfahrens, bedingt doch dasselbe bei     einer          Neuanpassung    lediglich die     Änderung    der  Übersetzungsverhältnisse der Zahnräder 2.3 in  den Impulswandlern 10, hingegen keine     Än-          derungen    an den     Geberzählern    und am     ,

  Sum-          menzähler.    Die     Durchführung    einer not  wendig gewordenen Anpassung wird da  durch ausserordentlich vereinfacht. Insbeson  dere kann jede Netzunterbrechung und der  Ausbau von     Geberzählern    vollständig vermie  den werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fernzähleinrichtung mit Anpassungsmit teln für in Netzen mit verschiedenen Nenn daten liegende Geberzähler an einen Summen zähler, dadurch gekennzeichnet, da:ss minde stens in einer der die Kontaktwerke der Geber zähler mit Empfangsrelais verbindenden Be- fehlsleitungen ein Impulswandler eingeschal tet ist.
    UN'T'ERANS:PRUC'H Fernzähleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Befehlslei tung des an das Netz mit der grössten Nenn leistung angeschlossenen Geberzählers direkt und die Befehlsleitungen der übrigen Geber- zähler je über einen Impulswandler an das zugehörige Relais im Summenzähler ange schlossen ist bzw. sind.
CH313064D 1953-05-07 1953-05-07 Fernzähleinrichtung mit Anpassungsmitteln für in Netzen mit verschiedenen Nenndaten liegende Geberzähler an einen Summenzähler CH313064A (de)

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US3020524A (en) * 1957-12-16 1962-02-06 Cummins Chicago Corp Multiple input sensing apparatus
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