CH313976A - Mitläuferband für Filmdruckmaschinen - Google Patents
Mitläuferband für FilmdruckmaschinenInfo
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Description
3fitläuferband für Filmdruckmaschinen Bei gewissen neueren Filmdruckmaschinen besteht die Notwendigkeit, die zu bedruckende Warenbahn auf ein endloses Mitläuferband aufzukleben, weil ein Verziehen der Waren bahn in irgendeiner Richtung unbedingt ver hindert werden muss,
da sonst die mit den verschiedenen Schablonen erhaltenen Drucke nicht-- rapportmässig -und auch nicht im Rap port selbst übereinanderstimmen. Bei einer ganz speziellen Gattung von solchen Maschi- n#en muss die Warenbahn samt dein Xlit- läuferbancl etliche Umlälife machen, bevor sie fertig bedruckt ist, da einem Druck auf einen bestimmten Rapport jeweils ein Troelmen folgt und erst dann ein Druck auf denselben Rapport oder auf einen danebenliegenden Rapport.
Das Trocknen erfolgt in einer Trockenmansarde, in welcher das Mitläufer- band mit der Warenbalm, in vielen Schlingen über eine grosse Anzahl von Umlenkrollen oder -walzen geführt wird. Um die Dimensio nen der Maschine in erträglichen Massen zu halten, werden diese Rollen oder Walzen so klein wie nur möglich gehalten.
Versuche haben g#ezeigt, dass, um das Ver ziehen der Warenbahn zu verhindern, das Hauptelement des Mitläuferbandes aus einem flexiblen Stahlband geringster Dicke be stehen muss. Nun sind aber solch dünne Stahlbänder nur in Breiten von etwa<B>30</B> cm erhältlich, während die zu bedruckenden Wa- renbabnen oft eine Breite von<B>100</B> cm und mehr haben, Man ist daher gezwungen, ein Mitläu,ferband mit mehreren nebeneinander liegenden Stahlbändern zu verwenden, die durch ein geeignetes flexibles Material mit einander verbunden sind.
Bei der Entwick lung solcher endloser Mitläuferbander ging man von solchen aus, bei denen die Stahlbän- der auf der Innenseite und die Schicht, mit der dieselben verbunden sind, au± der Aussen seite lagen.
Die Waxenbahn wurde dann auf die Aussenoberfläche dieser Schicht au±ge- klebt. Da nun diese Schicht, die meistens aus Gummi mit einer Gewebeeinlage besteht, eine Dicke aufweist, die das Mehrfache derjenigen der Stahlbänder beträgt, und einen Elastizi- tätsmodul hat, der viel geringer ist (etwa im Verhältnis<B>1 :
100)</B> als derjenige der Stahl bänder, erfährt die Oberfläche des Mitläufer- bandes und die darauf aufgeklebte Waren bahn beim Umlaufen der Umlenkwalzen oder -rollen, von denen die einen auf der Innen seite, die andern auf der Aussenseite gelegen sind, fortwährend Stauchungen -und Dehnun gen. Dies führt in der Regel zum Loslösen der Warenbahn vorn Mitläuferband, u. a. zur Bildung von zahlreichen Blättern. Ein ge naues und sauberes Bedrucken der Waren bahn ist dann ausgeschlossen.
Es musste daher ein Mittel gefunden wer-- den, um die sich oft wiederholenden Streckun gen und Sta-Lie-hungen auf ein Mindestmass zu reduzieren. Der Idealfall wäre derjenige, in welchem die biegungstech-nisch neutrale Zone in der Warenbahn selbst liegt. Dies ist aber ausgeschlossen, da das Mitläuferband, 11,111 eh' Verziehen der Warenbahn verhindern zu kön nen, viel stärk-er sein muss als diese. Die Er findung hat nun eine Lösung gebracht, welche diesem Idealfall sehr nahe kommt.
Das end lose Mitläuferband gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass es mehrere un mittelbar nebeneinander verlaufende, sehr dünne Metallbänder aufweist, die durch eine auf ihrer Innenseite gelegene, sieh über die ganze Breite des Mitläuferbandes erstreckende Schicht von gleichmässiger Dicke unlösbar miteinander verbunden sind, welche Schicht zaunindest bezüglich Biegung in Längsrich tung einen Elastizitätsmodul aufweist,. der nur einen Bruchteil desjenigen der Metall bänder- beträgt.
In der Entwicklung und Erprobung eines solchen Mitläuferbandes hat sich erwiesen, dass eines oder mehrere, der StaUlbänder auch noch, zur Erfüllung einer andern Aufgabe herangezogen werden kann, nämlich zur Steuerung des Bewegungsablaufes des Mit- läuferbandes, u. a.. ziun genauesten Anhalten der Antriebsorgane desselben zwecks in über- einstimmungbringens der jeweüs züi be druckenden Rapparte mit den Schablonen.
Man erreicht d.ies dadurch, dass mindestens eines der Stahlbänder mit magnetischen Steuerzeichen versehen ist bzw. werden kann, ähnlich Magnettonbändern.
Beiliegende Zeichnung stellt einige Aus- fÜhrungsbeispiele des Erfindungsgegenstan des<B>-</B> dar.
Die Fig. <B>1</B> bis 4 sind Längsschnitte von Abschnitten aus vier verschiedenen Ausfüh rungsformen, wobei jeweils auch die Waren bahn und die Klebemittelschicht zum Befest!- gen dieser letzteren auf dem Mitläuferband eingezeichnet sind. Die Masse sind etwa 50iiial grösser als in Wirklichkeit.
In der Ausführung gemäss Fig. <B>1</B> weist das endlose Mitläuferband.. unmittelbar nebenein- a,nder in Längsrichtung verlaufende, dünnste Stahlbänder wie<B>1</B> auf, deren Dicke etwa <B>0,1</B> nun beträgt. Diese sind auf eine Verbund- sehieht 2 auivulkanisiert, welche eine gleich mässige Dickehat, sich über die ganze Breite des Mitläuferbandes erstreckt und ein in Weichgummi<B>3</B> eingebettetes spezielles Gewebe und Hartgummischichten 4,<B>5</B> aufweist.
Die in Längsrichtung des Mitläuferbandes verlau fenden Kettfäden <B>6</B> beistehen aus einem terial mit niedrigem Elastizitätsmodul, z. B. Baumwolle oder einem geeigneten Kunststoff. Die Schussfäden <B>7</B> hingegen bestehen aus einem Material mit einem grossen Elastizitäts- modul, z. B. aus Glas oder Stahl. Auf der nach aussen gekehrten Seite der Stahlbänder <B>1</B> hat man noch eine sehr dünne Hartgummi- schicht <B>8</B> angebracht.
<B>-</B> Ein solches Mitläuferband hat bezüglich Biegung in Längsrichtung (wie sie beim Um laufen der Umlenkrollen auftritt) eine neu trale Zone, die ziemlich genau in der Mitte der Dicke der Stahlbänder<B>1</B> liegt. Da nun letztere auf der Aussenseite des Mitläufer- bandes liegen, erleidet die, init dein Klebemit tel<B>9</B> aufgeklebte Warenbahn<B>10</B> nur geringe Dehnungen und Stauchungen. Diese Defor mationen wären ein Mehrfaches grösser, wenn die Stahlbänder auf der Innenseite des end losen Mitläuferbandes laufen würden.
Das Mitläuferband gemäss Fig. 2 unter- seheidet sich vom eben beschriebenen nur d & durch, dass die Hartgummischicht 4 etwas dicker und die Hartgummischicht <B>8</B> weggelas sen ist.
Beim Mitläuferband, nach Fig. <B>3</B> sind die auf der Aussemeite gelegenen, unmittelbar nebeneinander verlaufenden Stahlbänder<B>11</B> auf einer Verbun#Ischicht 12 a-ufvulkanisiert; diese letztere setzt sich zusammen aus einer unmittelbar unter den Stahlbändern<B>11</B> gele genen Hartgummischieht 21, in welcher quer verlaufende Armierungsdrähte, <B>13</B> eingebettet sind, einer Weichgummischicht 14 und einer Hartgummischieht <B>15.</B>
Sowohl das Mischgewebe j6, <B>7</B> gemäss den Fig. <B>1</B> und 2 wie die Drähte<B>13</B> gemäss Fig. <B>3</B> bilden eine Armierung, die nur in Querrieli- tung des Mitläuferbandes wirkt und dadurch die Stahlbänder<B>1</B> bzw. <B>11</B> zusammenhält.
In gewissen Fällen kann auf eine solche Armierung ganz verzichtet'werden. Eine sol- ehe Ausführung ist in Fig. 4 gezeigt, in wel- eher mit<B>16</B> die, Stahlbänder, mit<B>17</B> eine Ver bundschicht zum Zusammenhalten der Stahl bänder und mit<B>18</B> eine sehr dünne, die Stahl bänder aussen überdeckendeHartgummisehicht bezeichnet ist. Die Verbundschicht<B>1.7</B> setzt sich aus zwei Haztgummischiellten <B>19</B> und einerdazwischenliegendenWelchgummiscliieht 20 zusammen.
Bei irgendeinerdieser Ausführungsfürmen können die Stahlbänder<B>1, 11</B> bzw. <B>16</B> (oder einige oder ein-es) aus solchem Material her gestellt sein, #da;ss sie, mit magnetischen Steuer zeichen versehen werden können zu dem wei ter oben erwähnten Zweck.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Endloses Mitläuferband für Filmdruck- maschine# dadurch gekennzeichnet, dass es mehrere unmittelbar nebeneinander verlau fende, sehr dünne Metallbänder aufweist, die durch eine auf ihrer Innenseite gelegene, sich über die ganze Breite des Mitläuferbandes erstreckende Schicht von gleichmässiger Dicke unlösbar miteinander verbunden sind, welche Schicht zumindest bezüglich Biegung in Längs richtung einen Elastizitätsmodul aufweist, der nur einen Bruchteil desjenigen der Metall bänder beträgt.<B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Mitläuferband nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Schicht eine nur in Querrichtung wirkende Armierung aufweist. 2. Mitläuferband nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Armierung aus in Querrichtung verlaufenden Metall drähten besteht.<B>3.</B> Mitläuferband nach Unteranspruch.<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Armierung aus einem Misehgewebe besteht, dessen<B>-</B> in Querrichtung des Mitläuferbandes verlau fende SchussTäden aus, Metall bestehen.. 4. Mitläuferband nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Armierung aus einem Mischge-webe besteht, dessen in Querrichtung des Mitläuferbandes verlau fende Schussfäden aus Glasfäden bestehen.<B>5.</B> Mitläuferband nach. Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Metallbänder mit magnetischen Steuer zeichen versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH313976D CH313976A (de) | 1953-08-12 | 1953-08-12 | Mitläuferband für Filmdruckmaschinen |
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1953
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